Sonntagsbilder 21 2018

Blumig – bloomy

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Blumen und Blüten erzählen von der Vielfalt, der Schönheit und von dem Wunder des Lebens. Gleichzeitig ist nichts schnelllebiger und damit vergänglicher als sie. Beide Gedanken und Empfindungen haben mich dazu motiviert diese drei Bilder zu gestalten.

Jetzt frage ich mich aber noch, ob das Ganze einfach nur dekorativ bei euch ankommt oder ob ich mit diesen Bildern auch das Dahinterliegende darstellen konnte – auf eure Antworten dazu freue ich mich.

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Der April in Bildern

Ein Wonnemonat mit frühsommerlichen Temperaturen und einer Flora und Fauna, die eigentlich Mai heißt,

kühle Schatten schon willkommen waren

und lieber Besuch die letzten Apriltage beschwingten und bereicherten.



Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich für eine Weile, ich lege eine Blogpause ein. Wie immer werde ich die Sonntagsbilder weiterführen und bestimmt auch einmal hier und dort lesen. Mich rufen nun der Garten, die Wälder, Wiesen und Felder.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit, sende herzliche Grüße und meinen Dank an alle für alles.

 

Verlassene Orte 006

Vorerst letzter Teil

Diese Abrisshäuser fotografierte ich im März bei strahlendem Frühlingswetter in Freiburg

Spieglein, Spieglein

Zurzeit macht mich dieses Thema nicht froh und deswegen habe ich nun entschieden es erst einmal ruhen zu lassen, mich stattdessen dem Frühling, seinem Wachsen und seiner Freude zuzuwenden.

Diese Bilder nahm ich am selben Tag auf dem alten Friedhof in Freiburg auf, seitdem geht alles seinen Frühlingsgang.

alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Was ich liebe und was mich glücklich macht

Gestern Morgen wurde ich wach, die Sonne kam gerade über den Berg und schien in meine Stube hinein und da gab es kein Zögern: aufstehen, Kaffee kochen, Stulle essen und nichts wie raus!

Wie glücklich es mich macht, wenn ich all dieses Sprießen, Knospen und Entfalten sehe, wenn ich noch immer Neues entdecke.

Eine Lerchenblüte

Wie ich es liebe am frühen Sonntagmorgen alleine durch Wald und Flur zu stromern, wenn im Nachbardorf der Hahn zu mir hinauf kräht, die Gänse schnattern, die Ziegen mit ihren Glöckchen bimmeln, Bussarde und Milane hoch über mir kreisen, Stare flöten, Eichelhäher es eilig haben, Zitronenfalter durch das Bild taumeln und über allem Frieden liegt. Ja, Frieden!

Und wie es mich dann doch durchrüttelt, weil es noch immer keinen Weltfrieden gibt, weil er wieder ein Stück weiter weg gerückt ist, weil Worte wie kalter Krieg zurückgekehrt sind, und Verteidigung und Vergeltung. Dieser Krieg ist nicht kalt, er tobt, nur eben nicht hier und nicht erst seit letzter Woche, er spitzt sich zu.

Ich schicke Friedenswünsche in die Welt und schlucke meinen Kloß im Hals herunter.

Eine Löwenzahnsonne für den Weltfrieden

Grün ist die Hoffnung und Linden haben Herzblätter

Buchen sollst du suchen

Wilde Rosen werden wieder blühen,

für die Freude, die Schönheit, die Freiheit, den Frieden und die Liebe…

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst, ebenso werden nach einem Klick alle Bilder groß…

Stand up von Hindi Zahra



Rotewelt hat einen lesenswerten Artikel zur Situation geschrieben, mir fehlen noch die richtigen Worte, aber schweigen mag ich auch nicht, deswegen dieser Artikel und mein Dank an Rotewelt → https://rotewelt.wordpress.com/2018/04/14/und-keiner-hat-was-gewusst/

Sonntagsbilder 17 2018

Ein Frühlingsreigen

Bald sind auch die Schwalben wieder hier

Baumknospen, Flechten, Moose und ein noch blühendes Osterglöckchen

Holzmaserung auf einem neuen Sitzmöbel bei den Nachbarn

Und weil heute Sonntag ist gibt es nun auch noch Musik, das ist eins meiner neuen Lieblingslieder, gesungen von der wunderbaren Hindi Zahra

Ich wünsche euch allen einen sonnig beschwingten und erholsamen Sonntag

Frühlingsbilder

Bei uns gibt es immer wieder noch Berghänge an denen sehr viele Schlüsselblumen wachsen. Sie werden auch liebevoll Himmelsschlüsschen von den Allemannen und den Schweizer *innen genannt und, wie gerade eben von Arabella erfahren, ebenso in Sachsen. Da erlaube ich mir jedes Jahr ein paar kleine Sträußchen zu sammeln, sie daheim zu trocknen und sie dann in Dosen zu verpacken, sie sind fester Bestandteil meines Hustentees, wie auch die gelben Huflattichblüten, die ich in der Mitte der Woche gesammelt habe. Hierzu hat Arabella einen Artikel geschrieben, den ich denen ans Herz legen möchte, die sich für Kräuterkunde interessieren → https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2018/04/05/huflattich-und-der-tee-daraus/

Heute aber, am Freitag, war vor allen Dingen Bärlauchzeit. Hierzu schrieb ich schon 2013 im April einen längeren Artikel → https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/04/16/b-wie-barlauch/

Damals verwendete ich noch ein Foto aus dem Netz, heute aber machte ich selbst welche, noch nie habe ich so viel Bärlauch auf einmal gesehen … und nun stehen hier einige Gläser fertig zubereitetes Pesto für die Familie und mich im Vorratsregal, welche eine Freude!

Meine Tochter und ihre Kinder waren mit von der Partie. Während wie Frauen fleißig sammelten, erzählten, auch Lieder sangen und lachten, schnitzte der Enkelsohn an einem Pfeil und schlief dann vor Erschöpfung ein. Ein Schelm wer hier an althergebrachte Geschlechterrollen denkt 🙂

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein zauberhaftes Frühlingswochenende und den in Griechenland lebenden Fröhliche Ostern…

Frohe Ostern/Sonntagsbilder 15 2018

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest

Ich schrieb es ja schon einmal, dass ich bei diesem Bild, aufgenommen in der Mani, an Ostern und rot gefärbte Ostereier denken musste…

Ziriah Vogt schreibt in dem Buch „Ritual und Tanz im Jahreskreis“:

Das Hauptsymbol dieser Zeit ist das Ei als Sinnbild der … neu geborenen Kraft. Mit roter Farbe bemalt zieht es die Schöpfungsenergie an und bringt den Besitzerinnen neues Leben. Zur magischen Kraftanziehung wurden die Eier aber auch in vielfältigen Mustern bemalt wie z.B. Schlangen- und Zickzacklinien, die den kosmischen Lebensmustern entsprechen.

Und so sehen meine bemalten Eier aus, jedes Jahr kommt ein neues hinzu, manchmal zerbricht auch eins … das ist von diesem Jahr, die anderen haben nun schon einige Jahre überlebt-

Gegen alle Unkenrufe: der Frühling ist da! Am Karfreitag habe ich einen Spaziergang durch das Dorf, die Wiesen und durch den Wald gemacht. Schneeglöckchen und Krokusse sind fast verblüht, hier und da leuchten an geschützten Ecken gelbe Narzissen, aber all das sind keine Wildblumen, die fand ich dorfauswärts: Schlüsselblumen, Huflattich, Pestwurz, Buschwindröschen (noch ein bisschen vom Regen zersauselt), viel frisches Sternchenmoos leuchtet frisch und grün im Wald, junge Bartflechten hängen von Ästen. Damit ist meine Sammelzeit eröffnet, ich freue mich!

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Griechenlandfotos 06

Flora und Fauna – jetzt kommt der Frühling (und das Ende Februar)!

Noch in Athen

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Zu meiner Freude „erwischte“ ich noch ein Mimosenbäumchen bevor es ganz verblühte

Und nun die Mani

Bei diesen Wiesen dachte ich immer wieder an Ostern und an rot gefärbte Eier. Überall unter den Olivenbäumen wuchs gelb blühender Klee, der, wenn man es nicht weiß, aus der Ferne betrachtet frisch grüne Wiesen mit gelben Blümchen suggeriert.



Anemonentanz

Ein Aronstabgewächs

Ein Blütenpotpourri

Ein aufrechtes Alpenveilchen

Die junge Palme in Gerdas Garten

Ja, hier lässt es sich leben, besonders im Frühling, Herbst und Winter, im Sommer hätte ich bestimmt Probleme mit der Hitze und müsste erst einmal lernen mit ihr umzugehen. Andererseits geht es ja nicht nur mir so, es braucht dann einen anderen Tagesrhythmus: am frühen Morgen und ab späten Nachmittag vor der Türe sein und in der Mittagszeit dann die Kühle des Schattens und der Häuser aufsuchen und die Nächte unter dem Sternenhimmel verbringen, so, wie es auch Gerda und ihr Mann halten.

Eins würde ich ganz bestimmt tun: durch die Berge streifen und Kräuter sammeln, so, wie es auch heute noch viele GriechInnen tun. Diese werden dann auf den Märkten verkauft.

Jetzt war Fastenzeit in Griechenland, d.h., dass fast gar keine Fleischgerichte in den Tavernen angeboten wurden (ich habe nichts vermisst!), dafür aber z.B. wild gesammelte kleine Zwiebeln, die eingelegt werden und ganz köstlich schmecken. An die griechische Küche könnte ich mich sofort gewöhnen, so viel Frisches, hier und da einen Fisch oder gegrillten Oktopus, dazu immer eine Karaffe Wasser und ein Körbchen mit Brot auf dem Tisch und eine kleine Süßigkeit zum Nachtisch. Es gibt wunderbare Kuchen, Plätzchen und Halva in verschiedensten Varianten, die Süße ist gerade richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig.

Ich mochte auch sehr den Brauch viele kleine Speisen zu bestellen, die auf kleinen Tellern seperat gebracht werden und dann von allen zusammen gegessen werden, da bekommt das Wort Mahlzeit wieder einen Sinn. Vielleicht habe ich es schon einmal geschrieben, dass ein Lehrer von mir einstmals sagte, dass das Wort Mahlzeit von „Vermählung“ kommt und wirklich, ich esse am liebsten in freundlicher Gesellschaft.

Fortsetzung folgt…

Durchlässigkeit einmal anders

Ich finde es immer wieder spannend, wenn mich ein Thema beschäftigt, wie z.B. derzeit die Durchlässigkeit, dass mir dann dieses Thema in unterschiedlichen Gewändern begegnet, wie hier diese Baumwurzel zum Beispiel oder der doppelte Torbogen mit einer Öffnung gen Himmel, der das Licht hindurchlässt und damit die Kätzchen beleuchtet.