Sonntagsbilder 12 2019

RoteFadenGeschichte 001 – 004

001

002

003

draufklick = große Bilder

Wie glücklich es mich immer wieder macht, wenn sich ein neues Thema in mir aufspannt! Nun freue ich mich auf meine Reise mit dem rotem Faden. Es wird Fotostrecken mit ihm geben und auch immer wieder Fotomontagen – peu à peu.

Meine Pause hier und die Nichtpause … in der gerade vergangenen Woche bin ich mir, meinen Gedanken und Ideen gefolgt, ich habe sehr viel weniger bei euch gelesen als ich ursprünglich vorhatte, dafür aber habe ich mehr an meinem gearbeitet. Mein Geist war unbelasteter, informationsloser, klarer, unaufgeregter, die Kommunikation mit mir selbst intensiv – dieses Feld möchte ich noch tiefer erforschen, darum nehmt es mir bitte nicht krumm, wenn ich nicht wie gewohnt kommentiere oder/und vorbeischaue. Zurzeit hinterlasse ich mehr Sternchen als Worte, diese dann aber aus vollstem Herzen!

Es wandelt sich – es wandelt sich immer etwas – es kommt etwas in Bewegung – ich folge bewegt und belebt den RoteFadenGeschichten.

004

Einen fröhlichen Sonntag wünsche ich euch.

Werbeanzeigen

Sonntagsbilder 09 2019

Ohne Hase

Ohne Hase mit Eule

Ohne Hase mit Eule und Eichhörnchen

Ohne Hase mit Eichhörnchen und gelben Krokusblüten

Um Fragen vorzubeugen – mit dem Bild des Hasens begann ich eine Serie von Tierbildern, die ich u.a. letzten Sonntag zeigte. Diese Woche arbeitete ich wieder an neuen Bildern. Dafür durchstöberte ich erst einmal mein Archiv nach Hintergründen, die ich mal so übernehme, wie ich sie fotografiert habe oder aber ich bearbeite sie noch weiter am PC. So geschehen mit dem ersten Bild, das ich farblich verändert habe und da zeigte sich dann die kleine Eule – nein, ich verrate nicht wo, du musst sie schon selbst entdecken … der Titel „Ohne Hase mit Eule“ kam von allein, ich mochte ihn sofort und dabei ist es dann auch geblieben.

Und wieso jetzt gelbe Krokusblüten, fragst du … die beiden gelben Lichtpunkte auf dem letzten Bild sind unscharf geratene Krokusblüten, die ich dann noch am PC als Lichtgeber verstärkte. So kam und kommt eins zum anderen.

Einen schönen und geruhsamen Sonntag wünsche ich in die Runde.

Ping Pong 002 2019

Es geht weiter …

Ping 002 Gerda → WENN DIE DAMPFENDE SUPPE AUF DEN ESSER WARTET …

Pong 002 Ulli → … IST WINTERZEIT



PING 003 Ulli an Gerda → LILITH LEBTE NICHT IN DEN RUINEN …



Was bisher geschah:

Ping Pong 001 2019

Wenn du mit der Maus über ein Bild fährst, kannst du die Ping Pong Sätze lesen – anklicken = große Bilder


https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

https://gerdakazakou.com/2019/02/06/ping-pong-001-2019/

 

Sonntagsbilder 06 2019

Original und Fälschung – Scherenschnitte 002 2019

Original

und Fälschungen

Es sind selbstredend keine wirklich Fälschungen, ich habe das Originalfoto nur mit verschiedenen Filtern bearbeitet. Man könnte also von Ver-Fälschungen sprechen. Doch auch schon das erste Foto ist in keinster Weise so wie das Original – ein  weißer Scherenschnitt auf hellgelbes Papier gelegt, da hat schon die Kamera „verfälscht“. Um beide Motive klar und deutlich wiederzugeben, habe ich sie separiert und auf meinen schwarzen Bildschirm geheftet. Das schaut dann so aus:

Original

und Ver-Fälschungen

Auf dem Bildschirm

Bei diesem Objekt war schon das erste Foto verfälscht, weder ist der Scherenschnitt weiß, noch der Hintergrund hellgelb. Aber mit nur einer schwachen Lampe und mitten in der Nacht verwundert mich das nicht. Ich finde es sehr spannend wie sich die Farbverläufe, je nach benutztem Filter verändern.

Ja, viele von euch kennen das! Gerda Kazakou macht dies oft mit ihren Zeichnungen und irgendwann bin ich dann neugierig geworden, wie das bei mir aussehen könnte. Unterschiedliche Fotobearbeitungsprogramme ergeben unterschiedliche Wirkungen. Hier habe ich mit „photoscape“, einem kostenlosen Bearbeitungsprogramm, gearbeitet. Dieses Programm ist leicht zu handhaben und birgt sehr viel mehr Möglichkeiten als man auf den ersten Blick meint. In Photoshop fummel ich mich immer noch ein und gimp, seine kostenlose Alternative, benutze ich fast nur, um auszuschneiden.

Ein weiterer neuer Scherenschnitt, nur mit dem Bildschirm als Hintergund

und eine Zusammenführung, bei der ich allerdings das obere Motiv am PC nachbearbeitet habe

Dazu hörte ich diese feine, meditative Musik – Ludovico Enaudi – The Earth Prelude

Habt´s schön heute!

Wasser und Eis im Januar 2019

Und immer wieder dieser Brunnen

Da war es nur noch eins

Wasser, Eis und Schneesternchen

Diese zarte Grenzlinie zwischen fest und fließend

Und immer wieder diese Brunnenwand

-filigran-

-expressiv-

-frei-

Eis und Wasser begleiteten mich durch diesen Januar. Spannend war es und ist es noch.

In diesem Monat werde ich keinen Rückblick mit nicht veröffentlichten Bildern erstellen. Stattdessen zeige ich euch die weitere Entwicklung am Brunnen. Zwischen den oberen Bildern und den nun folgenden liegen drei Tage, aufgenommen habe ich sie am vergangenem Sonntag.

Eismusikfestival im norwegischen Geilo

-1- zur Einführung

-2- Der Klang

Es gibt doch wahrlich nichts, was es nicht gibt –

Sonntagsbilder 04 2019

Winterklang

-1-

-2-

draufklick = große Bilder

Jede Jahreszeit hat ihre ganz eigene Schönheit, ihre eigenen Farben, Rhythmen und eben auch einen ganz eigenen Klang. Um diesen Klang geht es mir in den heutigen Bildern. Um Winterklang in seinen verschiedenen Höhen und Tiefen, seinen Nuancen –

-3-

-4-

draufklick = große Bilder

Bei Vivaldi klingt der Winter so – unterlegt mit großartigen Fotografien von Haefeli

Licht- und Schattenklänge

Dies ist ein gif, eventuell musst du es anklicken, damit es läuft.

Am letzten Freitag, 18. Januar war die Baseler Museumsnacht. Zwischen 18h und 1h öffneten 36 Museen und Ausstellungsorte ihre Pforten. Ein Ticket für alles, inclusive der roten, blauen, orangenen, grünen und violetten Buslinien, plus einer Oldtimer-Tram, sowie einer S-Bahn von Ch nach D/nach F und umgekehrt. Sie ermöglichten mühelos von einem Ort zum nächsten zu kommen. Eine großartige Logistik zeichnete diese Nacht aus.

Man kann nicht in einer Nacht 36 verschiedene Ausstellungen/Vorträge/Konzerte/Lesungen besuchen. Vier, ja, vier gingen. Wenn sich Tausende von Menschen auf die Socken machen, dann ist jeder Ort voll und das muss man dann eben aushalten oder weitergehen.

Das obige gif zeigt Schattenbilder, die ich im Foyer des HEK`s (Haus der Elektronischen Künste Basel) aufgenommen habe. Drei Schaukelstühle, die unterschiedliche Klänge und Rhythmen bei unterschiedlicher Schaukelintensität auslösen, so stand es zumindest im Programmheft. War dann aber nicht ganz so, die Schaukelnden gaben sich redliche Mühe mehr Klänge, mehr Rhythmen zu erzeugen, aber so wirklich wollte es nicht funktionieren. Schade eigentlich.

Aber wir sind ja nicht wegen der Schaukelstühle ins HEK gefahren, wir wollten zu einem Konzert. Coralie Ehinger spielte auf einem Theremin*. Ich hatte vor gar nicht langer Zeit einen Radiobericht über das Theremin gehört und war sehr neugierig, dann begeistert.

Wenn du mehr hören willst, dann findet sich einiges auf den bekannten Musikkanälen unter dem Stichwort „Theremin“ – von Klassik bis Elektro.

Das Zusammenspiel von Lichtbildern/Filmen, die Musik von Coralie Ehinger und ihrem Kollegen, der leider ohne Namen blieb, bildeten ein Ensemble von Klang, Rhythmus, Licht und Schatten. Alles zusammen schenkte

LichtKlangBilder.

Die Galerie öffnet sich, die Bilder werden groß, wenn du ein Bild anklickst.

Form erzeugt Klang, Klang formt Bewegung, Bilder und Farben.

Dies hätte ein Untertitel der Gesamtausstellung im HEK sein können. Tönende Steinhaufen, Klangerzeugende Pendel, Bilder, die sich in Musik übersetzten und umgekehrt. Das HEK schwingt nach.

Badischer Bahnhof in der Nacht

 

unter dem Badischen Bahnhof – über der Autobahn



Besucht haben wir außerdem das Anatomische Museum, das Pharmazeutische Museum und die Ausstellung Nackt! im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig – dazu ein anderes Mal mehr.



*Theremin

Das Theremin (auch: Thereminvox, Thereminovox, Termenvox, ursprünglich Aetherophon) ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte.

Beim Theremin beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Dabei steuert die Position der Hände gegenüber zwei Elektroden („Antennen“) die Stärke der Veränderung. Die sich ändernde Schwingung des Feldes wird verstärkt und als Ton über einen Lautsprecher ausgegeben. Obwohl das Theremin in vielerlei Hinsicht eine Pionierrolle im Instrumentenbau einnahm, blieb sein Gebrauch auf musikalische Nischen beschränkt. Dabei kam es in so verschiedenen Bereichen wie neuer Musik, Science-Fiction-Filmen und experimenteller Pop-Musik zum Einsatz. Erst seit den 1990er Jahren hat es sich etwas popularisiert.

Eine besondere Rolle in der Musikgeschichte nahm das Theremin durch den Instrumentenbauer Robert Moog ein. Dieser baute in seiner Jugend Theremine und nutzte die dort gewonnenen Erfahrungen zur Entwicklung der ersten Synthesizer.

mehr kannst du bei Interesse hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin

Raum

Erster Teil

 

Der Weise lebt still inmitten der Welt,
sein Herz ist ein offener Raum.

Laotse

Im Ayurveda wird Äther als Akasha, gleich Leere und Raum bezeichnet und kann als allgegenwärtiger Raum gesehen werden, in dem alles geschieht und in dem auch alles geschehen kann. Das ist der Raum, in dem die anderen Elemente tanzen. Somit ist Äther gleichzeitig die Quelle aller Materie und der Raum selbst in dem sie existiert …

dieses Zitat habe ich leicht verändert, die Quelle dazu findet sich hier →

http://surfmysoul.de/die-fuenf-elemente-in-der-yogapraxis-teil-5-aether/

Wir saßen am Abend zusammen und schwadronierten über das eine und andere. Und dann war er wieder da, der Raum … ich sagte: jeder Mensch braucht Raum, um sich entfalten zu können – nichts Neues sagte ich und doch bekam der Satz dann eine neue Tiefe.

Vieles braucht Raum, zum Beispiel auch die Wut, die Trauer, das Leben miteinander und …

Manche Menschen mögen Nähe, andere Luft zwischen sich und der/dem anderen. Ich gehöre zu Letzteren, lässt man mir Raum, dann kann mein Atem frei fließen und meine Gedanken und Gefühle können schwingen.

Stille ist auch ein Raum. Ich mag es, wenn es während hitziger Diskussionen Raum gibt, Raum den eigenen Gefühlen nachzuspüren und Raum die eigenen Argumente zu überprüfen, die der anderen zu hören und aufnehmen zu können, anstelle von Schlagabtäuschen und dem Kampf ums Rechthabenwollen.

Der Raum zwischen den Zeilen, zwischen den Tönen, schenkt Tiefe, auch ein Verstehen auf wortlose Art.

Das obige Zitat aus der Sichtweise im Ayurveda sagt außerdem, dass der Raum identisch mit der Leere ist, ich setze beides mit dem Punkt Null gleich, von dem aus alles möglich ist.

Hier lasse ich das Ganze erst einmal stehen und bin gespannt wie es euch mit dem Thema „Raum“ geht.



Gerda schrieb im Kommentarstrang zu diesem Beitrag:

Köstliche Bilder. Das Kalte, Weiße, Lichtvolle, Undefinierte, Weite, Leere, davor das Warme Nahe Dunkle Verbundene Begrenzende, Lebendige, Materielle, Sprießende. So ist es gut und harmonisch.
Die Umkehrung der Hell-Dunkel-Werte wäre erschreckend. Dann würde das undefinierte Dunkel unheilvoll hinter dem weißen Gitter der leichenhaften Gewohnheiten stehen und lauern. Ein Bild der Angst und Todesnähe.

Ich wollte sofort wissen wie die Umkehrung denn nun wirklich ausschaut, hier ist sie:

Meine Empfindung hierzu kannst du als Antwort auf Gerdas lesen, wie geht es dir damit?



Fortsetzung folgt

Und es ward Licht

Rückblick 04 – Licht 2018

 

Oktober/November

-1-

Sonnenblumen und Vase

-2-

September

Juli

-1-

-2-

Weil es finster war auf der gestaltlosen Tiefe, darum muß das Licht die Gestalt schaffen. Wie die gestaltlose Nacht durch das Licht des Morgens zur Gestalt wird, wie das Licht die Gestalt enthüllt und schafft, so mußte jenes Urlicht das Chaos ordnen, die Gestalt enthüllen und schaffen … Das Licht erweckt die Finsternis zum eigenen Sein … Ohne das Licht wären wir nicht – denn ohne das Licht gibt es kein Gegenüber, weil es keine Gestalt gibt …

Ausschnitte aus einem Text von Dietrich Bonhoeffer

mehr zu Dietrich Bonhoeffer hier → https://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer



Ich wünsche euch eine lichtvolle 4. Adventwoche – am Freitag ist Wintersonnenwende, ein Grund zur Freude!