Licht – 15

Diese Bilder entstanden durch ein Spiel mit der Belichtung, bei gleichzeitiger Bewegung der Kamera –

Keine Worte
für das Licht, das
mich streifte

Michael Denhoff

 

Advertisements

sweet nectar of summertime

Juli 2009

Juli 2018

Leicht und flüchtig, wie der Sommer selbst, flatterten die Weißlinge im Lavendel, stille Momente waren selten.

Ganz anders erschien mir der kleine Fuchs, fast gemächlich, nahezu unerschrocken zog er von Blüte zu Blüte, verweilte und trank den süßen Necktar der Sommerzeit.



Vielleicht bin ich in diesem Jahr so ganz besonders in den Sommer verliebt, weil er sich so reich verschenkt.

Bestimmt aber ist dieser Sommer, wie die vorigen schon, nicht nur leicht, lange Schatten legen sich über manchen Tag als wäre immer Dämmerungszeit, melancholische Momente. Ich kann das Unsägliche nicht in Worte fassen. Aber ich kann mich schämen – fremdschämen.

Aber bestimmt gibt es immer wieder diese federleichten Tage, mit Glühwürmchenglühen am Abend, am gemeinsamen Feuer, mit Purzelbaumgeschichten und Lachsalven, der hereinziehenden Nacht entgegen.

Sommer, Sommer und nochmals Sommer

Gestern bin ich auf dem „alten“ Berg gewesen. Kein Internet, kein Handyempfang, dafür jede Menge Sommer und Sonnenschein. Wir haben den Müßiggang zelebriert, erst am späten Nachmittag habe ich die Kamera hervorgeholt und habe eine Runde durchs Gelände gedreht –

Die wilde Karde beginnt ihre Blüten auszubilden

Betörend ist der Duft von Mädesüß

Hummelbesuch

Diese filigranen Gräser!

Verblühte schwarze Malve und der Blütenstand der Nachtkerze

Reiche Ernte

Gestern hingen sie noch am Strauch, heute Morgen habe ich sie, schwarze Johannisbeeren und Jostabeeren geerntet, entsaftet unnd nun stehen hier sieben Gläser Beerengelee zum abkühlen auf dem Küchentisch, welch eine Freude!

Sommergäste

Ein Heupferdtanz

Wie schon im letzten Jahr beginnt nun die Zeit der Heupferde auf meinen Dachfenstern. Mich interessierte der Unterschied zwischen Heuschrecken und-pferden, Grashüpfern und Grillen.

Die Art ist die Heuschrecke, die über 26.000 verschiedene Gattungen weltweit ausgebildet hat, die zur Familie der Insekten gehört. Zu ihnen gehören auch die Grillen und die kleinen Grashüpfer. Es wird unterschieden zwischen den Langfühlerschrecken = Ensifera und den Kurzfühlerschrecken = Caelifera. Ihnen allen gemein ist, dass die Männchen ihre Hinterbeine an ihrem Körper reiben, sie „zirpen“ und versuchen damit ein Weibchen anzulocken. Das Wort Schrecke ist althochdeutsch und geht auf das Wort schrecken = aufspringen zurück.

Mehr in den bekannten Nachschlagewerken…

Ich weiß jetzt auf alle Fälle, dass mich das grüne Heupferd besuchen kommt, so schaut es von unten auf meinen Dachfenstern aus – aufgenommen an verschiedenen Tagen –

anklick = große Bilder

und ein bisschen Musike

Der Juni in Bildern

Eine musikalische Untermalung zu den Bildern. Noch ein Stück von der Band „Rising Appalachia“, mit ihrem song „SUNU“. Schaut mal den unglaublichen Tanz des Stelzenmannes am Ende des Videos, ach und überhaupt dieser Sommertanz aller Beteiligten, eine Freude ist das! Dafür muss man nicht wieder jung sein, da kann man auf eigene Weise einfach mitmachen.

Flora und Fauna

Obwohl wir ein Blütenjahr hatten, habe ich in diesem Juni verhaltnismäßig wenige fotografiert, alleine die Linden haben in diesem Jahr alles gegeben, in unserem Baum im Hof hat es wochenlang gesummt und gebrummt, und sooo herrlich hat es geduftet, aber das ist nun auch schon wieder vorbei.

Ein Fuchsschwänzchen, sein Tanz auf den Brombeerblüten und seine Ruhepause

Am Wasser

Ein Schwan zeigt Bein

die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Orte 001 – 003

Das eine sind die verlassenen Orte, das andere Orte an sich.

In Freiburg, in der Umgebung des Bahnhofs, steht dieses Haus:

Noch immer beschäftigt mich das Thema der Durchlässigkeit, der Transparenz, wie zum Beispiel  hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/29/sonntagsbild-19-2018/ und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/28/sonntagsbild-05-2018/). Ein weiteres Thema ist die Reduktion.

Was ist tragend, was ist wesentlich, was kann weg? Was bleibt, was entsteht? Themen, die von Innen nach Außen und zurück wirken. Was ist Ursache und was die Wirkung?

Dieses Mal bearbeitete ich das obige Haus mit seiner unterschiedlich wirkenden Glasfläche, mal Spiegel, mal Fenster.

Hier einige Beispiele wie meine Bilder entstehen;

– das Original, ohne Hintergrund (die Transparenz wirkt ohne Hintergrund schwarz), mit neuem Hintergrund und mit reduzierten und stark reduzierten Originalbildern darüber:

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Sommer, Musik und ein Film

stand up – look around – scale down

 

Es ist die große und, wie ich finde, immer größere werdende Diskrepanz zwischen den Menschen, die achtsam mit der Natur umgehen, sich als Teil von ihr begreifen, die damit verknüpfte Verbundenheit nähren und stärken und ihre Kraft daraus ziehen und denen, die sich um nichts scheren. „Mach dir die Erde untertan“ wirkt immer noch auf fatalste Weise, als gäbe es keine Enkelkinder, als hätten wir nichts zu vererben.

Ganz abgesehen davon wie Menschen mit Menschen umgehen, ich sag nur: geflüchtete Menschen und Europa und das Drama an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze sind nur eine weitere Spitzen des Dramas in dem wir leben.

Ich fand zu den Themen in den letzten Tagen bezeichnende Beiträge, so z.B. bei Dame von Welt https://dvwelt.wordpress.com/2018/06/22/do-u/, bei Geno über die Gorilladame Koko → https://campogeno.wordpress.com/2018/06/22/trauer-um-gorilla-dame-koko/, bei red skies over paradise darüber was der übermäßige und immer noch weit verbreitete Fleischkonsum für die Tiere und die Natur bedeutet → https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/06/23/spaetere-generationen-werden-fuer-unsere-versaeumnisse-zahlen/ und diesen zauberhaften Sommerfilm von Cambra Skadé

stand up – look around – scale down

Ich sehe was, was sehe ich?

Skurriles

Manchmal stöbere ich durch meinen Blog und finde Vergessenes, so, wie heute. Doch bis heute weiß ich nicht wirklich was ich dort entdeckt habe. Manchmal springt mir etwas ins Auge und dann muss ich doch gestehen, dass ich nicht wirklich weiß was ich sehe, die Hintergründe nicht kenne. Skulpturen (zum Beispiel), die bei mir unter der Rubrik „Skurriles“ landen, wie z.B. hier am Freiburger Münster,

oder im Brühler Schlosspark…

https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/06/20/im-bruhler-schlosspark/