Gutes und Schönes

Bilder vom Fließen, Sprießen und Schnattern

Dieser Beitrag ist dem Projekt von Rene gewidmet,

der sich über gute Nachrichten freut.

Vom Fließen

Vom Sprießen

Vom Schnattern

Während die Einen ruhen, putzt sich der Andere

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Das Gute daran ist, dass mich solche Spaziergänge glücklich machen, dass dem Frühling das Menschengehassel egal ist und schön ist der Frühling allemal. Neu ist nichts daran, denn schließlich ist jedes Jahr Frühling, auch wenn mir persönlich immer wieder etwas Neues vor die Linse springt.

Nun wünsche ich euch einen schönen Samstag.


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Etüde 03 2020

Die Worte um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden Corly mit ihrem Blog Corlys Lesewelt.

Miniatur 003 2020

Er war ein Stiller. Er spielte nie mit den anderen Fußball. Er fuhr Fahrrad. Ich spielte mit den Jungs Fußball, Brennball und Völkerball. Manchmal fuhren wir alle Fahrrad. Am Abend saß ich gerne mit ihm auf dem Klettergerüst, dem Sonnenuntergang zuschauen. Das ging nur mit ihm. Dafür hatte ich ihn gern.

Manchmal kletterten wir bis ganz nach oben, stellten uns mit ausgebreiteten Armen breitbeinig auf die obersten Sprossen und spielten fliegen. Mein Herz hat dabei heftig geklopft. Hinterher war mir immer ganz warm.

Einmal saßen wir auf der Bank am Sandkasten. Wieder ging die Sonne unter. Er zeigte mir zwei hell gebliebene, breite Streifen auf seinen Armen.

– Was hast du gemacht?

– Nichts. – Naja, ich habe mit verschränkten Armen in der Sonne gesessen. Ich habe geguckt, sonst nichts.

Dafür hatte ich ihn auch gern.

135 Wörter


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Blüten am Weltfrauentag und mehr

Die Blüten um mein neues Zuhause in Wald und Flur

-1-

Vor meiner Haustüre in einem Kübel, den Namen kenne ich nicht.

-2-

Primelchen in meinem neuen Garten

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Die ersten Sumpfdotterblumen am nahen Bach

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Krokusse am Wegesrand

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Huflattich mit ersten Bienen

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Die Zaubernuss verblüht schon

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Schabockskraut und Veilchen in trauter Nachbarschaft

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Buschwindröschen

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Heute schien endlich einmal wieder die Sonne. Zwar ist die Luft noch kühl, aber ich wollte Sonnenstrahlen einsammeln und einen Genesungsspaziergang machen, der mir allerdings, neben aller Freude an all dem Sprießen und Blühen, gezeigt hat, dass die Genesung noch Zeit braucht.

Dies ist auch der Grund warum dieser Artikel kürzer ausfällt als eigentlich gedacht. Die anderen Fotos vom Fluss, den Enten und die ersten Bilder vom Ort zeige ich ein anderes Mal. Meine Kraft reicht dafür nicht.

Auch geht mir so vieles durch den Kopf: hier die Flüchtlingsfrage, dort die Emanzipation. Ich las erschreckende Zahlen über Gewalt von Männern an Frauen, auch hier in D. Leider reicht meine Energie nicht für eine wirkliche Vertiefung, aber für einige Worte mehr schon.

Hier erst einmal ein paar Links, wen es interessiert:

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/wenn-trennungen-toedlich-enden-e442961/?reduced=true

https://taz.de/Autorin-ueber-Maennergewalt-in-der-Ehe/!5659533/

https://taz.de/Giffey-stellt-BKA-Zahlen-vor/!5643860/

Noch viel mehr kannst du im Netz lesen, wenn du „Gewalt gegen Frauen“ in die Suchleiste eingibst.

Wie könnte ich mich da als Frau gemütlich in meins zurücklehnen und sagen: also in meinem Umfeld gibt es  s o w a s  nicht …

und zum Schluss noch ein Beitrag von mir, den ich im Juli 2016 einstellte

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/07/15/wir-sind-noch-nicht-sehr-weit-gekommen/,

der damals schon bei einigen meiner Leser*innen auf Widerstand stieß. Zwar kann ich das eine und andere Argument respektieren, ich aber bleibe bei meinem! Die Bestätigung dafür findet sich in den BKA-Zahlen (siehe dritter Link oben), die ja auch nicht jede*r wahrhaben will. Viele weisen mit ihren Fingern auf weit entfernte Länder, wo den Frauen offensichtliches Grundrecht verwehrt wird, das ist okay, aber darüber hinaus werden die Missstände im eigenen Land übersehen oder heruntergespielt und das finde ich nicht hinnehmbar.

Gewalt kennt viele Gesichter, ob körperlicher, seelischer, verbaler oder psychischer Art. Hier sind wir als Gesellschaft und Menschheit noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Weder sie anzuerkennen, noch Verhaltensmuster zu ändern und ja, hier sind nun einmal ganz besonders die Männer und ihre Frauenbilder gemeint, die es zu hinterfragen gilt, jeder für sich.

Ja, es gibt auch Gewalt gegen Männer. Ihnen gilt auch mein Mitgefühl. Ja, es gibt auch gewalttätige Frauen, doch die Zahlen des BKAs stehen für sich, Dunkelziffer hin oder her. Auch diese Gewalt kann ich nicht tolerieren! Jetzt aber weise ich auf die Gewalt gegen Frauen hin und will hier keine Relativierungen mehr, weil es schlichtweg nichts zu relativieren gibt!

„Verzeihen Sie uns, dass wir so oft davon reden.

Wir sind da, wo unsere Geschichte sich vollzieht. Nirgends sonst. Wir haben keine Liebhaber, außer im Traum. Wir haben keine menschlichen Sehnsüchte. Wir kennen nur das Gesicht der Tiere, die Gestalt und die Schönheit der Wälder. Wir fürchten uns vor uns selbst. Wir haben kalt. Wir bestehen aus Kälte, Angst, Sehnsucht. Man verbrannte uns. Man tötet uns noch heute in Kuwait und in den ländlichen Gebieten…“

© Marguerite Duras

Das war 1986 so und ist heute leider nicht anders!

„Reduzieren Sie mich nicht auf die Rolle des Opfers, ich habe sehr viel mehr zu bieten.“ – Sinngemäßes Zitat aus dem Buch von Antje Joel: „Prügel, eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt“ erschienen im rororo-Verlag

Und damit das Ganze jetzt nicht so harsch endet, hier noch ein Link, den ich gerade bei der Mützenfalterin gefunden habe, danke dafür!

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/notizen/2020-03-08/leuchttuerme

Pingpong 078

PING 078

GERDA AN ULLI → WENN DU DAS TRAURIGE GRÜBELN LÄSST …

078 PONG

ULLI AN GERDA → … ÖFFNET SICH DER BLICK FÜR DIE WUNDER UND DIE SCHÖNHEIT DES LEBENS.

079 PING

ULLI AN GERDA → IN MAUERN LEBEN GESCHICHTEN VON GENERATIONEN …

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Falls sich die Eine oder der Andere wundern sollte, dass ich trotz Umzug Zeit für Gerdas und mein PingPong finde, der und dem kann ich nur sagen, dass dies meine kleinen Fluchten in einer sehr aufregenden Zeit sind.

Und weiter geht’s …


Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/


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Pingpong 076

PING 076

GERDA AN ULLI → EIN ALTER KACHELOFEN …

076 PONG

ULLI AN GERDA → … WÄRMT IM WINTER DIE STUBE. IM FRÜHEN JAHR WÄRMEN ERSTE KNOSPEN DIE SEELE.

077 PING

ULLI AN GERDA → SO VIELES GILT ES ZU BEHÜTEN …

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Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/


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Etüde 02 2020

Christiane hat zur zweiten Etüdenrunde in diesem Jahr gerufen. Die Wörter hierfür spendete OnlyBatsCanHang. Dankeschön ihr zwei! Wie immer gilt es mit den drei gespendeten Wörtern: Papiertiger, belanglos und plätschern eine Etüde mit maximum 300 Wörtern zu schreiben. Voilá

Miniatur 002 2020

Hans und Mira auf dem Weg in die große Stadt: bergauf, bergab, Dorf rein, Dorf raus.

Wie viele Goldene Löwen es gibt!“

Ja. Und Kronen und Hirschen und Kaiser …“

… und Adler und Deutsch, aber ich habe noch nie Zum Tiger gelesen.“ Kurze Pause. „Du?“ Sie grinst.

Nee, ich kenn nur den Tiger im Tank und den Papiertiger.“ Kurze Pause. „Aaaber … ich kann dich ja mein Tiger nennen.“ Sie kicherten. Dieses belanglose Gequatsche, diese Banalitäten, die vor sich hin plätscherten, wie gut das tat!

Lange Pause. Bergauf, bergab und ab und ab, kein Dorf mehr, sie fuhren in die Stadt hinein.

Es wird wieder alles gut gehen! Nicht wahr“, Minipause, kleines Lächeln, „mein Tiger?“

Ja,“ Hans legte sanft seine linke Hand auf Miras rechten Oberschenkel, „ich will noch tausendundeinmal von dir mein Tiger genannt werden. Also, keine Zeit zum Sterben.“

214 Wörter

Dezemberbilder 2019

Willkommen in meinem farbenfrohen Dezember 2019

Alle Bilder werden groß, alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst.

Dezembermorgenlichter,

so schnell vorbei. Dann wieder grau in grau und viel Regen,

dann wieder Sonnenschein.

Weitblicke nach links und nach rechts, mit und ohne Schnee, immer mit Himmel und Licht

Manchmal winterte es

Ein WabiSabi

Zwei Bonsais

Ein WabiSabi

Dreimal ein und der selbe verlassene Ort 07 2019

 

Eins in drei

und Ende,

wenn da nicht noch diese spezielle Nacht wäre.

Heute.

Wenn du bis jetzt nicht orakelt hast, dann machst du es vielleicht in dieser Nacht, ob du Karten ziehst oder Blei gießt oder aus dem Kaffeesatz liest …

ich wünsche einen guten Rutsch, guten Flug, überhaupt GUTES im neuen Jahr für dich, für mich und für die Welt!

Good bye 2019

 

Hello 2020

Inktobern – Mixtobern 14 2019

Inktober 2019 coat = Mantel

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Die für die Fotomontage benutzte Skulptur © Bruno Bruni – 2016 in einer Galerie in Zürich aufgenommen.

„Mantelhaut

Gerade noch hatte sie ihm hinterher gewunken.

Er, hinter der Scheibe des davon fahrenden Zuges, sie, durch die Blicke davon gehend. Blicke, die ihr nichts anhaben konnten. Eingehüllt von ihm, einem dicken Wintermantel gleich. Die Welt hörte sie nicht, nicht das Geratter der U-Bahn, nicht die Gespräche um sie herum, nicht die Lautsprecher auf den Stationen. Er war noch da. Abdrücke auf ihrer Haut. Sie lächelte. Lächelte dem Entschwundenem hinterher. Endstation. Aussteigen bitte. Daheim angekommen wickelte sie den Tag in Seidenpapier und legte ihn in die Schatzkammer ihres Herzens.“

geschrieben 02.2010


Als ich den Titel „coat“ = Mantel las, dachte ich spontan an die Skulptur von Bruno Bruni und an diesen speziellen Moment in meinem Leben, den ich in „Mantelhaut“ festgehalten habe.


Wer mehr zum Thema Inktober erfahren möchte, klicke bitte hier → https://inktober.com/rules.

Spätsommerimpressionen 2019

So viele schöne Tage, so viel Schönheit in der Welt –

In und um den Garten herum

Was so rumsteht

Am Fluss

Blumig in drei Varianten

Durchlässig 06/07 2019

Licht und Schatten

die Galerien öffen sich, wenn du ein Bild anklickst

Bilder, die niemanden weh tun. Bilder, die Schönheit und Freude teilen möchten – meinen Blick auf die Schönheit der Welt, meine Freude.

Freude und Segen auf eure Wege – am Freitag den Dreizehnten.