Eine Woche in Gelb – ein Rückblick

Projekt #farbverrückt

Jede Woche Fotografien, Bilder, Collagen, Skulpturen und/oder Gedanken, Texte, Verse in einer Farbe des Regenbogens – das ist das Projekt von Dorothee Trittel, aka @hehocra und Katja Otto, aka @lieber_glücklich, die zur Beteiligung eingeladen haben → https://hehocra.de/farbverrueckt/ und https://www.lieber-gluecklich.de/2020-07-06-neue-blogreihe-farbverrueckt/

Nach der Woche in Orange folgte die Woche in Gelb.

Drei Zitronen

ARTige Blüten

 

Herbstblatt

Aus meiner Serie „Verlassene Orte“

Urbanes

Eine Pinselei

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Auch Gelb ist für mich eine Farbe der Wärme und Leichtigkeit.

Wie bei jeder Farbe spielen aber die Nuancen, sowie die Kombination mit anderen Farben eine nicht unwesentliche Rolle. Ich mag die sonnengelben Töne, in Kombination mit weiß oder hellgrau und grün.

Als ich an Gelb dachte, dachte ich an Zitronen und Bananen, an die Sonne und Sonnenblumen, an Blumen und Blüten  überhaupt (Narzissen, Löwenzahn, Raps, Senf, Ginster, Arnika und … ), an Bienen, Wespen, Schwebefliegen, an Zitronenfalter und Pirole, an Vanille, Feuer und Licht, an Sonnenaufgänge und an Pipi. Die hier gezeigten Bilder sind entweder aus meinem Archiv oder aktuelle Fotografien.

Als ich in dieser Woche in einer kleinen Stadt unterwegs gewesen bin, fielen mir, neben den üblichen Orts- und Straßenschilder, die vielen gelben Plakate auf, die ich aber nicht festhielt. Gelb hat vielleicht noch mehr Signalwirkung als Rot, sinnierte ich. Überraschend war ein Parkplatz mit gelb angesprühten Begrenzungssteinen, die ich in der Bildtafel – oben – zusammenfasste.


Eingestellt werden die Bilder der Mitmachenden auf Instagram und/oder auf Twitter, auch auf persönlichen Blogs.

Am Ende der Woche stellen Dorothee und Katja das ganze Ensemble auf Pinterest ein. Herzlichen Dank für euer Engagement, Dorothee und Katja!

Wenn du Zeit und Muße hast, dann schau doch einmal herein, es lohnt sich!


Und nun geht es in die grüne Woche! Da ich in den kommenden zwei Wochen immer nur sehr kurz Zuhause sein werde, muss ich schauen, wie ich mich in dieser Zeit an dem Projekt beteiligen werde.


Woran denkst du, wenn du an Gelb denkst?


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Eine Woche in Orange – ein Rückblick

Projekt #farbverrückt

Jede Woche Fotografien, Bilder, Collagen, Skulpturen und/oder Gedanken, Texte, Verse in einer Farbe des Regenbogens – das ist das Projekt von Dorothee Trittel, aka @hehocra und Katja Otto, aka @lieber_glücklich, die zur Beteiligung eingeladen haben → https://hehocra.de/farbverrueckt/ und https://www.lieber-gluecklich.de/2020-07-06-neue-blogreihe-farbverrueckt/

Nach der Woche in Rot, folgte die Woche in Orange.

Eine ARTige Blüte

Spiel mit einem Tuch

Noch eine ARTige Blüte

Eine nahe Blüte

Eine Feuerzunge

Eine Drachengeschichte im orange-rosa-rotem Land

Licht

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Orange ist für mich die Farbe der Wärme, der Leichtigkeit, der Lebensfreude und Lebendigkeit. Je nach Nuance kann Orange auf mich beruhigend oder beunruhigend wirken.

Ich denke an Sonnenuntergänge, Apfelsinen, Mandarinen, Clementinen, Süßkartoffeln, Karotten und Kürbisse, an Kurkuma, an Ringelblumen und Schlafmützchen, an Lilien, an Herbst und fallende Blätter, an Feuer, aber auch an Müllautos und Baufahrzeuge. Als Kleidung geht für mich persönlich Orange nicht, aber als Bettwäsche, zusammen mit anderen Rottönen schon.

Als ich meine Bilder durchschaute, erkannte ich wie nah Orange manchmal schon dem Braun kommt. Orange setzt sich aus rot und gelb zusammen, braun aus rot und grün, kein Grund also mich zu wundern.

Besonders spannend an diesem Projekt ist für mich, wie sich meine Sehgewohnheiten verändern. In der ersten Woche wurde die Welt rot, nun zeigte sie mir ihr Orange. Dies erinnert mich an eine meiner ersten Lieben, er fuhr einen grauen Käfer und plötzlich sah ich nur noch graue Käfer über die Straßen fahren. Es geht um den Fokus! All das Rot und Orange ist auch schon zuvor in der Welt gewesen, nicht mehr und nicht weniger, nur lag meine Aufmerksamkeit nicht darauf.

Woran denkst du, wenn du an Orange denkst?


Eingestellt werden die Bilder der Mitmachenden auf Instagram und/oder auf Twitter, auch auf persönlichen Blogs.

Am Ende der Woche stellen Dorothee und Katja das ganze Ensemble auf Pinterest ein. Herzlichen Dank für euer Engagement, Dorothee und Katja!

Wenn du Zeit und Muße hast, dann schau doch einmal herein, es lohnt sich!


Und nun geht es in die gelbe Woche!


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Rote Woche – ein Rückblick

Projekt #farbverrückt

Jede Woche Bilder und/oder Gedanken, Texte, Verse in einer Farbe des Regenbogens – das ist das Projekt von Dorothee Trittel, aka @hehocra und Katja Otto, aka @lieber_glücklich, die zur Beteiligung eingeladen haben → https://hehocra.de/farbverrueckt/ und https://www.lieber-gluecklich.de/2020-07-06-neue-blogreihe-farbverrueckt/

Die letzte Woche war der Farbe Rot gewidmet.

Gerne habe ich mich auf diese Idee eingelassen. Zunächst bediente ich mich in meinem Archiv. Die meisten Bilder sind euch bekannt, manche näher, manche ferner.

 

Rot sind die Lebensfreude, das Blut und das Leben, der Tanz und der Elan, der Sommer und die Leichtigkeit, die Kraft und der Wille, ist Herz, ist Erotik und nicht immer nur gemütlich. Rot sind auch die Wut, der Krieg und die Zerstörung.

Rot sind der Mai und der Juni, ist der Sommer.

Und dann griff ich zu Pinsel und Farbe.

– Here we go –

und

– That’s it –

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Eingestellt werden die Bilder der Mitmachenden auf Instagram und/oder auf Twitter und am Ende der Woche stellen Dorothee und Katja das ganze Ensemble auf Pinterest ein.

Nun bin ich auf die neue Woche, die neue Farbe gespannt, es gibt Farben des Regenbogens, da muss ich schauen, sowohl ins Archiv, wie in mich hinein. Ich stimme mich innerlich auf Orange ein, das wäre die logische Folge des Regenbogens, oder?


Und woran denkst du, wenn du an Rot denkst?


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Ein Pingpong zwischen Ulli und Rosa

Letzte Woche plauderte ich aus dem Nähkästchen – ich wurde von Rosa nominiert … später stellte ich Fragen, aber leider fing niemand den Ball auf, den ich geworfen hatte.

Rosa aber fand Gefallen an meinen Fragen, nahm sie zu sich und hat sie gestern beantwortet. So entstand ein Ping Pong zwischen ihr und mir, das ich euch, mit Rosas Erlaubnis, nicht vorenthalten möchte.

Vielleicht hat ja nun doch noch jemand Lust sich meinen Fragen zu widmen, das würde mich sehr freuen, Blogger Award hin oder her. Ich bin auf jeden Fall sehr angetan von Rosas Antworten. Meinen Herzensdank an dich, Rosa, auch noch einmal hier, dass du den Ball angenommen hast.

So, nun aber zu einem ganz anderen Ping Pong als sonst, dem zwischen Rosa und mir.

Voilà


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Mein Universum

Zu meiner Freude hat Ulli, die ich unter anderen für den Awesome Blogger Award nominierte, sich der Herausforderung gestellt und aus demNähkästchen geplaudert.😊
Leider traute sich keiner, das von ihr weitergereichte „Stöckchen“ anzunehmen. Das finde ich schade, zumal ihre neu gestellten Fragen sehr spannend sind, und so habe ich Ulli versprochen, sie selbst zu beantworten.
Ein Pingpong also zwischen Ulli und Rosa.😃


Ursprünglichen Post anzeigen 971 weitere Wörter

Etüde 08 2020

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen. Es ist wieder Zeit für eine Extraetüde, sagt Christiane und lud in dieser Woche dazu ein. Die Bedingungen: es gilt aus 6 Wörtern 5 auszuwählen und einen Text (oder ähnliches) mit maximal 500 Wörtern zu schreiben. Ich wählte einmal wieder ähnliches …


Viele Worte, sanfte Worte, kluge Worte, nichtssagende Worte, großspurige Worte, Worte – viele und ständig, was schweigen sie tot? Was sprechen sie aus? Wahrheit ist nicht immer dazwischen oder im Paradox. Wahrheit versteckt sich und ist doch oft zu nah, um sie zu sehen.

Manche fallen und es ist nicht schlimm. Manche fallen, fallen und fallen. Wohin? Manche stehen immer wieder auf. Manche wissen nichts vom Grund.

Der Zeit ist des Menschen Gehassels egal. Die Zeit ist und vielleicht auch nicht. Die Zeit hat keinen Plan. Die Zeit nimmt alle mit.

Am Horizont gleitet elegant ein Katamaran.

99 Wörter



Aus meiner Blogpause heraus …



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Etüde 07 2020

 

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden dieses Mal Gerhard. Herzlichen Dank Gerhard und Christiane!


Ich konnte den Zeitplan nicht einhalten. Die Angst vor Konsequenzen wurden schlimm und schlimmer. Die Angst noch tiefer zu fallen auch.

21 Wörter



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Maisonntag 2020

Letzten Sonntag in meinem neuen Garten

Die Rosen an meinem Rosenbogen beginnen zu blühen. Ich war sehr gespannt in welcher Farbe sie sich präsentieren werden. Am linken Bogen öffnen sie ihre kleinen Blüten in einem warmen Dunkelrot und bilden zudem eine innige Symbiose mit einer Eiche.

Am rechten Rosenbogen kann ich die Farbe nur so beschreiben: lachsrosagelb mit zarten Rottönen. Oberhalb der Laterne hat sie sich mit dem rechts von ihr, etwas rüde beschnittenen Pflaumenbaum befreundet, der aber hier nicht mehr ins Bild passte.

Draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Soviel zur spätnachmittaglichen Stimmung am letzten Sonntag. Im Kopf spukte ein Schreibprojekt, auf das ich durch einen Beitrag von Sofasophia aufmerksam geworden bin → https://sofasophia.wordpress.com/2020/05/16/erzaehlen-und-erzaehltbekommen/ .

Es geht darum zu erzählen wie wir unseren „Coronaalltag“ erleben. Eingeladen sind alle, die sich gerufen fühlen.

Mittlerweile habe ich eine Momentaufnahme dieses Sonntags an den Initiator geschickt. Von seiner Seite ist es in Ordnung, dass ich diese Geschichte mit euch teile, obwohl er plant aus den Zusendungen ein Buch zu machen: „Cronica Corona“. Wenn du mitmachen willst → https://cronica-corona.ch/mitschreiben/

Eine weitere Geschichte zum Projekt las ich bei Irgendlink → https://irgendlink.de/2020/05/16/bei-einer-ruhebank-ein-halber-hund/



Ein Sonntag im Mai im Jahr von Corona

Am Sonntag ist der Garten mein sicherster Ort. In Wald und Flur tummeln sich die Hungrigen – wer will es ihnen verdenken? Ich visoniere Wandermenschen mit Knickerbockern, roten Strümpfen und Mundschutz. Seitdem ich auf Instagram zig Fotos von Mundundnasenschutzmenschen aller Couleur gesehen habe, empfinde ich anders. Bedrohter?

Um Alltag ringen, den Tagen am Morgen ihre angestammten Namen zuordnen und die dazugehörigen Ziffern – als Halt. Ich denke an Zeiten, in denen es weder Tagesnamen, noch bezifferte Tage gegeben hat, nur Mond- und Sonnenläufe und Jahreszeiten. So unvertraut es uns auch ist, auch damals ging es um ein Dach, einen Menschen oder mehrere an der Seite, um Partnerschaften, Essen, Trinken, Sex, Liebe und Musik. Welche Geschichten Väter, Mütter, Großeltern wohl den Kindern zur Guten Nacht erzählt haben? Welche Melodien haben sie beim Wiegen gesummt? Welche Worte haben sie verliedert?

M sagt, sie sei schon ganz verlottert. Ihre Tage und Nächte verschwämmen ineinander. Wieder denke ich an die vier Tage und vier Nächte allein im Zelt – damals verschwammen Tage und Nächte auch. Ich schlief, wenn ich müde gewesen bin und machte Menschensachen, wenn ich wach und munter gewesen bin; ich fühlte mich frei – ich wollte nicht mehr zurück; ein tränenreicher Abschied, einer mehr. So kam ich zurück. Ein winziger Teil von mir blieb für immer dort, wir sind nicht getrennt voneinander.

Ewige Verbundenheit über mich hinaus ist ein Unsicherheitsfaktor, den ich schwankend betrachte und ich denke an die Taube mit dem verletzten Flügel. Ob er verheilte?

Worte der Verluste, des Scheiterns und Suchens, der Fragen und Sehnsüchte finden sich auf Bergen von Papier, sie füllen Buch um Buch und verliedern sich. Der Jubel des Glücks ist schnell erschöpft. Stetige Wasser von Vertrauen und wachsender Liebe strömen leise in tiefen Betten.

Heute wandere ich durch meine inneren Wälder und Wiesen, sitze am Ufer von Bruder Fluss, den nur ich so nannte und noch nenne. Ich lausche seinem stillen Lied. Die zwei Fische, den kleinen und den großen, hat der Fluss schon längst zum Meer getragen. Dort sind sie untergegangen.

Isolation also – freiwillig und unfreiwillig. Verschwimmende Tage, Verlotterung, Freiheit, Vermeintlichkeit, Struktur in Nichtstruktur knüpfen, von Knoten zu Knoten hangeln, die inneren Dialoge werden lauter.

Ach, ihr armen Kinder! Immerzu gefilmt, fotografiert und behütet – die Einen. Die Anderen … es ist eine Grausamkeit in unserer Menschenwelt! Mehr denn je. Autos zählen mehr als Kinder, Technik mehr als intakte Natur. Besinnung zur Umkehr ist eintragslos. Schwere Zeiten, nachdenkliche Zeiten, Tage mit roten Freudepunkten, willig meine Freude teilen und säen, für den Widerstand. Um den Ängsten, der Schwere, den Unsäglichkeiten standzuhalten. Den Rücken gerade halten, den Kopf oben, jegliche Häme und Gehässigkeit aus dem Gesicht streicheln, behutsame Schritte nach vorne gehen, Geheimnisse sind die Begleiter.

Einmal noch die Halskette anlegen, die Perlenohrringe und das beste Kleid anziehen, das ich Aschenputtel nicht mehr besitze, noch einmal zur Schiffskapellenmusik mich auf der Tanzfläche drehen und dann sinken; tief sinken – in den feuchten Meeresgrund hinein. Dort den kleinen und den großen Fisch wiedersehen, mich zu ihnen legen, dann still – Vergessen und Verlockung.

Ich möchte nie mehr von hier weg, erzähle ich heute dem Garten. Ich möchte weit weg, erzähle ich später den Zimmerwänden. Überall Wände. Hier nicht hindürfen und dorthin auch nicht. Die Zelle ist weitläufig, Sicherheitstürme sind keine zu sehen. Keine Kontrollaugen in der Nachbarschaft. Was weiß ich schon?

Doch ja, es ist Sonntag, der siebzehnte Mai im einundzwanzigsten Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Die Sonne wandert hinter die Bäume. Ich war heute spät dran, bis ich den Weg von drinnen nach draußen fand.

Ich höre dein Flattern. Wie schön! Dein Flügel ist verheilt.

Sechsmal schlägt die Kirchenglocke. Ich brate Kartoffeln und mache einen Salat. Die Mahlzeit, die nichts von Vermählung hat, nehme ich auf dem linksseitigen Stuhl am Tisch ein. Auf dem Stirnseitenstuhl sitze ich, wenn ich frühstücke, der rechtsseitige Stuhl ist für die Gäste, die jetzt ausbleiben. Nach dem Essen werde ich gesellig. Ich öffne ein Bier und stoße mit mir an. Ich lächel mir zu und wünsche uns ein gutes Leben.



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Etüde 06 2020

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden dieses Mal Olpo Olponator. Herzlichen Dank Olpo Olponator und Christiane!


Man wird doch wohl noch mit dem eigenen Katamaran und ein paar Freunden auf den See hinausfahren dürfen! Was will man uns denn noch alles verbieten? Totschweigen, was wirklich ist, ja, das können die und A L L E S verbieten und verordnen. Ja, das können die, diese großspurigen Politiker und Wissenschaftler – als ob ich denen ein Wort glauben würde! Komm, Ilse, wir gehen jetzt segeln und lass mich bloß mit Mundschutz und dem anderen Quatsch in Ruhe.

79 Wörter



P.S

Es hat sich leider herausgestellt, dass diese Etüde missverstanden werden kann – siehe meinen Kommentarstrang. Natürlich habe ich hier nicht meine eigene Meinung abgebildet! Ich bin in die Haut derjenigen gekrochen, die gerade meinen sich an keine Regeln mehr halten zu müssen, die aggressiv und laut werden, das alles unter dem Deckmantel, dass sie die Grundrechte verteidigen wollen. Mir sind die Grundrechte auch wichtig und ich bin bereit diese zu verteidigen, aber dadurch, dass ich mich an die Abstandsregeln halte und auch einen Mundschutz in den Geschäften trage, schütze ich meine Mitmenschen. An dieser Stelle zu provozieren und Menschen lächerlich zu machen, die sich an diese Regeln halten, liegt mir nicht.



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Das gefällt mir

Mir gefällt das Kunstprojekt von Maria Deppe

„Setz dem Ganzen eine Krone auf . . .“

Eingeladen sind alle, die – verbunden mit dieser speziellen Zeit – Lust haben eine Postkarte zu gestalten, egal wie, auch mit Worten. Diese soll dann abfotografiert und an Maria geschickt werden. Auf ihrer Webseite – siehe unten – stellt sie nach und nach die eingeschickten Beiträge ein.

Schön ist es, wenn du deine Postkarte an eine Freundin, einen Freund schickst und die/der wieder eine Postkarte gestaltet, fotografiert, an Maria per Mail schickt und du dann diese auch an eine Freundin, einen Freund verschickst … usw. So kann daraus ein schöner, bunter Reigen werden, der nun schon begonnen hat. Doch schaut einmal selbst.

http://kunstprojekt.mariadeppe.de/

Ich bekam eine Karte von Marie und wurde somit aufmerksam auf das Projekt und schickte nun eine Karte von mir in die Welt, es sollen noch zwei folgen. Ihr wisst ja, alle guten Dinge sind drei!

Hier also die Karte von Marie an mich

und meine Karte an eine Freundin

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Vielleicht hast du ja nun auch Lust bekommen dich an diesem Projekt zu beteiligen!

Auch das ist Freude!!!


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Was man tun kann oder Freude ist Widerstand

IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!

Der untenstehende Text ist von „White Eagle“ – aus dem Stamm der Hopi (Nordamerika)

Durch Freude leistet man Widerstand!

Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden.Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.
Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.
Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.
Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat.

Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen.

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise.
Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick.
Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand.
Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker:
Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu zünden und Freude zu haben.

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.
IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!
Durch Freude leistet man Widerstand!

Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen.
Ihr müsst stark und positiv sein.

Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren.

Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.

Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „ die Suche nach Weitsicht“. Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz.

Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist es, was nun von euch verlangt wird:
Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen?

Das ist alles, was du momentan tun kannst: Gelassenheit im Sturm.
Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen.

Gute Dinge entstehen daraus. Was jetzt aus dir kommt, ist das
Allerwichtigste. Und singe, tanze, zeig Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe!
Widerstehe!

von White Eagle, Hopi Indianer,
Nordamerikanischer Stamm