Ping Pong 050

Ping 050

GERDA AN ULLI → MEINE LEBENSGESCHICHTE GLEICHT EINEM PALIMPSEST…

PONG 050

ULLI AN GERDA → … DAS ICH ÜBERSCHREIBT SICH, DAS SELBST BLEIBT DAVON UNBERÜHRT.

PING 051

ULLI AN GERDA → LICHT UND SCHATTEN, SCHWARZ UND WEISS SIND…

anklick =große Bilder – please click to enlarge


HIER GEHT ES ZU DER GALERIE ALLER BISHERIGEN PING PONGS → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

SCHAU DOCH EINMAL REIN, ICH HABE IMMER WIEDER FREUDE DARAN, UNSERE PING PONGS NEBENEINANDER ZU SEHEN. VIELLEICHT DU JA AUCH…

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

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Sonntagsbild 31 2019

Fundstück – find 001 2019

oder ich habe Lust auf eine neue Serie – or I am longing for a new series –

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Wann immer ich durch meine Bilderarchive stromere, finde ich etwas, etwas, dass mir irgendwann einmal ins Auge sprang. Etwas als Hintergrund für meine Fotomontagen. Etwas, weil es so ist wie es ist. Nun gibt es einen neuen Ordner bei mir und eine neue Serie startet hier: Fundstücke.

Whenever I am roaming through my picture library, I’m finding something, something which jumped into my eyes, somewhere along the way. Something as a background for my fotomontages. Something, because it is what it is. A new folder stays by me now and a new series is starting here: finds.

Spätsommerimpressionen 2019

So viele schöne Tage, so viel Schönheit in der Welt –

In und um den Garten herum

Was so rumsteht

Am Fluss

Blumig in drei Varianten

Durchlässig 06/07 2019

Licht und Schatten

die Galerien öffen sich, wenn du ein Bild anklickst

Bilder, die niemanden weh tun. Bilder, die Schönheit und Freude teilen möchten – meinen Blick auf die Schönheit der Welt, meine Freude.

Freude und Segen auf eure Wege – am Freitag den Dreizehnten.

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen

Mit Facettenaugen schauen oder so tun als ob.

Auf die Idee für die unteren Bilder hat mich Gerda gebracht → https://gerdakazakou.com/2019/09/08/tagpfauenauge-und-vermutungen-ueber-sein-sehen-3-farb-zeichnung-bearbeitungen/, ich erinnerte mich an einen meiner Lieblingsbeiträge von 2014 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/08/23/blaue-stunde-13-die-nomadin-in-der-strassenbahn/ darin heisst es u.a.:

… Es geht um den Unterschied vom Korn zum Körnchen. Von einer Sicht aus einer Linse zum dreitausendteiligen Facettenauge einer Libelle. Man stelle sich das vor!

https://cafeweltenall.files.wordpress.com/2014/08/0133-23-08-14-sichtweisen.jpg

Dreitausend Facettchen. Kaleidoskopbilder. Eine winzige Bewegung, ein kleines Schütteln oder Verrutschen, ein neues Bild.

Leben in Scherben. Scherben zu Mosaik. Mosaik mit einem Verrutschtem. Einem, der den Blick hält, ihn weitet, der beginnt zu kreiseln, am Verrutschtem entlang …

Soweit so gut damals. Heute dachte ich, nun ist mal gut mit allem „du musst dies, du musst jenes, du darfst jetzt einmal wieder spielen!“ Die Sonne schien so herrlich septemberlich am späteren Nachmittag, die Mittagswärme kühlte langsam ab, ich dachte an Blumen und Facettenaugen und begann zu stromern.

Die Dahlie in der Stube

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Das Geissblatt im Garten

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen, wie ein Facettenauge sieht …

Momentaufnahme September 2019

Ein Tag – Anfang September

Dieser junge Mann, der seine Arme im Rhythmus seiner Schritte energisch von rechts nach links, von links nach rechts wirft, als könnte er damit seinen zu schwer geratenen Körper beschleunigen.

Die junge Frau im Bahnhofskiosk, die sich immer freut, wenn ich komme, weil wir immer etwas zum Lachen finden.

Die zwei Rehe auf der Wiese auf dem Weg von hier oben nach dort unten.

Der braungebrannte Muskelledermann, der seine strahlend weißen Zähne seinem Smartphone zeigt, sein schwarzes Protzauto als Hintergrundkulisse; fünfundzwanzig bis dreißig Liter pro einhundert Kilometern.

Die Mutterkuh und ihr Junges am Abend in unserem Hof; das Jungtier, das die Hofmauer hinaufspringt als wäre es nix, über die Wiese rennt, über einen Weidezaun hüpft und dann bei einer fremden Herde landet. Die Mutterkuh, die im Hof brüllt, sich locken lässt, auf der Strasse brüllt, sich treiben lässt, bis auch sie bei den Anderen ist. Der Bulle, der nicht muckt.

Diese unglaubliche Stille nach zweiundzwanzig Uhr.

Alltag -11-

Die vorletzte Runde meines Alltagsprojekt hat schon am letzten Sonntag begonnen, auch wenn ich nicht dabei gewesen bin! Eine Freude ist es, wenn ein Projekt solch einen Anklang findet, dass die Mitmachenden auch ohne die Initiatorin ihre Beiträge einstellen.

Mein Alltag ist gerade etwas voll, sodass ich nur hoffe, dass ich beim großen Finale, Anfang Oktober, mehr Muße haben werde als gerade eben.

Wie immer findet ihr die Linkliste aus der 10. Runde unten, sowie für alle neuen Leserinnen und Leser die Links aller vorherigen Beiträge. Wie immer gilt: falls ich jemanden übersehen haben sollte, dann bitte melden, ich füge dann gerne noch den Link hinzu, merci vielmals.

Bitte verlinkt eure jetzigen Artikel mit diesem hier, außer denen, die schon am Sonntag etwas gepostet haben, diese stehen schon auf der neuen Liste. Dankeschön!

Leider kann ich eure Kommentare erst ab frühestens Sonntagabend/Montagmorgen beantworten.


Alltag 11 – mein neuer Alltag

Dieses Jahr ist alles anders geworden! Ist bis zum letzten Jahr mein Alltag zwischen Kochlöffel, Garten, Schreibutensilien, Bildgestaltungen, Kamera, Familie, Freundinnen und Freunden mäandert, sind es in diesem Jahr die Familie, die Freundinnen und Freunde, die Kamera, der Laptop und neuerdings auch ein Wischundwegtelefon. Ich sitze verstärkt an der Tastatur und vor dem Bildschirm. Die neue Technik und die neuen Aufgaben fordern ihren Tribut. Neue Technik für mich, für andere ist sie schon längst alltäglich!

In mancherlei Hinsicht bin ich schnell bis zu schnell, das gilt nicht für die Neuerungen der Technik. Erst einmal sträube ich mich, sehe gar nicht ein schon wieder ein neues Gerät anzuschaffen und hadere mit den Nachteilen. Und dann geht das Altbewährte doch einmal kaputt und dann muss mich eben mit neuer Technik auseinandersetzen, wie gerade eben mit dem Wischundwegtelefon. Dies hat mich seit letztem Freitag nun schon einige Stunden gekostet, aber im Großen und Ganzen habe ich nun alles für mich Relevante kapiert und installiert, alles andere ist ab jetzt Spielerei. Und wenn ich ganz ehrlich bin, macht mir die neue Technik auch Spaß.

Ich vermisse den Garten, die privaten Schreibutensilien und auch die Arbeit an meinen Bildern! Neben der neuen Technik gibt es ja auch noch zwei neue Jobs, der eine bezahlt, der andere ehrenamtlich und gerade letzterer beschert mir richtig viel Arbeit, ich hoffe, dass dies nur die Anfangswehen sind.

So jongliere ich mit meinen Bedürfnissen, denen der Familie und den Jobs, noch immer habe ich keinen richtigen Rhythmus gefunden. Kommt, sage ich mir, kommt.

Damit dies aber jetzt kein ganz so langweiliger Alltagsbeitrag wird, hänge ich noch ein paar Bilder der letzten Wochen an. Die Fotografiererei ist wegen all dem nicht verschwunden, sie gehört auf alle Fälle zu meinem Alltag dazu und Ausflüge mache ich auch noch immer gerne, wenn auch nicht jeden Tag.

An der Elbe

Mehr Wasser

Solche und solche Klettereien

Spaß mit Kindern

Spätsommer

Die Galerien öffnen sich, wenn du eins der Bilder anklickst –



Die Links aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der zehnten Runde:

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/08/04/alltag-august-2019/

https://erntetank.wordpress.com/2019/08/03/alltag-00010/

https://pawlo.wordpress.com/2019/08/02/alltag-10-wenn-es-drumherum-still-wird-when-silence-comes-in/

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/08/05/alltag-10-12-bewegung/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/08/05/alltag-das-immerwiederkehrende-10/

https://gerdakazakou.com/2019/08/05/alltag-10-verlangsamung-mit-ameisenslalom-riegeln-sproesslingen-montags-ist-fototermin/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/august/zu_ullis_projekt_alltag_10

https://driftout.wordpress.com/2019/08/08/alltag-ist-ani-eia-wasser-regnet-schlaf-elisabeth-borchers-gedicht/

https://fundevogelnest.wordpress.com/2019/08/08/aus-dem-nestalltag-5-putzen-putzen/

https://www.jaellekatz.de/fragen/samstag-wird-gebadet-alltag

https://arnovonrosen.wordpress.com/2019/08/09/alltag-juli-2019/

https://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-10/

https://kopfundgestalt.com/2019/08/13/in-der-hitze-des-autos/

https://alpinerot.wordpress.com/2019/08/09/ein-bis-zehnmal-fuer-ullis-projekt-alltag/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/08/03/gehoert-reisen-zum-alltag/

https://susannehaun.com/2019/08/15/alltag-10-susanne-haun/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/08/15/alltag-im-netz/



Die Idee → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/

Was bisher geschah:

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/01/05/alltag-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/01/alltag-4/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/03/01/alltag-5/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/04/05/alltag-6/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/05/03/alltag-7/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/06/01/alltag-8/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/06/29/pausenzeichen-und-alltag-9/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/08/13/alltag-10/

Ping Pong 048

Ping 048

GERDA AN ULLI → NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT …

PONG 048

ULLI AN GERDA → WEISS WAS ICH LEIDE.*

PING 049

ULLI AN GERDA → WER WEISS SCHON …

anklick =große Bilder – please click to enlarge


Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh´ ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!

Johann Wolfgang von Goethe


HIER GEHT ES ZU DER GALERIE ALLER BISHERIGEN PING PONGS → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Etüde 013

Nein, dies ist keine Fortsetzung von Etüde 012! Heute veröffentliche ich meine erste Krimiminiatur (tataa) für Christianes abc Etüden, mit den drei Wörtern von Ludwig Zeidler. → https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/09/01/schreibeinladung-fuer-die-textwochen-36-37-19-wortspende-von-ludwig-zeidler/

Ich lese immer wieder gerne Krimis und gerade eben fand ich im Bücherschrank in Lörrach einen mir unbekannten Band aus der Harry Hole Serie von Jo Nesbø, den ich gleich weiterlesen werde, ich kann es kaum noch erwarten … sooo spannend!

Und so kommt dann eins zum anderen, wobei das eine nix mit dem anderen zu tun hat (nein, ich setze hier jetzt keinen Grinsesmiley ein) –


Krimiminiatur 01 2019

Verzweiflungstat“, schnaubte Kommissar Maierbeck, wie oft sollte er sich diesen Quatsch noch anhören? An sich hatte er ja nichts gegen Psychologie einzuwenden, aber diese junge, gerade von der Uni kommende, ihm zugewiesene Frau Klopp ging ihm auf die Nerven. Nix als Uniwissen und Statistiken im Kopf und keine Lebenserfahrung!

Er betrachtete das Blutbad vor sich, nein, das ist keine Verzweiflungstat gewesen, so etwas, das stand für ihn fest, machen nur Sadisten. Er nickte der Klopp zu und verließ den Tatort. Für heute hatte er genug gesehen, den Rest würde die Spurensicherung ergeben.

Frau Dr. psych. Klopp hingegen kämpfte mit ihren ambivalenten Gefühlen, ihrem Wissen einerseits und dem Bedürfnis diesem alten Brummbär Maierbeck zu imponieren – ihrem Bücherwissen und den Statistiken auf der einen Seite und ihrer Intuition auf der anderen. Der Intuition hatte sie sich doch vermehrt hingeben wollen! Und an was hatte sie als erstes gedacht: „Sowas machen nur Sadisten“ …

152 Wörter



Willkommen zum weiterspinnen dieser Etüde, gerne im Kommentarstrang!

Etüde 012 2019

Das Sommerpausenintermezzo bei den Etüden ist vorbei. Schön war es, auch wenn ich nur am Rande mitgewirkt und gelesen habe. Leider ist mein Alltag noch immer sehr dicht, sodass ich zu Vielem nicht komme, was ich auch noch gerne machen würde, aber das wisst ihr ja.

Nun geht es also mit den Etüden weiter. Drei Wörter sollen in einem Text mit höchstens 300 Wörtern zu finden sein. Dieses Mal kommt die Wortspende von Ludwig Zeidler, dem „Erfinder“ der abc-Etüden und Christiane hat wieder die Einladung geschrieben und die Bilder dazu gestaltet. Herzlichen Dank an euch beide.

Meine Etüde:

Völlig verkatert wachte Antonia auf. Sie wühlte sich aus der Bettdecke und herumschwirrenden Federn, die teilweise auf ihrem schweißnassen Körper klebten, heraus. Auch der Boden vor ihrem Bett war von Federn übersät. Und dann diese unglaublichen Kopfschmerzen! Langsam setzten sich die Erinnerungsbilder in ihrem Kopf zusammen. Da war doch dieser Martin gewesen … hingeben hatte sie sich ihm wollen.

Unruhig schaute sie sich um. Sie war allein. Und dann war sie auf einen Schlag wach, erinnerte sich, wie sie gemeinsam mit Martin von der Disco zu ihr gegangen war. Anfangs war alles noch sehr nett gewesen, aber mit der Zeit hatte sich bei Antonia ein ambivalentes Gefühl eingeschlichen. Sobald Martin sich unbeobachtet gefühlt hatte, war sein Lächeln gefroren, sein Blick kalt durch den Raum geschweift. Antonia hatte eine Flasche Rotwein geöffnet und ihm mit zitternden Händen eingeschenkt. Martin hatte hart nach ihnen gegriffen und mit dunkler Stimmer geraunt: „Lass gut sein, wir wollen doch ficken, oder? Antonia war es eiskalt den Rücken runter gelaufen. Sie hatte nur noch einen Wunsch gehabt, dass er gehen möge. Und genau das hatte sie ihm dann gesagt. Er hatte sie von sich gestoßen, „Dumme Zicke“ gebrüllt und Türe knallend ihre Wohnung verlassen. Antonia hatte wie betäubt dagesessen und geheult, Wein getrunken und weiter geheult. Dann war die Wut gekommen. Wieso musste sie immer an solche Scheisstypen geraten? Sie war in die Küche gestürzt, hat sich ein Messer geschnappt und hatte wie besessen auf ihr Kopfkissen eingestochen, dass die Federn nur so flogen, bis sie vollkommen erschöpft eingeschlafen war. „Sowas nennt man wohl Verzweiflungstat“, murmelte sie, schlurfte in die Küche, stellte Wasser auf, jetzt erst einmal einen Kaffee …

Wie banal ist das denn, entnervt klappte Lia das ausgeliehene Buch zu. Nee, für son Mist war ihr ihre Zeit zu kostbar.

296 Wörter