Licht

Morgensonnenstrahlen in meiner Küche

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal allen meinen herzlichen Dank sagen, die mir auf meinen letzten Beitrag geantwortet haben. Ich bin froh all das einmal in Worte gefasst zu haben und durfte dadurch erfahren, dass es den meisten von uns hier und in der Welt gerade nicht anders geht. Schon einige Stunden später war ich aus dem Dunkeltal heraus. Ich habe mich wieder mit den positiven Visionen für die Zukunft verbunden, im Sinne des „Mutigen Träumens“ (hierzu gab es etliche Beiträge von mir). Es geht nicht um naive Tagträumereien, sondern darum die Felder für eine bessere Welt zu bestellen und das am besten gemeinsam.

Viele von Euch haben sehr positiv auf meinen Link von Matthias Horx reagiert, https://cafeweltenall.wordpress.com/2020/03/21/das-gefaellt-mir/

So ist „mutiges Träumen“ (eine Technik von Alberto Villoldo) gemeint. Wenn du Zeit und Lust hast, dann empfehle ich dem Vorschlag von Horx zu folgen. Schreibe auf was und wie sich die Welt aufgrund des Virus verändert hat. Du darfst „spinnen“. Du darfst dich selbst als Schöpferin, als Schöpfer visualisieren, um gute Samen in die Welt zu streuen, auf dass sie ein besserer Ort wird. Ich finde dies ist ein wunderbares Antidot für alle Zweifel und Ängste, für all die resignativen Gedanken, die manche von uns beherrschen.

Mit diesem Lichtbild möchte ich diejenigen unter uns erreichen, die gerade in ihrem Dunkeltal wandern. Gutes Euch!

P.S. Auf der Tube kann man weiteres von Matthias Horx hören, es reicht den Namen einzugeben.

Hier noch ein Link zu meinem ersten Beitrag: „Mutig träumen“ https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/10/17/mutig-traeumen-1/


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Soll ich oder soll ich nicht?

Es ist ja einfach auf twitter hier und da meinen Unmut rauszuzwitschern oder meinen schwermütigen Gedanken Raum zu geben oder für ein bisschen Freude zu sorgen, aber hier? Soll ich denn hier sagen wie es mir so wirklich geht? Dass ich zweifel. Dass ich jeden Tag über unendlich viele Widersprüchlichkeiten stolpere. Dass ich mir gefühlt fünfzig Mal pro Tag die Hände wasche. Dass ich ungewohnt viele erotische Träume habe. Dass mir das Miteinander, fern jeder Virtualität, beginnt zu fehlen. Dass ich mich wieder fühle wie damals, als das Meer meinen roten Ball mitnahm.

Was soll ich glauben? Und wieso komme ich mir immer wieder vor als wäre ich in einem weltweiten Versuchslabor gelandet?

Ja, die Zahlen steigen und steigen und steigen und nun sollen in Bayern über allen Krankenbetten Kruzifixe aufgehängt werden und das Personal wird ebenfalls dazu verpflichtet eins zu tragen. Ja Kruzifix noch einmal! (Nachtrag – sorry, ich bin einem Aprilscherz von der taz aufgesessen. Aber undenkbar ist es eben nicht!)

Von traurig über sprachlos über freudig über depressiv über ausgelassen über hilflos über nachdenklich über zornig, das bin ich jetzt.

Sonntagsbilder 13 2020

Ein Wortespiel auf Bildgrund ohne Zeichensetzung

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Dass wir an einem Wendepunkt angekommen sind, bezweifelt wohl niemand mehr. In welche Richtung es geht, bestimmt nicht nur die Politik. Jede und jeder von uns kann etwas zu einer positiven Wende beitragen, hoffe ich wenigstens! Aus diesen Gedanken heraus entstanden Bilder und Sätze.

Je nachdem welche Satzzeichen man hinzufügt, bekommen diese zwei Kurzsätze andere Bedeutungen. Ich wünsche dir viel Freude beim Spielen und den dabei entstehenden Assoziationen und einen schönen Sonntag obendrauf.


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Sonntagsbild 12 2020

Ohne Worte – Without Words

01 2020

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Dieser Song geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf – aus Gründen, klar!


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Natur – Freude – Schutz

Dies ist ein Beitrag zu Petra Pawlofskys Projekt

„Die Natur und Erde schützen – ein Gewinn“

Weißdornblüte – fotografiert am Mi. 18.03.2020

Ich bin nicht getrennt von der Natur, ich bin Teil von ihr.

Wenn dies die Menschen wieder verstehen würden, dann gäbe es nichts zu schützen.

Je mehr die Wissenschaft messen kann, umso Erstaunlicheres tritt (wieder) in das Bewusstsein von mehr und mehr Menschen. Letztlich sind viele der Erkenntnisse nicht neu, man konnte sie nur nicht messen.

Über Jahrhunderte wurde die Fähigkeit von Menschen mit Tieren und/oder Pflanzen zu kommunizieren und/oder die Erde und ihre Geschehen „lesen“ zu können zunächst negiert, dann verfolgt. Es war der grausame Versuch altes Wissen, alte Bräuche zu eliminieren. Die Hexenverfolgung und das Auslöschen von Tausenden von Stämmen indigener Völker wurde mit der Arroganz der weißen Herrenrasse Zivilisation und Christianisierung genannt und hat nur eins bewirkt: die Menschen haben sich immer mehr von der Natur und ihrer Zugehörigkeit entfernt. Sie lernten, dass die Natur ihr Feind ist und stellten sich über sie, nach dem Kirchenmotto: Mache dir die Welt untertan.

Ja, man hat viel dafür getan altes Wissen zu zerstören. So wurde es „geheim“. Zum Schutz.

Doch einmal eingesammeltes Wissen lässt sich nicht in Gänze tilgen. Nichts geht verloren. Einige Wissende haben das alte Wissen bewahrt und weitergegeben, neues ist hinzugekommen. Es kursiert zum Wohle aller, wenn es denn wohl verstanden wird.

Wenn man in Kontakt mit der Natur geht, sich mit ihr verbindet und somit die Trennung aufhebt fängt sie an zu „sprechen“, man muss nur hinhören und hinschauen. Sie zeigt uns ihre Bedürfnisse, ihre Wunden und gleichzeitig ihre Kraft.

Wenn es also darum gehen soll, die Natur zu schützen, womit nichts anderes gemeint ist, als das zu erhalten was noch da ist, was noch einigermaßen gesund ist und wieder gesünder werden kann, dann ist es aus meiner Sicht notwendig der Natur nicht unsere Ideen und Konzepte überzustülpen, sondern sie zu beobachten, sie lesen zu lernen und mit ihr zu gehen. Sie wird es uns danken.

Was sich hier nun ein bisschen pathetisch anhören mag, wird letztlich schon seit zig Jahrzehnten in der biologischen Landwirtschaft, in Permakulturgärten und in einigen Projekten und Wäldchen weltweit umgesetzt. Ihre Ergebnisse zeigen: es geht! Es sind nur immer noch viel zu wenige.

Als ich vorgestern los ging, um bei der Nachbarin ihren prächtigen Magnolienbaum zu fotografieren, kam ich mit ihr ins Gespräch. Sie sprach von ihrem Naturgarten, ihrem Gemüse- und Kräuteranbau hinter dem Haus. Die Freude strahlte von ihr zu mir, ihre Freude und ihre Gesundheit. Ihr Garten schenkt mir jeden Tag Freude, wenn ich an ihm vorbeigehe.

Die Natur selbst verschenkt und verströmt sich Jahr für Jahr, absichtlos. Ich bin dankbar für jedes Kräutlein, das in meine Dosen wandert, um meine Gesundheit und mein Immunsystem zu stärken. Es ist ein Nehmen und Geben, nur haben dies leider die meisten vergessen. Du fragst was ich der Natur gebe? Meine Dankbarkeit, kleine Opfergaben hier und da und meine Lieder. Meine Haltung, nicht mehr zu nehmen als ich brauche, kommt hinzu. Mein eingesammeltes Wissen teile ich gerne mit denen, die wollen. Die Abbilder der Schönheiten hier und dort.

Und jeden Abend singt nun die Amsel vor meinem Fenster. Auch das ist Freude.

Freude ist ein wunderbares Antidot für jegliche Angst und stärkt gleichzeitig unser Immunsystem.

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Gestern, heute, morgen

Alte Mode neu aufgelegt, futuristisch verpackt

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Es ist schon eine Weile her, dass mir „Gesichtslose“ ins Auge gesprungen sind. 2014 gab es auf meinem Blog eine Galerie mit dem Titel: Die Gesichtslosen.  Später entstand die Serie: Puppets in the streets. Dieses Duo entdeckte ich letzten Samstag. Ich will nicht verschweigen, dass es mich seltsam berührt hat.

Wie geht es dir damit?


weitere Beiträge → https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/06/04/die-gesichtslosen-ii/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/07/30/sonntagsbild-30-pausenbild/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/03/05/sonntagsbild-9/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/02/12/sonntagsbild-7-2017/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/02/05/sonntagsbild-5-2017/

 

Sonntagsbild 11 2020

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Der Graureiher im „Frack“ erinnert mich auf diesem Foto an einen etwas missmutigen Kardinal. Wer will ihm seinen Missmut verübeln, bei all dem Regen? Aber ist er nicht auch klasse, dieser stetige Regen? Hätten denn der Waldboden, die Wiesen, Felder und Gärten wirklich so viel Wasser aufnehmen können, wäre stattdessen Schnee gefallen, wäre der Boden tief und fest gefroren gewesen?

Sicherlich, manche Samen brauchen Frost, manche Larven in der Erde wohl auch. Nie kann es für alle gleich gut sein. Jetzt aber füllt sich der Grundwasserspiegel wieder auf, was vor allen Dingen den Bäumen, den Wäldern gut tun dürfte, von der Trinkwasserversorgung einmal ganz abgesehen.

Während Regenfäden Vorhänge vor meine Fenster weben, zarte Nebelschwaden aus den Wäldern steigen, Füchse und Dachse Kaffee kochen, nähre ich meine leise Freude über den vielen Regen der letzten Monate, ob nun wissenschaftlich richtig oder falsch.


Diesen Beitrag bereitete ich Anfang der Woche vor, noch nicht ahnend was „Corona“ mit uns allen veranstalten würde. Ich könnte jetzt viel schreiben, aber ich mag nicht. Nicht noch einen Beitrag zu all dem was keinen Sinn macht, was ohne Verstand entschieden wird und nicht noch ein Beitrag voller Halbwahrheiten, Vermutungen und persönlichen Empfindungen oder voller Ratschläge, Links und Hinweise wie ich jetzt meine Hände richtig wasche oder nicht.

Was immer ist, ich gehe mit dem was ist, mal mehr, mal weniger gut, aber mit den besten Absichten. Ich stärke meine Immunsystem, das durch meine chronische Erkrankung seit 2004 immer wieder schwächelt, lache viel, wider der Angst und übe mich in Hingabe, Vertrauen und Zuversicht.

Liebe ist das Antidot für Angst.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen beschaulichen Sonntag.


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Für Gerda oder über die Anfänge der Kunst

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Gerda machte sich in mehreren Beiträgen Gedanken über die Kunst, ihre Anfänge in Beziehung zum Jetzt, wie eins ins andere greift und aufeinander fußt und bis ins Heute wirkt, sowie weiter über die Gleichzeitigkeit allen Seins. Am besten ist du liest es bei ihr selbst nach.

Gestern schlug sie einen Bogen von der Höhlenmalerei zur digitalen Kunst. Nachlesen und die Bilder zum Thema anschauen kannst du hier → https://gerdakazakou.com/2020/03/11/anfang-und-vorlaeufiges-ende-der-kunst-von-der-hoehlenmalerei-zum-elektronisch-erzeugten-bild-collage/

Im Vorfeld hatten wir uns darüber unterhalten wo wir denn den jeweiligen Anfangspunkt für die Kunst setzen würden. Ich schlug sofort die Höhlenmalereien vor, wie auch Myriade. Gerda nahm diesen Faden auf und fragte mich in ihrem gestrigen Beitrag dazu, ob ich nicht auch ein Bild gestalten wollte. Ich wollte. In ihrem Beitrag folgte ich einem Link zu einem Artikel, der sich mit den ältesten Funden der Archäolog*innen in Bezug auf Höhlenmalereien und Handabdrücke beschäftigt.

https://www.welt.de/wissenschaft/article133442959/Das-Geheimnis-der-weissen-Haende.html

Mir fiel dabei auf, dass diese Funde 40-50.000 Jahre alt sind, genau so alt wie die ältesten schamanischen Kulturen, die bis heute bekannt sind.

Schamaninnen und Schamanen in der ganzen Welt benutzen die Trommel, die Rassel und oder monotone Gesänge, um sich in eine Trance zu setzen. So gilt die Trommel als das Pferd zur Anderswelt. Dies ist der Grund warum ich mich für das Pferd in dieser Montage entschieden habe. Das Pferd als Träger der Kunst seit nahezu 50.000 Jahren, über alle Zeiten und Stile hinweg. Und da ich nicht an ein Ende glaube, sondern nur an einen stetigen Wandel wird das Pferd auch die Kunst des Jetzts ins Morgen tragen, wie immer es aussehen wird!

Mir geht es auch um die Wurzeln, ohne diese Wurzeln kann es ein Jetzt nicht geben. Jede Generation lernt von den vorhergegangenen und alles was je geschah und geschehen wird hinterließ und hinterlässt genetische Abdrücke. So schaut das Pferd neugierig auf das Jetzt, nimmt auf und wird weiterziehen.

Pingpong 080

PING 080

GERDA AN ULLI → WAS GEHEN MICH DIE ALTEN GESCHICHTEN AN, WENN …

080 PONG

ULLI AN GERDA → … DIE GEGENWART GESCHICHTE SCHREIBT.

081 PING

ULLI AN GERDA → ES IST NICHT IMMER DAS WAS WIR MEINEN …

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Hier geht es zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/


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