Wofür

…und wofür brennst du?

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Weit

Diana veröffentlichte gestern auf ihrem Blog „Verssprünge“  eine „mallorquinische skizze“, es war das Ende, das sich in mir festsetzte:

fasziniert stehen wir außen vor und ahnen nicht mal, wie weit weite wirklich ist.

Kein Fluss, kein Stau, nur aufsteigen und absteigen, nur atmen … ein und aus und ein und auf und aus und ab. Ein Herz wird Liebe, weit und licht – ein und aus und ein und auf und aus und ab … der Blick in die Weite erinnert uns wie weit wir einst gewesen, wie wir es noch immer sind, in der Tiefe verborgen, beschützt, gehütet … Sehnsucht wandert vom Bauch ins Herz zum Geist, ein und aus und ein und auf und aus und ab … ein weiter Geist schützt sich nicht unnütz, ein weites Herz verströmt sich ohne Schaden.


Liebe Diana, ich danke dir für diese Inspiration!

Sonntagsbild #41

puppets in the streets #15

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Stimmt, vorletzten Sonntag zeigte ich ein Bild mit diesem Hintergrund und diesem roten Auto, die Zeit ist weiter gegangen, ein Zeitfenster hat sich geschlossen und nun das…

Ich habe mehrfach überlegt das Bild nicht zu zeigen, aber hej, auch das ist eine Realität! Die Schaufensterpuppe entdeckte ich übrigens letztes Jahr in der Weihnachtszeit in Basel in der Front eines Dessousgeschäfts zusammen mit einem großen goldenen Bären:

Absurdistan lässt grüßen 😉

Euch allen einen freudigen Sonntag!

Folgen

Seit Tagen bin ich sehr berührt. Noch immer tätigt das Memorandum für unsere Großmütter Folgen.

Ich habe nur eine sehr kleine Familie im Hintergrund und von den meisten Cousinen und Cousins weiß ich wenig bis gar nichts. Nun gibt es eine Cousine, die schon lange in den USA lebt, sie hat meinen Blog in der Weite der virtuellen Welt gefunden und somit auch das Memorandum. Zuerst nahm eine ihrer Töchter mit mir Kontakt auf, was mich damals sehr berührte, zumal sie mir Facetten aus unserer Familie beschrieb, die ich so noch nie gehört hatte. In dieser Woche kam ich in Kontakt mit meiner Cousine und es macht mich einfach nur glücklich.

Sie schickte mir dieses Foto, es zeigt das Haus in dem meine Großmutter wohnte, wenn sie nicht bei uns oder bei ihren anderen Kindern gewesen ist. Im Memorandum schrieb ich:

Ich hatte keine rechte Erinnerung mehr an das Haus, als ich jetzt dieses Bild bekam wusste ich plötzlich warum ich solche Häuser mag! Ich bin wirklich dankbar, dass wieder ein Puzzlesteinchen zu mir zurück gekommen ist!

Ich denke darüber nach was Familie für mich persönlich heißt und spüre meinem Glücklichsein über diesen Kontakt nach, vielleicht ist ja Blut doch dicker als Wasser?

Entstehungsgeschichte

Manche von euch haben mich am Sonntag nach den Originalbildern zu den zwei Fotomontagen am Anfang gefragt, gerne zeige ich euch die Schritte. Zur Erinnerung:

I. Herbstblatt

1.Erde

2. das Blatt im Original

3. das Blatt bearbeitet (mit dem Photoshopfilter: verflüssigen)

Danach habe ich das Blatt ausgeschnitten, aufgehellt und die Farbsättigung etwas erhöht, um es dann in das Erdfoto einzusetzen, fehlen nur noch die Tropfen,

Tropfen im Original

ausgeschnittene Tropfen

Im letzten Schritt habe ich die Tropfen eingefügt und fertig war das Bild.

II. Herbstimpression

1.wieder ist es ein Herbstblatt,

im zweiten Schritt habe ich daraus einen Ausschnitt gewählt,

3.in Photoshop mit dem Filter „verflüssigen“ verändert,

4. da mir dies zu grell war, habe ich noch einen Hintergrund gewählt, den ich dann etwas aufgehellt habe (hier nicht zu sehen).

Im 5. Schritt habe ich das Blatt über diesen Hintergrund gelegt. Damit die Struktur des Hintergrunds sichtbar wird, habe ich das Blatt transparenter gemacht und im 6. Schritt die Tropfen eingefügt, fertig.

Auf ähnliche Weise ist ein drittes Bild enstanden, ein anderes Blatt war die Grundlage.

Die Herbstvögel

Damit wäre es vielleicht gut gewesen, wenn ich nicht so viel Mühe mit der Intensität der Farben gehabt hätte,

außerdem lockten die großen Tropfen.

Herbstmelancholie

Ich habe es bedauert, dass die Herbstvögel in den Hintergund getreten sind, auch wenn mir die Farben so besser gefallen, noch immer suche ich nach einer Lösung!


Nicht bei jedem Bild kann ich im Nachhinein Schritt für Schritt darlegen, dieses Mal war es einfach. Und auch wenn ich nicht alles minutiös erkläre, hast du vielleicht eine Ahnung bekommen, wie ich arbeite. Vielleicht noch das: ich benutze Photoshop, gimp und photoscape, letzteres ist ein sehr einfaches Fotoprogramm und ich kann es allen Einsteiger*innen nur empfehlen, man kann dort allerdings nichts ausschneiden, einfügen aber schon!

sorry, aber…

Ihr Lieben,

es geht mir schon länger so, dass ich nicht wirklich etwas zu sagen habe. Ich schrieb es letztens schon auf twitter: „Das ist das Jahr der verschluckten Worte“, und weil gerade eben auch sehr viel hier los ist, habe ich mich entschieden eine Blogpause einzulegen. Nur die Sonntagsbilder werde ich weiterhin zeigen.

Ich verabschiede mich erst einmal mit ein paar sehr besonderen Feuerfotos  und wünsche euch allen nur das Beste, herzlichst Ulli

die Galerie öffnet sich, wenn man ein Bild anklickt,

und nein, bei mir qualmt weder etwas, noch brennt es, es ist nur etwas anderes dran!

Der Zwölfmonatsblick #8

Mein achter Zwölfmonatsblick in die Weite zu dem Projekt von Zeilenende

Heute Morgen habe ich schon einen kleinen Spaziergang zur roten Bank gemacht, um den 8. Blick in die Weite zu fotografieren. Ja, schwuppsdiwupps ist nun auch schon fast der September rum, das letzte Wochenende ist angebrochen, Herbstanfang war gestern und wie man auf den Bildern sehen kann, herbstelt es auch hier schon sehr. Ich freue mich, dass, nach zwei Wochen Regen und Kälte, die Sonne wieder scheint.

Der Blick in den Süden

Der Blick in den Westen

Die Zaungäste

Sie kam dann ganz nah und schaute mich sehr lange an und ich sie…

Ich wünsche euch allen ein zauberhaftes Septemberwochenende.