Zum verschenken und verschicken

Wie schon im letzten Jahr, habe ich auch in diesem Postkarten gemacht. Klappkarten in Din A6- und Briefkarten in Din A5-Format, beide eignen sich auch für Bilderrahmen. Hier präsentiere ich sie ohne Passpartout, da sich gezeigt hat, dass sie stark an Qualität verlieren, wenn ich sie alle noch einmal abfotografiere, sodass ich mich entschieden habe euch nur die Fotos zu zeigen. Diese werden von mir auf weiße, hellgraue oder auf chamois farbene Pappen geklebt. Die Fotos selbst sind teilweise auf seidenmattem Fotopapier entwickelt, teilweise glänzend.

Bei Interesse kannst du deine Bestellung an meine Mailadresse schicken (s.u.).

Die Preise:

Fotografien Din A6 – 2,50 €/Stück

Kunst in Postkartenformat Din A6 – 5,00 €/Stck.

Kunst in Briefkartenformat Din A5 – 8,50 €/Stück

plus Porto, inclusive je einem Briefumschlag. Bei Abnahme von 10 Postkarten gewähre ich gerne 10% Rabatt. Bitte vergesst nicht mir eure Postadresse zu senden. DANKE.

Die Bestellnummern stehen unter den Bildern.

Fotografien Din A6

Die Galerien öffen sich, die Bilder werden groß, wenn du ein Bild anklickst

Kunst in Postkartenformat Din A6

Kunst in Briefkartenformat Din A5

  Kunst in Briefkartenformat Din A5

aus meinem Fundus vom letzten Jahr



Möglich ist auch die Bestellung von größeren Formaten. Meine Bilder sind pro Motiv auf zwanzig Abzüge limitiert, das Format spielt dabei keine Rolle.

Das copyright erscheint nur hier im Blog auf den Bildern, nicht auf den Postkarten.

Das Bild mit dem Schiffchen auf dem Kaffeelöffel ist eine Gemeinschaftsproduktion von Gerda Kazakou und mir.



Meine Mailadresse: ulli.gau ad web.de

Advertisements

Rückblick – Oktober 2018

Der Oktober ging so schnell vorbei!

Heute zeige ich wieder Fotos vom vergangenem Monat, die ich bislang noch nicht gezeigt habe. Viel war ich nicht unterwegs. Zweimal habe ich mir einen Virus im Kindergarten eingefangen und hütete Bett und Wohnung, sodass ich auch einige Stillleben fotografierte. Kaum war ich wieder genesen war die To-Do-Liste lang. Manchmal freue ich mich schon jetzt aufs Rentnerinnendasein!

Stillleben

Vor der Türe

Ein Sonntagsspaziergang mit dem Liebsten

Im Garten

Das Hängebauchhausschwein freut sich über den verbliebenen Schnittmangold.

Noch ist wenig Wasser ist in den Bächen und kleinen Flüssen, aber es ließ sich Gold in ihnen finden und im Rhein auch.

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Nun gehen alle Kräfte nach Innen, die Nebelzeit kommt, seit Samstag regnet es immer wieder, es windet, wie gut das tut! Auf Wiedersehen Oktober, hallo November!

Zur Erinnerung, am kommenden Wochenende beginnt der zwölfmonatige Zyklus mit Bildern, Geschichten und Musik aus dem Alltag → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/


alle Bilder © Ulli Gau

Sonntagsbilder 45 2018

Es war einmal …

-2-

draufklick = großes Bild

… eine Idee und einige Entwürfe, es blieben zwei Bilder, die jetzt ihre eigenen Geschichten erzählen. Vorigen Sonntag zeigte ich das erste Bild, heute das zweite und letzte. Vielleicht magst du mir ja deine Assoziation/deine Geschichte zum Bild schreiben, ich würde mich freuen.

Bei beiden Bilder dachte ich plötzlich wieder an den Zyklus der „kleinen Stadt“ (siehe Galerie I). Das liegt wohl auch an so manchem Bekannten.



Ich wünsche euch heute Schönes.

Das Kind

Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen.

Rudolf Steiner

Freie und unautoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selbst überlässt, dass sie tun und lassen dürfen was sie wollen. Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen. Verhaltensnormen brauchen wir alle, Kinder und Erwachsene, und durch das Beispiel der Eltern lernen die Kinder mehr als durch andere Methoden.

Astrid Lindgren, 22.10.1978 in der Frankfurter Paulskirche

 

Das Kind ist unschuldig. Das Kind liebt die Mutter, es liebt den Vater, das Kind liebt. Es fühlt sich schuldig. Das Kind fühlt sich falsch, es bemüht sich. Das Kind verschließt die Tür, es hat seine Gespenster eingesperrt. Es fürchtet sich.

Das Kind wächst, es wird groß. Manch eines will nicht erwachsen werden. Es will dem Elternhaus entwachsen.

Es gibt die gute Mutter. Es gibt die böse Mutter. Es gibt den guten Vater. Es gibt den bösen Vater. Das Kind liebt beide.

Das ungeliebte Kind braucht Zeit, zum Entwachsen. Es gibt immer noch etwas im Sein, das erwachsen werden will.

Das Kind hat sich aufgerichtet, es ist dem Haus entwachsen. Es schaut der bösen Mutter ins Gesicht, dem bösen Vater auch. Es wird weinen, es wird wüten, es wird nicht mehr gut zu böse sagen. Es schaut der guten Mutter und dem guten Vater ins Gesicht. Es wird nicht mehr böse zu gut sagen. Es hat die Türen geöffnet, die Gespenster sind frei.

Das Kind ist dem Haus entwachsen, es hat sich ein eigenes Haus gebaut, es ist kein Kind mehr. Alle Türen stehen offen.



Nachtrag: Ich widme diesen Beitrag dem Projekt „Kinder im Aufwind“ → https://pawlo.wordpress.com/home-2/fundgrube-fuer-kinder-im-aufwind/ mit herzlichen Grüßen …

Licht – 20 –

Die Birke

Für mich ist die Birke ein Lichtbaum, in dem Feen wohnen.

Mancherorts ist die Birke ein Symbol für die Jungfräulichkeit, die junge Göttin, die weiße Frau. An anderen Orten ist sie der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Sie ist Symbol für Neubeginn und deswegen auch immer noch in vielen Orten der Maienbaum.

Gerade eben ist sie ein Oktoberbaum, sie hat dem Wind ihre Blätter geschenkt.

Mai und Oktober liegen sich gegenüber, ich bin ein Maienkind und liebe den Oktober so wie den Mai, vielleicht fiel mir deswegen vor ein paar Tagen die Birke ein, als ich mal wieder zeichnete.

Sonntagsbilder 40 2018

Am Wasser

 

Das Ursprungsbild zeigte ich vor zwei Wochen hier https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/09/09/sonntagsbilder-38-2018/ Heute zeige ich euch Ausschnitte daraus. Isn`t it magic?

die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Ein bewegter Himmel

gestern

am frühen Nachmittag,

 

er hat sich verändert.

 

Damit es nun auch ein beschwingter Septembersonntag wird, hier noch zwei Klavierstücke von Chilly Gonzales, den ich in dieser Woche durch meinen Sohn entdeckt, und dem ich nun schon eine große Weile gelauscht habe …

Habt Spaß!

Licht – 16 –

Herbst-Wehen

Vor dem Winter

Ich mach ein Lied aus Stille
Und aus Septemberlicht.
Das Schweigen einer Grille
Geht ein in mein Gedicht.

Der See und die Libelle
Das Vogelbeerenrot.
Die Arbeit einer Quelle.
Der Herbstgeruch von Brot.

Der Bäume Tod und Träne.
Der schwarze Rabenschrei.
Der Orgelflug der Schwäne,
Was es auch immer sei,

Das über uns die Räume
Aufreißt und riesig macht
Und fällt in unsre Träume
In einer finstren Nacht.

Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter;
Und so vergeh ich nicht.

Eva Strittmatter

Sonntagsbild 37 2018

Entwicklung

zuerst waren viele Sommerbilder, die ich zu einer Bildtafel zusammenfügte, aus ihr webte ich einen Flickenteppich und kreierte ein Bild.

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst

Warum auch immer noch fotografiere ich Zurzeit fast gar nicht und kreiere auch aus meinem vorhandenem Material kaum neue Bilder, sodass ich auf Werke von 2017 zurückgreife, die ich so noch nicht gezeigt habe. Manchmal verschieben sich die Prioritäten und ich tanze mit dem was ist und kommt.

Das war eine schwierige und auch aufreibende Woche! Wie wäre es mit ein bisschen Leichtigkeit, sprich mit Musik?

Ich wünsche euch allen einen friedlichen Sonntag.

Von Bäuchen und Höhlen

Für Gerdas Projekt

Venus von Willendorf, Venus vom Hohle Fels, eine Erdmutter

Wieder stöberte ich durch meine und durch digitale Archive. Hängen geblieben ist der Satz unter dem Bild der Venus vom Hohle Fels: „Die Geburt der Kunst“.

Ja, um Geburt geht es mir, ob nun von Kunst oder dem Leben. Kunst ist Ausdruck des menschlichen Lebens, ist Verehrung, ist Liebe, ist Schönheit, ist Kritik, ist Spiegel und mehr.

Um Höhlen geht es mir, ihrem Blick von Innen nach Außen. Luna darf für mich bei diesem Thema nicht fehlen!

Um Schutzräume geht es mir. Höhlen sind Schutzräume für Tier und Mensch. Höhlen führen ins Erdinnere, in andere Welten, mal Unterwelt, auch Hades genannt oder Untere Welten, wie es im Schamanismus heißt und sie führen in Schattenreiche, aus psychologischer Sicht.

Um Bäuche geht es mir, Bäuche sind Höhlen, sind Schutzräume für die Organe, Schutzräume für neues Leben bei den Frauen.

Ich denke an Nester,

an Nestbau,

an Fruchtbarkeit und an rote Eier.


So schlage ich meine Bögen von einem zum anderem …

Die Bilder stammen aus verschiedenen Epochen, nur die erste Bildtafel ist neu zusammengestellt.

Wer mir schon länger folgt weiß,  dass die Venus von Willendorf im Närrinnenzyklus auftauchte. Die Erdmutter ist eine Tonfigur von einer meiner Lehrerinnen, die ich abfotografiert habe. Wer sie geformt hat weiß ich nicht. Sie war Bestandteil der einen und anderen Fotomontage und Collage in 2011 und 2012, z.B. hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/01/24/oh-du-alte-mutter-erde/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/10/28/its-a-black-magic-woman/

Das Nest ist eine neue Fotomontage und die drei folgenden Bilder habe ich heute bearbeitet, diese aber lasse ich jetzt unkommentiert, vielleicht magst ja du? Nur so viel will ich verraten, eins ergibt das andere.

wie immer werden alle Bilder groß, die Galerie öffnet sich, wenn du sie anklickst –


Die Bilder der Venus von Willendorf und der Venus vom Hohle Fels habe ich aus dem Netz gefischt, alle anderen Bilder © Ulli Gau