Schönes

Mir ist nach Schönem. Mir ist nach Septemberlicht. Mir ist nach Wasser.

Wir haben hier in den letzten Tagen unglaublich viel diskutiert, ich danke allen, die sich daran beteiligt haben. Nichts von dem geht an mir vorbei, weder Zuspruch, noch Widerspruch, noch Zwischentöne und es gibt noch vieles zu überdenken.

Ich muss nicht alles vom anderen mögen.

Jetzt aber möchte ich mich einstweilen wieder den schönen Seiten des Lebens zuwenden. Schönheit nährt Herz und Seele. Schönheit schenkt mir Kraft, Ja zum Leben zu sagen. Schönheit wohnt in den Augenblicken.

Das sind Bilder von Dienstag, 04. September, als ich mit meinen Enkelkindern einen Rheinspaziergang gemacht habe und der Schwan wiederkam, er kommt immer, wenn ich dort bin und jedes Mal noch näher. Ich „baute“ mit den Kindern einen Flussarm. Sie hatten gefragt was das denn sei, ein Flussarm … nun wissen sie auch das –

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Gestern in Chemnitz

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JA, ich freue mich!!! Ja, wir haben am Sonntag auf meinen Beitrag „Kurzinfo am Sonntag“ diskutiert und auch gestern zu meinem Beitrag „von Symbolen“und ja, ich bin nachdenklich – aber heute Nacht (gestern, Montagnacht) freue ich mich einfach mal!!! Allein Bela und Campino zusammen auf der Bühne zu sehen 🙂

Ja, DA komme ich her …

Solidarität statt Rassismus.

Und morgen = jetzt, dann wieder Debatte! Alle sind WILLKOMMEN –

Von Symbolen

Gerda (Kazakou) und ich haben vor einiger Zeit darüber nachgedacht, wie man ein Symbol zu seinem Ursprung zurückführen kann, das seit hunderten, wenn nicht sogar seit tausenden von Jahren dargestellt wurde, dann aber zu einem Symbol der Nazis mutierte. (Oder soll ich besser sagen, wie man es entnazifizieren kann?)

Als erstes dachte ich an die Farben, die ich verändern wollte, dann an die Drehrichtung und dann dachte ich daran, dass die Swastika, neben dem Glück, u.a. auch ein Symbol für die Sonne gewesen ist. Somit gehört dieses Symbol für mich in die Weite des Himmels. Ich habe auch an das astrologische Symbol der Sonne gedacht, das so dargestellt wird:

Das Ergebnis ist das erste Bild. Bleibt die Frage, ob es funktioniert hat? Kann es überhaupt funktionieren? Und wenn nicht, bedeutet das ein jahrtausendealtes Symbol loszulassen?

Wenn ich aber auf der einen Seite sage, dass ich nicht bereit bin den Neonazis die Straße zu überlassen, wieso sollte ich dann dazu bereit sein ihnen ein Symbol zu überlassen, dass viel älter als ihre unrühmliche Geschichte ist?

Was meinst du? Wie erging es dir, als du das erste Bild gesehen hast?

Wer mehr über das Symbol der Swastika lesen möchte, der kann hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

Dort steht nicht nur sehr viel Wissenswertes, auch werden viele Bilder aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen gezeigt.

Dort las ich auch, dass man vermutet, dass dieses Symbol in manchen Kulturen auch dafür eingesetzt wurde Unheil abzuwenden (= atropäisches Symbol). Durch das dritte Reich wurde es zu einem unheilvollem Symbol und richtete sich erst nach vielen Jahren des Unheilstiftens gegen die Verursacher selbst. Das gibt mir zu denken …

Insgesamt geben mir die Symbole und ihre Wirkungen zu denken, ich stelle mir die Frage, was wissen wir wirklich über den Ursprung und den Sinn von Symbolen? Kann ein Symbol, das zu unterschiedlichen Zeiten und von unterschiedlichen Völkern dargestellt wurde, dasselbe bedeuten oder stehen Symbole für das, was die Menschen zu der jeweiligen Zeit glaubten und somit in sie hineinlegten? Wodurch und wie wirken sie? Liegt es, wie bei der abstrakten Kunst, in den Augen der Betrachtenden oder geht es tiefer?

Ich glaube, dass Symbole tiefer gehen, dass sie u.a. an unserem Unterbewusstsein rühren und dass sie tatsächlich auch völkerübergreifend gewirkt haben und wirken, bzw. Ausdruck sind; dass sie die Verbindungen von uns als Menschen mit den anderen Lebewesen (Tieren, Pflanzen, Bäumen, den Elementen, den sichtbaren und den unsichtbaren Wesenheiten) und dem Kosmos darstellen, wieder nach dem Motto: alles ist mit allem verbunden.

Und weil mich dieses Thema immer wieder beschäftigt, lese ich gerade ein Buch: Der Mensch und seine Symbole, von C.G. Jung, Marie-Louise von Franz, Joseph L. Henderson, Jolande Jacobi und Aniela Jaffé. Noch bin ich am Anfang, es gibt viel Denkstoff, bestimmt komme ich noch einmal darauf zurück, wenn ich weitergedacht und gelesen habe.

Aber zurück zu meiner oben gestellten Frage: Was meinst du? Wie erging es dir, als du das erste Bild gesehen hast?

Kurzinfo am Sonntag

#Wir sind mehr

Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Maßnahmen. Zeichen setzen, das ist auch etwas, was jede und jeder kann, die/der will. Ich habe nun den hashtag wir sind mehr in mein Header-Bild eingefügt, wer dies auch tun möchte, kann sich die untere Grafik mitnehmen, draufklicken, Grafik speichern unter und dann eben einsetzen …

oder zu Anna gehen, ihren Beitrag lesen und den Button mitnehmen … https://annaschmidt-berlin.com/2018/09/02/wirsindmehr/

Sonntagsbild 37 2018

Entwicklung

zuerst waren viele Sommerbilder, die ich zu einer Bildtafel zusammenfügte, aus ihr webte ich einen Flickenteppich und kreierte ein Bild.

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst

Warum auch immer noch fotografiere ich Zurzeit fast gar nicht und kreiere auch aus meinem vorhandenem Material kaum neue Bilder, sodass ich auf Werke von 2017 zurückgreife, die ich so noch nicht gezeigt habe. Manchmal verschieben sich die Prioritäten und ich tanze mit dem was ist und kommt.

Das war eine schwierige und auch aufreibende Woche! Wie wäre es mit ein bisschen Leichtigkeit, sprich mit Musik?

Ich wünsche euch allen einen friedlichen Sonntag.

Moritz Neumeier zu Chemnitz

 

Vielleicht stöhnt ihr jetzt auf: „Schon wieder Chemnitz“! Ja, schon wieder Chemnitz! Und nicht weil ich glaube oder denke, dass alle Menschen, die in Chemnitz wohnen faschistisch wären oder weil ich glaube, dass nur Chemnitz ein Problem mit faschistisch denkenden Menschen hätte, sondern weil ich mich dagegen wehre, dass nun Berichte und Videos auftauchen, die so tun, als hätte es die hasserfüllten Faschisten nicht gegeben und nun versuchen die Situation so darzustellen als wären die Bilder von den „Glatzen“ (wir nannten sie früher Skinheads) Lügen oder um es neudeutsch zu nennen als handele es sich hier um fakenews.

Moritz Neumeier spricht für mich das aus, was ich eben auch denke und ich kann und will es gerade auch nicht lassen dazu aufzurufen, sich dem Hass entgegen zu stellen!

Ja, es bleiben viele Fragen offen. Ja, es gibt eine sehr seltsame Berichterstattung, aber die gab es auch schon vor Chemnitz. In diesem Zusammenhang möchte ich euch auf zwei Beiträge aufmerksam machen.

  1. von Bludgeon, der aus meiner Sicht gute Fragen stellt → https://tokaihtotales.wordpress.com/2018/09/01/recherche-fehlanzeige/
  2. von Red Skies over Paradise, der ein Buch vorstellt, bei dem es um Berichterstattung geht, insbesondere der der Tagesschau, mit der Frage: „Was habt ihr dagegen gemacht“ → https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/01/was-habt-ihr-dagegen-gemacht/

Übrigens … ich war gerade auf twitter – den heutigen Trauermarsch hat Herr Höcke angeführt – noch Fragen?

Tucholsky und mehr

aus dem Netz gefischt

Ich fand bei Ule Rolff im Kommentarstrang dieses Gedicht von Tucholsky, das ich heute mit euch teilen möchte, er schrieb es 1930.

Deutschland erwache

Daß sie ein Grab dir graben,

dass sie mit Fürstengeld

das Land verwildert haben,

dass Stadt um Stadt verfällt …

Sie wollen den Bürgerkrieg entfachen –

(das sollten die Kommunisten mal machen!)

dass der Nazi dir einen Totenkranz flicht –:

Deutschland, siehst du das nicht –?

Daß sie im Dunkel nagen,

dass sie im Hellen schrein;

dass sie an allen Tagen

Faschismus prophezein …

Für die Richter haben sie nichts als Lachen –

(das sollten die Kommunisten mal machen!)

dass der Nazi für die Ausbeuter ficht –:

Deutschland, hörst du das nicht –?

Daß sie in Waffen starren,

dass sie landauf, landab

ihre Agenten karren

im nimmermüden Trab …

Die Übungsgranaten krachen …

(das sollten die Kommunisten mal machen!)

dass der Nazi dein Todesurteil spricht –:

Deutschland, fühlst du das nicht –?

Und es braust aus den Betrieben ein Chor

von Millionen Arbeiterstimmen hervor:

Wir wissen alles. Uns sperren sie ein.

Wir wissen alles. Uns läßt man bespein.

Wir werden aufgelöst. Und verboten.

Wir zählen die Opfer; wir zählen die Toten.

Kein Minister rührt sich, wenn Hitler spricht.

Für jene die Straße. Gegen uns das Reichsgericht.

Wir sehen. Wir hören. Wir fühlen den kommenden Krach.

Und wenn Deutschland schläft –:

Wir sind wach!

 

Theobald Tiger

Arbeiter Illustrierte Zeitung, 1930, Nr. 15, S. 290.


Bei meinem vorletzten Beitrag „Ich habe Bauchschmerzen“ hatte ich so viele Kommentare wie wohl noch nie. Ich danke euch allen dafür!

Mir ist noch einmal bewusst geworden wie komplex das Thema ist. Es ist nicht damit getan, die Eskalationen in Chemnitz zu verurteilen. Dass es soweit kommen konnte hat Gründe, die zahlreich sind. Die meisten haben mit einer verfehlten Politik zu tun, einer Politik, die Handlangerin von Wirtschaftskonzernen ist, die sich nicht um die Ängste und Nöte der Menschen kümmert, die durch die Maschen gefallen sind oder Angst haben, dass es passieren könnte. Einer Elite, die auf Kosten von vielen kleinen, schuftenden Menschen in Saus und Braus lebt, sowie von Bildern in Filmen im TV und anderen Medien, die Neid schüren, um nur einige, wenige Gründe zu nennen.

Im Kommentarstrang haben Einzelne und ich uns Gedanken darüber gemacht was es zu tun gibt, was es braucht, um die rechte Bewegung, die immer größer wird, aufzuhalten. Es ist für mich keine Lösung nach einem starken Staat zu schreien oder nach noch mehr Polizei, das heißt für mich die Verantwortung abzugeben und wieder nur darauf zu hoffen, dass „Die“ es schon richten werden.

Demokratie heißt für mich auch, dass jede und jeder mitverantwortlich ist, dass es nicht reicht hier und da das eigene Kreuzchen zu setzen. Eine lebendige Demokratie fordert dazu auf, dass man sich engagiert, statt zu jammern und zu schreien oder gar zu hetzen und zu verurteilen.

Ja, es ist schwer nicht zu werten, vor allen Dingen nicht abzuwerten, wenn sich Bürgerinnen und Bürger von Parteien und Bewegungen angesprochen fühlen, die mit ihren Parolen suggerieren, dass sie die Nöte und Ängste ernst nehmen würden. Es ist schwer mit Menschen zu reden, die einfach gestrickt sind, die erst einmal flugs auf Parolen und Überschriften der Boulevardpresse hereinfallen, die leichtgläubig sind. All das hat Gründe, niemand wird so geboren!

Carolin Emcke schreibt in ihrem Buch Gegen den Hass:

Der Hass bricht nicht plötzlich aus, er wird gezüchtet.

Statt zu urteilen und zu verurteilen ist es wichtiger denn je das Gespräch zu suchen, ist es wichtiger denn je sich mit den eigenen zur Verfügung stehenden Mitteln einzusetzen, sich einzumischen, wenn man im öffentlichen Raum mit Übergriffen konfrontiert ist. Ja, das braucht Mut! Ja, es braucht auch Besonnenheit und die Einschätzung der eigenen Möglichkeiten und Kräfte, ich stelle mich auch nicht einem durchtrainiertem Zweimetermann entgegen, dem der Hass in den Augen steht. Manchmal ist es mutig zu bleiben und einzuschreiten, manchmal das Weite zu suchen.

Jede und jeder kann immer nur bei sich selbst anfangen, sich selbst überprüfen wie friedlich sie/er ist, wie es um die eigenen Vorurteile steht, um die eigene Solidarität, den Respekt den Anderen gegenüber und um die eigene Toleranz. Aber hier darf man meiner Meinung nach nicht stehen bleiben.

Sicherlich fragt sich jetzt die eine und der andere was ich denn tue. Ich schreibe, ich fotografiere, ich kreiere Bilder, ich arbeite mit Jugendlichen und Kindern und nehme gerade dort Sätze und Worte auf, die sie „nachplappern“, ich diskutiere mit ihnen, versuche ihnen andere Wege aufzuzeigen als sie sie vielleicht in ihren Elternhäusern, in ihrem sozialen Umfeld vorfinden. Ich bemühe mich um eine friedliche und wertschätzende Haltung und Kommunikation und säe immer weiter die Samen des Friedens, der Liebe und der Schönheit, weil ich nicht nur glaube, sondern auch weiß, dass sich alles in der Welt auswirkt.

Resignation ist für mich keine Option. Sätze, wie: „das hat doch eh alles keinen Zweck“, DIE sind doch eh stärker und machen was sie wollen“, etc., bringen uns als Menschheit nicht weiter, im Gegenteil, diese Sätze und die damit verbundene Haltung dahinter geben die Macht an die Umstände und die politischen Eliten weiter, machen sie noch mächtiger, verhindern echte Veränderung. So werden die alten Muster von Tätern und Opfern verfestigt. Ich will neue Muster weben, dazu gehört auch, mir diese Welt als einen friedlichen Ort vorzustellen und diesen Frieden und solch eine Welt nicht nur zu visualisieren, sondern all das auch zu fühlen und zu spüren. Alles hat eine Wirkung, weil alles mit allem verbunden ist!


Mehr zu letzterem und zur Schönheit ein anderes Mal.

Chemnitz und der Casino-Kapitalismus

form7

Bitte nicht die alten Rituale! Bitte jetzt keine Empörung, die in der Selbstbestätigung haften bleibt. Das hatten wir alles schon. Nach Rostock, nach Hoyerswerda und und und. Die Phänomene sind die gleichen geblieben, Hass ist umgeschlagen in Gewalt, und getroffen hat es diejenigen, die am wenigsten für alles konnten, was die anderen bedrückte. Und dennoch: die moralische Empörung mag einigen Halt geben, politisch verändern wird sie nichts. Noch immer wird von Humanität und Menschenrechten geredet, als seien das sakrale, museale Werte, die irgendwo entstehen und die die guten Menschen bewahren mögen. 

Nein, Menschenrechte sind den Treibern schrecklich egal, die ihre Geld- und Machtpolitik weltweit durchsetzen und immer mehr Orte auf unserem Planeten verwüsten. Die Epoche des Wirtschaftsliberalismus hat die Weltwirtschaft in eine sich wandelnde Koalition von Individuen verwandelt, die Märkte und Ressourcen unter sich aufteilen. Tatsächlich sind die Nationalstaaten im Niedergang, aber nicht, wie manche glauben, zugunsten höherer Institutionen…

Ursprünglichen Post anzeigen 395 weitere Wörter

Abstraktion

Vielleicht muss ich ein Thema gut beleuchtet haben, um es dann vom Gegenständlichen ins Abstrakte holen zu können.

Ich schrieb es schon einmal irgendwo, irgendwann, dass ich oft Mühen mit der abstrakten Kunst habe, besonders dann, wenn kein Titel die Richtung weist. Leichter wird es für mich, wenn die Künstlerin, der Künstler die eigenen Gedanken mitteilt. Auf dem Blog ist das kein Problem, in einem Museum oder einer Ausstellung sprengt dies den Rahmen, dann müssen Titel reichen.

Andererseits mag ich es Titel wegzulassen, für mich ist es eine Öffnung für die Assoziationen und Interpretationen hin zu den Betrachtenden.

Die Definition liest sich bei Wiki so:

Das Wort Abstraktion (lateinisch abstractus ‚abgezogen‘, Partizip Perfekt Passiv von abs-trahere ‚abziehen‘, ‚entfernen‘, ‚trennen‘) bezeichnet meist den induktiven Denkprozess des Weglassens von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres.

In die Abstraktion schwingt die Reduktion mit hinein –

1.
bildungssprachlich
das Reduzieren; das Zurückführen auf ein geringeres Maß
2.
philosophisch
Rückschluss vom Komplizierten auf etwas Einfaches; Vereinfachung
(fotografisch leider nicht besonders gelungen – der Hintergrund ist weiß)
die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst …
Mich interessiert, wie es dir mit diesen Begrifflichkeiten zum einen, zum anderen mit der Betrachtung von abstrakter Kunst geht. Außerdem interessiert mich was du bei den Bildern siehst, bzw. empfindest … Willkommen.

Ich habe Bauchschmerzen

aus dem Netz gefischt

Ich schrieb es gerade auf fb, hier die Kopie:

Seit gestern habe ich Bauchschmerzen und das meine ich nicht bildlich, ich habe sie! Mir ist schlecht, wenn ich die Bilder aus Chemnitz sehe und Sätze lese, wie: Chemnitz ist unsere Stadt, wer ist „uns“. Wie kann eine Stadt überhaupt jemanden „gehören“? Gleichzeitig habe ich eine Entscheidung gefällt, ich werde keine Bilder mehr mit glatzköpfigen Menschen und ihren Hassparolen teilen, was mich nicht davon abhalten wird, meine Meinung zu ihnen und ihrem Verhalten zu teilen. Auch meine Angst will ich nicht verbergen. Hier ist Ungeheuerliches passiert! Es gilt die Wiederholung der Geschichte mit allen zur Verfügung stehenden Kräften zu unterbinden. Gewalt habe ich dabei nicht im Kopf!

Was gestern und vorgestern in Chemnitz passierte hat nichts mit aufrichtiger Trauer zu tun. Ja, es gab Menschen, die Blumen legten, die es ehrlich meinten, diese sind nun hinter dem braunen Mob und ihrer ausgeübten Gewalt unsichtbar geworden.

aus dem Netz gefischt

Die Wellen schlagen hoch in den sozialen Netzwerken und ich bin erschüttert was ich dort zu lesen bekomme, neben dem, was mich den Kopf nicht in den Sand stecken lässt – es gibt viele aufrichtige Menschen und es gibt sehr viele, die noch immer den friedlichen Weg gehen wollen und es tun, aber es gilt auch das auszusprechen, was nicht stimmt in unserem Land und über seine Grenzen hinaus. Die rechte Bewegung, Rassismus und menschenverachtendes Verhalten ist nicht nur eine deutsche Angelegenheit! Aber ich finde immer noch, dass wir Deutschen, aufgrund der unsäglichen Geschichte von 1933-45 eine besondere Verantwortung tragen, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Ja, mir macht die Entwicklung in Deutschland, in Europa, in den USA Angst! (Diesen Dämon kann ich nicht füttern … )

https://www.huffingtonpost.de/entry/rechte-gewalt-in-chemnitz-das-marchen-der-besorgten-burger-ist-auserzahlt_de_5b84dcfae4b0162f471be3de?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1535444909

aus dem Netz gefischt


sollte ich mit der Verbreitung der Bilder Urheberrechte verletzt haben, bitte ich mir dies mitzuteilen, ich werde sie dann sofort löschen, danke.