Zu Myriades Impulswerkstatt 3 2022

Rosarot

Myriades 1. Bild, mein dritter Beitrag zur Impulswerkstatt Jänner/Februar 2022.

Rosarot und kleine Mädchen – die Farbe, die ich Zurzeit als meine Tochter Baby gewesen, und aufgewachsen ist als Kleidung vermieden habe. Auch kleidete ich meinen Sohn nicht in hellblau. Diese Festlegungen von Farben, die willfährig den Geschlechtern zugeordnet wurde ( es gibt Länder, da wird hellblau für Mädchen propagiert, babyrosa für Jungs), wollte und konnte ich nicht folgen. Bunt war meine Devise. Später wählten die Kinder selbst. Klar gab es Zeiten, als meine Tochter pink großartig fand, plus lila, blau, türkis bis grün und blieb ihnen, bis auf pink, treu, mein Sohn wechselte seine Vorlieben mit dem Wachsen.

Das eine ist gesellschaftliche Erwartungen zu entsprechen oder eben zu ignorieren, das andere meine Haltung zu Rosa. Ich stelle Unterschiedliches fest. Als Kleidung ein No-Go für mich, in der Natur als Blüten und Blumen oder am Himmel durchaus attraktiv. Auf Bildern als Farbklekse tauchten sie hier und da schon auf, ich stelle fest, dass ich also nicht generell sagen kann, dass ich Rosa nicht leiden kann, es bestimmen Zusammenhänge, Kontraste, Harmonien und die Temperatur der Farbe selbst, nur als Kleidung kommt Rosa für mich nicht in Frage.

Ich bin mal durch meine Archive gewandert, dem Rosa in meinen Bildern auf der Spur.

Los geht’s

Ach guck, ein Selbstporträt, 2009 kreiert, mein Gesicht zur Hälfte rosa.

 

Viele, viele Abendhimmel, aber nur ein Beispiel

und zwei Blumenbilder

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Moosröschen im Regen

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Cosmeen am Morgen

 

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Ich stelle fest, dass mir die Kombination von Rosa mit Blau oder Grau, aber auch mit Grün gut gefällt. Die Forschung geht weiter …

Vorläufiges Adieu mit Bildern der letzten Wochen

Leben ist Wandel

Heute möchte ich mich für eine längere Weile von euch verabschieden. Das eine ist der Sommer, der mich nicht so an den PC zieht, das andere ist mein bevorstehender Umzug, Ende Juli ins schöne Wendland. So lange habe ich schon davon geträumt dort zu wohnen, zu leben und zu wirken. Vorletzte Woche war ich dort und habe auf Anhieb eine wunderschöne Wohnung gefunden. Alle guten Geister waren mit mir. Ich bin unendlich dankbar.

Seitdem ich zurück bin, hatte ich ziemlich viel Bürokratisches zu erledigen und von letztem Donnerstag bis vorgestern Abend hatte ich seit sehr langer Zeit wieder einmal einen Kochjob. Ja, ich kann es noch! Auch das ist ein Grund mehr für Freude und  Dankbarkeit.

So kommt es, dass ich keine Zeit mehr finde eure Blogs zu besuchen und eure Beiträge zu lesen oder anzuschauen. Manchmal vermisse ich es sehr. Gleichzeitig bin ich bei twitter und auf Instagram aktiv. Das geht flugs, schnell mal ein Bild vom Handy eingestellt, ein paar wenige Worte und ab dafür. Das kann und will ich nicht auf dem Blog, sodass es hier eben seit einiger Zeit sehr ruhig um mich geworden ist. Ich hoffe, dass ihr mir das nachseht. Irgendwann im Herbst kehre ich zurück, wahrscheinlich dann aber auch mit einem neuen Format. Ich werde euch informieren.

Nun wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern einen reichen Sommer, viel Freude und ein erfülltes Sein!

Erste Impressionen aus dem Wendland

Es ist ein Mohnjahr

Kornblume, Kamille und Mohn in einem Roggenfeld

Nichts als Blüten

noch einmal Mohn

Phacelia

Eine Zwiebelblüte (?)

Ginster

Salomonssiegel

Häuser und Türen in Hitzacker an der Elbe

An der Elbe

Ein Glücksmobile bei Freunden

Bei der Freundin im Kräutergarten, den ich demnächst mit beackern, hegen und pflegen werde

Auf der Rückfahrt bei Freund und Freundin in ihrem Garten am See

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Sonntagsbilder 17 2021

Nun aber schnell noch ein Sonntagsbild oder vier

Alles ist vorüberfließend – der Tanz des Lebens im Fluss der Zeit

 

Mairegen bringt Segen. Der kleine Fluss, der hier „Wiese“ heißt, hat nach dem vielen Regen wieder mächtig an Fahrt aufgenommen. Seit vorgestern Nachmittag scheint wieder die Sonne, Zeit, wieder ein bisschen zu stromern.

Im Dorf entdeckte ich diese weißen Blüten, die ich sonst als Gold- oder Blauregen kenne.

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Schönes aus dem Wald

Vier Bilder

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Schabockskrautblüte

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Buschwindröschen

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Hier rätsel ich – Haselblüte oder Schlehe oder was?

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Noch ein Rätsel – Pilze?

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Ich würde mich freuen, wenn Eine.R von euch die Rätsel lösen könnte.

Ich wünsche euch allen eine gute Woche mit leichtem Schritt.


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Was mich froh macht

Ein Spaziergang am frühen Morgen am Fluss, der auch hier Wiese heißt.

Vorher wohnte ich an der kleinen Wiese, jetzt an der großen. Nicht weit von hier fließen sie zusammen und kurz vor Basel fließen sie in den Rhein.

Froh machen mich auch die Nachbarschaften von Steinen und Bäumen,

die Stille der Steine,

ein Vogel, der nicht wegfliegt, wenn ich ihn fotografieren will, auch wenn ich seinen Namen (leider) nicht weiß. (Vielleicht kann mir ja jemand helfen?)

Froh macht mich ebenfalls der Birnbaum vor meinem Fenster, der nun angefangen hat zu blühen und …

… dass nicht alle Magnolienblüten erfroren sind.

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Es ist zu jeder Zeit gut zu wissen was einen froh macht, mehr noch in dieser, für uns alle nicht einfachen Zeit.

Mich machen nicht nur solche frühen Morgenspaziergänge froh. Hinzu kommt der Kontakt mit meinen Freundinnen und Freunden über das Netz, über Telefon, Briefe und Postkarten. Ich bin froh, dass unsere Familie wohlauf ist. Ich bin froh und dankbar für alle Werkzeuge, die ich im Laufe meines Lebens geschenkt bekommen habe und dass ich sie zu nutzen weiß. Froh und dankbar bin ich für alle Menschen, die mich darin unterstützt haben die zu werden, die ich heute bin. Große Freude habe ich an meiner Kreativität, meinem offenen Herzen und an der täglichen Meditation. Und natürlich bin ich sehr froh über Bloghausen und dass es euch gibt!

Vieles ließe sich hier noch aufzählen, aber ich lasse es mal hier stehen, denn ich bin neugierig, was dich froh macht! Vielleicht magst das ja im Kommentar schreiben?!


Ich mache in dieser Woche eine Pause mit meinem Projekt der „Erinnernungsschaukel“. So sehr ich sie einerseits mag, so wichtig erscheint es mir gerade im Hier und Jetzt zu sein.



To my English speaking readers: From now on you can read every article of me in English, too, if you’ll go to the end of my blog page, you’ll find the butto Aus diesenn „Google Translater“. Enjoy!

Blüten am Weltfrauentag und mehr

Die Blüten um mein neues Zuhause in Wald und Flur

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Vor meiner Haustüre in einem Kübel, den Namen kenne ich nicht.

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Primelchen in meinem neuen Garten

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Die ersten Sumpfdotterblumen am nahen Bach

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Krokusse am Wegesrand

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Huflattich mit ersten Bienen

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Die Zaubernuss verblüht schon

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Schabockskraut und Veilchen in trauter Nachbarschaft

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Buschwindröschen

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Heute schien endlich einmal wieder die Sonne. Zwar ist die Luft noch kühl, aber ich wollte Sonnenstrahlen einsammeln und einen Genesungsspaziergang machen, der mir allerdings, neben aller Freude an all dem Sprießen und Blühen, gezeigt hat, dass die Genesung noch Zeit braucht.

Dies ist auch der Grund warum dieser Artikel kürzer ausfällt als eigentlich gedacht. Die anderen Fotos vom Fluss, den Enten und die ersten Bilder vom Ort zeige ich ein anderes Mal. Meine Kraft reicht dafür nicht.

Auch geht mir so vieles durch den Kopf: hier die Flüchtlingsfrage, dort die Emanzipation. Ich las erschreckende Zahlen über Gewalt von Männern an Frauen, auch hier in D. Leider reicht meine Energie nicht für eine wirkliche Vertiefung, aber für einige Worte mehr schon.

Hier erst einmal ein paar Links, wen es interessiert:

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/wenn-trennungen-toedlich-enden-e442961/?reduced=true

https://taz.de/Autorin-ueber-Maennergewalt-in-der-Ehe/!5659533/

https://taz.de/Giffey-stellt-BKA-Zahlen-vor/!5643860/

Noch viel mehr kannst du im Netz lesen, wenn du „Gewalt gegen Frauen“ in die Suchleiste eingibst.

Wie könnte ich mich da als Frau gemütlich in meins zurücklehnen und sagen: also in meinem Umfeld gibt es  s o w a s  nicht …

und zum Schluss noch ein Beitrag von mir, den ich im Juli 2016 einstellte

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/07/15/wir-sind-noch-nicht-sehr-weit-gekommen/,

der damals schon bei einigen meiner Leser*innen auf Widerstand stieß. Zwar kann ich das eine und andere Argument respektieren, ich aber bleibe bei meinem! Die Bestätigung dafür findet sich in den BKA-Zahlen (siehe dritter Link oben), die ja auch nicht jede*r wahrhaben will. Viele weisen mit ihren Fingern auf weit entfernte Länder, wo den Frauen offensichtliches Grundrecht verwehrt wird, das ist okay, aber darüber hinaus werden die Missstände im eigenen Land übersehen oder heruntergespielt und das finde ich nicht hinnehmbar.

Gewalt kennt viele Gesichter, ob körperlicher, seelischer, verbaler oder psychischer Art. Hier sind wir als Gesellschaft und Menschheit noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Weder sie anzuerkennen, noch Verhaltensmuster zu ändern und ja, hier sind nun einmal ganz besonders die Männer und ihre Frauenbilder gemeint, die es zu hinterfragen gilt, jeder für sich.

Ja, es gibt auch Gewalt gegen Männer. Ihnen gilt auch mein Mitgefühl. Ja, es gibt auch gewalttätige Frauen, doch die Zahlen des BKAs stehen für sich, Dunkelziffer hin oder her. Auch diese Gewalt kann ich nicht tolerieren! Jetzt aber weise ich auf die Gewalt gegen Frauen hin und will hier keine Relativierungen mehr, weil es schlichtweg nichts zu relativieren gibt!

„Verzeihen Sie uns, dass wir so oft davon reden.

Wir sind da, wo unsere Geschichte sich vollzieht. Nirgends sonst. Wir haben keine Liebhaber, außer im Traum. Wir haben keine menschlichen Sehnsüchte. Wir kennen nur das Gesicht der Tiere, die Gestalt und die Schönheit der Wälder. Wir fürchten uns vor uns selbst. Wir haben kalt. Wir bestehen aus Kälte, Angst, Sehnsucht. Man verbrannte uns. Man tötet uns noch heute in Kuwait und in den ländlichen Gebieten…“

© Marguerite Duras

Das war 1986 so und ist heute leider nicht anders!

„Reduzieren Sie mich nicht auf die Rolle des Opfers, ich habe sehr viel mehr zu bieten.“ – Sinngemäßes Zitat aus dem Buch von Antje Joel: „Prügel, eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt“ erschienen im rororo-Verlag

Und damit das Ganze jetzt nicht so harsch endet, hier noch ein Link, den ich gerade bei der Mützenfalterin gefunden habe, danke dafür!

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/notizen/2020-03-08/leuchttuerme

Sonntagsbild 17 2019

unbeschreiblich weiblich – indescribable feminine 001

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Schon oft habe ich bei der Betrachtung von Blüten, Pflanzen und Bäumen an den menschlichen Körper gedacht. Manche erscheinen männlich, andere weiblich.

Gerhard von dem Blog Kopf und Gestalt postete letztens Blüten aus dem Frankfurter Palmengarten → https://kopfundgestalt.com/2019/04/22/palmengarten-frankfurt-weitere-fotos/, die Fotografie einer roten Callasblüte ließ mich gar nicht mehr los und ich fragte ihn, ob ich diese für eine Fotomontage benutzen dürfe. Durfte ich – dafür nochmals meinen herzlichen Dank, Gerhard. Ich habe dann herumexperimentiert, ließ es dann aber irgendwann sein, weil ich zu dem Fazit kam, dass das Foto alles sagt.

Während dieses Prozesses entdeckte ich eigene Fotos und habe nun entschieden diese nach und nach unter dem Titel: Unbeschreiblich weiblich zu zeigen, nicht alle haben Pflanzen als Ausgangspunkt.

Blüten, Knospen, Zwei- und Vierbeiner

Pustehuflattichblumen

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Als ich am Dienstagmittag Nachhause fuhr und sich zwischen dem letzten Dorf und „meinem“ Abbiegefeldweg das Tal öffnete, weiß getupft mit Obst- und Beerenblüten und über die Wiese vier Störche stakten, war ich glücklich. War es den ganzen Tag. Ich lud nur schnell meine Einkäufe daheim ab, schnappte mir die Kamera und fuhr wieder los. Zwei Stunden stromerte ich im Tal herum. Leider hatte sich der Himmel zugezogen, sodass das eine und andere Bild lange nicht so strahlend ist, wie es hätte sein können.

Blüten und Knospen

Ich erwischte eine ganz junge, noch sehr zarte Schrecke auf einer Löwenzahnblüte

Am meisten aber habe ich mich gefreut, dass es mir gelang zwei Störche zu fotografieren. Ich musste den Zoom bis zum Anschlag ausfahren und hatte meine Bedenken wegen der Schärfe, aber ich bin zufrieden.

So innig, so berührend und schön

Ein Sprung,

hin zu Gründonnerstagmorgen, kurz nach dem Erwachen,

so klassisch Tulpe –

Die Sonne scheint wieder, Licht wirft Schatten –

One big Yes

Bilder aus dem Garten

Keiner sprach

der Geist, der Gast,

die weißen Chrysanthemen

RYOTA

aus dem Buch: Der Garten des Samurai -Europaverlag – ISBN 3-203-83527-4

Mehr Chrysanthemen

Winden

allerlei Buntes

Randerscheinungen

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An so einem heißen Tag sind die Bienen sehr durstig

Am frühen Abend heißt es gießen gehen, Luna begleitet mich auf meinem Weg

Ein Bogen für Gerda und Luna

Der Garten hat meine Tatkraft dringend gebraucht – erst war meine Auszeit in Lothringen, was wohl auch hier die heißeste Zeit gewesen ist. Danach habe ich eine Woche gekocht, dann dies und das und jenes, gestern war es dann soweit – was heißt schon Wochenende –

Ich wünsche euch eine gute Woche.