Galerie II Memorandum für unsere Großmütter

001 Plakat

beim anklicken der Bilder werden diese groß – please click to enlarge

002 für Frauen

003

004 Schiffe und Verluste Elke Engelhardt

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006 Hände Elke Engelhardt

007a Hände

009 Wasser Elke Engelhardt

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011 wo das Ende beginnt v. Elke Engelhardt

012 Farben von Elke Engelhardt

013 Großmutter

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015 Warten Text von Elke Engelhardt

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017 cambra skades großmutter

 

018 und ich weiß nicht v. Sudabeh Mohafez

019 01.02.13 friedhof

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024 was

025 zeit

026

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028

029 eine kleine Wohnung für sich

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031 Passbilder 1

032 Passbilder 2

033 Passbilder 3

034

 

035 Text von Sudabeh Mohafez Schriftstellerin

036 26.01.13 was ist der mensch den menschen

037 erzähl mir von früher mb

038 jung gewesen

039

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042 das weiße Zimmer

042 das Bunt meiner Großmutter

044

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79 Gedanken zu „Galerie II Memorandum für unsere Großmütter

  1. Liebe Ulli ein ganz wunderbares Startfoto … und sehr berührend, so viele „Großmütter“ zu sehen, das macht sie so präsent, wo sie so in der Öffentlichkeit ja eigentlich überhaupt nicht auftauchen. Im eigenen Leben auch schon nicht mehr, nur als Erinnerung. Da passt auch der krasse Kontrast von viel Schwarz und bißchen bunt, so rein mengenmäßig. Ich muss Tränen vergießen … worüber genau weiß ich nicht. Bestimmt auch darüber, dass, zu der Zeit da ich mit meiner Großmutter, die so viel Gutes für mich getan hat, hätte freundlich sein können und ihr danken können, ich noch nicht in der Lage war, sie wirklich zu sehen, zu erkennen, ich zu sehr mit mir beschäftigt war, pubertär. Davor gab es eine Zeit, in der man einfach zusammen das Leben geteilt hat und das war vielleicht das Geschenk der Gegenwart. Mein Bedauern richtet sich auf die Vergangenheit. Gibt es eine Zukunft der Großmütter? Sie sind die „vergangenen Mütter“. Ist ihre Erfahrung ihr Reichtum, ihr Schatz? Ihr Wissen manchmal Weisheit?
    Du bist selbst Großmutter, Du wirst es besser wissen.

    Vielen Dank für diese intensive, zum Nachspüren bewegende Arbeit. Erfolg wünscht Dir Elisabeth

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    • Liebe Elisabeth, vielen Dank für deinen, mir zu Herzen gehenden, Kommentar. Ich denke gerade an den ersten Text von Elke Engelhardt, in dem sie zum Schluss schreibt: Weil man manche Sprachen nur mit der Zeit lernt, mit dem Alter, mit dem Voranschreiten der Vergänglichkeit. Und das ist gut so. Und unendlich traurig ist es auch …
      Vielleicht ist ja jetzt verständlich was mich während diesem Projekt u.a. gebeutelt hat …

      Wir leben aufgrund unser Ahnen und Ahninnen und tragen das eine und andere in uns und wenn wir selbst Großmütter sind oder werden, dann setzt sich dies fort, das eine ist Samsara, das andere aber ist ein unglaublich kostbares Geschenk, das ich mich bemühe meinen Enkelkindern weiterzugeben …

      danke dir für alles, bis bald dann wieder an dem einen oder anderen Küchentisch
      Herzlichst
      Ulli

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  2. Merkwürdig, auch mir kommen Tränen. Ich kann sie nicht recht deuten, aber die Überlegungen, sie zu deuten, werfen ähnliche Fragen auf, wie sie Elisabeth durch den Kopf gingen. So viele Frauen, so viele Leben, so viele Schicksale – und so viel, was ihre Kinder und Kindeskinder prägte. Ich hatte eben noch so viel geschrieben, so viele spontane Gedanken, zu ungeordnet, darum wieder gelöscht. Dein Memorandum ist wunderbar geworden. Du hast Texte und Fotos und Collagen hervorragend komponiert. Es ist ein eigenartiges Gefühl, die Großmutter hier wieder zu sehen, so, als gäbe es sie doch noch irgendwo. Aber das ist ja vielleicht auch so. Ich beglückwünsche Dich zu diesem großartigen Artikel!
    Herzliche Grüße von
    Elvira

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    • Liebe Elvira, vielen, vielen Dank … und ja, es gibt sie noch, solange wir sie in unseren Herzen tragen, ihr Erbe würdigen und weitergeben, so wenigstens sehe ich es. Ich sitze hier gerade auch sehr berührt, einmal mehr, seitdem ich mit diesem Projekt begonnen habe. Es steckt so vieles darin, und auch vieles, dass ich nicht in Worte fassen kann, nur spüren,bei aller Traurigkeit wird mir dann auch warm!

      herzliche Grüße
      Ulli

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    • liebe Soso, ich schrieb es gerade schon an Szintilla, dass es vielleicht gerade auch nicht der Moment für viele Worte ist. Das ist alles sehr berührend heute- danke

      herzlichst Ulli

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  3. DANKE. Ein extra großes! Ich werde in meinem Blog gleich darauf hinweisen- und mir überlegen, auch etwas über meine Großmütter zu schreiben, nun, da ich auch eine geworden bin….

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    • ja, liebe Sherry, das ist es und war es immer und immer wieder ein ganzes Jahr lang, dein Berührtsein ehrt mich und das Projekt mit allen TeilnehmerInnen,vielen Dank
      herzliche Grüße Ulli

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    • es ist spannend sich mit dem Leben der Großmütter auseinandersetzen, ich wünsche dir mit deinem eine reiche Zeit …
      danke, Franka, und herzliche Grüße Ulli

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  4. Liebe Ulli,

    ich weiß gar nicht, ob ich mich outen soll: als dein Bruder – der auf dem blog eine teils unbekannte Schwester kennenlernt. Es ist unglaublich! Es ist berührend! Es ist wunderbar jetzt (noch mehr) zu wissen, welch‘ „TOLLES MÄDCHEN“ in der Familie ist!

    Im „Memorandum für unsere Großmütter“ haben wir (natürlich auch Marianne, meine Göttinengattin) so viele unserer Großmütter wiedergefunden, dass alleine das schon eine große Freude ist. Die Texte sind s e h r lesenswert. Wir danken dir und allen Texterinnen für dieses wunderbare Zeitzeichen!!!

    Es ist meine feste Meinung, dass das „Memorandum …“ durch die seriöse Presse weitergetragen werden sollte (muss) – zum Beispiel durch „Die Zeit“, „SZ“, „Der Spiegel“ und andere. Auch bin ich der Meinung, dass das Fernsehen das aufgreifen m u s s – „TTT“, Talkshow „Drei nach Neun“ und andere – die nicht nur die immer wiederkehrenden Gesichter zeigen, sondern eine außergewöhnliche Frau vorstellen sollten!

    In Liebe
    dein Bruder Manfred und Marianne

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  5. Hallo Ulli,

    habe einen Gedanken nicht erwähnt und hole das jetzt nach.

    Walter Kempowski hat mit „Das Echolot“ etwas Einmaliges geschaffen. In diese Kategorie gehört das „Memorandum …“ auch. Die Geschichte der Großmütter sollte unbedingt weitergeschrieben werden. Daraus lässt sich dann vielleicht ja auch ein Buch machen.

    Manfred

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    • lieber Manfred,

      das Memorandum war und ist ein sperriges Thema, ich habe ja geplant damit auf Wanderschaft zu gehen, also als Ausstellung mit einem kleinen begleitheft, aber das Ganze als Buch zu verarbeiten ist mir zu groß, wir können gerne mal darüber plaudern 😉
      aber ich freue mich, dass dir das memorandum so gefällt, nochmals DANKE

      herzlichst, die Schwester …

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  6. Ganz ♥lichen Dank für deine unglaubliche Arbeit! Wunderschön! Beim Lesen und Betrachten kullern mir die Tränen…ich kann mich an viele wunderbare Stunden mit meiner *Oma Anna* erinnern…sie war diejenige, die IMMER Zeit für mich hatte und mich beim Halma NIE gewinnen ließ 😉
    Nochmals Danke für deinen *Blickwinkel* auf unsere Großmütter!
    Liebe Grüße
    Gabi

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    • hallo Gabi, danke dir sehr für deinen ehrlichen Kommentar, meine Oma ließ mich nie beim Mensch-ärgere-dich-nicht gewinnen, so lernte ich schon früh gewinnen und verlieren, eine Botschaft fürs Leben … vielen Dank für diese Erinnerung
      herzliche Grüße
      Ulli

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  7. Liebe Ulli, Ganz herzlichen Glückwunsch. Hat mir nicht nur sehr gefallen, sondern auch berührt…..habe dabei an meine eigenen beiden Großmütter gedacht und wie ich erst spät innerlich wirklich begriffen habe, dass sie ja nicht immer die alten Frauen waren, als die ich sie als Kind gesehen und erfahren habe, sondern Menschen mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem eigenen Schicksal, von dem ich wenig wußte (und immer noch nur kleine Ausschnitte) weis, mit all den Kämpfen, Freuden, Sorgen, Herausforderungen, Gefahren, Glücksmomente etc. und wie sie von den Selbstverständlichkeiten ihrer Zeit genauso bestimmt wurden, wie ich das selbst durch die heutige bin.

    Und dazu bin ich ja jetzt seit Monaten Großvater, und das gibt den Dingen des Lebens und dem Eingewobensein in den Strom der Zeit noch einmal eine ganz andere Realität.

    Also noch mal großen Dank. Auch für das miterleben dürfen DEINES Weges. Das ist schön und ist dann Teil vom Reichtum meines eigenenen Lebens.

    Also, keep on trucking und vergiss nicht: ‚Life is Life’

    K

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    • lieber k;

      du sagst das, wie es wohl den meisten von uns geht, als Kinder begreifen wir nicht die Hintergründe, und das ist auch gut so und als Heranwachsende haben wir anderes im Kopf, das Verstehen wollen oder können ist etwas, dass erst sehr viel später einsetzt und dann können viele unserer Fragen nicht mehr beantwortet werden … als Großmutter, die ich nun selbst bin und wirklich immer und immer wieder sehr gerne, denke ich, dass es doch noch gut wäre etwas für die Enkelin, den Enkel zu hinterlassen, dass ihnen später vielleicht die eine und andere Frage beantwortet.
      Ich freue mich sehr über die Kreuzungen unserer Leben und deiner Anteilnahme an meinem, du hast mich in vielerlei Hinsicht durch dein Sein bereichert – Danke – dafür und für deinen wunderbaren Kommentar

      herzliche Grüße
      Ulli

      und ja … life is life 😉
      UND
      I`ll do it my way …

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  8. „Berührend“, genau das war auch das Wort, das mir spontan nach dem Lesen und Betrachten der Bilder in den Sinn kam, auch wenn meine Großmütter gar nicht dabei sind und ich sie nie kennengelernt habe (vielleicht auch deshalb, denn ich hätte sie und auch meine Großväter so gern gekannt). Damit wiederhole ich, was schon öfter gesagt wurde, aber dann ist es eben einfach so – berührend. Mehr Worte finde ich gerade nicht, außer dass ich dir gratulieren möchte, liebe Ulli, das Memorandum ist wirklich gelungen! Lieben Gruß, Ute

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    • liebe Ute,

      und wenn es für die meisten berührend ist, dann hat es doch seinen Sinn, ich empfinde dies als VIEL

      ich selbst habe ja auch nur eine Großmutter (müüterlicherseits) und einen großvater (väterlicherseits) gekannt, und das nur kurz, beide starben, als ich noch relativ klein war, der Opa, als ich 5 war und die Oma dann, als ich 8 war … so weiß ich vieles nur aus Erzählungen und aus ganz wenig Erinnerung, aber eins erinnere ich genau, dass es bei meiner Oma immer „warm“ war …

      herzlichen Dank für deins und liebe Grüße
      Ulli

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    • Liebe C. nun sage ich es so, die Zusammenstellung und die eine und andere Collage, sowie zwei Texte habe ich kreiert, ansonsten habe ich Fotos von Großmüttern, die mir zugesendet wurden „eingepasst“ – viele Texte sind, wie du am Copyright erkennen kannst, nicht von mir … ich bin sehr dankbar für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer … die Vielzahl macht es so lebendig …
      ich danke dir und grüße dich herzlichst
      Ulli

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  9. Liebe Ulli,
    Toll geworden! Hab mal dran gedacht, sogar Mi. hat mal nachgefragt! Hab es ihm auch geschickt! er findet es auch toll geworden!!!!
    Hab einen wunderschönen Sonntag und ganz liebe Grüße! Ma

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  10. Liebe Ulli,

    toll, toll, toll, was Du da geschaffen hast.
    Ich bin gespannt, wie alles weitergeht – geniesse die vielen Komentare und auch alles, was Dir begegnet,

    kisses
    R.

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    • du Liebe, danke, danke, danke … ja, gespannt bin ich auch und im Genießen übe ich mich wieder und wieder, manchmal genieße ich nur … wie gerade eben deinen Kommentar …

      merci vielmals und big hug
      Ulli

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  11. eine schöne Sache Ulli 🙂 bist du schon an deinem neuen Ort ?? gibt es eine Möglichkeit, das Foto von der Spreewaldkahngondel mit Kinderwagen als Abzug zu bekommen ??? herzliche Paulagrüsse

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    • ach schön, Paula, dass du hier warst, das freut mich jetzt sehr. das Foto ist nicht von mir, aber ich kann mal fragen … wofür möchtest du es?
      herzliche Grüße
      Ulli

      ach so, nee bin erst ab Mitte März im Neu, dann erstmal bis Ende Mai, habe dieses Jahr noch einen Arbeitsvertrag hier und werde halb hier, halb dort sein, ick melde miar …

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  12. Liebe Ulli,
    bewegend und berührend – eine wunderbarer Weg, unsere Großmütter zu ehren – im Geist stelle ich Bilder und Texte von meinen und anderen Großen Müttern dazu. Deine ganze website ist sehr schön, und es macht Freude, in deinem blauen Café zu sitzen und das Leben auf mich wirken zu lassen.
    Ein herzliches DANKE !
    Birgit

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    • Liebe Birgit, ich fühle mich bei diesem Thema immer sehr mit dir verbunden und möchte dir auch an dieser Stelle noch einmal danken, einfach für alles, was wir miteinander austauschen konnten und hoffentlich weiterhin können und natürlich auch für deinen Beitrag und deinen Kommentar …

      herzliche Grüße
      Ulli

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  13. Liebe Ulli, danke für diese Arbeit. Es ist wirklich sehr berührend in diese vielen Augen zu schauen und in ihnen die Atmosphäre und das Geschehen der Zeit zu lesen. Es ist immer noch so wichtig, all das zu spüren um es zu heilen.
    Herzliche Grüße von Seeds

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    • liebe Seeds,

      gerade darüber sprach ich gestern mit einer Freundin, es stimmt, wir machen Heilarbeit, jede und jeder auf ihre und seine Weise und das ist gut so und nötig, danke, dass du es genau so siehst …
      herzliche Grüße
      Ulli

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  14. Hallo du liebe Ulli

    vielen Dank für dein Grosses Mutter Memorandum! Sehr eindrücklich, berührend, erinnernd….und das eine Bild – eine Fotomontage von dir mit blauem Himmel hinter Trümmern – find ich unglaublich stark!!!!

    Danke dir du schöne Grossmutter 🙂 und sei umarmt von einer anderen Grossmutter ;)!

    with fire and love
    eva

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    • ich danke DIR, liebste Feuerfrau … fürs anschauen, fürs aufnehmen und für deinen wunderbaren Kommentar … ich freue mich sehr über deins zu meiner Collage, in der ich alles hinein gewoben habe, was ich zu dieser Zeit empfinde, ja, sie ist mir im wichtig in diesem Reigen … es ehrt mich, merci vielmals, fürs mitspüren

      good days and ways, gelle … 🙂
      Ulli in Verbundenheit

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  15. Pingback: Der siebte Sprung | muetzenfalterin

  16. Danke, liebe Ulli, dass Du uns Lesern Zeit gegeben hast, die einzelnen Beträge zu diesem wunderbaren Projekt genauer anzusehen, genauer zu lesen und nachzuempfinden. Bei dem Text „Farben“ von Elke Engelhardt wird der Weg einer Erkrankung oder Persönlichkeitsveränderung völlig undramatisch beschrieben. Und dennoch ist die Dramatik vom „Ende der Erinnerungen“ eindeutig zu spüren. Das gefällt mir sehr!
    Auch Sudabeh Mohafez wählt für ihre Beschreibungen der kindlichen Erinnerung Worte und Bilder, die mir sehr gefallen: zwei Sätze, die es in sich haben: „Sie war nicht groß. Sie war nicht freundlich.“ Das spricht mich absolut an.
    Und die Collage von Cambra Skadé ist für mich eine feine Umsetzung von Erinnerungsbildern. Wir mischen ihnen stets etwas bei, lassen etwas weg. Wir können gar nicht anders.
    Vielen Dank liebe Ulli … !!
    Herzlich, mb

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    • Liebe mb,

      es braucht wirklich Zeit, mit ein Grund warum ich das Ganze als Galerie hier eingefügt habe, all das Herzblut, das von so vielen in diesem Projekt steckt, würde es nicht gerecht einen Artikel zu schreiben, ihn ein paar Tage stehen zu lassen und dann ab ins Nächste … unsere Zeit ist zu schnell und viele sind immer auf der Jagd nach etwas Neuem (ich teilweise auch), hier geht es um Erinnerungen, die wirken dürfen, sich ausbreiten, Wellen schlagen und ja, wir können gar nicht anders, als ihnen etwas zuzufügen!
      ich freue mich, dass du dir Zeit nimmst und wie du es in Worte fasst – danke –

      Ich denke immer, dass die Texte deswegen unter die Haut gehen, weil sie ehrlich sind-

      ja, herzlichen Dank auch dir, für alles
      liebe Grüße
      Ulli

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    • bitte … gerne 😉
      schön, dass du auch alle anderen mit einbeziehst, das freut mich jetzt besonders und auch dir ein großes Dankeschön für alles

      good days and ways, liebe Leselotte
      Ulli

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  17. Liebe Ulli!

    Auch mich haben die Bilder und Texte sehr berührt! Vor allem, da ich weder meine Großeltern noch meine Eltern richtig erleben durfte. Nur an einen Großvater kann ich mich dunkel erinnern. Ich mußte allein lernen, Mutter zu sein, nun bin ich selber Großmutter, eine wundervolle Zeit.Danke für die Geschichten, Bilder Eindrücke. Ganz sicher werde ich noch mehrfach hier reinschauen.
    Ganz liebe Grüße aus dem Wendland! Margie

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    • Liebe Margie, ich danke dir für deinen Kommentar und deine Geschichte dahinter- ich freue mich über jeden Besuch, ob nun zum ersten oder zum wiederholten Male 😉

      genieße den Frühling
      herzliche Grüße Ulli

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  18. Liebe Ulli,
    es ist berührend, wie Du Dich diesem großen Thema annäherst. Eine Freude und Bereicherung. Ein Geschenk! An all die Omas und Omis und an uns, die wir uns ihrer erinnern dürfen. Eine Würdigung all derer, die niemand gefragt hat, wie es ihnen geht und was sie vielleiht brauchen – einer Generation von Frauen, die viel gegeben hat und oft nur wenig empfangen. Frauen, die wenige Möglichkeiten hatten, die inneren Wunden zu heilen, die zwei Kriege und all die Verluste hinterlassen hatten. Frauen, die dennoch oder gerade aus ihren eigenen Erfahrungen Stärke bezogen und Trost spenden konnten. Frauen, deren Geschichten Bücher hätten füllen können, die meist ungeschrieben blieben. Und vieleicht gibt es jetzt die ein oder andere Geschichte, die durch das Memorandum zum Leben erweckt und in die Herzen der nächsten Generationen weiterwandern darf… und unseren Kindern und Enkeln etwas erzählt, Gespräche beginnen lässt…
    Danke, liebe Ulli. Silka

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    • liebe Silka, ich danke dir von Herzen für deinen so einfühlsamen Kommentar, indem du vieles ansprichst, das einfach nur stimmt … merci!

      herzliche Grüsse Ulli

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  19. Hier bei Dir stehen wir vor den Erinnerungen an unsere Großmütter, sie kommen wieder ans Licht, aus Tiefen, in die wir schon lange nicht mehr hineinschauen konnten. Erinnerungen an ihre Eigenarten, ihre Marotten und ihre Liebe und Sorge. Ohne sie wären wir nicht da, Und so seh ich sie wieder an ihrem Fenster sitzen, zu ihrer Rechten ihr Nähzeug auf der Fensterbank. Wunderschön Deine Texte und
    Collagen, die uns zurückbringen in die Zeit, als sie, unsere Großmütter noch gegenwärtig waren. Auch diese, meine Oma hat von der unseligen Hitlerei nicht soviel erzählt. Der war eben auch einfach da. Nur soviel, daß ihre wohl schönste Zeit in der Mitte der Dreißiger Jahre war, wo sie heiratete und ihre erste eigene Wohnung bezog. Memorandum für unsere Großmütter – es ist dies ein guter Ort, sich dieser Frauen zu erinnern, in Dankbarkeit vor ihnen den Hut zu ziehen. Danke liebe Ulli für diese Gelegenheit dazu. Lieben Gruß vom Wolfgang aus dem Land am Meer.

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    • lieber Wolfgang, hab herzlichen Dank für deinen feinen Kommentar. Ja, so war es gedacht, dass jede und jeder sich wieder an die erinnert, die anosnsten in unserer schnelllebigen Zeit gerne vergessen werden …

      herzliche Grüße Ulli

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    • herzlichen Dank, ich dachte du hättest es schon längst gesehen, aber manches braucht eben seine Zeit und nun kommen die stilleren Stunden mit mehr Musse und so …, ach ich freue mich immer wieder, wenn mal wieder jemand hier herein schaut und etwas schreibt- also nochmals danke und herzliche Grüsse

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    • Liebe Maren, …und ich bekam gerade eine Gäsnehaut, als ich deinen feinen Kommentar gelesen habe- herzlichen Dank dafür … ja, es gibt viele Grossmuttergeschichten, es sind noch lange nicht alle erzählt, das Memorandum ist ein Anstupser für die eigenen geschichten, eine durfte ich ja schon bei dir lesen-

      liebe Grüsse

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  20. Liebe Ulli, diese schöne Seite – eine wunderbare Hommage an all unser Mütter und Großmütter – gucke ich mir nun schon zum zweiten mal an und verweile so gern bei den Fotos. Wir Mütter werden unweigerlich zu Großmüttern – und was mir mit 30 bedrohlich geklungen hätte, wird jetzt, mit fast 50 Jahren, regelrecht erstrebenswert: Oma zu werden. Danke für diesen zu Herzen gehenden Beitrag!
    Herzliche Grüße,
    Marlis

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Marlis, wie mich dein Besuch freut! Und das schon zum zweiten Mal … danke!
      Du hast recht, irgendwann kam auch in mir der Wunsch auf nun doch endlich auch Grossmutter werden zu wollen und nun bin ich es schon doppelt. Gerade heute Morgen habe ich den Kleineren gehütet, so schön! So innig, so herzlich, so voller Freude und Vertrauen, ich fühle mich dann immer sehr geehrt und bin berührt … und ich fühle eine Verantwortung, gerade auch in dem Zusammenhang des Memorandums. Ich denke gerne an meine Grossmutter, ohne sie wäre ich lange nicht die, die ich heute bin, auch als Oma …

      hach … erzählen könnt ich gerade. Es ist schön, dass du heute hier warst, das erinnert mich auch daran, dass ich mich doch endlich mal bewerben sollte- herrjeh, es ist immer ein Viel …

      also … herzlichen Dank nochmals und liebe Grüsse
      Ulli

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  21. deine Art zu sehen und zu erzählen, Ulli, ist wie eine homöopathische Medizin für mich. ich will sie geduldig schlucken, Tag für Tag, vielleicht dass sich Verhärtungen in mir lösen und Zartheit in Gefühle zurückkehren kann, wo ich sie nicht mehr zulassen wollte.

    Gefällt 2 Personen

  22. Pingback: Am Sonntag |

  23. Pingback: Ulli Gau | Tausend Mutterbilder

  24. Gerade heute habe ich die Erinnerung an das Letzte woran ich mich erinnere, wenn ich an meine Urgroßmutter denke, wieder einmal hervor geholt und gelesen. Und jetzt schaue ich auf Deine Seite
    und entdecke diese vielen Gedanken und Bilder. Das scheint ein Tag der Emotionen bei mir zu werden. Herzlichen Dank Dir für diese Reise zu all den wunderbaren Gesichtern und Gedanken.
    Ich werde wohl noch ein Weilchen verweilen, um sie wirklich aufzunehmen.

    Liebe Grüße
    San

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe San, ich freue mich immer sehr, wenn das Memorandum für unsere Grossmütter von jemanden entdeckt wird, wenn es passt. So zeigt sich wieder einmal, dass alles mit allem verbunden ist und bleibt. Ich glaube nur bedingt an Zufälle. Die Urgrossmütter und die Grossmütter stehen hinter uns, ohne sie wären wir nicht die, die wir geworden sind, sie zu würdigen und unsere Trauer zu leben, dass sie nicht mehr unser Leben teilen, wohl aber in unseren Herzen weiterleben, das war mein Ansinnen und du hast es aufgenommen. Danke dafür.
      herzliche Grüsse
      Ulli

      Gefällt 1 Person

  25. Liebe Ulli,

    ich spüre diese Bande auch oft.

    Manchmal geben sie Last, denn von Außen betrachtet kann man nur stark sein, denn 3 Generationen in meinem Fall, waren starke Frauen, die ihr Leben gelebt haben,
    mit all ihren Höhen und Tiefen. Und doch haben sie alle ihr Herz bewahrt und es weiter gegeben.

    Manchmal geben sie Leichtigkeit, wenn man spürt welch Spur gelegt wurde und das man manchmal eine für sich neu entdeckt und ihr nur folgen muss.

    Meine Urgroßmutter ging bereits vor, als ich noch sehr klein war. Meine Großmutter habe ich fast 10 Jahre durch ihre Demenz begleitet. 2011, sie war damals 93 Jahre alt, haben wir Abschied genommen. Ich war damals sehr dankbar, dass sie mir viel aus ihrem Leben erzählt hat und wir auch viele gemeinsame Reisen gemacht haben. So konnte ich ihr bis zum Schluss viele ihrer Geschichten immer wieder mitbringen.

    Das Schönste was sie in dieser Zeit immer wieder zu mir gesagt hat war:“ Wie schön, da bist Du ja endlich. Ich freue mich so, denn Du bringst mir immer wieder mein Leben mit.
    Und tatsächlich haben wir mithilfe der Geschichten noch lange Zeit viel miteinander lachen können.

    Eins der schönsten Bilder aus dieser Zeit ist wenn sie lachend sich erinnerte mich angestrahlt hat und meinte: Ha! Ich war wohl wirklich eine richtige Reisetante. 🙂
    Und das war sie.

    Danke nochmals Dir für all die Eindrücke hier.

    Liebe Grüße
    San

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    • Das berührt mich jetzt sehr- leider ist meine Grossmutter schon gestorben, als ich erst 8 Jahre alt war, die andere habe ich nie kennengelernt. So hänge ich manchmal in einem etwas luftleeren Raum, aber es gibt die Erinnerungen, die ich pflege und hege. Jetzt bin ich schon selbst Grossmutter und manchmal spüre ich sie durch mich hindurch wirken, das sind kostbare Momente!
      Danke auch dir … ich freue mich sehr, dass du mein Café gefunden hast, vorhin habe ich deine Seite besucht, um einen kleinen Eindruck zu gewinnen, auch ich werde wiederkommen! Schön ist das …

      Gefällt 1 Person

  26. Liebe Ulli,

    mit Großmüttern war ich sogar doppelt beschenkt. Mit meiner anderen Großmutter habe ich ab meinem 17 Lebensjahr, damals bin ich da es sich anbot, nicht aus einer Not heraus, ins selbe Haus gezogen. Wir lebten bis zu ihrem Tod in getrennten Wohnungen, aber eben in einem Haus.
    Die Erinnerung beschert mir gerade ein weiteres Lächeln. Manchmal wenn ich nach Hause kam, ging oben die Türe auf und sie rief herunter:“ Falls Du magst die Ohrensessel warten.“ Dann bin ich oft hoch gedüst, habe mich in den Ohrensessel geworfen, sie hat Sherry serviert und wir haben über Gott und die Welt geredet. Die gemeinsamen Jahre sind mir durchaus in guter Erinnerung geblieben.

    Ich glaube zu ahnen, dass Du eine gute Großmutter bist. Bin schon gespannt, ob und wann sich dieses Kapitel für mich öffnen wird.

    Liebe Grüße
    San

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  27. Pingback: Rückblick # 10 – Februar |

  28. Liebe Ulli,

    …es berührt mich sehr, das, was von den Zeiten der Großmütter geblieben ist, was sie über die Zeiten gerettet haben und sich fortsetzt…gute Fotos und gute Texte und etwas Unaussprechbares dazwischen…das ist wohl das Berührendste…Energie wird weitergetragen, Liebe und ein stilles Dienen…wir sind viel zu selten von dem beeindruckt, was Du hier sichtbar machst, weil wir es von Anfang an als selbstverständlich erleben…die Großmütter danken Dir!

    liebe Grüße
    TeggyTiggs

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe TeggyTiggs, ich freue mich, dass du dir das Grossmutterprojekt angeschaut hast, dass du auch das „Dazwischen“ wahrnimmst.
      Ach ja, es ist immer noch nicht wirklich in der Welt, dabei wollte ich es doch immer ausstellen, aber dafür einen Ort zu finden ist sehr viel schwerer, als anfangs gedacht, trotz all dem Zuspruch hier.
      Herzliche Grüße
      Ulli

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Ulli,

        …Großmütter sind einfach nicht „in“, sie sind eben nicht „geil“ genug, um es mal auf den Punkt zu bringen…aber, ich bin sicher, Dein Projekt wird vielen Frauen, älteren und jüngeren, Mut machen, sie stärken und endlich einmal würdigen und das tät so manchem Mann auch gut…

        …ich wünsche Dir, dass Du den richtigen Platz dafür findest!!!

        Gefällt 1 Person

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