Ein Pingpong zwischen Ulli und Rosa

Letzte Woche plauderte ich aus dem Nähkästchen – ich wurde von Rosa nominiert … später stellte ich Fragen, aber leider fing niemand den Ball auf, den ich geworfen hatte.

Rosa aber fand Gefallen an meinen Fragen, nahm sie zu sich und hat sie gestern beantwortet. So entstand ein Ping Pong zwischen ihr und mir, das ich euch, mit Rosas Erlaubnis, nicht vorenthalten möchte.

Vielleicht hat ja nun doch noch jemand Lust sich meinen Fragen zu widmen, das würde mich sehr freuen, Blogger Award hin oder her. Ich bin auf jeden Fall sehr angetan von Rosas Antworten. Meinen Herzensdank an dich, Rosa, auch noch einmal hier, dass du den Ball angenommen hast.

So, nun aber zu einem ganz anderen Ping Pong als sonst, dem zwischen Rosa und mir.

Voilà


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Mein Universum

Zu meiner Freude hatte Ulli, die ich unter anderen für den Awesome Blogger Award nominierte, sich der Herausforderung gestellt und aus demNähkästchen geplaudert.😊
Leider traute sich keiner, das von ihr weitergereichte „Stöckchen“ anzunehmen. Das finde ich schade, zumal ihre neu gestellten Fragen sehr spannend sind, und so habe ich Ulli versprochen, sie selbst zu beantworten.
Ein Pingpong also zwischen Ulli und Rosa.😃


Ursprünglichen Post anzeigen 971 weitere Wörter

Etüde 08 2020

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen. Es ist wieder Zeit für eine Extraetüde, sagt Christiane und lud in dieser Woche dazu ein. Die Bedingungen: es gilt aus 6 Wörtern 5 auszuwählen und einen Text (oder ähnliches) mit maximal 500 Wörtern zu schreiben. Ich wählte einmal wieder ähnliches …


Viele Worte, sanfte Worte, kluge Worte, nichtssagende Worte, großspurige Worte, Worte – viele und ständig, was schweigen sie tot? Was sprechen sie aus? Wahrheit ist nicht immer dazwischen oder im Paradox. Wahrheit versteckt sich und ist doch oft zu nah, um sie zu sehen.

Manche fallen und es ist nicht schlimm. Manche fallen, fallen und fallen. Wohin? Manche stehen immer wieder auf. Manche wissen nichts vom Grund.

Der Zeit ist des Menschen Gehassels egal. Die Zeit ist und vielleicht auch nicht. Die Zeit hat keinen Plan. Die Zeit nimmt alle mit.

Am Horizont gleitet elegant ein Katamaran.

99 Wörter



Aus meiner Blogpause heraus …



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Sonntagsbilder 21 2020

Verlassene Orte 002/003 2020

Wenn ein verlassener Ort rote Rosen bekommt

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Das Wetter ist herrlich – wenigstens hier. Der Wind trägt Atlantik über das Land. Ich wünsche euch wunderbare Pfingsttage, wie immer ihr sie verbringt.

Ich mache nun eine Blogpause!


For my English speaking readers – enjoy

Nähkästchengeplauder

Rosa hat mich für den „Awesome Blogger Award“ nominiert – Herzensdank dafür! Ich war überrascht und zweifelte einen Moment lang, ob ich die Nominierung annehmen möchte, die Zeit, der Raum, ihr wisst schon! Aber dann entschied ich mich eben doch für ein klares JA.

Und nun werde ich versuchen ihre Fragen aufrichtig zu beantworten.

  • Wie ist dein Blog entstanden?

Als mein Kinderbuch „Gamuppels Sternenreise“ Ende 2010 erschien, war ich bei einer Freundin in Greifswald zu einer Lesung eingeladen. Sie war der Meinung, dass ich nun unbedingt ein Blog haben müsste und damit war der erste Stein gelegt. So entstand auch der Name. In dem Buch spielt auch das Café Weltenall eine Rolle. Dort gibt es Kakao mit Sahnehäubchen und wer will mit einem Tröpfchen Tralala hier und da. Im selben Zug richteten wir auch ein Blog für Gamuppel selbst ein – siehe obigen Link.

Lang ist’s her!

  • Schreiben als Befreiung und Mutmacher: Trifft das auf dich, deine Blogbeiträge zu?

M – ich schreibe, weil ich schreiben muss und das schon mein Leben lang und gerne. Manchmal erfahre ich über meine LeserInnen, dass ihnen das eine und andere Mut gemacht hat. Gerne verteile ich auch Freude und Zuversicht, das sind meine kleinen Samen für diese Welt.

  • Welcher deiner Blogbeiträge hat deiner Meinung nach bisher zu wenig Beachtung erhalten?

Das weiß ich nicht. Die Resonanz auf meine Bilder und Texte ist über die vielen Jahre stetig gestiegen, die älteren Beiträge waren oft noch sehr privater Natur, wie auch meine Follower noch aus dem privaten FreundInnenkreis kamen. Damals freute ich mich schon über drei Likes. Das hat sich über die Jahre stark verändert und ich kann nicht sagen, dass irgend etwas zu kurz gekommen wäre.

  • Was bedeuten dir Social-Media-Freundschaften? Ist daraus auch schon eine wahre Freundschaft entstanden?

Ja, tatsächlich sind hier schon echte Freundschaften gewachsen, die weit über das Bogleben hinausgehen. Das war zwar nicht meine Intention, aber umso schöner ist es, dass dies passieren durfte.

  • Was war deine größte Niederlage, oder hast du noch keine erlebt?

Gosh … klar habe ich schon Niederlagen erlebt, aber meine größte? Ich messe da nicht. Eine Niederlage ist eine Niederlage ist eine Niederlage …

  • Dein Glücksmoment?

Derer gibt es viele. Ich bin glücklich in der Natur, wenn mir ein Bild oder ein Text gelingt, am Feuer mit lieben FreundInnen, inspirierende Gespräche, neue Gedanken, das Zusammensein mit meinen Kindern und Enkelkindern, Reisen, gute Bücher, gute Musik, Kunst, Theater – all das kann mich glücklich machen.

  • Gibt es (oder gab es vielleicht früher) ein Plätzchen auf dieser Erde, wo du dich wohl und geborgen fühlst?

Diese Orte finde ich immer wieder. Mit zunehmenden Alter in mir selbst.

  • Wie sehen dich deine Freunde, was denkst du?

Schwierig zu beantworten – m – zuverlässig, treu, humorvoll, liebevoll, großes Herz, offen für ihre Probleme, ratgebend, aber auch sperrig, eigenwillig, manchmal empfindlich, manchmal nervig, weil ich gerne viel rede.

  • Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was mit deinem Blog / deiner Website passiert, wenn du nicht mehr da bist? Oder liegt dir dieser Gedanke noch sehr fern?

Dann darf er gelöscht werden! Die wichtigen Texte sind woanders abgespeichert und die Bilder sowieso.

  • Was ist deine Botschaft an die Mitmenschen?

Jeden Tag ein kleines bisschen Glücklichsein.


Ich gebe das Stöckchen weiter an Ule Rolff und Lyrifant. Und wer sich noch gerufen fühlt!

Meine Fragen sind:

  • Was bedeutet für dich blogen?
  • Was bedeutet für dich Resonanz? Und wie wünschst du sie dir?
  • Ist blogen für dich ein erweitertes Tagebuch?
  • Wie hälst du es mit deiner Privatspähre in Bezug auf dein Blog?
  • Wie gehst du mit Kritik um?
  • Schließt du schnell Freundschaften?
  • Welche Rolle spielt Ethik in deinem Leben und auch in Bezug auf dein Blog?
  • Bist du offen für andere Meinungen?
  • Was ist der Motor einem anderem Blog zu folgen?
  • Was macht dich glücklich?
  • Was wünschst du dir – in Bezug auf die Gesellschaft – an Veränderungen?

Etüde 07 2020

 

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden dieses Mal Gerhard. Herzlichen Dank Gerhard und Christiane!


Ich konnte den Zeitplan nicht einhalten. Die Angst vor Konsequenzen wurden schlimm und schlimmer. Die Angst noch tiefer zu fallen auch.

21 Wörter



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GedankenFäden 002 2020

Installation – Nural Moser


Mich an den zufällig auftauchenden Quellen laben, kühle Erfrischungen im Einerlei der Beliebigkeiten. Die Freude darüber, dass sie noch sprudeln, dass noch lange nicht alles Wüste geworden ist. Leuchttürme hier und da im Dunkel dieses Zeitalters, ohne je von hellen gehört zu haben – es gab einst nur weniger Müll, kein Plastik und keine zehntausendjährigen Halbwertzeiten. Etwas, das erschreckender ist als die Leiden des Menschseins. Vergleiche halten selten stand. Zeiten, Menschen, Werke, Dinge stehen nebeneinander auf Augenhöhe oder sie sollten es. Ich denke nicht an Verachtenswertes, das steht allein im tiefschwarzen Raum. Unwissenheit rechtfertigt keine Untaten, soviel Verstand fordere ich ein, was unhaltbar und vermessen ist. Die älteren Freundinnen und Freunde gehen nach und nach, ich sorge mich um M, ich will sie noch nicht vermissen müssen und auch nicht betrauern. Das Wissen um ist getrennt von wenn und macht nichts leichter.



 

 

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Pingpong 088

PING 088

GERDA AN ULLI →  GLÜCKLICH, WER ZWISCHEN HIMMEL UND MEER …

PONG 088

ULLI AN GERDA → … NICHT WARTEN MUSS.

PING 087

ULLI AN GERDA → Ein Leben lang gegen Rassismus sein und für …

draufklick = große Bilder – please click to enlarge


Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/


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Maispaziergang

Von der Haustür zur Haustür

Gestern habe ich das tibetisch buddhistische Zentrum Karma Kagyu Chö Khor Ling im Südschwarzwald besucht, ich bin ihm und seiner Gemeinschaft tief verbunden. Am Nachmittag machte ich einen Spaziergang von der Haustür, durch den Vorgarten, am Brunnen vorbei, in den Wald hinein, die Wiesen hinauf und dann wieder durchs Dorf herunter, zurück zur Haustür – vielleicht hast du ja Lust mitzukommen – Willkommen

Für die Freude!

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst.

Dazu vielleicht noch ein bisschen Musik, für den leichten Schritt … eine feine Session!

Maisonntag 2020

Letzten Sonntag in meinem neuen Garten

Die Rosen an meinem Rosenbogen beginnen zu blühen. Ich war sehr gespannt in welcher Farbe sie sich präsentieren werden. Am linken Bogen öffnen sie ihre kleinen Blüten in einem warmen Dunkelrot und bilden zudem eine innige Symbiose mit einer Eiche.

Am rechten Rosenbogen kann ich die Farbe nur so beschreiben: lachsrosagelb mit zarten Rottönen. Oberhalb der Laterne hat sie sich mit dem rechts von ihr, etwas rüde beschnittenen Pflaumenbaum befreundet, der aber hier nicht mehr ins Bild passte.

Draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Soviel zur spätnachmittaglichen Stimmung am letzten Sonntag. Im Kopf spukte ein Schreibprojekt, auf das ich durch einen Beitrag von Sofasophia aufmerksam geworden bin → https://sofasophia.wordpress.com/2020/05/16/erzaehlen-und-erzaehltbekommen/ .

Es geht darum zu erzählen wie wir unseren „Coronaalltag“ erleben. Eingeladen sind alle, die sich gerufen fühlen.

Mittlerweile habe ich eine Momentaufnahme dieses Sonntags an den Initiator geschickt. Von seiner Seite ist es in Ordnung, dass ich diese Geschichte mit euch teile, obwohl er plant aus den Zusendungen ein Buch zu machen: „Cronica Corona“. Wenn du mitmachen willst → https://cronica-corona.ch/mitschreiben/

Eine weitere Geschichte zum Projekt las ich bei Irgendlink → https://irgendlink.de/2020/05/16/bei-einer-ruhebank-ein-halber-hund/



Ein Sonntag im Mai im Jahr von Corona

Am Sonntag ist der Garten mein sicherster Ort. In Wald und Flur tummeln sich die Hungrigen – wer will es ihnen verdenken? Ich visoniere Wandermenschen mit Knickerbockern, roten Strümpfen und Mundschutz. Seitdem ich auf Instagram zig Fotos von Mundundnasenschutzmenschen aller Couleur gesehen habe, empfinde ich anders. Bedrohter?

Um Alltag ringen, den Tagen am Morgen ihre angestammten Namen zuordnen und die dazugehörigen Ziffern – als Halt. Ich denke an Zeiten, in denen es weder Tagesnamen, noch bezifferte Tage gegeben hat, nur Mond- und Sonnenläufe und Jahreszeiten. So unvertraut es uns auch ist, auch damals ging es um ein Dach, einen Menschen oder mehrere an der Seite, um Partnerschaften, Essen, Trinken, Sex, Liebe und Musik. Welche Geschichten Väter, Mütter, Großeltern wohl den Kindern zur Guten Nacht erzählt haben? Welche Melodien haben sie beim Wiegen gesummt? Welche Worte haben sie verliedert?

M sagt, sie sei schon ganz verlottert. Ihre Tage und Nächte verschwämmen ineinander. Wieder denke ich an die vier Tage und vier Nächte allein im Zelt – damals verschwammen Tage und Nächte auch. Ich schlief, wenn ich müde gewesen bin und machte Menschensachen, wenn ich wach und munter gewesen bin; ich fühlte mich frei – ich wollte nicht mehr zurück; ein tränenreicher Abschied, einer mehr. So kam ich zurück. Ein winziger Teil von mir blieb für immer dort, wir sind nicht getrennt voneinander.

Ewige Verbundenheit über mich hinaus ist ein Unsicherheitsfaktor, den ich schwankend betrachte und ich denke an die Taube mit dem verletzten Flügel. Ob er verheilte?

Worte der Verluste, des Scheiterns und Suchens, der Fragen und Sehnsüchte finden sich auf Bergen von Papier, sie füllen Buch um Buch und verliedern sich. Der Jubel des Glücks ist schnell erschöpft. Stetige Wasser von Vertrauen und wachsender Liebe strömen leise in tiefen Betten.

Heute wandere ich durch meine inneren Wälder und Wiesen, sitze am Ufer von Bruder Fluss, den nur ich so nannte und noch nenne. Ich lausche seinem stillen Lied. Die zwei Fische, den kleinen und den großen, hat der Fluss schon längst zum Meer getragen. Dort sind sie untergegangen.

Isolation also – freiwillig und unfreiwillig. Verschwimmende Tage, Verlotterung, Freiheit, Vermeintlichkeit, Struktur in Nichtstruktur knüpfen, von Knoten zu Knoten hangeln, die inneren Dialoge werden lauter.

Ach, ihr armen Kinder! Immerzu gefilmt, fotografiert und behütet – die Einen. Die Anderen … es ist eine Grausamkeit in unserer Menschenwelt! Mehr denn je. Autos zählen mehr als Kinder, Technik mehr als intakte Natur. Besinnung zur Umkehr ist eintragslos. Schwere Zeiten, nachdenkliche Zeiten, Tage mit roten Freudepunkten, willig meine Freude teilen und säen, für den Widerstand. Um den Ängsten, der Schwere, den Unsäglichkeiten standzuhalten. Den Rücken gerade halten, den Kopf oben, jegliche Häme und Gehässigkeit aus dem Gesicht streicheln, behutsame Schritte nach vorne gehen, Geheimnisse sind die Begleiter.

Einmal noch die Halskette anlegen, die Perlenohrringe und das beste Kleid anziehen, das ich Aschenputtel nicht mehr besitze, noch einmal zur Schiffskapellenmusik mich auf der Tanzfläche drehen und dann sinken; tief sinken – in den feuchten Meeresgrund hinein. Dort den kleinen und den großen Fisch wiedersehen, mich zu ihnen legen, dann still – Vergessen und Verlockung.

Ich möchte nie mehr von hier weg, erzähle ich heute dem Garten. Ich möchte weit weg, erzähle ich später den Zimmerwänden. Überall Wände. Hier nicht hindürfen und dorthin auch nicht. Die Zelle ist weitläufig, Sicherheitstürme sind keine zu sehen. Keine Kontrollaugen in der Nachbarschaft. Was weiß ich schon?

Doch ja, es ist Sonntag, der siebzehnte Mai im einundzwanzigsten Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Die Sonne wandert hinter die Bäume. Ich war heute spät dran, bis ich den Weg von drinnen nach draußen fand.

Ich höre dein Flattern. Wie schön! Dein Flügel ist verheilt.

Sechsmal schlägt die Kirchenglocke. Ich brate Kartoffeln und mache einen Salat. Die Mahlzeit, die nichts von Vermählung hat, nehme ich auf dem linksseitigen Stuhl am Tisch ein. Auf dem Stirnseitenstuhl sitze ich, wenn ich frühstücke, der rechtsseitige Stuhl ist für die Gäste, die jetzt ausbleiben. Nach dem Essen werde ich gesellig. Ich öffne ein Bier und stoße mit mir an. Ich lächel mir zu und wünsche uns ein gutes Leben.



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