Wintereinbruch, Fragen und Musik

Kalt ist es auf dem Berg geworden. Das Morgenritual hat sich der Jahreszeit angepasst: Kaffeewasser aufsetzen, Ofen anmachen, Kaffee brühen und dann trinken und eine Stulle dazu. Die Wohnung wird schnell warm, ich schreibe, ich lese, ich sitze im Lesesessel und schaue dem Tanz der Flammen zu, je nachdem. Von innen und außen aufgewärmt ziehe ich den dicken Pullover über, die Schaffellweste darüber, die dicken Socken habe ich eh schon an den Füßen, dann schlupfe ich in die Gummistiefel, nehme den Holzkorb und gehe nach unten Holz holen, zwei-, dreimal. Danach ist mir richtig warm und die Frische der Luft liegt auf meinem Gesicht.

Am Sonntagmorgen war es, als wieder über Nacht eine feine Schneedecke meine Terrasse bedeckte. Auf der Terrasse, über die ich gehe, wenn ich nach unten in den Hof will oder überhaupt die Wohnung verlasse. Die Schneeschippe steht gleich neben der Haustüre und so habe ich also erst einmal noch Schnee geschippt. Meditativ und versonnen räumte ich das erste Mal den Holzkorb ein und dachte: das nenne ich ehrliches Leben. Und dabei bin ich geblieben, ohne es weiter zu hinterfragen, ich weiß ja, was und wie ich es meine.

Später lasse ich Revue passieren und denke an alle die Menschen in meinem Umfeld, die gerade steinige Wege gehen, über Hürden springen oder vor ihnen stehen, manche Sätze klingen in mir nach und ganz besonders ein Wort sticht heraus: Überforderung. Und ich denke an die Frage einer Freundin am Sonntagabend: „Du musst jeden Morgen den Ofen anmachen, damit du es warm hast?“ Ja, das muss ich und das will ich. In mir schwingt das Wort „Reduktion“, Leben um das Wesentliche herum, wohin ich mich wieder bewege, aber auch, trotz Ofen, noch immer ein Stück entfernt bin. Diese Art von Leben fordert auch meinen körperlichen Einsatz: Holz holen zum Beispiel oder Schnee schippen oder die Gartenerde beackern, damit sich z.B. die Brennnesseln nicht zu sehr ausbreiten. Ich glaube aber auch, dass all das jung und beweglich bleiben bedeutet. Das denkt und empfindet übrigens auch teggytiggs → https://meinexperimentlebenblog.wordpress.com/2017/11/20/wintervorbereitung-3/

Heute Morgen im Badezimmer kommt ein anderer Gedanke: die Menschen (damit schließe ich mich selbstredend mit ein) bauen sich ihre Gefängnisse selbst, die Stäbe sind u.a. die Worte:„Ich-muss“, „Ich-kann-nicht“ und „Ja-aber“.

Und dann noch einmal die Überforderung: ich überlege, ob jede kleine Müdigkeit, nach getaner Arbeit, gleich Überforderung ist? Wieso, frage ich mich weiter, habe ich meine Großeltern nie, auch selten meine Mutter das Wort Überforderung aussprechen hören oder das Wort Stress? Ich erinnere mich, dass sie einfach die Füße für ein halbes Stündchen hochlegten, ob nun nach dem Mittagessen oder wenn die Mutter am frühen Abend aus dem Kaufhaus kam, wo sie Stoffe verkauft hatte, und dann ging es eben weiter. -M-

Versteht mich bitte nicht falsch, natürlich gibt es gerade in der heutigen Zeit auch Überforderungen, und doch lohnt es sich vielleicht einmal genauer hinzuschauen.

Was hat das zum Beispiel mit der hochstilisierten Individualität zu tun, bei gleichzeitig zunehmender Vereinsamung?

Was, mit den modernen Medien, der Informationsflut und/oder dem viel zu schnellem Takt der modernen Turbogesellschaft, besonders in den großen Städten? Was, mit eigenen sehr hohen Ansprüchen, bei gleichzeitg „gepflegter“ Unzufriedenheit?

Wie frei ist der Mensch?

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Heilig

Was ist den Menschen heute noch heilig, im Sinne von etwas Besonderem, etwas Verehrungswürdigem, was ist überhaupt noch heil in unserer Welt und woher kommen alle diese Heilsversprechen, weil eben nichts mehr heil ist?

Mir ist vieles heilig. Ich lebe mit dem Satz, dass das Heilige und Profane zwei Seiten einer Münze sind. Dennoch→ Sonntagnacht war ich wieder einmal bestürzt, als ich ein Bild im www fand, auf dem die verkohlten Reste einer Holzskulptur zu sehen waren (aufgenommen in Myanmar). Leider wurde der Fotograf/die Fotografin nicht genannt. Aber ich habe mir erlaubt das Foto herunterzuladen und auf meine Art weiterzubearbeiten und meinen Fragen zu lauschen, ohne Antworten zu haben und schon gar keine Lösungen…

draufklick = großes Bild

Was bedeuten Menschenrechte, was Religionsfreiheit, was die Freiheit der Andersdenkenden? Wie könnte ich nicht traurig werden beim Anblick von so viel Zerstörungswut? Was treibt sie an, sie, die anderen…?


Es liegt mir nichts daran Urheber*innenrechte zu verletzen, man kann sich bei mir melden, gerne füge ich dann den Namen der Fotografin/des Fotografen ein oder nehme das Bild ganz heraus, wenn gewünscht!

Schreiben gegen rechts

Ende September erinnerte ich an die Blogparade 2016: Schreiben gegen rechts, nun geht es weiter, wenn auch anders. Anna möchte zusammen mit Vielen ein Buch der Zuversicht erstellen. Schau doch einmal hier:

https://annaschmidt-berlin.com/2017/10/08/schreiben-gegen-rechts-ein-buch-der-zuversicht/

Z = Zuversicht, damit beendete ich das Alphabet der mutigen Träume, erinnerst du dich noch…

https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/01/31/z-zuversicht/

Es gefällt mir genau hier den Faden wieder aufzunehmen. Ich bin sehr auf die Geschichten und Essays gespannt.

Bahnhof Rolandseck – Arp Museum # 04

Die Toiletten des Bahnhofs

(für Maren herzlichste Grüße 😉 )

Als ich das erste Mal den Bahnhof, bzw. das Arp-Museum besucht hatte, meinte meine Freundin später ich müsse mir unbedingt einmal die Toiletten des Bahnhofs anschauen. Dieses Mal hat es geklappt. Über Geschmack lässt sich ja trefflich streiten oder lieber gar nicht … kurios ist mein Wort hierzu. Wer die Toiletten gestaltet hat weiß ich nicht, ich vermute mal ein Mann … 😉

Die Frauentoiletten

In die Männertoilette traute ich mich nicht wirklich hinein, ich fotografierte durch die geöffnete Tür, dass ich dabei beobachtet wurde, habe ich nicht bemerkt …

wie immer öffnen sich die Galerien, wenn man auf ein Bild klickt

Mit einem Zitat von Hans Arp und einem Wolkenbild von eben diesem Tag endet meine diesjährige Führung durch das Arp-Museum und den Bahnhof Rolandseck. Bis zum nächsten Mal … gerne komme ich wieder!

 

A = Anstand

In der jetzigen Ausgabe der „Zeit“ gibt es ein langes Essay von Axel Hacke über den Anstand. Wieder einmal dachte ich auch an das Alphabet des freien Denkens von Gerda und dem Alphabet der mutigen Träume von mir, die wir Ende letzten, Anfang diesen Jahres geschrieben haben; ich dachte erneut über ethische Werte nach.

Anstand ist ein Wort, ähnlich wie Demut, dem viele erst einmal ablehnend gegenüber stehen, vielleicht fielen in der Kindheit zu oft die ermahnende Sätze: „Benimm dich anständig“ oder „So etwas tut man nicht, das gehört sich nicht, etc.“

Axel Hacke schreibt:

Anstand ist eine Sache jedes Einzelnen und damit eine Sache von uns allen. Menschen können nur im Zusammenleben mit anderen existieren. Unsere Gesellschaft tendiert dazu, das zu vergessen. Wir ziehen uns in die Sicherheit der eigenen sozialen Schicht zurück. Verlieren uns in der Arbeit an der eigenen Performance. Wir basteln immerzu am Ego und viel zu selten am Wir …

Anständig zu sein bedeutet, so fand ich, Rücksicht auf andere zu nehmen, und zwar auch dann, wenn einem gerade nicht danach zumute ist, also: in der Trambahn für ältere Menschen aufzustehen, auch wenn man selber müde ist; einen kranken Freund zu besuchen, auch wenn man eigentlich keine Zeit hat; sich in einer Schlange nicht vorzudrängeln, auch wenn man es eilig hat …

Herr Hacke zitiert den Germanisten Gert Ueding:

Wenn die Regeln des Umgangs nicht nur Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind. Das heißt: ein System, dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muss dabei zum Grunde liegen.

Und genau bei dieser Art von Formulierung wird es für mich schwierig! Ich möchte gerne das Wort Moral durch Ethik ersetzen und ich weiß auch nicht ob irgendein Mensch jemand anderem etwas schuldig ist. Weiterhin kommt dazu, dass sich ethische Richtlinien (Moralvorstellungen) wandeln: war es noch in meiner Kindheit verpönt, dass sich Liebende in der Öffentlichkeit küssten oder gar knutschten, so ist dies heute in unserer Welt normal und niemand nimmt Anstoß. Warum nicht das Ganze vereinfachen, im Sinne von Kant (ebenfalls von Herrn Hacke zitiert):

Teilnehmen an dem Schicksal anderer Menschen.

Es ist ja keine Frage, ob oder dass wir in einer gespaltenen Welt leben, auf der einen Seite erleben wir eine zunehmende Verrohung, zu der auch der jetzige amerikanische Präsident gehört, der von Anstand gegenüber Frauen, Andersdenkenden und anderen Ethnien nichts mitbekommen zu haben scheint und derjenigen Menschen, die aufrichtig bemüht sind Gutes in die Welt zu säen und zu leben. Wieder einmal denke ich an den Satz: Wir wirken weniger in der Welt durch das, was wir tun, als dadurch wer wir sind; es ist die Haltung hinter unserem Handeln, die trägt; falsche Freundlichkeit wird schnell entlarvt, Gefühlsduselei lässt sich von echtem Mitgefühl unterscheiden.

Was ist nun Anstand? Spontan fielen mir folgende Begriffe dazu ein: Mitgefühl, Loyalität, Hilfsbereitschaft und Kompromissfähigkeit. (Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt was für euch Anstand ist!)

Wir alle kennen die Rüpel*innen der Straße, wir kennen die Rücksichtlosen, die Egoist*innen, die Ignorant*innen, was aber wenn wir selbst ihnen freundlich begegnen? Das hat schon zu mancher Überraschung geführt und ich kann dazu nur ermutigen!

Hierzu möchte ich noch eine Geschichte von diesem Sommer mit euch teilen, die ich schon am Sonntag Marie im Kommentarstrang erzählte: … ich hatte im Sommer einen dreizehnjährigen Jungen in meiner Gruppe, der sehr aggressiv war, gleichzeitig war er derjenige, der sehr feine Zeichnungen machte, tolle Ideen einbrachte und sehr besondere Erfahrungen machte; ich erkannte seine Not hinter der Aggression – als ich dann am Ende (nach vier Tagen) die gute Fee gespielt habe und aus allem, was sie selbst erfahren und erkundet hatten, meine guten Wünsche für sie gewebt habe, saß er sehr verkrampft neben mir, bis er an der Reihe war, ich spürte seine Angst und dass die Aggressionen Thema werden könnten, aber ich war ja die gute Fee und wie bei allen anderen hatte ich seine Erfahrungen und Erlebnisse in die guten Wünsche gewebt, die Aggressionen ließ ich bewusst außen vor, zumal er das ja schon längst kennt; es war so berührend danach sein Ausatmen zu spüren und die Tränen in seinen Augen zu sehen! Diesem Junge wünsche ich noch viele solcher Erfahrungen in denen er in seinen Qualitäten wahrgenommen wird und dafür eine Anerkennung bekommt. Denn genau daran mangelt es ihm, so meine Wahrnehmung, wie sonst soll ich mir seine Tränen erklären. Er durfte dieses Jahr eine Erfahrung machen, dass er für das, was unter seiner Aggression liegt gewertschätzt wurde, möge ihn diese Erfahrung durch dieses Jahr tragen. Ich hoffe sehr, dass er auch im nächsten Jahr wieder in meinem Zelt sitzen wird!

Für mich gelten weiterhin folgende Begrifflichkeiten aus meinem Alphabet der mutigen Träume im Umgang mit anderen, die meines Erachtens zu einem rücksichtvollerem und friedlicherem Miteinander führen (die Liste ist nicht vollständig, wer mehr erfahren will, der kann die Suchmaschine bemühen) und für mich auch zum Anstand gehören:

D = Demut

G = Güte

H = Hilfe

K = Kommunikation

L = Liebe

M = Mitgefühl

P = Prudentia/Klugheit



Anmerkung

Die obige Fotomontage ist ebenfalls zu dem mutig erträumten Alphabet entstanden, E = Einigung, ich schrieb dazu:

„Die obige Fotomontage macht deutlich, dass jede Einigung zwischen zwei verschiedenen Parteien zu einer neuen Farbe/einem neuen Gedanken führt. Die Gräben, die Zwistigkeiten und Meinungsverschiedenheiten ausheben, können so wieder geschlossen werden. Einigung geht über den Kompromiss hinaus, Einsicht gehört für mich zur Einigung hinzu.“ Heute denke ich, dass der Kompromiss zum Wohle aller mit zum Anstand gehört, Kompromiss steht noch vor der Einsicht und dem Zulassen von neuen Gedanken.

Traurigsein

Traurigkeit will keinen Trost. Traurigkeit will gehalten sein. Traurig bin ich am liebsten allein…

Es gibt Leid. Es gibt Trauer. Es gibt wenig Akzeptanz in unseren Breitengraden ob der Klage, der lauten Trauer, der gezeigten Verzweiflung. Manchmal beneide ich die „Klageweiber“. Dem Leid eine Stimme geben, der Trauer auch und damit sein dürfen, das fehlt meiner Meinung nach in der abendländischen Kultur.

Wenn ich Traurigkeit äußere, dann erfahre ich gut gemeinten Trost, dahinter spüre ich ein Ungeschehenmachen-, ein Wegmachenwollen. Da sein, gehalten sein und werden ist etwas, das sich erst noch verankern will und genau deshalb bin ich jetzt traurig am liebsten allein!

perfect garden

perfect garden – oder glatt gebürstet

copyrigt Pawel Kuczynski

Das hat man sich dann doch nicht so ganz getraut, aber immerhin, angedacht war es, die Pippi Langstrumpf mal ein bisschen zu schönen…

Pippi mal so ganz handsome, so wie es  gefällt und nicht ihr und schon gar nicht: widdewiddewit ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt…

Ich mag wieder Stinkefinger zeigen, ich mag wieder meine Lederjacke aus dem Kleiderschrank holen, ich mag wieder singen: Widdewiddewitt, wir machen uns die Welt wie sie uns gefällt…

Wie mir all das Glattgebürstete gegen den Strich geht. (Schön zu wissen, dass ich nicht alleine damit bin). „Man“ will „uns“ nicht, nicht unsere Bücher, nicht unsere Bilder, nicht unsere Geschichten, nicht unsere Lieder – nee, will „man“ nicht …  nicht glatt gebürstet genug, nicht gefällig genug, nicht schön-schön. Aber ist die Welt denn schön-schön?

Schön ist sie … hässlich ist sie auch. Das gilt es auszuhalten. Das braucht Mut. Das braucht Kraft. Jeden Tag. Das braucht Stimmen. Das braucht Bilder. Das braucht Worte. Wer braucht bitte weichgespülte Kunstobjekte? Wer braucht geschönte Geschichten?

Ethik – 2

Gestern Abend entdeckte ich auf dem Blog: Red skies over paradise folgenden Artikel → https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2017/07/24/unsere-freiheit-wird-gar-nicht-beschnitten-wenn-wir-die-rechte-der-tiere-achten-wir-moegen-ein-paar-zutaten-beim-kochen-verlieren-doch-als-menschen-koennen-wir-dabei-nur-gewinnen/

Aus meiner Sicht wird hier vieles sehr klar benannt, was ich selbst zum Thema denke und empfinde, es aber so nicht auszudrücken vermag.

Ich möchte mich bei euch an dieser Stelle für die gestrige rege Diskussion bedanken. Ich wollte den kleinsten gemeinsamen Nenner in ethischen Fragen in Bezug auf Mensch und Tier finden, den kleinsten gemeinsamen Nenner gibt es wohl nicht, aber es gibt einige, die immer wieder benannt wurden:

  • Respekt
  • Toleranz
  • Achtsamkeit
  • Dankbarkeit
  • maßvolles Handeln

Es zeigte sich auch, dass Vieles immer in Relation zu sehen ist, Achim Spengler sagte folgendes im Kommentarstrang:

Solange ich als Westler nicht Opfer oder Täter in fürchterlichen kriegerischen Auseinandersetzungen bin, insofern nichts weiß über meine Reaktionen und Aktionen in diesen, werde ich mich hüten, für mich letzte gültige Aussagen zu machen über Ethik, moralisches oder richtiges Handeln. Das (biblische) Gebot „Du sollst nicht töten“ und weitere Gebote (die ich mir trotzdem ich Atheist bin zu eigen mache) , der kategorische Imperativ von Kant, beide sind für mich Richtschnur meines Handelns in Friedenszeiten. Weltweite, ökonomische Verteilungsgerechtigkeit, der Schutz unserer natürlichen Grundlagen, die Verteidigung der Demokratie als Staats- und Regierungsform. Gespräch anstelle diskussionsverhindernde Gewaltbereitschaft. Konsensorientiertes Agieren, das als verbindlich und akzeptabel „durch zwanglosen und vernünftigen Diskurs“ der interessierten Teilnehmer anerkannt wird.

hikeonart machte auf folgenden podcast aufmerksam, danke dafür!

SWR2 Aula „Das Rätsel der negativen Emotionen: Über tierisches und menschliches Leiden“

Diese Diskussion, die Gerda und Nadia angestoßen haben, geht bei ihnen weiter …