sorry, aber…

Ihr Lieben,

es geht mir schon länger so, dass ich nicht wirklich etwas zu sagen habe. Ich schrieb es letztens schon auf twitter: „Das ist das Jahr der verschluckten Worte“, und weil gerade eben auch sehr viel hier los ist, habe ich mich entschieden eine Blogpause einzulegen. Nur die Sonntagsbilder werde ich weiterhin zeigen.

Ich verabschiede mich erst einmal mit ein paar sehr besonderen Feuerfotos  und wünsche euch allen nur das Beste, herzlichst Ulli

die Galerie öffnet sich, wenn man ein Bild anklickt,

und nein, bei mir qualmt weder etwas, noch brennt es, es ist nur etwas anderes dran!

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Der Zwölfmonatsblick #8

Mein achter Zwölfmonatsblick in die Weite zu dem Projekt von Zeilenende

Heute Morgen habe ich schon einen kleinen Spaziergang zur roten Bank gemacht, um den 8. Blick in die Weite zu fotografieren. Ja, schwuppsdiwupps ist nun auch schon fast der September rum, das letzte Wochenende ist angebrochen, Herbstanfang war gestern und wie man auf den Bildern sehen kann, herbstelt es auch hier schon sehr. Ich freue mich, dass, nach zwei Wochen Regen und Kälte, die Sonne wieder scheint.

Der Blick in den Süden

Der Blick in den Westen

Die Zaungäste

Sie kam dann ganz nah und schaute mich sehr lange an und ich sie…

Ich wünsche euch allen ein zauberhaftes Septemberwochenende.

Boot und Fährfrau

für Gerda und Bruni,

weil ihr mich an „meine“ Fährfrau und an „Die kleine blaue Frau“ erinnert habt – danke dafür…

„Die kleine blaue Frau singt sich zum See. Ungerufen kommt die alte Fährfrau, sie rudert die kleine blaue Frau zur Insel. Hier hüten Bärin und Rabe das Tor zum Wald, neckt der Rabe die Bärin, winkt die Bärin der kleinen blauen Frau.

Viele Jahre schon rudert die alte Fährfrau hin und her, mit und ohne Passagiere, mit und ohne Mond. Sie kennt keine Angst und keinen Tod. Ihr Herz ist Liebe geworden, in all den Jahren des Hinundwiederzurücks. Sie schenkt der kleinen blauen Frau das Lied der Wiederkehr.“



„Die kleine blaue Frau wäscht ihr Kleid am Fluss, als ein leeres Boot an ihr vorübergleitet. Sie sieht keine Ruder, keine Frau und keinen Mann. Zarte Schleier umwehen das Boot. Die kleine blaue Frau hört einen leisen Gesang, schwimmt zum Boot und nimmt es an die Leine, sie zieht es bis zum Strand. Dort setzt sie sich hinein.
Die Sonne geht unter, die Sonne geht auf, die Sonne geht wieder unter. Die kleine blaue Frau sitzt in dem ruderlosen Boot und lauscht seinem leisen Gesang. Sie lernt die Totenlieder. Die Sonne geht auf. Jetzt erhebt sich die kleine blaue Frau, sie trägt die Lieder zur Alten mit dem erdigen Gesicht. Die nimmt die Lieder in ihr Herz, dann lässt sie sie wieder frei. Da wird es still. Zarte Schleier wehen ins Blau des Morgenhimmels.“

Textausschnitte aus „Der kleinen blauen Frau“ copyright Ulli Gau

Drei und Fünf

Nominiert wurde ich von Geistesgewitter. Dort findet ihr auch die Regeln…  Ich freue mich und danke sehr herzlich!

Drei Dinge über mich

  1. Ich gewinne im Handumdrehen die Herzen von Kindern und Jugendlichen, so schnell, dass ich manchmal selbst staune und mich auch schon das eine und andere Mal fragte wieso das so ist; ja, ich ahne es.
  2. Ich war schon seit 11 Jahren nicht mehr beim Frisör, ich schneide mir meine Haare selbst, nur hinten muss manchmal noch meine Tochter ran.
  3. Es ärgert mich, dass es immer noch Menschen gelingt mich einzuschüchtern.

Fünf Fragen an die Nominierten

  1. Hattest du als Kind ein Lieblingsbuch, einen Lieblingsfilm (-serie) und einen Lieblingssänger (-sängerin, -gruppe)? Und wie sehen deine heutigen drei Favoriten aus?
  2. Wie stehen deiner Meinung nach deine Chancen, 100 Jahre alt zu werden?
  3. Hast du irgendeine Art von Phobie?
  4. Was ist für dich ein Glücksmoment?
  5. Gibt es eine Speise, bei der du dich noch nicht überwinden konntest, sie zu probieren?

zu 1.

Mein Lieblingsbuch war von Michael Ende: Jim Knopf, beide Bände, die ich bestimmt während meiner Kindheit dreimal gelesen, und später meinen Kindern vorgelesen habe. Ich schaute mir sehr gerne die Augsburger Puppenkiste an, liebte „die kleinen Strolche“ und „die Kinder aus Bullerbü“.

Musikalisch war ich schon immer sehr breit aufgestellt, sodass ich nichts über Lieblingsbands zu berichten habe, das hat sich bis heute nicht verändert, ich höre genauso gerne klassische Musik,

wie auch Blues, Jazz, Funk, HipHop, Punk, Raga, Rock und Elektro, nicht zu vergessen Weltmusik und Liedermacher*innen. Ähnlich ist es mit Filmen, es gibt einfach zu viele, um nur einen oder zwei herauszupicken, aber dieser hier gehört auf alle Fälle zu den Lieblingsfilmen der letzten Jahre:

Antonias Welt

leider gab es den Trailer nicht in deutscher Sprache, aber es ist auch so zu verstehen, oder?!

zu 2.

Ich glaube nicht, dass ich so alt werde, und ich will es auch gar nicht mehr. Ich wünsche mir geistig und körperlich fit bis zu meinem natürlichen Ende zu leben, wie es sich wohl auch die meisten anderen Menschen wünschen.

zu 3.

Ja, ich habe Höhenangst, ganz schlimm sind Gittertreppen, die hoch hinauf führen, da darf ich nicht hinunterschauen.

Als ich letztens im Arp-Museum noch einmal die Betonsäulen im Treppenschacht fotografierte bekam ich je weichere Knie, je höher ich gestiegen bin; da hilft nur immer wieder sehr bewusst zu atmen und der Realitätencheck…

zu 4.

Einen generellen Glücksmoment kann ich nicht benennen, aber ich erinnere mich immer wieder an einen Moment in den Bergen, oberhalb des Gardasees, mein damaliger Partner und unser Sohn schliefen noch, ich ging einen kleinen Pfad hinauf, um meine Morgentoilette zu verrichten, zarte Nebel stiegen vom See in die Berge hinauf, ein Hahn krähte, die Sonne ging auf und da hockte ich, atmete Frieden und war einfach nur glücklich!

zu 5.

Es gibt einige solcher Speisen, alle haben etwas mit Fleisch zu tun, ganz schlimm ist Wurstsuppe und sind jegliche Form von Innereien.



Ich habe immer Mühe mit den Nominierungen, an drei Frauen denke ich, wer sich außerdem gerufen fühlt, möge sich die Fragen mitnehmen und sie beantworten.

Es bleibt bei den drei ersten Fragen, wichtig dabei ist, dass es drei Dinge sind von denen du meinst, dass sie noch keiner von dir weiß und dies trotzdem in die Öffentlichkeit darf. Meine fünf Fragen sind diese:

  1. Was ist dein Antidot gegen die Schwere des Lebens?
  2. Was möchtest du in deinem Leben nicht missen?
  3. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du dann jetzt sofort tun oder dir anschaffen oder wen unterstützen?
  4. Gibt es etwas was du ganz anders machen würdest, wenn du heute auf dein Leben zurück schaust?
  5. Was möchtest du auf alle Fälle noch in deinem Leben machen/verwirklichen?

Marie

Gerda

die Springerin

Bitte nicht das Titelbild und den Hinweis wer dich nominiert hat vergessen, und bitte denke an die Regeln (s.o.).

Danke und viel Spaß!