Meine Eulen – My Owls

Von 2008 – 2020

From 2008 to 2020

2008 Selbstbildnis mit Eulenflügeln

Selfportrait with wings of an owl

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2012

– 2 bis/to 8 –

Ein Jahr mit vielen Eulenbildern – A year with a lot of pics with owls

2017

Der Tanz des Eulenkindes mit der Schneeeule

The dance of an owlchild with a snowy  owl

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2019 –

ohne Titel – without title

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2020

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Eulenspiegel – für Gerda

 Da ist sie wieder, die Zahl „dreizehn“, dieses Mal sind es nicht dreizehn Feen oder Zauberinnen, sondern dreizehn Eulen … Zufall (?).

Sollte dir nun eins dieser Bilder besonders gefallen und möchtest du es erwerben, dann kannst du mir eine Notiz im Kommentarstrang hinterlassenen, ich melde mich dann gerne per Mail zurück. Alles andere, wie Größe, als Briefpostkarte oder nur das Bild, können wir dann per Mail besprechen. Dankeschön.

Wie immer sind Kommentare auch ohne Kaufwunsch Willkommen. Schönes Wochenende dir.

Here it is again, the numerary „thirteen“, in this time there are neither thirteen fairies around nor thirteen enchantresses, but thirteen owls … by accident (?).

If you should like one of the pics especially and you would like to buy one, please write me a comment, I will send you an e-mail back. Everything else, like size or format, we can discuss then. Thank you.

Like every time, commantaries are welcome, even if you don’t want to buy. Have a nice weekend.

Wenn Kinder malen – When children paint

Mein Enkelsohn, der am Sonntag sechs Jahre alt wird, hat gemalt.

My grandson painted, he will become next sunday six years old.

Das Silvesterfeuerwerk

The fireworks during the New Year’s Eve

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Ihr seht die Feuerwerkskörper und meinen Enkelsohn, ihr seht auch viel M’s, das sind die Vögel, die Angst haben und sich verstecken …

You can see the firecrackers and my grandson, you also can see a lot of M’s, this are the birds, which are afraid and looking for a place to hide themselves …

Vielfalt – Diversity

Vielfalt in enger Nachbarschaft, in freundlicher Koexistenz – Moose, Flechten und Pilze

Diversity in a tight neighborhood, in friendly coexistence – moss, lichen and mushrooms

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Vielleicht junger Zunderschwamm – maybe young surgeon’s agaric

 

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Vielfalt – diversity

Sonne am Tag, in manchen Nächten Regen, kein Frost, kein Schnee, so sind gerade die Tage.

Sun during the days, rain in some nights, no frost, no snow, this are these days.

Diese freundliche Koexistenz ist es, die ich mir auch für die Menschen in allen ihren unterschiedlichen Facetten wünsche.

I am dreaming about this friendly coexistense for all human beings, in all their different facets.

Nachträgliche Gedanken

zu meiner ersten Etüde 2020

Zurzeit lese ich einen Doppelband von  Elena Ferrante „Meine geniale Freundin“ (Band 1), „Die Geschichte eines neuen Namens (Band 2)*. Der Ort der Geschichte ist Neapel der 1950/60er Jahre. In einem „Armenviertel“, heute würde wir wohl „Ghetto“ sagen, wachsen zwei Mädchen auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie werden Freundinnen und ergänzen sich auf wunderbare Weise. Und wovon träumen diese zwei Mädchen – vom reich werden. Ausbrechen zu können aus ihrem maroden Viertel voller Männergewalt, Männer gegen Männer, Männer gegen ihre Frauen und Kinder. Die Mädchen wachsen heran, ihre Wege gehen auseinander, kreuzen sich wieder. Ihr Miteinander folgt einer Dynamik von Anziehung und Abstoßung.

Noch bin ich am Anfang des zweiten Bandes. So viel sei noch erzählt: während die eine der zwei jungen Frauen noch immer aufs Gymnasium geht, heiratet die andere mit gerade mal sechzehn Jahren einen Geschäftsmann des Viertels. Jetzt ist sie reich, aber gleichzeitig stirbt sie, ihre Seele wird stumpf. Die Schülerin ist und bleibt ihre Freundin. Sie beginnt aber das Verhalten der Freundin zu hinterfragen und sinniert über den Preis einer reichen Heirat.

Wieso schreibe ich das alles? Meine erste Etüde in diesem Jahr führte zu einer Diskussion zwischen Gerda, anderen und mir. Gerda hat „meine“ tagträumende Frau abgelehnt, vor allen Dingen ihre Träume und schlug einen Bogen dazu, dass genau diese Art der Träume von ärmeren Menschen und/oder schlichteren Gemütern zu der problematischen Weltsituation geführt hat, in der wir heute leben.

Das kann ich so nicht stehen lassen. Nicht alle Menschen können alles, auch wenn dies gerne suggeriert wird. Ich glaube allerdings, dass Viele viel mehr können, dazu aber nicht ermutigt werden. Bildung und Erziehung können dazu führen, dass Menschen von kleinauf an sich selbst, ihr Können und Nichtkönnen erspüren, begreifen können. Hierdurch wächst Selbstvertrauen. Selbstbewusste Menschen werden nicht so schnell zu Opfern oder Spielbällen von Religionen und Politik und ihren Machenschaften.

Nun ist aber nicht allen Menschen Bildung vergönnt. So darf die eine der Freundinnen, obwohl hochbegabt und hoch intelligent, nicht weiter die Schule besuchen, sondern muss der Mutter im Haushalt helfen und dem Vater und ihrem Bruder in der Schusterwerkstatt. Sie lernt mit der Freundin heimlich weiter … nutzen tut ihr das alles nichts. Wie geschrieben, noch kenne ich den Fortgang der Geschichte nicht, ich hoffe sehr, dass sie zu ihrer alten Wehrhaftigkeit zurückfindet.

Um auf die Diskussion in meinem Kommentarstrang zurück zu kommen, frage ich euch wem es zu grollen gilt – einer Frau, die wir ja im Prinzip gar nicht kennen, nichts von ihrer Geschichte, ihrer Sozialisation wissen oder aber der Politik, den gesellschaftlichen Mechanismen, den Gaukelnbildern von Hollywood und dem alles beherrschenden Konsumterror? Ich grolle letzteren.

Arme Menschen träumen nun einmal davon auch etwas vom großen Kuchen abzubekommen, den die Reichen und Schönen aber nicht mit ihnen teilen wollen. Unterdrückte Frauen träumen von rettenden Prinzen usw.! Einige wenige schaffen es auszubrechen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch seien wir einmal ehrlich, das sind die Ausnahmen.

Ich schrieb an Gerda (leicht korrigiert): „Erst waren es die Reichen, die nur weißes Brot aßen, also wollten die Armen weißes Brot, sie bekamen es in Massen und leben nun ungesünder als je, während sich die Reichen das „gesunde Vollkornbrot“ reinschieben … Wir leben in einer Folge von Jahrhunderten, Gier treibt die Reichen, Neid die Armen, Hass viele dieser beiden Fraktionen. Medien kamen dazu, da denke ich besonders an zigtausende von Hollywoodproduktionen, die dieses Streben nach einer bequemen Welt mit viel Hightech und Hifi nach vorne getrieben haben, ebenso all das was wir Tourismus nennen. Und sind die Menschen nur einen Deut glücklicher geworden? Nein! Stehen wir nicht vor einer großen Schwelle, an der viele Menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann, dass es ein Umdenken in vielen Bereichen des Lebens und Miteinanders geben MUSS, wenn es Ziel ist, dass dieser Planet auch noch in Jahrhunderten bewohnbar sein soll?! Bildung ist dabei schon seit Jahrzehnten eins meiner Zauberwörter, aber die wird nicht gegeben, wie sie gegeben werden könnte und warum, weil die Reichen und Mächtigen keinerlei Interesse an selbst denkenden und handelnden Menschen haben. Und ist das neu? In keinster Weise. Bleibt die alles bestimmende Frage: WIE KRIEGEN WIR DIE KUH VOM EIS?“

Nun könnte man argumentieren, dass Menschen in dieser Zeit und besonders in Deutschland jede Chance haben sich selbst zu verwirklichen. Ich sage nein, haben sie nicht und erinnere an die sogenannte neue Armut und unser marodes Bildungssystem, einmal ganz abgesehen von Lehrmethoden, die vollkommen überaltert sind, plus LehrerInnenmangel. Aus meiner Sicht gilt es genau hier anzusetzen und sich weiterhin dafür stark zu machen, dass gleiche Bildung für alle zu gelten hat, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen in denen Lehrerinnen und Lehrer angemessen entlohnt werden, Schulen renoviert werden und kleine Menschen sich selbst und ihr Können und Nichtkönnen behutsam begreifen können. Ich sage: weg mit Eliteschulen und mit Elitedenken sowieso!

Wir alle leben in gespaltenen Gesellschaften, aber aus meiner Sicht kommen wir nicht weiter, wenn wir diejenigen abwerten, verurteilen, schlecht machen, die Opfer der bestehenden Verhältnisse geworden sind. Bleiben wir wehrhaft und setzen wir uns, auch wenn es schwer erscheint, ungebrochen für eine menschenwürdige Welt ein, in der jedes Lebewesen seinen ihm anstehenden Raum innehaben darf.

Nun bin ich auf eure Meinung gespannt.



*ISBN: 978-3-518-42553-4 und 978-3-518-42574-9

Etüde 01 2020

Juchhu, Christiane hat die erste Etüdenrunde ausgerufen  und auch die Wörter dafür gespendet. Gerne folge ich ihrem Ruf, nicht ohne DANKE zu rufen!

Miniatur 001 2020

Für einen Skiurlaub hat es noch nie gereicht! Ihr Gehalt war und ist zu mickrig und ihr Ehemann zu geizig. Sie stellt es sich trotzdem vor, wie sie auf zweitausend Meter in der Höhensonne auf einem Liegestuhl faulenzt, umgeben von den Reichen und Schönen dieser Welt, neben sich ein würziger Wintercoctail. Sie würde ihn schlückchenweise genießen, wie die phänomenale Weitsicht der Bergwelt, Augenblick für Augenblick. Die Fahrt mit dem unumgänglichen Sessellift hinauf blendet sie aus, wie ihren ewig schlecht gelaunten Mann auch, nichts soll ihre Tagträumerei stören.

„Magdalena, komm mal sofort her“, hört sie ihren Geizhals kommandieren. Nun hat er bestimmt wieder ein nichtiges Haar in irgendeiner Suppe gefunden. Der Tagtraum zerplatzt. Sie schaut auf das Wintergrau vor ihrem Fenster. „Wieso bin ich eigentlich noch immer hier?“ Sie schmeckt auf ihrer Zunge den würzigen Wintercoctail. Schon wird alles ein kleines bisschen leichter.

143 Wörter

Sonntagsbilder zum Feiertag

Die Galerien öffnen sich, einzelne Bilder werden groß, wenn du sie anklickst.

Der Dreikönigstag ist in Baden Württemberg ein Feiertag. Dreikönigstag ist auch Geschenketag.

Gestern, am ersten Sonntag des neuen Jahres war die 13. Raunacht. Vorbei sind nun Magie und Feentanz (https://www.graugans.org/).

Leise waren die Perchten in diesem Jahr. Stilles Winterwetter mit hohen blauen Himmeln, wolkenlos und strahlend zogen sie von dunkel zu hell zu dunkel zu hell … dreizehn Mal, der Mond nimmt zu. Dazwischen ein bisschen Geheul, ein bisschen Regen, dann wieder still, hoch und strahlend. So auch gestern. Es zog mich hinaus. Ich ging mit leichten und mit schweren Füßen. Je nachdem.

In der Mittagssonne dachte ich an Margariten. An ihre Tapferkeit, an ihre schlichte Schönheit. Ich traf ein Fuchschwänzchen. Wie hatte ich es im Sommer vermisst! Er schenkte mir ein Säckchen Leichtigkeit. Gerade so, wie es Schmetterlinge tun. Auch im Januar.

Ich trat in den Wald hinein.

Tief verläuft die Wintersonne.

(so geknipst – nicht nachgearbeitet!)

Frisch grün leuchten die Moose und Bartflechten. Samtig weich überziehen sie Äste und Steine, malen sie Muster ins braune Blätterwerk, verkleiden sich als Bäume.

Kleine Reifwunder liegen auf reiffreien Wegen. Fein gesponnenes Feenhaar.

Still ist es im Wald. Meine Schritte rascheln durchs Laub. Auf laubfreier, weicher Erde verstummen auch sie. Feuchte Erde, frisch gefällte Fichten und der Raureif der Schattenlagen kitzeln die Schnupfennase. Manchmal hämmert ein Specht. Das sonntägliche Gebrumm von kleinen Motorflugzeugen stört nicht. Als gehöre es schon dazu! So, wie Brüche.

Wenn etwas im Leben bricht, ist es gut, wenn etwas standfest bleibt!

Ich gehe bergab und bergauf, in dieser Reihenfolge.

Zeit verrinnt. Schon sinkt die Sonne tiefer. Wie sie sich anschickt hinter den Berg zu sinken, steht der zunehmende Mond am noch immer tiefblauem Himmelszelt.

Ein stiller Abschied der DazwischenZeit.

Pingpong 072

PING 072

GERDA AN ULLI → MÄNNER UND FRAUEN KOMMEN AUS DEM MORGENLAND UND FRAGEN UNS, WO …

071 PONG

ULLI AN GERDA → … SIND UNSERE BERÜHRUNGSPUNKTE?

072 PING

ULLI AN GERDA → STILL WAR ES UND KALT, EIN ENGEL GING ÜBER DAS LAND …

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In der Raunachtszeit 2019/2020 ist es anders. Ganz anders. Die Pausenzeit, die eigentlich eh keine gewesen ist, hebe ich nun auf und es geht weiter mit Gerdas und meinem PingPong.

Ich freue mich, wenn ihr unsere Freude an diesem Austausch noch immer mit uns teilt.


Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/