Sonntagsbild 22 2021

Auf Schwarz

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Ich liebe zarte Gräser im Wind und ich liebe den Wind, besonders an warmen oder heißen Tagen. Dieses Foto nahm ich Mai auf, es ist keine Fotomontage.

Ich wünsche euch einen zauberhaften Junisonntag.

Wenn ihr das lest, bin ich schon im schönen Wendland, ob ich dort eure Kommentare lesen und beantworten kann, weiß ich nicht. Das Netz bei meiner Freundin ist nicht so dolle. Auf jeden Fall aber wird es hier nun erst einmal ruhig werden und auch am kommenden Sonntag wird es kein Sonntagsbild geben.

Ich sage Tschüss, bis bald, ich freue mich, wenn ihr mir gewogen bleibt.


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Sonntagsbild 15 2021

Vier Elemente, vier Engel

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Und eins meiner Lieblingsgedichte von Rilke

Ich ließ meinen Engel lange nicht los

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben,
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt …

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten,
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten –
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.


Ich wünsche euch einen erholsamen und entspannten Sonntag.


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Sonntagsbild 12 2020

Fundstück

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Still sitzen Närrin und Narr. Jede.r schaut in eine andere Rechtung, sinniert, träumt, denkt. Singt vielleicht ein inneres Lied, träumt eine neue Geschichte, die im Uralten wurzelt, sieht einen Film, malt ein Bild – wer weiß das schon?

Natürlich können wir noch reisen. In die inneren Schatzkammern, in all die unbereisten Kontinente, die von Anbeginn auf eine Jede und einen Jeden warten. Alle Grenzen sind offen.

Und natürlich können wir noch über das Land streifen, es ist ja immer gerade nebenan. Um Wunder zu betrachten, sich von Pflanzen Lieder schenken zu lassen oder einen Geschmack, einen Duft. Um am Stamm eines Baumes zu lehnen und den zarten Apfelblütenduft wieder einmal zu riechen.

Eine Jede und ein Jeder ist Feld. Eine Jede und ein Jeder ist Teil eines Netzes, das größer ist als wir denken können.

Ich wünsche euch einen Sonntag mit Freuden und neuen Geschichten am alten Wegesrand.


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