Novemberleuchten

Am Montag war es, als ich einen Besuch machte. Auf meinem Hin- und Rückweg und mittendrin musste ich immer wieder innehalten, um dieses zauberhafte Leuchten, das noch immer in der Welt ist, zu fotografieren. Es ist zwar kalt am Abend und am Morgen geworden, aber während des Tages gibt es noch immer jackenlose Stunden.

auf dem Hinweg

mittendrin

noch während des Aufbruchs entdeckt

am Stausee

am Fluss

Das sind die Momente, die mir Kraft für die übervollen arbeitsreichen Novemberwochen schenken, die mich glücklich machen.

Noch viel mehr Bilder habe ich in meinem innerem Fotoalbum gespeichert. Es sind die zauberhaften Nebelmorgende, wenn ich vom Berg ins Tal zur Arbeit fahre, bei denen keine Zeit für die Fotografie bleibt, was ich aber mitnichten bedauer. Es sind die inneren Bilder, die mich auf besondere Art nähren und mit Freude erfüllen.

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Alltag -1-

 

Das Immerwiederkehrende

 

Es war an einem Abend im Oktober als ich mit der Kamera durch meine Wohnung streifte, dieses Mal nicht auf der Suche nach dem Besonderen, sondern nach dem Alltäglichen. Das, was ich Tag für Tag in die Hände nehme oder sehe, wie z.B. die blaue Gasflamme, die jeden Tag mehrmals brennt.

Heute ist der Auftakt für die Dinge des Alltags.

Die Idee ist das in Szene zu setzen, was mich alle Tage umgibt. Ich denke an Alltagsgegenstände, meine kleinen Schätze, an Räume, Straßen, Wege, die ich im Alltag gehe. Ich denke auch an Alltagsarbeiten, die mit dem Jahreskreis verbunden sind, wie z.B. die Ernte von Ringelblumenblüten.

Alle Jahre wieder stelle ich eine Ringelblumensalbe für mich und meine Familie her. Zuerst werden die Blütenblätter abgezupft,

Wollfett (Lanolin) wird mit Ringelblumenöl in einem Topf verrührt und langsam erwärmt, die Gasflamme ist dafür ganz klein gestellt, da das Ganze nicht kochen darf. Ich füge die Blüten unter rühren hinzu, ab jetzt heißt es rühren … weiterrühren …  weiterrühren …

nach ca. 15 Minuten wird das Ganze durch ein feines Tuch abgeseiht,

die Masse kommt zurück in den Topf. Ich rühre Ringelblumentinktur ein (Öl und Tinktur stellte ich schon im Sommer her), dann  geschmolzenes Bienenwachs. Wieder heißt es rühren … weiterrühren … bis sich alles vermischt hat. Die Salbe ist nun eigentlich fertig und kann in kleine Gläser oder Salbendosen gefüllt werden. Für die Kinder ist sie das jetzt auch. Für uns Große füge ich zum Schluss noch etwas Perubalsam, den ich in wenig Rhizinusöl aufgelöst habe, und ein paar Tropfen Propolis hinzu. Beides ergibt eine wunderbare Wundsalbe, nur dass Perubalsam für Kinder zu stark ist und mein Enkelsohn dagegen sowieso allergisch.



Dies waren Bilder aus meinem Herbstkräuteralltag, aufgenommen am Sonntag, 21. Oktober 2018.



Ich ahne, dass während diesem Jahr der monatlichen Alltagsbilder noch einiges auftauchen wird, von dem ich jetzt noch keine Ahnung habe. Ich bin gespannt. Auch auf das, was dir dazu einfällt.

Bitte verlinke deinen Beitrag entweder mit diesem hier oder mit der Einladung. Danke!

Die Einladung zu dieser Idee findest du hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/

Willkommen

Rückblick – Oktober 2018

Der Oktober ging so schnell vorbei!

Heute zeige ich wieder Fotos vom vergangenem Monat, die ich bislang noch nicht gezeigt habe. Viel war ich nicht unterwegs. Zweimal habe ich mir einen Virus im Kindergarten eingefangen und hütete Bett und Wohnung, sodass ich auch einige Stillleben fotografierte. Kaum war ich wieder genesen war die To-Do-Liste lang. Manchmal freue ich mich schon jetzt aufs Rentnerinnendasein!

Stillleben

Vor der Türe

Ein Sonntagsspaziergang mit dem Liebsten

Im Garten

Das Hängebauchhausschwein freut sich über den verbliebenen Schnittmangold.

Noch ist wenig Wasser ist in den Bächen und kleinen Flüssen, aber es ließ sich Gold in ihnen finden und im Rhein auch.

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Nun gehen alle Kräfte nach Innen, die Nebelzeit kommt, seit Samstag regnet es immer wieder, es windet, wie gut das tut! Auf Wiedersehen Oktober, hallo November!

Zur Erinnerung, am kommenden Wochenende beginnt der zwölfmonatige Zyklus mit Bildern, Geschichten und Musik aus dem Alltag → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/


alle Bilder © Ulli Gau

Licht – 20 –

Die Birke

Für mich ist die Birke ein Lichtbaum, in dem Feen wohnen.

Mancherorts ist die Birke ein Symbol für die Jungfräulichkeit, die junge Göttin, die weiße Frau. An anderen Orten ist sie der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Sie ist Symbol für Neubeginn und deswegen auch immer noch in vielen Orten der Maienbaum.

Gerade eben ist sie ein Oktoberbaum, sie hat dem Wind ihre Blätter geschenkt.

Mai und Oktober liegen sich gegenüber, ich bin ein Maienkind und liebe den Oktober so wie den Mai, vielleicht fiel mir deswegen vor ein paar Tagen die Birke ein, als ich mal wieder zeichnete.

Die Meriangärten in Basel

Eine Zugfahrt nach Basel

zu den Meriangärten

Am Samstag machte ich, zusammen mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen, einen Ausflug nach Basel in die Meriangärten. Schon jetzt weiß ich, dass ich dort nicht zum letzten Mal gewesen bin. Achtzehn Hektar Land lassen sich nicht mal eben so besichtigen.

Ich brauche Zeit und Muße zum entdecken, spüren und natürlich auch für die Fotografie. Das geht in einer Gruppe schlecht, zumal wir uns im Vorfeld entschieden hatten an einer Führung teilzunehmen, die ca. eine Stunde dauerte und während der wir sehr viel Wissenswertes über die Geschichte und Entstehung der Gärten erfahren haben. Nicht alles Gehörte findet in mir uneingeschränkte Zustimmung, dennoch überwiegt eindeutig das Positive.

Neben vielen eindrucksvollen, wunderschönen Gebäuden gibt es eine riesige Obstplantage, in der alte Obstsorten gehegt und gepflegt werden. Von ihr haben wir gar nichts gesehen. Auch war keine Zeit, um die Samenbank aufzusuchen, was ich sehr gerne getan hätte, da hier Samen von sehr alten Kulturpflanzen gesammelt, bewahrt und auch verkauft werden. Auf dem gesamten Areal wird biologisch gewirtschaftet, ob es sich nun um Obst, Gemüse, Kräuter oder Blumen handelt. Es ist eine große Mischung aus Parkanlage mit einzeln stehenden Bäumen, Kräuter- und Gemüsebeeten, Blumenrabatten, einem Rhododendrontal und vielem mehr (s. untenstehenden Link). Von all dem haben wir nur einen Bruchteil gesehen. Ich habe Lust auf mehr und das gerne zu jeder Jahreszeit!

Neben den Pflanzen spielen auch Tiere eine Rolle, so wird hier das Bündner Oberland Schaf gehalten, das vom Aussterben bedroht gewesen ist. Ich staunte über die sehr feine und weiche Wolle. Wäre es möglich gewesen hätte ich mir sofort 200 gr von ihr für Wintersocken gekauft, was aber eben nicht möglich gewesen ist, schade! Mehr erfährst du hier → https://www.lanarara.com/

Schaut einmal wie prächtig sie sind:

Heute wurden sie „vorgeführt“. Normaler Weise leben sie auf einer riesigen grünen Wiese mit großen, schattenspendenden Bäumen. Das nächste Mal möchte ich sie lieber dort antreffen, statt an der Leine, was weder ihnen, noch mir behagte.

Zu sehen waren außerdem alte Hühnersorten und eine Kaninchenart, deren Fell sehr ähnlich dem sibirischen Eichhörnchen ist, einst sehr begehrt für Pelzmützen. Man ging dann dazu über diese aus den Kaninchenfellen zu produzieren, um die sibirischen Eichhörnchen vor dem Aussterben zu retten. Nun ja, ich bin kein Fan von Pelzmützen oder anderen Kleidungsstücken wofür Tiere sterben müssen, aber ich muss gestehen, dass die Kaninchen äusserst hübsch gewesen sind, nur fotografiert habe ich sie nicht.

Gerne zeige ich euch nun einige Impressionen, ein anderes mal mehr, dann mit Muße …

Cynara cardunculus – die wilde Artischocke

Wildäpfel, Fenchelgrün, Buchweizen, mir unbekannt, eine kleine Coctailgurke, Dahlien, Erdbeerbaum

Ein kleines bisschen englischer Garten – hier wurde eine Hochzeit gefeiert. Ach, wie gerne hätte ich die eine und andere Dame und ihre Stöckis fotografiert 😉 , aber nun … stattdessen hatte ich Freude an dem herumstelzendem Graureiher, den Fischen im Teich und an all dem anderem „Schmuckem“.

 

Palmen – Licht und Schatten

Alle Galerien öffen sich, die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst

Mehr Informationen findest du hier → https://www.meriangärten.ch/de/besuch/in-den-gaerten/gartenplan.html 

Sonntagsbilder 41 2018

Septemberbilder ohne Worte – ein reicher Monat verabschiedet sich.

Wasserbilder

Im Wald und auf den Wiesen

Eine durstige Biene

In Gärten

Donnerstagabend, 27.09. Abendlicht – die Alpen sind zurück – Flugzeuge fliegen hin und her

Bei Anklick werden alle Bilder groß, die Galerien öffnen sich –



Einen friedlich schönen Sonntag euch.

Schönes am Wegesrand

Bilder von meinem Sonntagsspaziergang

Jahr für Jahr rühren mich im Herbst die kleinen, lilafarbenen Glockenblümchen an. Wenn kaum noch ein anderes Blümchen in den Magerwiesen hier oben blüht, verzaubert es mit Farbe und Klang.

Ikebana auf dem Waldboden

Winziges inmitten von Moos, sind es Blüten, Fruchtstände, wer weiß da mehr?

Ein Baumpilz (leider kam ich nicht näher ran, da ein Elektrozaun im Weg war, er ist gigantisch und soll, laut meiner Nachbrain, essbar sein, wir trauen uns aber nicht …)

Holzzauber (von Samstag, an einem Haus entdeckt)

Die Woche darf mit Schönem beginnen, ich wünsche euch Gutes und Schönes …

Auf dem Weg

Licht und Schatten auf dem Weg

Grenzgebiete – zwischen Wildwuchs und Zivilisation

-1-

-2-

Kulturland, wohin ich auch schaue

Alte Weiber spinnen unbeirrt ihre Netze

It is time we truly recognize that the era of the hunter is past.
This should be a more “feminine” era – an era when women make greater contributions to society. If we continue to devalue what women have to offer, we will continue harming women and continue overlooking and devaluing these virtues that are considered “feminine.” And these are precisely the virtues that the world needs more now.

Worte des 17. Karmapas, genannt Gyawang Karmapa, Ogyen Thinley Dorje

Alles fließt, alles ändert sich, immerfort –

Ich möchte Zöpfe flechten aus Altbewährtem und Neuem

die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst



Diese Bilder habe ich am Sonntag von einem langem Spaziergang mitgebracht. Einem Spaziergang, der bei allem wunderbaren Septemberlicht und der immer wärmer werdenden Sonne nicht unbeschattet gewesen ist.

Die Schatten nehmen überhand in den letzten Wochen und Tagen, das Säbelrasseln wird immer lauter, das Schweigen auf fb und twitter dazu könnte ich jetzt also als beredt bezeichnen? Wieso wird jetzt und hier nicht zu einer Massendemo z.B. in Berlin aufgerufen und ist Chemnitz stattdessen immer noch Thema?

In Bloghausen haben einige nicht geschwiegen:

11/9. Das große Spiel spitzt sich zu. Was tun? Sag NEIN!

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/1-handlungen-die-geeignet-sind-und-in-der-absicht-vorgenommen-werden/

nachdenkenswert:

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nicht-einmischen/

Ein Putsch jagt den anderen!