Januarbilder 2020 – Januarypics 2020

Januar 2020 im Rückblick

A retrospection of January 2020

Während dieser Januar Vielerorts vernebelt gewesen ist, schien auf den Bergen meistens die Sonne. Du kannst es auf den ersten beiden Bildern sehen. Wenig Schnee im Schwarzwald, manchmal ein bisschen Regen, meistens in der Nacht. Noch immer ist es insgesamt zu trocken – so lautet das Resümee des ersten Monats im neuen Jahr.

Viele Bilder habe ich schon im Laufe dieser vergangenen Wochen gezeigt. Hier nun noch eine Auswahl von den nicht gezeigten Fotos. Habt Freude!

During this January a lot of areas were foggy in Germany. On the mountains we had a lot of sun this year. You can see this on the following two pics. Less snow in the Black Forest, from time to time rain, mostly during the nights. Still it is too dry – this is the résumé of the first month in 2020.

During the last weeks I showed a lot of pics of my walks. Here I’ll show you a selection of unshowed pics. Enjoy!

Wenn die Sonne aufgeht – During the Sunrise

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In der Ferne strecken die Alpen ihre Gipfel in den Himmel – In the distance the Alps are stretching their peaks into the sky

Auf einem anderen Berg – On another mountain

Zu Besuch auf dem Biolandhof, auf dem auch mein Sohn lebt und arbeitet. – Visiting the biological farm, where my son is living and working, too.

Ich liebe Hühner. Wusstest du, dass sie an siebter Stelle der lernfähigen Vögel stehen? Die Rabenvögel nehmen den ersten Platz ein. Aber hier und jetzt geht es um zwei Hühner und einen Hahn.

I love chickens. Do you know, that chickens are on the seventh place of  adaptived birds? The ravens are taking the first place. But here and now it’s about two chickens and one cock.

Die Vögel an meinem Futterhäuschen –The birds by my little bird feeder

 

Unterwegs mit den Enkelkindern, während sich die Eine auf Fasnacht vorbereitet, übt der Andere fleißig mit der neuen Kamera.

On the way with my grand children, while one was preparing herself to carneval, the other was practicing with his new camera.

 

Reifzeichnungen – Drawings of frost

Eisformationen – Formations of ice

Die Hamamelis/Zaubernuss beginnt zu blühen – ein Hauch von Frühling – weichgezeichnet – The Witch Hazel starts zu flower – a breath of spring – soft-focused

Zum Schluss noch zwei Handyspielereien

At last two gadgets with my smartphone.

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Schneeglöckchen – Snowdrop

Noch eine Erinnerung an die kleine Stadt. 

Just another memory of the little town.

Schneeglöckchentanz – Snowdropdance

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Weil jetzt wieder die Schneeglöckchen läuten.

Und weil Quilttraum und Blaue Feder beim Anblick der diesjährigen Schneeglöckchen das Tanzbein gejuckt hat.

Because the snowdrops are ringing again.

And because the dancing legs of Quilttraum and Blaue Feder got itching, in the moment when they saw snowdrops for the first time in this year. (Links to Quilttraum and Blaue Feder in the German version upon, if you want to see, what they are showing in their blogs.)

Zwei alte Bekannte

Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal ein Bild mit „Närrin und Narr“ gestalten würde. Ihre großen Auftritte hatten sie „In der kleinen Stadt“. Dort haben sie sich einst getroffen und waren ins Gespräch vertieft.

Schon bald verließen sie die kleine Stadt und viele Einwohner*innen schauten, winkten, tanzten zum Abschied. Gerade so, wie es dort üblich gewesen war.

Manche blieben hinter den Fenstern. Einer konnte nicht hinschauen, so traurig war er gewesen.

Fünf Jahre sind seitdem vergangen. Heute kamen sie zurück. Unverhofft und unerwartet saßen sie wieder im Raum. Sie sind nicht allein. Was ist geschehen?


Anmerkung für meine neuen Leser*innen

Die Närrin ist „Helvetia“, eine Skulptur von Bettina Eichin, sie steht am Ufer des Rheins in Basel. Allerdings hat die Närrin in meinem Vierjahreszeitenzyklus nicht immer die selbe Gestalt.

Der Narr ist der Tänzer Vaslav Nijinsky, die Skulptur entdeckte Rotewelt auf dem Pariser Friedhof „Le Cimetière de Montmartre“. Freundlicher Weise hat Rotewelt mir das Foto für Montagen zur Verfügung gestellt. Nochmals meinen herzlichen Dank dafür! Der Narr spielt erst am Ende des Zyklus eine Rolle und taucht nur noch einmal in einem Beitrag, zusammen mit der Närrin, im Januar 2017 im Rahmen einer abc.etüde auf → https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/01/24/in-der-stille-der-nacht/

Winterzeit – Wintertime

Ich gestalte meinen eigenen Winter

I am creating my own winter

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Die Seele

Fliegt mit den

Eulen und es

Schneit Federn

Frühling ist ein

Möwengefiederter

Bengel aus Schottland mit

Bärlauchatem.

Der Kater fängt die

Maus mit weißen Samthandschuhn.

Ich wohne wo es kaum

Wege gibt geschweige

Gefährten und dort

Drüben steht der Mond

Die Abende sind sehr still.

Die Wiesen wölben sich zu den

Horizonten.Ein paar

Kibitze greinen im

Schlaf.

Sarah Kirsch


Die ersten vier Zeilen stellte Karin vom Dach am Samstag ein. Sie gefielen mir so gut, dass ich mich auf die Pirsch machte. Ich teile sie gerne mit euch und wünsche euch eine gute Woche.


Sorry to my English readers, I feel not able, even not allowed, to translate lyrics, especially not of others.

Sonntagsbild – Sundaypic 04 2020

Zerbrechlichkeit – Flüchtigkeit – Vergänglichkeit – Zeit 002

Fragility – Fleetingness – Fugacity – Time 002

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Dieses Bild ist einerseits fertig, andererseits möchte ich es in DIN A 3 Format auf Papier drucken lassen, um darauf zu schreiben. Wir werden ja sehen, ob oder ob nicht.

On one hand this pic is done, on the other hand I want to get it printed on paper to write on it. We will see, if or if not.

Pingpong 074

PING 074

GERDA AN ULLI → MÖGE DIE EISESKÄLTE DER NACHT …

074 PONG

ULLI AN GERDA → … DEN NÄCHTLICHEN SPAZIERGÄNGER NICHT AUSRUTSCHEN LASSEN.

075 PING

ULLI AN GERDA → BEGEGNUNGEN FINDEN …



Spontan habe ich auf Gerdas Ping ein ganz anderes Bild gestaltet. Als ich es abspeicherte, fiel mein Blick auf die obige Zeichnung aus den 1970er Jahren. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen, welches ich denn nun nehmen soll. Ich habe mich für den nächtlichen Spaziergänger entschieden, weil mir nach einem kleinen Augenzwinkern gewesen ist. Trotzdem möchte ich euch das erste Bild nicht vorenthalten:

So lauten Gerdas Ping und mein anderes Pong als ein Satz zusammen → Möge die Eiseskälte der Nacht … Tod gnädig sein lassen.

Gedacht dabei habe ich an die vielen Obdachlosen und die Menschen auf dem Meer.

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Den Tod habe ich aus dem Bild von Victor Mikhailovich Vasnetsov „Apokalypse“ ausgeschnitten. Vasnetsov lebte von 1848 bis 1926, mehr kann man hier über ihn nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Michailowitsch_Wasnezow


Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Künstlerin sein

It’s me, my life, my way

Selbstporträt 2016 – Self-Portrait 2016

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Louise Bourgeois*

Der Masoschismus artikulierte sich zur Zeit der Femme Maison in dem Gefühl, dass ich nicht das Recht hatte Künstlerin zu sein. Das war ein Privileg. Versteht man aber die Kunst als Privileg, so denkt man per definitionem, dass man es nicht verdient. Man verweigert sich andauernd etwas – man verleugnet sein Geschlecht, man versagt sich die Werkzeuge, die ein Künstler benötigt -, weil es einen Geld kostet Bildhauer zu sein. Betrachtet man die Kunst als Privileg statt als etwas, das der Gesellschaft nützt, so muss man sparen und für seine Kunst leiden …

In diesem Masoschismus finde ich mich immer mal wieder. Leider.

Ich bin es, die sich die Felsbrocken auf den Weg rollt. Die Umkehrung ist die eigene Wertschätzung für meine Ideen und Werke und sie der Welt zur Freude und zum Nutzen zu zeigen und zu präsentieren.

Es geht um die Schöpfungen, weniger um meine Person, die im weitesten Sinne Schöpfkelle und Schöpfende zugleich ist, um das zu schöpfen, das schon im Raum ist. Unsichtbares sichtbar zu machen. Liebende, wertschätzende AugenBlicke zu zeigen (Fotografie). Unterbewusstes aufsteigen und sich in einem Bild manifestieren zu lassen (Fotomontagen).

Es geht nicht um Traumlandschaften. Sondern? Es geht um innere Landschaften, die sich im Außen zeigen. Wie entstehen sie? Äußeres dringt nach Innen, verquickt sich dort mit Gefühlen, inneren Haltungen und Bildern, zusammen kehren sie als ein neues Ganzes ans Licht zurück.

Ich nenne das Verdauungsprozess, Transformation, Schichtenerforschungen, Wurzel- und Sedimenterkundungen.

Es geht auch um die gegenseitige Befruchtung/Inspiration. Das eine Wort, das das andere gibt, das eine Bild, die eine Formulierung, die eine Redeweise, die eine Melodie, die eine Form, die in mich hinein schwingt, neue Worte, neue Sätze, neue Bilder wachsen. Ein freudiges, ein nachdenkliches, auch ein zorniges Hin und Her, ein Ping Pong der Außen- und Innenkräfte.

Bremsen sind die Scham, die zeitweilige Minderwertigkeit. Letztere schürt Ängste, stachelt sinnlose Vergleiche an, lässt Sockel und Siegertreppchen auf- und abbauen.

Erkenntnisse fördern Zuversicht und beflügeln Schritte.

Eine alles im Gleichgewicht haltende Waage gibt es nicht, nur die täglichen Bemühungen sich selbst Waage und Ausrichtung zu sein.

Und dann wieder liege ich auf der Erde und lausche ihrem Lied.


To my English readers: unfortunalety I am not able to translate my textes into English, it would take too much time. I am very sorry about this.


* Donald Kuspit – Ein Gespräch mit Louise Bourgeois – Piet Meyer Verlag – ISBN 9 783905 799132

Etüde 02 2020

Christiane hat zur zweiten Etüdenrunde in diesem Jahr gerufen. Die Wörter hierfür spendete OnlyBatsCanHang. Dankeschön ihr zwei! Wie immer gilt es mit den drei gespendeten Wörtern: Papiertiger, belanglos und plätschern eine Etüde mit maximum 300 Wörtern zu schreiben. Voilá

Miniatur 002 2020

Hans und Mira auf dem Weg in die große Stadt: bergauf, bergab, Dorf rein, Dorf raus.

Wie viele Goldene Löwen es gibt!“

Ja. Und Kronen und Hirschen und Kaiser …“

… und Adler und Deutsch, aber ich habe noch nie Zum Tiger gelesen.“ Kurze Pause. „Du?“ Sie grinst.

Nee, ich kenn nur den Tiger im Tank und den Papiertiger.“ Kurze Pause. „Aaaber … ich kann dich ja mein Tiger nennen.“ Sie kicherten. Dieses belanglose Gequatsche, diese Banalitäten, die vor sich hin plätscherten, wie gut das tat!

Lange Pause. Bergauf, bergab und ab und ab, kein Dorf mehr, sie fuhren in die Stadt hinein.

Es wird wieder alles gut gehen! Nicht wahr“, Minipause, kleines Lächeln, „mein Tiger?“

Ja,“ Hans legte sanft seine linke Hand auf Miras rechten Oberschenkel, „ich will noch tausendundeinmal von dir mein Tiger genannt werden. Also, keine Zeit zum Sterben.“

214 Wörter

Sonntagsbild – Sundaypic 03 2020

Zerbrechlichkeit – Flüchtigkeit – Vergänglichkeit – Zeit 001

Fragility – Fleetingness – Fugacity – Time 001

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Mehr und mehr widerstrebt es mir meinen Bildern Titel zu geben, aber ich ordne sie ganz gerne Oberbegriffen unter. So heute. Ob das nun eine neue Serie wird, weiss ich noch nicht, aber immerhin gibt es ein zweites und ein drittes Bild bis jetzt, die ich euch an den nächsten Sonntagen zeigen werde.

Einen schönen Sonntag wünsche ich in die Runde, ob unterwegs oder in der gemütlichen Stube, Hauptsache im Hier und Jetzt.

More and an more I go against titles for my pics, but I like to put them into a superordinate conception. So today. I don’t know, if this will become a new series, but still there exist a second and a third pic until now, which I will show you the next sundays.

I wish you all a nice sunday, if on the way or in the snuggery, mainly in the here and now.

Meine Eulen – My Owls

Von 2008 – 2020

From 2008 to 2020

2008 Selbstbildnis mit Eulenflügeln

Selfportrait with wings of an owl

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2012

– 2 bis/to 8 –

Ein Jahr mit vielen Eulenbildern – A year with a lot of pics with owls

2017

Der Tanz des Eulenkindes mit der Schneeeule

The dance of an owlchild with a snowy  owl

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2019 –

ohne Titel – without title

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2020

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Eulenspiegel – für Gerda

 Da ist sie wieder, die Zahl „dreizehn“, dieses Mal sind es nicht dreizehn Feen oder Zauberinnen, sondern dreizehn Eulen … Zufall (?).

Sollte dir nun eins dieser Bilder besonders gefallen und möchtest du es erwerben, dann kannst du mir eine Notiz im Kommentarstrang hinterlassenen, ich melde mich dann gerne per Mail zurück. Alles andere, wie Größe, als Briefpostkarte oder nur das Bild, können wir dann per Mail besprechen. Dankeschön.

Wie immer sind Kommentare auch ohne Kaufwunsch Willkommen. Schönes Wochenende dir.

Here it is again, the numerary „thirteen“, in this time there are neither thirteen fairies around nor thirteen enchantresses, but thirteen owls … by accident (?).

If you should like one of the pics especially and you would like to buy one, please write me a comment, I will send you an e-mail back. Everything else, like size or format, we can discuss then. Thank you.

Like every time, commantaries are welcome, even if you don’t want to buy. Have a nice weekend.