Winterstier

draufklick = großes Bild

Der Stier

Ein jeder Stier hat oben vorn

auf jeder Seite je ein Horn;

doch ist es ihm nicht zuzumuten

auf so ’nem Horn auch noch zu tuten.

Nicht drum, weil er nicht tuten kann,

nein, er kommt mit seinem Maul nicht `ran.

Heinz Erhardt

 

Advertisements

Bussard

Lagerkoller

Ich muss hier raus! Die Magie von Wintersonnenwende und Raunächten ist endgültig vorbei. Die Wärme des Ofens ist zu warm geworden. Ich brauche Luft, frische Luft, Wind um meine Nase, Matsch unter meinen Füßen. Es ist nichts passiert. Gar nichts. Kein Konflikt, keine Unbill, nur ich mit mir. Das ist nicht immer komfortabel, nicht zwingend gemütlich, bereichernd oder gar erholsam. Zu viel – zu wenig. Bewegung braucht es. Grünes sehen, Wind atmen.

Der Bussard fliegt so nah über das Auto, dass ich bremse, er dreht ab. Einige Kurven später fliegt er parallel zu meiner Fahrtrichtung, landet auf einem nahestehendem Baum. Wieder einige Kurven später kreuzt er erneut meinen Weg, dieses Mal fliegt er höher, eine Kollision ist ausgeschlossen.

Was will er mir nur sagen?

Der Bussard

Sieh den Bussard.
Wie kann es gelingen,
ohne Halt im Winde
Halt zu fassen
schwebend
ausgesöhnt mit allen Dingen,
und sich so mit aufgespannten
Schwingen
stürzend, stürzend, stürzend
tragen zu lassen?

von Friedrich Hofmann 1914

D a s will mir der Bussard sagen – ausgesöhnt sein mit allen Dingen, ohne Halt im Winde Halt fassen, stürzend mich tragen lassen.

Schnee und Vögel

Manchmal müssen es zwei Beiträge pro Tag sein. Heute ist so ein Tag …

Endlich ist es mir gelungen ein paar akzeptable Fotos von den Vögeln zu machen, die sich auf meiner Terrasse laben. Die Überraschung des heutigen Morgens war der Eichelhäher, der aber viel zu groß für das Futterhäuschen ist, das ich zusammen mit meinem Enkelsohn angemalt habe.

die Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Frau Amsel ist akrobatisch unterwegs:

Nun habe ich es ihr etwas einfacher gemacht und die Kokosnuss über die Haltestange der Wäscheleine gehängt, mal schauen, wie es dann für sie sein wird.

Die Meisen turnen auch, aber bei ihnen sieht es doch um einiges leichter aus. Unsicher bin ich, ob es sich hierbei um Tannenmeisen oder Kohlmeisen handelt, ich tendiere zu ersteren. Was meint ihr?

Es scheint, dass die Spatzenbande heute in ihren Nestern sitzt, noch nicht einer kam ans Häuschen. Das Rotkehlchen konnte ich leider noch nicht einfangen. Kleiber und Buntspecht haben sich in diesem Jahr noch nicht gezeigt (erinnert ihr euch? → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/02/12/kleiber-2-und-ein-paar-wenige-montagsimpressionen/, und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/02/05/hungrige-meisen-amseln-und-ein-buntspecht/ Der Winter hat gerade erst angefangen.

Es schneit weiter und weiter und weiter und ich gehe jetzt mal schippen … es ist 13.34h.

Schwupps hört der Schneefall auf und blaue Himmelslöcher erscheinen.

Während Frau Amsel noch immer auf meiner Terrasse Gymnastik macht, sitzt Herr Amselrich bei der Nachbarin im Geäst und schaut …

Schnee schenkt Konturen. Besonders mag ich es, wenn noch alles ganz unberührt erscheint.

Um 15.30h bin ich wieder in der warmen Stube, Holz ist jetzt erst einmal bis morgen Mittag oben, erste Winterfotos vom Platz gemacht, das Auto freigeschippt und ein Schwatz mit der lieben Nachbarin war auch dabei.

Der Himmel hat sich wieder zugezogen, der Schneefall geht weiter. Dunkel ist es schon geworden. Es ist 16.27h.

Sonntagsbilder 01 2019

Here we go

Jetzt ist der Winter hier angekommen, sowohl hier, wie Erstrecht auf dem alten Berg, wo ich wieder arbeite und während dieser Zeit dann auch wohne.

Guten Morgen, ihr Schönen

High noon

 

Räume

Am Abend

Alle Bilder werden groß, die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst –

Raum und Licht, anstelle von Raum und Zeit, nehmen sich Raum in mir und ich bin gespannt wie sie sich ausdrücken werden. Mehr dazu demnächst.

Jetzt wünsche ich euch/dir einen guten Wintersonntag, mit einem kleinem bisschen Glücklichsein.

 

Schneegraupel und Eis

Es wintert ein bisschen. Gestern gab es Schneegraupel,

heute scheint die Sonne und ich komme wieder nicht an dem Brunnen vorbei, ohne Bilder zu machen.

Im Garten blüht die Schneerose, auch Christrose genannt. Weiterhin ist sie bekannt als schwarze Nieswurz und gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse. Von ihrer pulverisierten Wurzel jeden Tag ein Messerspitzchen eingenommen und man wird 130 Jahre alt …

Der Belchen trägt heute Morgen eine weiße Mütze und noch immer hängen rote Äpfel an den Bäumen.

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst



Zur Erinnerung: am Wochenende geht es weiter mit den Geschichten und Bildern aus dem ALLTAG –

Rückblick Dezember 2018

Wie bei jedem Rückblick eines Monats zeige ich euch die Bilder, die noch „übrig“ sind.

Dieser Monat hatte es anfänglich noch einmal in sich. Ich sag nur „Turbulenzen“. Davon aber ist auf meinen Bildern nichts zu sehen und das ist auch gut so. Auf ihnen zeigt sich der Wechsel von Frost, Reif, Schnee und Regen, von Momenten der Besinnlichkeit und dem Zauber der Stille, die seit der Wintersonnenwende in mir wirkt, die mich nährt.

Dass es in der Welt anders zugeht, das nehme ich wahr, kaum eine Atempause, das Geschäft geht weiter und weiter. Gerade noch Weihnachtsdeko, jetzt Sylvesterknaller und Luftschlangen und dann kommen schon die Fasnachtsartikel, um auf der profanen Ebene zu bleiben und die Politik mal außen vor zu lassen. Bei den Geschäften muss ich nicht mitmachen! Freude verschenkt sich anders. Liebe wirkt. Stille nährt.

Viel Freude bei meinem Dezemberrückblick!

Die Adventszeit wird eingeläutet

Ab und an wintert es,

dann regnet es wieder. So Willkommen!

Die Stille kehrt ein – Wintersonnenwende

WeiheNacht – der Schmaus – die Deko – das Licht

Frostreifige Rautage

In mir (sich) geborgen

Aufwiedersehen – aufwiederlesen – aufwiederhören im neuen Jahr. Kommt gut herüber … wir lesen uns dann!

Es ist immer wieder bereichernd, dass es euch gibt!

DANKE.

Weiter geht´s …

Momentaufnahme Dezember 2018

Momentaufnahme

draufklick = großes Bild

Nach all den vielen Jahren von „Lalülala und wrommrommm“, von einer Art doppeltem Herzschlag bei Tag und bei Nacht und besonderenem Stolpern des Großstadtherzens zu besonderen Anlässen, staune ich, nach immerhin achtzehn Jahren Bergleben, noch immer – über die Stille.

Ja, in der Nacht.

Manchmal ruft das Käuzchen. Manchmal pupst Nachbarins Pferd. Manchmal brummt ein Flugzeug. Oft knackt der Ofen. Selten, sehr selten fährt ein Auto vorbei.

Ich sag´s ja, Stille. Winterstille.

Leise Pfoten auf feuchtnassem Grund. Glitzerreif an Nordecken. Brunnentropfen bilden einen Zapfen. Ungehört. Sonnenschein am Tag, Mondschein in der Nacht und am Morgen die Venus – so hell!

Die Trommel singt Frieden um die Welt – in sie hinein. Gute Geister flüstern. Wilde Geister, weit weg. Lachen. Laut und leise, keine bösen Töne. Kerzenschein. Salbeiduft. Und der Harz der Douglasie an deinen Händen.

Stille Nächte. Raunächte. Zwischen den Jahren sein. Zwischen den Welten sein. Zaunreiterin sein.



Kommunikativ sind diese Raunächte, anders als die Jahre zuvor, trotz gleichzeitiger Stille. Klirrkälte, Mütze, Mantel, Schal, Nordost. Der blaue Weg mäandert weiter.

Sonntagsbilder 53 2018

Durchlässig – permeable 010

oder – or

Form im Formlosen – form in informality

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Zur Form im Formlosen fand ich folgendes im Netz:

„1.2. Das Formlose
Auf das Formlose sind Rückschlüsse möglich. Es ist jedoch nicht als Objekt der Betrachtung erkennbar. Es ist vielmehr das Subjekt des Betrachteten.
Im Formlosen gibt es keine Unterscheidungen. Es entspricht der Möglichkeit, sich in Unterscheidbares zu verwirklichen. Da Tatsächliches nur tatsächlich sein kann, wenn es möglich ist, ist die unentschiedene Möglichkeit Ursprung und Grund­lage des Verwirklichten.
Obwohl Möglichkeiten des Formlosen womöglich nicht verwirklicht sind, ist die Wirkkraft der Wirklichkeit im Formlosen tiefer verankert als im Verwirklichten selbst. Das Formlose liegt dem Geformten zugrunde. Es ist wirklicher als das Verwirklichte. Aus seiner Sicht erscheint die Wirklichkeit des Verwirklichten austauschbar. Sie ist somit nachgeordnet.
2. Übergänge
Geformtes und Formloses sind keine getrennten Welten. Es liegt im Wesen des Form­losen unbegrenzt zu sein und somit nicht an den Grenzen des Geformten zu enden. Daher liegt allem Geformten das Formlose inne.
Formen sind umso geformter, je komplexer sie sind. Je komplexer Formen sind, desto mehr wird das Formlose überlagert.“

https://www.seele-und-gesundheit.de/exis/form.html

 Winterlich Durchlässiges aus dem Garten

Am Brunnen

Am Teich

Das Gewächshaus in der Winterpause

Einmal werden wir noch wach … Friedliches, Schönes und Freudiges wünsche ich euch.

Wintersonnenwende 2018

Heute ist die Wende, die Sonne erreicht ihren tiefsten Stand und langsam, langsam geht es dann auch wieder aufwärts. Mit dem heutigen Tag endet der Herbst, beginnt der Winter und vielleicht fallen hier und da auch leise Flocken. Ich wünsche euch allen eine zauberhafte Wintersonnwendnacht, ob mit oder ohne Feuer, ob mit oder ohne Ritual.

Mit obiger Lieblingsdezemberpostkarte* verabschiede ich mich in eine kleine Winterpause. Die stillen Nächte und die Magie der Raunächte würdige und zelebriere ich immer gerne ganz für mich. Natürlich laufen noch die Sonntagsbilder weiter, aber eure Kommentare werde ich mir erst im neuen Jahr anschauen und beantworten, ich hoffe ihr versteht das und bleibt mir dennoch gewogen.

Ich wünsche euch eine friedliche und freudvolle Zeit, wie immer ihr sie verbringt und natürlich auch ein gutes Hinübergleiten ins neue Jahr.

Herzlichen Dank für all eure Anteilnahme an, und eure Kommentare, in meinem Blog ❤

Mit leisen Tönen sage ich Bye for now



*Diese Postkarte fand ich im letzten Dezember in Bonn. Meine Enkelin und ich sind uns einig: SOOO schön! Da sie aber auf meinem diesjährigen Kalender klebt, kann ich leider den Namen der Fotografin/des Fotografen nicht angeben. Sollte ich damit gegen das Urheberrecht verstoßen, bitte ich mir dies mitzuteilen, dann nehme ich das Bild aus dem Netz. Danke.