Fragment 14

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Nairobi

Gemäßigt ist nie ihr Stil gewesen. Sich die Flügel anzusengen geschieht nicht einfach so. Kein Knacks im Herzen ohne Leidenschaft.

Der Schmerz, eine Facette des Seins.

Sein Gewicht, eine Entscheidung.

Nairobi schaut die goldgelben Essigbaumblätter, zwei Kerzen, goldenes Licht. Der See ist die stille Erholung. Nairobi kennt die ruhigen Uferstellen. Wildbäche brausen woanders.

Wer sehnt sich? Wohin?

Die rote Lackschachtel bleibt unter den Wurzeln verborgen. Sie kann auch so dankbar sein. Vom Schmerz fällt ein Gewicht.

Laubrascheln, emsiges Getriebe am Vogelhaus, noch schleicht Bär durchs Unterholz. Goldgelbes Licht, Wind und Weite, Nairobi tanzt. Sie singt.

JA.

Ihr Herz ist wieder ein bisschen mehr Liebe geworden. Ein Schwan schaukelt auf den windgetriebenen Wellen.

Die Kunst, mein Hut und Weihnachten

Es ist wieder soweit

Auch in diesem Jahr möchte ich euch meine Postkarten anbieten – zum verschenken oder verschicken, zu Weihnachten oder einfach nur, um dir selbst oder anderen eine Freude rund ums Jahr zu bereiten.

Wie im letzten Jahr habe ich die Motive nach Jahreszeiten und Themen sortiert. Hinzu gekommen sind die Themen: Eis, Engel, Fotobearbeitung, Wasservögel und Wasser.

Klickst du ein Bild an, so stehen darunter Titel und Bestellnummer. Bitte gib beides bei deiner Bestellung an. Dankeschön.

Alles wird teurer, sodass auch ich leider den Preis für meine kleinen Postkarten erhöhen muss, die größeren Formate bleiben erst einmal noch, wie sie sind:

DIN A 6 = 3,00€/Stück plus Porto

DIN A 5 = 4,50€/Stück plus Porto

Auch in diesem Jahr gilt mein kleines Sparangebot: Zwölf Postkarten zum Preis von zehn, ausgenommen sind die Fotomontagen, die ich am Ende zeige.

Auch die Preise für die Fotomontagen haben sich verändert, hier für beide Formate.

DIN A 6 = 5,00€/Stück plus Porto

DIN A 5 = 7,50€/Stück plus Porto

Möglich sind immer auch andere Größen. Du kannst mich unter ulli.gau@web.de/Betreff: Kunst für den Hut kontaktieren und mir deine Wünsche und Bestellungen schreiben.

Bis zum 15.11. nehme ich gerne alle Wünsche entgegen, um dann die Fotos zu bestellen und die Karten zu gestalten. Der Versand findet Ende November/Anfang Dezember statt. Möglich ist auch ein digitaler Versand, dann entfällt das Porto.

Nur auf dem Blog und bei digitaler Verschickung erscheint mein Namenszug auf den Bildern, die Postkarten signiere ich von Hand.

Ich freue mich über jede Bestellung und sage jetzt schon einmal DANKE!

Gerne kannst du auch auf meinem Blog stöbern, um vielleicht noch ein anderes Motiv zu finden, zum Beispiel in den obigen Galerien über dem Headerbild.

Weiter unten geht es zu den Links meiner Angebote vom letzten Jahr. Bitte beachte, dass dort noch die alten Preise stehen, die neuen siehe oben.

Die Preise für die PingPong-Bilder und das Poster bleiben. So, nun aber die Bilder …

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

Eis

Wasser

Wasservögel

Engel

Fotobearbeitung (es gelten die Preise wie bei den Fotopostkarten!)

Fotomontagen (Preise siehe oben)

Solltest du nun hier nicht fündig geworden sein, dann schaue doch einmal bei meiner Weihnachtsaktion vom letzten Jahr:

Postkarten für jede Gelegenheit

Weihnachtspostkarten

Mitte

Neues Poster

Kleine Freude am Wegesrand

Wie kommt dieses kleine Herz auf den Kartoffelacker?

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Verzeiht, ich bin schon wieder etwas wortkarg und komme auch schon wieder nicht zu so vielen Besuchen bei euch. Es gibt so viel zu tun und meine Energie ist gerade ein bisschen im Keller.

Wie auch immer noch, ich wünsche euch einen schönen Tag und kleine Freuden am Wegesrand.

 

Sonntagsbilder 24 2021

Die schönste Steinfrau

„Steinmännchen“ machen ihre Runde. Ich lernte sie in den 1970er Jahren in den Bergen von Norwegen kennen. Dort hatten sie die Beschützerrolle und sie waren Wegmarker in unwegsamen Gelände.

Mittlerweile sind diese Skulpturen modern geworden. Ich entdecke sie in den Bergen, am Meer und an Flüssen, manchmal baue ich auch einmal selbst eins. Aber noch nie fand ich solch eine schöne Steinfrau. Und dass es eine Frau ist, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Doch seht selbst.

Das Original – der erste Blick

Ich begann diese kleine Skulptur zu umkreisen und nahm sie aus verschiedenen Perspektiven auf, aber nicht jedes Foto ist gelungen. Mir war nur klar, dass diese Steindame mich einlud sie in Szene zu setzen. Hier die Ergebnisse.

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Die Wartende

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Die, die ihren Rahmen verlässt

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Der Rahmen belebt sich

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 Rahmen und Übergang

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Was ist Rahmen, was freies Sein?

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Nun bleibt mir nur noch euch einen ungerahmten Sonntag zu wünschen.

Ein Meerbild

Ich staune

Da war ich nur wenige Stunden an der Ostsee, habe gar nicht sooo viele Fotos gemacht, war mehr beschäftigt mit atmen, schauen, hören, riechen, entdecken und doch haben sich diese wenigen Stunden ausgeweitet. Bis hierher und wer weiß, vielleicht noch weiter.

Es gab mal Einen, der hat gesagt: „Jetzt verstehe ich dich. Du gehörst hier her.“ Da staunte ich auch.

Ein Tag auf der Insel und niemand war unglücklich.

Am frühen Abend hat sich die Matjesfischbrötchenverkäuferin in mein Herz geschlichen. Ihre Brötchen war eins, das andere ihre Bücher, die sie auch verkaufte. Wir kamen zum Handel. Beide etwas ungeübt, etwas linkisch. Was mussten wir da lachen! Diese zwei Bücher werden nun für immer nach Matjesbrötchen schmecken* und nach unserem Lachen tönen*.

(* Die Schweizer=innen sagen schmecken und meinen riechen. Sie sagen auch tönen und meinen klingen. Ich mag das!)

 

Das Bild – wieder etwas anderes

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Momentaufnahme

Nachklang – Ostsee – eine Miniatur

Eine Insel, keine zwei Berge, aber Pferde und Kühe auf den Salzwiesen zwischen Festland und Insel. Im Hintergrund schornsteint Wismar. Die Einen hingen Herzen an Laternen und schrieben: Seid lieb zueinander. Andere johlten ewig gestrig: Vater, Mutter, Kind – die heilige Familie. Eine Möwe im Rückwärtsgang, Sie besinnt sich. Schnell. Wenigstens sie.

Ein junger Mann sitzt und liest am Strand. Auf einem Baumstamm sitzend, Kapuze über dem gebeugten Kopf. Einzelne Spaziergänger=innen, wenige Hunde, manchmal ein Blick, von ihnen zu ihm. Er liest. Ein junger Mann im Lesekokon.

 

Die kleinen Freuden am Wegesrand

Jeden Tag die kleinen Schönheiten sehen, mir und euch zur Freude.

In einer Welt, die Viele von uns atemlos macht, umso wichtiger. Psychohygiene, kleines Seelenheil. Das heißt ja nicht die Augen vor der Unbill des Jetzt zu verschließen. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gleichgewicht halten zwischen den Tagesnachrichten, dem vielen Leid, ob Mensch, Tier oder Pflanzen und dem, was einfach (noch immer) schön ist.

Wer mich kennt, weiss, dass ich es schon immer so halte, dass mein Blog in der Regel ein Ort zum Ausschnaufen ist. Es gibt genügend andere, die benennen, was es zu benennen gilt. Ja, ich lese diese Blogs und vieles andere, aber ich gehe auch fast jeden Tag vor die Tür und schaue, was wächst, blüht und mir ein Lächeln schenkt.

Am Samstag im hiesigen Garten, eine tapfere Zucchiniblüte

Gleich nebenan blühen noch die schwarzen Malven, die eigentlich violett sind und guck, die Bienen fliegen noch in den wärmenden Mittagssonnenstrahlen.

Später im Wald freue ich mich über die rot rankenden Weinblätter und frage mich jetzt nicht, ob dass nun gesund ist oder nicht.

Wie ich weiter streune, winkt mir diese bezaubernde Kiefernborke zu. Mit ihr winke auch ich euch zu und wünsche euch eine Woche im Gleichgewicht.

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