Ping Pong 020

Ping 020

GERDA AN ULLI → ALS DAS KIND HERANWUCHS …

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

020 PONG

ULLI AN GERDA → … GING ES BESCHWINGT IN DIE WELT

021 PING

ULLI AN GERDA → AN DEM TAG ALS DER SCHATTEN ERRÖTETE …



DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

 

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Sonntagsbilder 42 2018

Licht -18-

Eine Sonneblume, ihre Blätter und eine Vase

Die Überbelichtung ist eins, das andere ist, wenn ich dann mit meinem Körper Schatten werfe

die Galerien öffnen sich, wenn du eins der Bilder anklickst

Das Spiel mit der Überbelichtung birgt immer noch wieder Überraschungen!

Ich wünsche euch einen sonnig leichten Oktobersonntag.

Licht 12

von durchlässig zu durchscheinend – 001

Im Garten von Gerda und ihrem Mann entdeckte ich auf einem Holztisch Glasscheiben, die teilweise übereinander lagen. Es hatte am Morgen etwas geregnet, der Himmel changierte in den verschiedensten hellen Grautönen bis hin zum ersten zarten blau, Baumschatten wirkten, Spiegelndes, Durchlässiges und Durchscheinendes zeigte sich mir und es entstanden ganz eigene Welten.

Das eine und andere fotografierte Sujet passt schlichtweg nicht in meine anderen griechischen Bilderserien, die zum größten Teil dokumentarischen Charakter haben, sodass ich sie seperat zeige.

An sich habe ich die Glasscheiben mit Blick auf Hintergründe für meine Fotomontagen fotografiert, nun aber denke ich, dass sie für sich sprechen sollen!

Gerda hat am nächsten Tag unter blauem Himmel ebenfalls diese Glasscheiben fotografiert, schaut doch auch einmal bei ihr, so ihr es nicht schon sowieso gesehen habt → https://gerdakazakou.com/2018/02/27/ei-ei-ei-was-ist-denn-das/

Licht und Schatten

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Viele tragen schwer, sie tragen ihre Schatten. Ich lese es in ihren Gesichtern, hinter ihren Worten, zwischen ihrem Lächeln, das ihre Augen nicht erreicht. Sozialisation und Schicksalsschläge machen aus offenen Gesichtern verschlossene, nehmen den Glanz aus Kinderaugen. Es bräuchte nicht so viele Therapien und auch keine Medikamente, wenn es nicht so wäre. Es ist, als ob das Licht hinter dem Dunkel ginge.

Häutungen, Ballastabwürfe und zu der und dem werden, die, der man immer schon war, damit das Licht vor dem Schatten läuft. Das ist ein Weg.


Gerda und ich treten in einen Dialog: in unregelmäßigen Abständen wird sie auf ihrer Seite auf einen Gedanken, einen Satz, ein Bild von mir mit ihrem antworten und umgekehrt. Dies ist meine Antwort auf ihren Artikel von gestern: https://gerdakazakou.com/2016/11/26/licht-schatten-pirouetten/

Miniatur # Schatten

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Gleich einem lauernden Tier wohnt der Schatten im Menschen. Seine Wucht trifft, sein Stachel sticht zu, seine Gewalt bricht sich Bahn, plötzlich und unerwartet. Was es ist und warum, das weiß der Mensch, der seinen Schatten kennt. Die Schatten sind des Menschens Gefangenschaft.

0244-24-11-2016-gefangenschaft

 

Es ist nicht an mir zu verurteilen. Es ist an mir zu gehen. Weiterzugehen.

die Schatten werden lang und länger

009 die Schatten werden lang und länger

(aus dem entstehenden Herbstzyklus der kleinen Stadt – draufklick = gross)

Es hängt ein halber Mond am Himmel. Stille. Kein Wind. Der Dorfbrunnen wurde abgestellt, der Frost wird bald kommen. Aus dem Unterdorf bellt ein Hund herauf, daneben verhallen die kleinen Glocken der elften Stunde. Die Kaiserin geht ins Haus. Sonst nichts. Es fliegt kein Flieger über den schwarzen Wald, nicht jetzt. Ruhepause. Ruhewagen. Auf der anderen Seite der Gleise steht der Zug nach Orten jenseits der Nacht. Manchmal wird man von Möwen geweckt und denkt sich Wellenrauschen. Manchmal schauen graue Felsen ins Morgenzugfenster hinein, man denkt sich Schnee. Im Oktober riefen sich über Berlins Dächern die Wildgänse ihre Flugroute zu, ich dachte mir ihre Formationen. Sie flogen gen Süden, wir blieben noch einen Moment.

Die Schatten werden lang und länger, heller wird es in den Häusern, jetzt.

es wird Nacht in einer kleinen Stadt

01 nacht

 

Ich hatte gestern Abend noch etwas Zeit, bevor ich zu meiner allmonatlichen Gruppe fuhr. Die Sonne war untergegangen, die Nacht hielt Einzug in mein Lieblingsstädtchen im Tal: Schopfheim. So schlenderte ich herum und übte mich weiter in Nachtaufnahmen. Schon lange übe ich dies, aber erst seit kurzem gelingt es … was mich wirklich froh macht, als olle Nachteule, die ich bin …

02 nacht

Fenster sind für mich die Augen der Häuser, als Spazierende schaue ich in sie hinein, als darin Wohnende oder Arbeitende heraus … was immer ich meine zu sehen, es bleibt ein Spiegel, eine Geschichte, beide werden letztlich immer mehr über mich selbst erzählen, als dass was wirklich ist …

04 nacht

 

Die Nacht ist meine Freundin, sowie die Schatten es auch sind … an und in ihnen darf ich wachsen …

03 nacht

05 nacht

06 nacht

… und dann war auch die Gruppe vorbei und ich fuhr durch die Täler, über die Berge heimwärts, das Städtchen lag unter mir und winkte mir mit ihren Lichtern noch einmal zu … und wenn ihr ganz genau schaut, dann könnt ihr im Hintergrund die Alpen sehen …

(alle Bilder werden groß, wenn ihr sie anklickt)

… und dann war es plötzlich wieder da, ein Lied, das ich vor langer Zeit einmal lernte:

into the silence of the night

into the silence of the moon

I`ll making my dreams come true

I`ll making my dreams come true …

08 nacht