Ping Pong 002 2019

Es geht weiter …

Ping 002 Gerda → WENN DIE DAMPFENDE SUPPE AUF DEN ESSER WARTET …

Pong 002 Ulli → … IST WINTERZEIT



PING 003 Ulli an Gerda → LILITH LEBTE NICHT IN DEN RUINEN …



Was bisher geschah:

Ping Pong 001 2019

Wenn du mit der Maus über ein Bild fährst, kannst du die Ping Pong Sätze lesen – anklicken = große Bilder


https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

https://gerdakazakou.com/2019/02/06/ping-pong-001-2019/

 

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Ping Pong 001 2019

Der Hase im Winter ist auch ohne Geweih …

draufklick = großes Bild

Darf ich vorstellen? PING PONG ist sein Name. Nein, es ist nicht des Hasens Name, es ist der Name von einem neuem, gemeinsamen Projekt von Gerda Kazakou und mir.

Gerda und ich senden uns einen Satzanfang und ein dazu gestaltetes Bild via Blog zu, die andere vervollständigt den Satz und gestaltet hierzu ein Bild. Dann werden Satzanfang und Satzende zusammen gezeigt, bei ihr und bei mir. So wird es ein spannendes Ping Pong zwischen uns werden und ihr seid life dabei.

Die Idee haben wir von Susanne Haun und Jürgen Küster, aka Buchalov, übernommen. Die hier eingefügten Links führen direkt zu dem „Projekt ohne Namen“, wie es bei Susanne und Jürgen heißt. Um euch einen Eindruck zu geben habe ich unterschiedliche Satzbeiträge von ihnen verlinkt.

Aber nun, liebe Gerda, bist du ja erst einmal dran. Ping …

Ich freue mich sehr über das neue Projekt und bin gespannt wohin uns das führen wird.

Schnibbeln und zusammenfügen

Rückblick 05 2018

Dies ist mein letzter Rückblick für dieses Jahr, auch wenn es durchaus noch mehr Themen gab, die aber aus meiner Sicht entweder nicht ergiebig sind, oder ihr Ergebnis erzählt mir, dass ich noch weiter an ihnen arbeiten darf und sollte.

Hier geht es also um meine „Schnibbelbilder“. Dafür habe ich Bilder oder Fotografien zerschnitten, per Hand oder am PC, und diese Schnipsel dann zu neuen Bildern gelegt, nach einer Inspiration von Gerda Kazakou. Auch während meines Besuchs bei Gerda habe ich Bilder gelegt, eins davon zeige ich euch hier.

Jürgen Küster, Susanne Haun und ich hatten Gerda Schnipsel zugeschickt. Für das Bild (s.u.) „griechische Begegnung“ verwendete ich Schnipsel von Jürgen, der Hintergrund ist eine Athener Mauer, die ich auf einem meiner Rundgänge mit Gerda fotografierte. Weitere Schnipselbilder, die in Griechenland enstanden sind, zeigte ich bei meinem Rückblick „Ein Schiff wird kommen“.

Ich staune selbst, dass so vieles von dem, was ich hier in den letzten Tagen gezeigt und zusammengeführt habe, mit meinem Besuch bei Gerda (und ihrem bei mir) und Griechenland selbst zusammenhängt. Es war meine einzige weitere Reise in diesem Jahr, vielleicht deswegen. Für meine Verhältnisse war ich in diesem Jahr sehr wenig unterwegs, mal schauen wie es 2019 wird, ein bisschen mehr wäre schön!

Bildergeschichte

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Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eine PC-Collage von einer Zeichnung und diversen Fotografien,

dies ist ein gif, eventuell musst du es anklicken, damit es läuft

Ein Einzelbild von selbiger Collage mit Kormoran

Ein König kommt – zwei Varianten

 

Vogelreise

griechische Begegnung

Bildergeschichte

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Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weitergehen

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Herbstimpression

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Herbstimpression

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ENDE



alle Bilder © Ulli Gau

Ein Schiff wird kommen

Rückblick 01 2018 – Boote und Schiffe

An diesem Projekt haben sich zahlreiche Blogerinnen und Bloger beteiligt, wofür ich immer noch dankbar bin und so das Ganze herrlich bunt und vielfältig wurde, ganz so wie ich es mag.

Für die neuen Leserinnen und Leser: wenn du diesem Link folgst → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/30/boote-und-schiffe-ende/, kommst du zum Finale am 30.04.2018, hier zeigte ich eine Diashow der diversen Beiträge und vervollständigte die „Die freie Enzyklopädie der Schiffsbezeichnungen“ – das Projekt begann am 26.03.2018 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/26/boote-und-schiffe-01/

Heute zeige ich meine persönlichen Lieblingsschiffsbilder, die ich in diesem Jahr gestaltet, bzw. fotografiert habe und starte mit zwei neuen Fotomontagen.

Federboot

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Federboot

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Meine persönlichen Lieblingsboote und -schiffe 2018

Fotomontagen

 

Gerda Kazakous und meine Fotos als Duos

Die Aufnahmen machten wir im Hafen von Kalamata

 

Diese beiden Bilder dürfen in diesem Reigen nicht fehlen, eine Zusammenarbeit von Gerda und mir, als sie mich spontan für einige wenige Tage besuchte

Seit dem Frühjahr sind zwei neue Schiffe bei mir eingezogen und gerade eben habe ich ein Foto von Dora Maar aufgeschlagen, auf dem ein Segelschiff im Mittelpunkt ist.

Von links nach rechts: Das Gartenschiff, das zum Überwintern in den sicheren Hafen eingefahren ist, die Fotografie von Dora Maar (mit Schneehuhn) und das Borkenschiffchen mit Gingkoblattsegel, das ich mit Enkelsohn und Enkeltochter „gebaut“ habe.

Erinnerst du dich noch an das Lied „Ein Schiff wird kommen“ von Nana Mouskouri gesungen? Mit diesem Lied bin ich groß geworden. Ich mochte es als Mädchen sehr und habe es immer lauthals mitgesungen.

Wer mehr über den Hintergund dieses Liedes erfahren möchte, kann dies hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Schiff_wird_kommen. Hier der Text:

Ein Schiff wird kommen

Ich bin ein Mädchen von Pyräus
Und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer
Ich lieb das Lachen der Matrosen
Und Küsse, die schmecken nach See, nach Salz und Teer

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht

Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht

Mich lockt der Zauber von Pyräus
Drum stehe ich Abend für Abend hier am Kai
Und warte auf dir fremden Schiffe
Aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht
Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht.

Ich bin ein Mädchen von Pyräus
Und wenn eines Tages mein Herz ich mal verlier
Dann muss es einer sein vom Hafen
Nur so einen Burschen wünsch ich für’s Leben mir

Und später stehen meine Kinder
Dann Abend für Abend genau wie ich am Kai
Und warten auf die fremden Schiffe
Aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht
Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht.

Songwriter: Manos Hadjidakis / Joe Burgner / Fini Busch
Songtext von Ein Schiff wird kommen © Universal Music Publishing Group

Als Kind, ich bin katholisch erzogen worden, liebte ich auch dieses Lied:
Es kommt ein Schiff geladen

1. Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein‘ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.

2. Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.

3. Der Anker haft‘ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort will Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

Als ich den Liedtext vorhin noch einmal gelesen habe gefielen mit wieder diese drei Zeilen:

… das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.

Das Wort will uns Fleisch werden …

Bilder und Ziele mit denen ich mich identifizieren kann, auch wenn ich der katholischen Kirche schon vor Jahrzehnten den Rücken zugekehrt habe. Welch grandiose Vorstellung: wenn ich ein Schiff wäre, dass mein Segel die Liebe wäre und mein Mast der Heilige = der weise Geist und die Worte sich mit Erfahrungen gefüllt hätten, die zu einer Haltung führen.

Zum Lied fand ich u.a. auf der Seite des Deutschland Funks :

„Es kommt ein Schiff geladen“ ist ein uraltes Advents- und Weihnachtslied. Der Dichter Daniel Sudermann hat dieses alte Lied vor 400 Jahren wieder entdeckt. Er lässt die Geschichte des Liedes, seine Entstehung und Bedeutung lebendig werden und bringt die alten Worte und die alte Melodie neu zum Klingen.

Wer mehr wissen will, kann dem obigen Link folgen.



Ich wünsche euch eine sturmlose Fahrt durch die letzten Wochen von 2018.

Von Symbolen

Gerda (Kazakou) und ich haben vor einiger Zeit darüber nachgedacht, wie man ein Symbol zu seinem Ursprung zurückführen kann, das seit hunderten, wenn nicht sogar seit tausenden von Jahren dargestellt wurde, dann aber zu einem Symbol der Nazis mutierte. (Oder soll ich besser sagen, wie man es entnazifizieren kann?)

Als erstes dachte ich an die Farben, die ich verändern wollte, dann an die Drehrichtung und dann dachte ich daran, dass die Swastika, neben dem Glück, u.a. auch ein Symbol für die Sonne gewesen ist. Somit gehört dieses Symbol für mich in die Weite des Himmels. Ich habe auch an das astrologische Symbol der Sonne gedacht, das so dargestellt wird:

Das Ergebnis ist das erste Bild. Bleibt die Frage, ob es funktioniert hat? Kann es überhaupt funktionieren? Und wenn nicht, bedeutet das ein jahrtausendealtes Symbol loszulassen?

Wenn ich aber auf der einen Seite sage, dass ich nicht bereit bin den Neonazis die Straße zu überlassen, wieso sollte ich dann dazu bereit sein ihnen ein Symbol zu überlassen, dass viel älter als ihre unrühmliche Geschichte ist?

Was meinst du? Wie erging es dir, als du das erste Bild gesehen hast?

Wer mehr über das Symbol der Swastika lesen möchte, der kann hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

Dort steht nicht nur sehr viel Wissenswertes, auch werden viele Bilder aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen gezeigt.

Dort las ich auch, dass man vermutet, dass dieses Symbol in manchen Kulturen auch dafür eingesetzt wurde Unheil abzuwenden (= atropäisches Symbol). Durch das dritte Reich wurde es zu einem unheilvollem Symbol und richtete sich erst nach vielen Jahren des Unheilstiftens gegen die Verursacher selbst. Das gibt mir zu denken …

Insgesamt geben mir die Symbole und ihre Wirkungen zu denken, ich stelle mir die Frage, was wissen wir wirklich über den Ursprung und den Sinn von Symbolen? Kann ein Symbol, das zu unterschiedlichen Zeiten und von unterschiedlichen Völkern dargestellt wurde, dasselbe bedeuten oder stehen Symbole für das, was die Menschen zu der jeweiligen Zeit glaubten und somit in sie hineinlegten? Wodurch und wie wirken sie? Liegt es, wie bei der abstrakten Kunst, in den Augen der Betrachtenden oder geht es tiefer?

Ich glaube, dass Symbole tiefer gehen, dass sie u.a. an unserem Unterbewusstsein rühren und dass sie tatsächlich auch völkerübergreifend gewirkt haben und wirken, bzw. Ausdruck sind; dass sie die Verbindungen von uns als Menschen mit den anderen Lebewesen (Tieren, Pflanzen, Bäumen, den Elementen, den sichtbaren und den unsichtbaren Wesenheiten) und dem Kosmos darstellen, wieder nach dem Motto: alles ist mit allem verbunden.

Und weil mich dieses Thema immer wieder beschäftigt, lese ich gerade ein Buch: Der Mensch und seine Symbole, von C.G. Jung, Marie-Louise von Franz, Joseph L. Henderson, Jolande Jacobi und Aniela Jaffé. Noch bin ich am Anfang, es gibt viel Denkstoff, bestimmt komme ich noch einmal darauf zurück, wenn ich weitergedacht und gelesen habe.

Aber zurück zu meiner oben gestellten Frage: Was meinst du? Wie erging es dir, als du das erste Bild gesehen hast?

Von Bäuchen und Höhlen

Für Gerdas Projekt

Venus von Willendorf, Venus vom Hohle Fels, eine Erdmutter

Wieder stöberte ich durch meine und durch digitale Archive. Hängen geblieben ist der Satz unter dem Bild der Venus vom Hohle Fels: „Die Geburt der Kunst“.

Ja, um Geburt geht es mir, ob nun von Kunst oder dem Leben. Kunst ist Ausdruck des menschlichen Lebens, ist Verehrung, ist Liebe, ist Schönheit, ist Kritik, ist Spiegel und mehr.

Um Höhlen geht es mir, ihrem Blick von Innen nach Außen. Luna darf für mich bei diesem Thema nicht fehlen!

Um Schutzräume geht es mir. Höhlen sind Schutzräume für Tier und Mensch. Höhlen führen ins Erdinnere, in andere Welten, mal Unterwelt, auch Hades genannt oder Untere Welten, wie es im Schamanismus heißt und sie führen in Schattenreiche, aus psychologischer Sicht.

Um Bäuche geht es mir, Bäuche sind Höhlen, sind Schutzräume für die Organe, Schutzräume für neues Leben bei den Frauen.

Ich denke an Nester,

an Nestbau,

an Fruchtbarkeit und an rote Eier.


So schlage ich meine Bögen von einem zum anderem …

Die Bilder stammen aus verschiedenen Epochen, nur die erste Bildtafel ist neu zusammengestellt.

Wer mir schon länger folgt weiß,  dass die Venus von Willendorf im Närrinnenzyklus auftauchte. Die Erdmutter ist eine Tonfigur von einer meiner Lehrerinnen, die ich abfotografiert habe. Wer sie geformt hat weiß ich nicht. Sie war Bestandteil der einen und anderen Fotomontage und Collage in 2011 und 2012, z.B. hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/01/24/oh-du-alte-mutter-erde/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/10/28/its-a-black-magic-woman/

Das Nest ist eine neue Fotomontage und die drei folgenden Bilder habe ich heute bearbeitet, diese aber lasse ich jetzt unkommentiert, vielleicht magst ja du? Nur so viel will ich verraten, eins ergibt das andere.

wie immer werden alle Bilder groß, die Galerie öffnet sich, wenn du sie anklickst –


Die Bilder der Venus von Willendorf und der Venus vom Hohle Fels habe ich aus dem Netz gefischt, alle anderen Bilder © Ulli Gau

Von Bögen und Toren

Italien kann Bögen und Tore

Diese Fotos stammen von meiner Reise nach Cinque Terre 2001. Damals fotografierte ich noch analog, sodass ich diese Bilder heute abfotografiert habe, die Qualität ist so lala. Die zwei letzten Bilder zeigen eine Baukunst vom Feinsten!

 

Auch Frankreich kann Tore und Bögen – aufgenommen 2012, nun schon digital

ein Schlangenweg

Die alte Holzbrücke in Bad Säckingen, ein Tor zwischen Deutschland und der Schweiz

Ein besonderes Tor, das ich in schwedisch Lappland 2008 entdeckte (ein Tor zur unteren Welt?!)

Zu Bögen und Schädel fällt mir noch diese Fotomontage ein, damit lasse ich es vorerst gut sein, vielleicht noch ein anderes Mal mehr…

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du auf die Bilder klickst


Dies ist jetzt nur eine kleine Auswahl zum Thema (Torbogen, Gewölbe, Durchgang, Kuppel, Schädel und Bauch), das Gerda angestoßen hat, wer von euch ebenfalls Lust hat eigene Tore und Bögen zu zeigen kann dies gerne tun und mit Gerdas Ursprungsartikel verlinken, sie schreibt hierzu:

Ich würde mich sehr freuen, wenn du, sofern du Einträge zum Thema hast (Gemaltes, Gezeichnetes, Fotografiertes, Gedichtetes, Collagiertes ….) , Petra nacheiferst und sie bei mir verlinkst. Wenn einiges zusammenkommt, mache ich einen Extra-Eintrag mit den Verlinkungen.


alle Bilder © Ulli Gau

Natur und Technik

Im Dialog mit Gerda Kazakou

Bei welchem Sujet empfinden wir etwas als störend und bei welchem nicht? Oder anders gefragt, bei welchem Bild erscheint uns etwas Technisches in der Natur als organisch und bei welchem als störend? Oder, bezogen auf mein Foto, stört dich der Telegrafenmast oder nicht und warum nicht oder doch?

Auslöser zu diesen Fragen ist für mich Gerda, die sich seit einiger Zeit mit diesem Thema auf verschiedenen Ebenen auseineinandersetzt und dazu auch schon einige Bilder gezeigt, und Artikel geschrieben hat. Besonders spannend und inspirierend fand ich diesen Artikel von ihr und den dazugehörigen Kommentarstrang → https://gerdakazakou.com/2018/07/21/3-x-fotomotiv-nachtrag-mit-kommentaren/

Bei meinem Bild (oben) denke ich, dass es auch um Sehgewohnheiten geht. Diese Telegrafenmasten kennen die meisten von uns seit ihrer Kindheit, sie sind scheinbar mit der Natur verwachsen, ihre Masten sind aus Holz und somit aus organischem Material, aber wie ist es mit diesen Strommasten?

Vielleicht ist es auch eine Frage der Zeit? Nämlich solange es dauert, bis etwas Technisches oder ein Neubau mit der ihnen umgebenden Natur ein neues Bild erschaffen haben – oder das Technische, der Neubau mit der Natur „verwachsen“ ist. Was meint ihr?

Aber es geht, so wie ich Gerda verstanden habe, auch noch um etwas anderes, nämlich der Bewertung von etwas auf einem Bild und dem was ist. So gesehen, habe ich durch meine Auswahl des Blickwinkels die Elektromasten „schön“ in Szene gesetzt, bin ich meinen ästethischen Empfindungen gefolgt, war es nicht notwendig die Bilder nachzubearbeiten oder zu beschneiden, schon ein paar Meter weiter hätte das Ganze vollkommen anders ausgesehen. Und nun frage ich mich ja schon nach meiner eigenen Bewertungsskala und wie bereit ich denn wirklich bin, etwas so zu nehmen wie es ist und mir begegnet…


– die Strommasten nahm ich im Januar 2014 auf

– wie immer: alle Bilder © Ulli Gau

Verlassene Orte 010

Verlassene Orte – abandoded places – 010

Gerda zeigte am 13. Juni Fotos von einem zerfallenem Haus → https://gerdakazakou.com/2018/06/13/backstein/ Die Nahaufnahmen der Backsteine hatten es mir sofort angetan. Danke Gerda, dass ich ein Bild kopieren durfte!!! Die Eule ist dir gewidmet.

Viele der Fotomontagen zu diesem Thema sind melancholisch, traurig, schwer. Sie erzählen von Zerstörung und Kriegen, von Flucht, von Tod, so ging es mir auch bei dem obigen Bild (siehe dazu auch den gestrigen Artikel von Gerda → https://gerdakazakou.com/2018/06/14/verbrannte-doerfer/).

Und plötzlich war mir nach einer Prise Humor, zwei Variationen mit „Glücksboot“, das ich für Gerda in Basel faltete und hier zeigte →https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/30/boote-und-schiffe-ende/



ursprüngliches Foto © Gerda Kazakou – https://gerdakazakou.com/

Fotomontagen © Ulli Gau

Ein Feiertagsbild

oder Sonntagsbild 23 2018 – verspätet

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

© Gerda Kazakou links, Ulli Gau rechts, siehe dazu: https://gerdakazakou.com/2018/05/20/rueckblende-malerei-passing-by/ und https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/05/20/sonntagsbild-22-2018/

Gerda schrieb im Kommentarstrang:

eben sah ich zufällig mein heutiges Bild „passing by“ und dein Sonntagsbild in klein nebeneinander, und seltsam, sie wirkten wie Verwandte – nur dass bei dir die Striche hell, bei mir dunkel sind.

Ja, sie haben etwas Verwandtes, nicht nur wegen der Striche, auch der goldene Schimmer ist eine Gemeinsamkeit und … der Regen.

Manche von euch dachten bei meinem Bild an Narziss, aber wenn man ganz genau hinschaut, dann trifft sich der Blick des Blässhuhns nicht mit dem seines Spiegelbildes. Ist es nicht eher so, als versuchte es seinen Blick zu fangen, aber das Spiegelbild schüchtern ausweicht und dabei ganz leicht nach links abdriftet … just „passing by“…?



Habt herzlichen Dank für all euer Vermissen und eure Nachfragen, mich berührt das alles immer sehr und für mich ist das alles absolut nicht selbstverständlich!

Wir hatten hier einen Blitzeinschlag und manchmal dauert es, wenn man so ländlich lebt, wie ich, bis wieder alles funktioniert. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich in Bloghausen kürzer treten will. Schon länger geht es mir so, dass ich die vielen Informationen und auch Kommentare nicht mehr wirklich alle aufnehmen kann, sodass ab jetzt „weniger ist mehr“ gilt.

Leben … nichts als leben.