Orangezeit im Garten

Diese zauberhaften Ringelblumen

 

Dieses allsommerlich verzaubernde Schlafmützchen

 

Die kleinen wunderlichen Nebenbeis

Die wunderhübsche Margaritenwiese hinter dem Gartenzaun

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Heute also war die Welt wieder bunt, vor allen Dingen orange und auch gelb (was ich hier aber gar nicht zeige) und ein bisschen rosa und viel grün mit weiß und himmelsblau.

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Ping Pong 050

Ping 050

GERDA AN ULLI → MEINE LEBENSGESCHICHTE GLEICHT EINEM PALIMPSEST…

PONG 050

ULLI AN GERDA → … DAS ICH ÜBERSCHREIBT SICH, DAS SELBST BLEIBT DAVON UNBERÜHRT.

PING 051

ULLI AN GERDA → LICHT UND SCHATTEN, SCHWARZ UND WEISS SIND…

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HIER GEHT ES ZU DER GALERIE ALLER BISHERIGEN PING PONGS → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

SCHAU DOCH EINMAL REIN, ICH HABE IMMER WIEDER FREUDE DARAN, UNSERE PING PONGS NEBENEINANDER ZU SEHEN. VIELLEICHT DU JA AUCH…

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Spätsommerimpressionen 2019

So viele schöne Tage, so viel Schönheit in der Welt –

In und um den Garten herum

Was so rumsteht

Am Fluss

Blumig in drei Varianten

Durchlässig 06/07 2019

Licht und Schatten

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Bilder, die niemanden weh tun. Bilder, die Schönheit und Freude teilen möchten – meinen Blick auf die Schönheit der Welt, meine Freude.

Freude und Segen auf eure Wege – am Freitag den Dreizehnten.

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen

Mit Facettenaugen schauen oder so tun als ob.

Auf die Idee für die unteren Bilder hat mich Gerda gebracht → https://gerdakazakou.com/2019/09/08/tagpfauenauge-und-vermutungen-ueber-sein-sehen-3-farb-zeichnung-bearbeitungen/, ich erinnerte mich an einen meiner Lieblingsbeiträge von 2014 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/08/23/blaue-stunde-13-die-nomadin-in-der-strassenbahn/ darin heisst es u.a.:

… Es geht um den Unterschied vom Korn zum Körnchen. Von einer Sicht aus einer Linse zum dreitausendteiligen Facettenauge einer Libelle. Man stelle sich das vor!

https://cafeweltenall.files.wordpress.com/2014/08/0133-23-08-14-sichtweisen.jpg

Dreitausend Facettchen. Kaleidoskopbilder. Eine winzige Bewegung, ein kleines Schütteln oder Verrutschen, ein neues Bild.

Leben in Scherben. Scherben zu Mosaik. Mosaik mit einem Verrutschtem. Einem, der den Blick hält, ihn weitet, der beginnt zu kreiseln, am Verrutschtem entlang …

Soweit so gut damals. Heute dachte ich, nun ist mal gut mit allem „du musst dies, du musst jenes, du darfst jetzt einmal wieder spielen!“ Die Sonne schien so herrlich septemberlich am späteren Nachmittag, die Mittagswärme kühlte langsam ab, ich dachte an Blumen und Facettenaugen und begann zu stromern.

Die Dahlie in der Stube

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Das Geissblatt im Garten

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen, wie ein Facettenauge sieht …

Ein erster Schnitt

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Bald schon ist der 2. August, es ist der Tag der roten Schnitterin mit der goldenen Sichel, auch Lughnasadh oder Lammas genannt. Es ist der Tag an dem ich das erste Mal im Jahr innehalte, um ein kurzes Resümee zu ziehen. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt immer in Lothringen bin, mache ich schon jetzt den ersten Schnitt.

Diesem Tag liegt der 2. Februar gegenüber, Lichtmess oder Imbolc genannt, es ist der Tag im Jahr, an dem ich meinen inneren Kessel öffne und die Aufgabe für die kommende Jahreskreisumkreisung aufsteigen lasse. In diesem Jahr hieß es vor allen Dingen: Mache dir keine (unnötigen) Sorgen mehr. Tatsächlich bestand das Jahr 2018 aus immens vielen Sorgen um meine Existenz, bzw. ihrer Absicherung. Das Alte war unwiderruflich vorbei und das Neue eben noch nicht in Sicht. Die vielen Sorgen und Ängste trübten die Frühlings-, Sommer- und Herbsttage. Im Nachhinein waren sie weder förderlich, noch notwendig.

Sinngemäß schrieb ich an Imbolc in mein Gedankenauffangbuch: „Weniger Sorgen, mehr Vertrauen und Hingabe – Vertrauen dahinein, dass sich noch immer alles gefügt hat. Krampfhaftes Tun und Kurbeln führt zu nichts …“

Es entstand dieser Scherenschnitt:

In diesem Jahr hätte es sehr viel mehr Grund für echte Sorgen gegeben, ich habe sie mir nicht mehr gemacht. Ich war plötzlich voller Vertrauen, dass das, was immer noch gut gegangen ist, auch jetzt gut gehen, dass sich eine Türe öffnen würde.

Das größte Erlebnis oder die größte Bestätigung war und ist, dass mein Liebster überlebt hat, dass ich ihn mit meiner Art von Humor und Fürsorge begleiten durfte, dass ich ihm Gutes tun konnte, dass dieses für uns wirklich eine neue Türe geöffnet hat. Wie könnte ich da nicht dankbar sein?!!!

Um meine eigene Gesundheit ist es zwar nicht besser gestellt als im letztem Jahr, aber ich habe begonnen die Krankheit anzunehmen. Ich leide an chronischer Borreliose, die mir manchmal allen Elan unter den Füßen wegzieht, die mir wandernde Gelenkschmerzen beschert und mich in so manches Dunkeltal reißt oder gerissen hat. Nun habe ich aber eine tibetische Kräutermedizin gefunden, die dem Ganzen die Spitze genommen hat, seitdem ist die Lebensqualität um einiges gestiegen. Dafür bin ich auch dankbar!

Zwar hat mich diese Krankheit meinen langjährigen Job als Köchin in einem Seminarhaus gekostet, auch mein Stelldichein in einem Kindergarten litt darunter und ich kündigte aus diesem und vielen anderen Gründen. Spätestens jetzt, wieder den Ämtern ausgeliefert, hätten die Sorgen riesengroß werden müssen, wurden sie aber nicht, mein Vertrauen war stärker. Wann immer sich all die kleinen Sorgenteufelchen in mir breit machen wollten, war die Gegenstimme lauter. Manchmal wusste ich nicht, woher ich dieses Vertrauen eigentlich nahm.

Und dann kam die erfreuliche Anzeige im hiesigem Wochenblatt, dass die Tageszeitung unseres Landkreises eine freie Mitarbeiterin suchte. Ich rief unter der angegebenen Nummer an und … ja, ich habe die Stelle!

Ich werde damit wahrscheinlich nicht mehr wohlhabend, aber ich habe wieder etwas mehr Geld zur Verfügung, kann mir ein kleines bisschen mehr leisten, aber was wirklich ein riesiges Geschenk ist, ist die Bestätigung, dass Vertrauen besser als Sorge ist und ich  e n d l i c h als Journalistin arbeiten darf, ein jahrezehntelang gehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen, wenn auch auf low level, aber die Grenzen nach oben sind offen.

Bitte glaubt jetzt nicht, dass ich gefühlsduselig und blauäugig durch dieses Leben gehe, es gibt weitere Aufgaben und Lernfelder, die ich aber für mich behalten möchte und es gibt Felder, die außerhalb von mir liegen, die mich, dich, uns als Menschheit bestimmen können, wenn sie wahr werden. Ich kann meinen kleinen und bescheidenen Beitrag für eine bessere Welt geben, aber ich bin ein Sandkorn im Geschehen, aber eins, das vielleicht das Getriebe stört …

Zur Frühlingstagundnachtgleiche habe ich für meinen Imbolcvorsatz noch eine Sonnenblume gesät, sie ist prächtig gediehen, wenn auch mit ein paar Kurven. Ein feines Symbol, das ich gerne im Garten besuche und anschaue.

Zur Erinnerung: dies ist nur ein Resümee, kein Fazit, das folgt zur Wintersonnenwende, wenn ich den Kessel erneut füllen und schließen werde. Ich gebe aber gerne zu, dass es so weitergehen darf.


weitere Beiträge zu Lughnasadh:

https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/08/27/vom-ersten-schnitt-weichenstellungen-und-der-freiwilligkeit/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/08/17/kraeutersegen/

Sommerzeit ist Sammelzeit 003 2019

Der Sommer, der ist rot,

(https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/26/sommerlied/)

rot wie der Mohn im Sonnenschein

und während eines Sommerregens,

rosarot wie die Pfingstrose im Abendsonnenschein,

und nach dem Sommerregen.

Nach diesem sommerlichen Guss perlten nicht nur Tropfen von allen Blüten und Gräsern, es gab auch eine Schneckenprozession zu beobachten und zu bestaunen,

und ich staunte noch mehr, als eine von ihnen hoch oben auf einem Lindenblatt saß, allerdings ein paar Tage später, als mich der Lindenblütenduft betörte und ich die zarten Blüten pflückte.

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Eine Fortsetzung meiner Sammelzeitbilder folgt …

Sommerzeit ist Sammelzeit 002 2019

Lupinen, gewöhnlicher Flügelginster und vieles mehr …

… blüht Mitte/Ende Juni auf den Magerwiesen des alten Berges. Ich liebe das Farbenspiel der besonderen Art von lilablau, sonnengelb, grasgrün und mehr, sodass ich nicht nur die Pflanzen an sich fotografierte, sondern auch etliche Versuche machte, um nur die Farben, ohne viel ablenkende Formensprache abzulichten, so kam es zu dem oberen Bild.

Bei den folgenden Bildern war mir daran gelegen soviel von dem Wesen der Pflanze festzuhalten wie möglich.

Man sagt ja, dass sich die Menschen in längst vergangenen Zeiten den Pflanzen über ihre Formen, ihren Geruch und ihren Geschmack genähert haben und so nach und nach herausfanden wozu sie dem Menschen nützlich seien …

So genug geplaudert, hier also die Bilder – enjoy –

gewöhnlicher Flügelginster

Lupinen

gemeinsam auf den Matten

die Vielfalt der Matten

zu sehen sind hier die KuckucksLichtnelke, Rot- und Weißklee, gelber Sichelklee und diverse Gräser

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Eine Fortsetzung meiner Sammelzeitbilder folgt …

Sonntagsbilder 23 2019

Ein Blumenpotpourri oder Pausenbilder

So rot,

so Rose,

so Tulpe,

so bunt, wild und zart.

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Bye for now,

ihr Lieben, wir lesen uns spätestens wieder am ersten Wochenende im Juli, jetzt rufen der Sommer, der Garten, die Bäche und Seen und vieles mehr. Bis zum Wiederlesen wünsche ich euch allen viel Gutes und Schönes.

Die Kommentare kann ich während meiner Auszeit weder lesen, noch beantworten, auch werde ich dieses Mal mit den Sonntagsbildern pausieren, danke für euer Verstehen.

WinkeWinke …

Sonntagsbild 22 2019

Maifarben – colours of May

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Ja, es ist Absicht, dass dieses Bild nicht scharf ist, manchmal möchte ich nur die Farben aufnehmen.

Aber ich möchte euch das Motiv selbst auch nicht vorenthalten. So eine Vielfalt, auf so einem winzigen Fleck! Ehrenpreis, wilder, blühender Thymian (oder ist es Dost?), blühender Frauenmantel, Spitzwegerich, Schafgarbenblättchen und natürlich Gräser …

 

Euch allen einen sonnigen und wunderschönen Junisonntag.