Sonntagsbild 05 2022

Das Wassertigerjahr hat begonnen

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Entspannt schreitet der Tiger zum Wasser, sein Spiegelbild zu betrachten.



WILLIAM BLAKE

The Tyger.

Tyger Tyger, burning bright,

In the forests of the night;

What immortal hand or eye,

Could frame thy fearful symmetry?

In what distant deeps or skies.

Burnt the fire of thine eyes?

On what wings dare he aspire?

What the hand, dare seize the fire?

And what shoulder, & what art,

Could twist the sinews of thy heart?

And when thy heart began to beat,

What dread hand? & what dread feet?

What the hammer? what the chain,

In what furnace was thy brain?

What the anvil? what dread grasp,

Dare its deadly terrors clasp!

When the stars threw down their spears

And water ’d heaven with their tears:

Did he smile his work to see?

Did he who made the Lamb make thee?

Tyger Tyger burning bright,

In the forests of the night:

What immortal hand or eye,

Dare frame thy fearful symmetry?

(1794)

Der Tiger

Tiger, Tiger, flammend hell

In den Wäldern der Nacht,

Welch unsterbliche Hand, welches Auge

Konnte dein erschreckendes Ebenmaß formen?

In welch fernen Tiefen oder Himmelsweiten

Entfachte er das Feuer deiner Augen?

Auf was für Flügeln wagte er sich daran?

Was für eine Hand wagte, zu greifen nach dem Feuer?

Und welcher Schöpfer, welche Kunst

Konnte deines Herzens Sehnen verknüpfen?

Und als dein Herz zu schlagen begann,

Wie ehrfurchtgebietend waren Hand und Fuß?

Was war der Hammer? Was die Kette?

In welchem Ofen war dein Gehirn?

Was war der Amboss? Was für ein erhabener Griff

Wagt es, seine tödlichen Schrecken zu umschließen?

Als die Sterne Lichtspeere herniederwarfen

Und den Himmel benetzten mit ihren Tränen –

Hat Er gelächelt beim Anblick seines Werkes?

Hat Er, der das Lamm erschuf, dich gemacht?

Tiger, Tiger, flammend hell

In den Wäldern der Nacht,

Welch unsterbliche Hand, welches Auge

Konnte dein erschreckendes Ebenmaß formen?

Sonntagsbilder 32 2021

Sonntagsimpressionen

Himmel und Erde

Ich mag es sehr, wie sich hier die Häuser in die Landschaft integrieren

Spätherbstliches

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Ich wünsche euch einen friedlichen 4. Adventsonntag und Erhellendes zum heutigen Vollmond.

Mein Kalender für 2022

In diesem Jahr habe ich einen Kalender mit meinen Fotomontagen gestaltet.

Ich bin etwas unzufrieden mit meinen Fotos, die ich von den Kalenderblättern gemacht habe. Deswegen habe ich die Originalbilder noch einmal neben jedes Motiv gestellt. Die Kalenderblätter selbst sind weiß. Sehr zufrieden hingegen bin ich mit dem Druck.

Falls du Interesse haben solltest, dann melde dich doch gerne unter ulli.gau@web.de – ich freue mich!

Zurzeit habe ich fünf Kalender auf Lager, die ich sofort versenden kann. Sollte es mehr Interesse geben, bestelle ich gerne nach, dann muss aber mit einer etwas längeren Wartezeit gerechnet werden. Danke für dein Verständnis.

Die Maße: 25cm breit, 15cm hoch

Der Preis: 25€, plus 3€ für Porto und Verpackung (ins Ausland angepasst)

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst = große Bilder

Vom Deckblatt bis Juni

Juli bis Dezember

 

Der wunderschöne Mai

Im Rückblick

Ja, es war ein nasser Mai und das war gut so, gut für die Natur. Gerne zeige ich euch meine Maiimpressionen und dann ist es im Rückblick doch wieder erstaunlich wie oft die Sonne geschienen hat!

Das schlechte Wetter und sein ganz eigener Reiz

Maiwasser

Tiere auf der Weide

Eine zauberhafte Blumenwiese

Bocksbart – einer meiner neuen Lieblinge

Licht- und Prachtnelke

Ein namenloses Schönchen (für mich)

Auch der Zimmerjasmin steht in voller Blüte

Iris

Iris einmal ganz nah

Und zum Schluss heißt es … Vergissmeinicht,

See the heart in everything

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Leichtes

Im April

Ein Glücksfall ist es für mich, wenn die Gefiederten hocken bleiben oder weiter schreiten und sich von mir dabei fotografieren lassen.

Darf ich vorstellen Madame und Monsieur

 

Signore Porporato – oder Herr Kardinal

Blüten und Blumen sind das Lachen von Mutter Natur – las ich. Ich weiß nur, dass an solch einem Morgen meine Seele lacht, bis in die Augen hinein.

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Der Januar in Bildern und

in wenigen Worten.

Schnee und Eis, Eis und Schnee und leider meistens unter grauem Himmel. So war der Januar hier.

Seit ein paar Tagen regnet es nun Schnee und Eis von den Bergen und Felsen. Bäche und Flüsse brausen, treten brodelnd über die Ufer, schäumen braun gen Tal. Die Erde sättigt sich, Seen bilden sich auf Wiesen. Viele abgebrochene Äste und Bäume. Schwer war der Schnee und nass. Fröhlichkeit dann, wenn die Kinder draußen Schlitten fuhren, Schneespiele spielten und ich ein bisschen stromerte.

Vielleicht möchtet ihr euch von dieser Musik begleiten lassen, wenn ihr mit mir durch die Winterwelt geht

-1-

Krähe über und im Wasser

-2-

Wenn die Sonne kurz herausguckt und Rost zum leuchten bringt und mich an Eisformen denken lässt.

-3-

Kleine Insel – ein Glücksmoment

-4-

Eis mit wenig bis keiner Sonne – wild und doch geformt

-5-

Eis mit Sonne

-6-

So witzig

-7-

Symmetrie

-8-

Der Blick aus meinem Fenster, wenn ich das buddhistische Zentrum besuche, bei Tag ohne und mit Sonne und bei Nacht.

-9-

Im Dorf – Rotes im Schnee – ich denke an Kirschen und Sahne. Ich spiele.

-10-

Winter malt japanisch,

-11-

malt und

malt,

-12-

ist nicht nur schwarz und weiß und grau.

-13-

Ende

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Pausenzeichen 01 2021

Die Geschichte von dem Nest und dem Ei

Es war einmal ein feines, kleines Vogelnest, ganz aus weichem Flaum und Haaren gewebt. Das lag im Sommer auf einem meiner Wege. So filigran, so fein. Bedächtig trug ich es heim. Da lag es nun in meiner guten Stube, ein einziges, gelbes Federchen streckte sich vorwitzig nach oben. Es schien auf etwas zu warten. Etwas, dass es behüten könnte. Es dauerte eine lange Weile.

Der Sommer wurde zu Spätsommer, dieser zum Herbst, der zum Frühwinter, zum Winter.

Es wurde Dezember. Bei Schwarzmond ging ich am Fluss spazieren. Äste wollte ich sammeln. Am Biberufer lag eine gefällte Weide. Ganz biegsam waren ihre Ästchen und mit prallen Knospen bestückt. Hieraus ließ sich ein feiner Schutz um das zarte Vogelnestchen flechten.

Es kam der zunehmende Halbmond des 13. Mondes in diesem Jahr. Mit ihm feierten Saturn, Jupiter und die Erde eine Hoch-Zeit, mitten in der Wintersonnenwendnacht. Ich musste es schon spüren, denn gezeigt haben sie sich nicht. Eine graue, dicke Wolkenschicht hatte sich über das Tal gelegt.

In dieser Nacht formte sich das Ei. Klein war es, perlmuttern sein Schimmer. Blau und grün und weiß und rosa. Und wie ich es drehte und wendete, zeigte sich ein Echsengesicht, ein Gnom, ein Schuhschnabel und ein Vögelchen – so eins, wie das Rotkehlchen eins ist.

Nun musste es nur noch behütet werden. Ein Schneckenhaus war die schützende Hülle. Widder, der uralte, stellte sich in den Osten.

In der Nacht des 13. Mondes brach die Schale.

Oh.

Stille.

Staunen.

Wie schön du bist.

Und wie standfest.

Die Flügel bereit. Die Hörner spüren Erde und All.

Und wie klug du bist. Jetzt schon.

Ich mag deinen Schelm.

Willkommen!

Die Ur lächelt –

ich auch.

Von guten Mächten begleitet.


Und genau das wünsche ich euch allen auch. Seid behütet in diesem neuen Jahr. Glück und Segen auf eure Wege.



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Die Halkyonischen Tage beginnen

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In der heutigen Nacht ist der letzte Neumond in diesem Jahr, es beginnen die Halkyonischen Tage und damit die Woche des Nestbaus.

Wir sind jetzt 13 Frauen im imaginären Kreis.  Zwölf Frauen haben mir geschrieben, dass sie sich meiner Idee anschließen möchten. Wie ich mich darüber freue!

Für mich heißt das, dass ich mich etwas früher als sonst zurückziehen werde. Bis zum 07. Januar 2021 werde ich nicht im Internet aktiv sein, werde nur allernotwendigste Mails beantworten, so wenig wie möglich telefonieren, ich werde niemanden besuchen und auch keine Gäste empfangen, um mich ganz dieser besonderen Zeit und dem Ritual hingeben zu können.

Ich bin sehr auf unsere Geschichten gespannt und was jede einzelne ausbrüten wird!


An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern bedanken, die mir über das Jahr treu geblieben sind und mich mit vielen Kommentaren immer wieder beglückt haben.

Dank der Unterstützung von Vielen hat sich mein Hut in diesem Monat, wie auch schon im April/Mai gut gefüllt. Das erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

Ich wünsche euch allen eine spannende Zeit, friedlich fröhliche Weihenächte, magische Rauhnächte und einen lichtvollen Übergang.

Ich grüße jede Einzelne/jeden Einzelnen von Herz zu Herz. Bleibt gesund!


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