Hungrige Meisen, Amseln und ein Buntspecht

 

alle Fotos © Ulli Gau – aufgenommen am 31.01. und am 03.02.2018

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Wen doch diese Meisenknödel alles anlocken! Bislang ließen sich die Tannenmeise und der Eichelhäher noch nicht fotografieren, beide sind so aufmerksam, dass sie mich selbst hinter der Fensterscheibe meiner Haustüre bemerken und sofort auf und davon sind, der Eichelhäher natürlich mit lautem Protest! Die Kohlmeise ist noch die unerschrockendste. Eine große Freude war es, als ich den Buntspecht „erwischte“.

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Winterfreuden

Erste Freude

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Bei mir auf der Terrasse finden sich nun allerlei Vögel ein, da ich Meisenknödel aufgehängt habe. Es zeigt sich, dass aber nicht nur Meisen kommen, sondern auch das Rotkehlchen und die Amsel, die beiden kommen immer gemeinsam und picken das vom Boden auf, was den Meisen herunterfällt. Zum Glück ist in meiner Wohnungstüre ein Fenster, sodass ich das Vogelvolk in aller Ruhe betrachten und fotografieren kann.

Zweite Freude

Gestern habe ich einen Spaziergang an der „kleinen Wiese“ entlang gemacht, die kleine Wiese ist ein Bächlein, das allerdings gerade ziemlich braust und rauscht, nicht weit von dort fließt sie dann in die „(große) Wiese“, die am Feldberg entspringt, gemeinsam münden sie in den Rhein bei Basel.

draufklick = große Karte © https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesental

Hier gibt es noch etwas über das kleine Wiesental zu lesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Wiesental

Während sich im Hochschwarzwald wieder der Schnee türmt, schaue ich hier auf grüne Wiesen, blühende Weiden- bzw. Haselbäume, die Misteln tragen nun ihre Früchte.

Mein Wohnortwechsel beschert mir vollkommen andere Winterbilder, nicht besser, nicht schlechter, nur anders.

Euch wünsche ich nun eine Wocher mit kleinen und großen Winterfreuden…

Krieger *in sein

Gerda hat am 09.01. zu den abc-etüden zwei Gedichte zum Soldatenleben eingestellt und bebildert. Im Kommentarstrang folgte eine Debatte zwischen ihr und Christiane über den Archetyp „Krieger“. Ein Krieger, eine Kriegerin ist aus meiner Sicht nicht mit einem Soldaten, einer Soldatin gleichzusetzen. Gerda schrieb im Kommentarstrang:

Ich sage: heute (wie immer) stellen sich gigantische Aufgaben für den Krieger. Wer in sich den Archetypus des Kriegers fühlt: Nur zu, ergreife deine Waffen, kämpfe! Aber werde nicht Soldat, um im Auftrag andere Menschen zu töten. Das hat nämlich nichts mit Krieger, aber viel mit Mörder im Auftrag zu tun. Und stelle keine mörderischen Waffen her, sondern Waffen des Friedens und der Wohlfahrt. Da hast du genug zu tun, deine jugendlichen Kräfte zu verausgaben, bis auch du alt und weise und ein senex wirst. So spreche ich, das alte Weib, zu den Soldaten.

Ich möchte euch nun einladen obigen Vortrag zu hören, der sich mit der Shambalakriegerin, dem Shambalakrieger beschäftigt, dessen zwei Waffen das Mitgefühl auf der einen Seite, auf der anderen die Weisheit/Klugheit sind und freue mich auf einen Austausch darüber. Willkommen!

Weihnachtsspaziergang

Wenn ich am Morgen aufwache und solchen einen Blick durch mein Dachfenster habe, dann weiß ich, dass das Schmuddelwetter weitergezogen, die Sonne zurück, und es wieder ein bisschen kälter geworden ist,

dann mache ich zwar noch immer zuerst den Ofen an, koche Kaffee, esse meine Stulle, aber dann muss ich in die leuchtend, funkelnde Welt hinaus.

Eine stille Welt ist es an diesem Weihnachtsmorgen, eine Zauberwelt –

Ich kann nur staunen,

und in den Wald hineingehen, dort funkeln tausend kleine Tröpfchen, winzig kleine Weihnachtskügelchen in rot und grün und blau und voller Durchsicht –

nein, sie lassen sich nicht fangen und jeder Wichtel verschwindet zwischen den Bäumen, wenn man versucht ihn anzuschauen –

mit jedem Schritt werde ich froher,

bei den Moossteinen halte ich ein, schöpfe nach Atem, der Aufstieg ist hier steil,

es gibt nichts zu tun, an nichts zu drehen, es gilt nur zu sein und das Beste zu wünschen,

nie mehr auf Biegen und Brechen,

das, was nicht zu mir gehört bei den anderen lassen, ausatmen, leuchten und lieben, that`s it.

Gen Ende

Meine Winterpause beginnt bald – Wintersonnenwende – Raunächte – Stille, hier, wie anderswo, aber noch fehlen der Zwölfmonatsblick #10 und das Sonntagsbild #51 (#52 schenke ich mir, es ist die Leerstelle dieses Jahres)

Hier zeige ich euch meine Lieblingsfotomontagen aus dem Jahreszyklus 21.12.2016 – 21.12.2017

draufklick = großes Bild (= Bestellnummer)

Wer sich das eine oder andere Bild an die Wand hängen mag, die oder der schreibe mich an (ulli.gau ad web.de) – Preise, Formate und Ausführung sind verhandelbar, die Bilderpoetin grüßt herzlichst.

Und wenn wer wissen möchte, wie es Poeten und Poetinnen in Worten und Bildern geht, die oder der lese sehr gerne hier → http://irgendlink.de/2017/12/16/alles-2/

Ich wünsche euch allen eine fröhliche Weihnachtszeit, magische Raunächte, einen guten Rutsch hin zu 2018 –

Danke, dass ihr mir folgt, mich lest, kommentiert oder einfach nur stille Leser *innen oder Schauer *innen seid, ohne euch wäre ich ärmer!

Mein besonderer Dank gilt Gerda Kazakou, die für mich eine wunderbare Inspiration ist, wie man an dem einen und anderen Bild sehen kann und Irgendlink (s.o.) für seinen schnörkellosen Blick auf das was ist…

Und nun noch Musike

Vielleicht werdet ihr euch über diese Musikauswahl wundern, aber hej, die Welt, so, wie wir sie lieben und kannten und noch kennen ist nicht mehr die Welt, die wir lieben, kennen und kannten, es gilt mit all dem leben zu lernen und am Ende immer noch zu sagen: I feel fine (nein, das ist nicht einfach!)…

Wieder Zuhause…

…gibt es Nachwuchs im Stall

 

Nachdem ich gestern viel zu erledigen hatte und von hier viele hundert Meter die Berge hinauf fahren musste und keine wirkliche Freude an Schnee und Winterzeit hatte, habe ich heute Mittag meine erste Hofrunde gedreht. Hej, es gibt Nachwuchs im Ziegenstall, welch eine Freude!

Das Feuer im Ofen wärmt meine Stube, der Himmel ist hellgrau, es liegt Schnee, aber gemessen an dem, was am alten Wohnort liegt, lächele ich und freue mich schon wieder oder auch noch immer, dass ich in diesem frühen Jahr den Schritt gewagt habe…

Noch immer…

Noch immer hängen bunte Blätter an den Buchen, noch immer ist der Himmel tiefblau, so wenigstens war es auf den letzten beiden Spaziergängen zum Hohfelsen, einem wunderschönem Ort hier in der Nähe.

Die ersten drei Bilder habe ich Ende Oktober aufgenommen, die letzten vier Bilder am Freitag.

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