Mein Tanz, mein Lied

0154 05.09.2014 über die Liebe

Gerade noch saß ich auf der Treppe und sinnierte über mein Lebenslied. Es  sang in mir. Ich kenne mein Lied, ich singe es oft. Den Tanz darf ich noch weitererforschen. Mit den Möglichkeiten des Jetzt.

Es finden sich Worte, ich erzähle, mir. Die Zeit ist immer jetzt, gestern ist jetzt, morgen ist jetzt, jetzt ist die Weite des Hochtals und die Weite in mir. Bewegungen in mir. Figuren, die ich sind, die ich schon kenne. Es ist eine Neugierde in mir. Morgen ist immer noch weit, nicht weg, nur weit. Das Ende ist Jederzeit. Immer kann es kommen, unverhofft oder uralt. So what?! Morgen ist immer noch weit. Die Arme öffnen sich, ich umarme das Hochtal, den Abendhimmel. Da kommen zig Schwalben geflogen, ganz nah. Ich fliege mit ihnen zur untergehenden Sonne. Ich singe. Ich tanze. Jetzt.

Ich gehe ins Haus hinein. Ich lächle. Der Schritt, vorhin noch mit schweren Beinen vom vielstündigen Kachellauf, ist jetzt beschwingt. Mal schauen, ob Jemand geschrieben hat oder etwas zeigt. Da finde ich das:

https://cambraskade.wordpress.com/2016/08/30/wie-es-ist-das-leben-als-tanz-zu-begreifen/

Ich lächle. Ich freue mich sehr.

In der Weite wohnen die Begegnungen. Aus der Weite kommt das Mitgefühl, die Liebe, Freiheit, Glück. Angst macht Herzen eng, Neid und Vergleiche auch. Das enge Herz hat keine Fühler, die die Weite ertasten, es kreist um sich selbst herum, steht vor verschlossenen Türen, findet Eingang nur zu Dunkelkammern. Eins ums andere Mal dreht es sich um sich selbst. Manchmal bekommt es eine Idee, wie es sein könnte, wenn ein Lichtstrahl zu ihm dringt …

Morgen ist immer noch weit, bleibt unbekannt und unbenannt.

0129 13.08.14

The Unknown

Das Ostschild singt und tanzt sich ein …