Bussard

Lagerkoller

Ich muss hier raus! Die Magie von Wintersonnenwende und Raunächten ist endgültig vorbei. Die Wärme des Ofens ist zu warm geworden. Ich brauche Luft, frische Luft, Wind um meine Nase, Matsch unter meinen Füßen. Es ist nichts passiert. Gar nichts. Kein Konflikt, keine Unbill, nur ich mit mir. Das ist nicht immer komfortabel, nicht zwingend gemütlich, bereichernd oder gar erholsam. Zu viel – zu wenig. Bewegung braucht es. Grünes sehen, Wind atmen.

Der Bussard fliegt so nah über das Auto, dass ich bremse, er dreht ab. Einige Kurven später fliegt er parallel zu meiner Fahrtrichtung, landet auf einem nahestehendem Baum. Wieder einige Kurven später kreuzt er erneut meinen Weg, dieses Mal fliegt er höher, eine Kollision ist ausgeschlossen.

Was will er mir nur sagen?

Der Bussard

Sieh den Bussard.
Wie kann es gelingen,
ohne Halt im Winde
Halt zu fassen
schwebend
ausgesöhnt mit allen Dingen,
und sich so mit aufgespannten
Schwingen
stürzend, stürzend, stürzend
tragen zu lassen?

von Friedrich Hofmann 1914

D a s will mir der Bussard sagen – ausgesöhnt sein mit allen Dingen, ohne Halt im Winde Halt fassen, stürzend mich tragen lassen.

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Wintersonnenwende 2018

Heute ist die Wende, die Sonne erreicht ihren tiefsten Stand und langsam, langsam geht es dann auch wieder aufwärts. Mit dem heutigen Tag endet der Herbst, beginnt der Winter und vielleicht fallen hier und da auch leise Flocken. Ich wünsche euch allen eine zauberhafte Wintersonnwendnacht, ob mit oder ohne Feuer, ob mit oder ohne Ritual.

Mit obiger Lieblingsdezemberpostkarte* verabschiede ich mich in eine kleine Winterpause. Die stillen Nächte und die Magie der Raunächte würdige und zelebriere ich immer gerne ganz für mich. Natürlich laufen noch die Sonntagsbilder weiter, aber eure Kommentare werde ich mir erst im neuen Jahr anschauen und beantworten, ich hoffe ihr versteht das und bleibt mir dennoch gewogen.

Ich wünsche euch eine friedliche und freudvolle Zeit, wie immer ihr sie verbringt und natürlich auch ein gutes Hinübergleiten ins neue Jahr.

Herzlichen Dank für all eure Anteilnahme an, und eure Kommentare, in meinem Blog ❤

Mit leisen Tönen sage ich Bye for now



*Diese Postkarte fand ich im letzten Dezember in Bonn. Meine Enkelin und ich sind uns einig: SOOO schön! Da sie aber auf meinem diesjährigen Kalender klebt, kann ich leider den Namen der Fotografin/des Fotografen nicht angeben. Sollte ich damit gegen das Urheberrecht verstoßen, bitte ich mir dies mitzuteilen, dann nehme ich das Bild aus dem Netz. Danke.

Und es ward Licht

Rückblick 04 – Licht 2018

 

Oktober/November

-1-

Sonnenblumen und Vase

-2-

September

Juli

-1-

-2-

Weil es finster war auf der gestaltlosen Tiefe, darum muß das Licht die Gestalt schaffen. Wie die gestaltlose Nacht durch das Licht des Morgens zur Gestalt wird, wie das Licht die Gestalt enthüllt und schafft, so mußte jenes Urlicht das Chaos ordnen, die Gestalt enthüllen und schaffen … Das Licht erweckt die Finsternis zum eigenen Sein … Ohne das Licht wären wir nicht – denn ohne das Licht gibt es kein Gegenüber, weil es keine Gestalt gibt …

Ausschnitte aus einem Text von Dietrich Bonhoeffer

mehr zu Dietrich Bonhoeffer hier → https://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer



Ich wünsche euch eine lichtvolle 4. Adventwoche – am Freitag ist Wintersonnenwende, ein Grund zur Freude!

 

Markt und Straßen stehn verlassen

Rückblick 02 2018 – verlassene Orte – alles hat seine Zeit

Wie schon bei meinem ersten Rückblick zeige ich meine Favoriten dieses Themas. An die meisten Bilder werdet ihr euch erinnern, drei habe ich bislang noch nicht gezeigt, drei sind neu.

Ich zeige Paare und Einzelbilder. Wie immer werden die Bilder groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst.

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,

Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,

Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,

 

Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit

Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff


 

 

 

SCHNITT



An dieser Stelle sollte der Beitrag „eigentlich“ enden, wäre da nicht ein Film bei mir angekommen >Over your cities grass will grow<. Ein Film über die Arbeit von Anselm Kiefer auf einem Gelände in Südfrankreich, einer ehemaligen Seidenfabrik in Barjac. „Ein Künstleratelier auf dem 350.000 m² großen Industriegelände einer ehemaligen Seidenfabrik in Südfrankreich, ‚La Ribaute‘ genannt, das zu einem einzigen gigantischen Kunstwerk mutierte.“

Um dieses gigantische Kunstwerk, sein Entstehen und seine Wirkung dreht sich dieser dokumentarische Film. Obwohl ich Herrn Kiefers Werke schon länger verfolge und auch schon einiges über den Ort wusste, wusste ich nichts von seiner Ruinenstadt. Als diese Thema wurde, saß ich wie die Schlange vor dem Kaninchen vor seinem Werk. Das sind doch „Verlassene Orte“!

© Anselm Kiefer – aus dem Film >Over your cities gras will grow<

Es gäbe jetzt viel zu diesem Film und dem Werk von Anselm Kiefer zu schreiben, das aber behalte ich mir für später vor. Zeigen möchte ich euch zwei neue Bilder von mir.

Hommage an Anselm Kiefer und sein Werk

Over your cities gras will grow – Über eure Städte wird Gras wachsen

-1-

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ENDE


 

Ein Schiff wird kommen

Rückblick 01 2018 – Boote und Schiffe

An diesem Projekt haben sich zahlreiche Blogerinnen und Bloger beteiligt, wofür ich immer noch dankbar bin und so das Ganze herrlich bunt und vielfältig wurde, ganz so wie ich es mag.

Für die neuen Leserinnen und Leser: wenn du diesem Link folgst → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/30/boote-und-schiffe-ende/, kommst du zum Finale am 30.04.2018, hier zeigte ich eine Diashow der diversen Beiträge und vervollständigte die „Die freie Enzyklopädie der Schiffsbezeichnungen“ – das Projekt begann am 26.03.2018 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/26/boote-und-schiffe-01/

Heute zeige ich meine persönlichen Lieblingsschiffsbilder, die ich in diesem Jahr gestaltet, bzw. fotografiert habe und starte mit zwei neuen Fotomontagen.

Federboot

-1-

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Federboot

-2-

Meine persönlichen Lieblingsboote und -schiffe 2018

Fotomontagen

 

Gerda Kazakous und meine Fotos als Duos

Die Aufnahmen machten wir im Hafen von Kalamata

 

Diese beiden Bilder dürfen in diesem Reigen nicht fehlen, eine Zusammenarbeit von Gerda und mir, als sie mich spontan für einige wenige Tage besuchte

Seit dem Frühjahr sind zwei neue Schiffe bei mir eingezogen und gerade eben habe ich ein Foto von Dora Maar aufgeschlagen, auf dem ein Segelschiff im Mittelpunkt ist.

Von links nach rechts: Das Gartenschiff, das zum Überwintern in den sicheren Hafen eingefahren ist, die Fotografie von Dora Maar (mit Schneehuhn) und das Borkenschiffchen mit Gingkoblattsegel, das ich mit Enkelsohn und Enkeltochter „gebaut“ habe.

Erinnerst du dich noch an das Lied „Ein Schiff wird kommen“ von Nana Mouskouri gesungen? Mit diesem Lied bin ich groß geworden. Ich mochte es als Mädchen sehr und habe es immer lauthals mitgesungen.

Wer mehr über den Hintergund dieses Liedes erfahren möchte, kann dies hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Schiff_wird_kommen. Hier der Text:

Ein Schiff wird kommen

Ich bin ein Mädchen von Pyräus
Und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer
Ich lieb das Lachen der Matrosen
Und Küsse, die schmecken nach See, nach Salz und Teer

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht

Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht

Mich lockt der Zauber von Pyräus
Drum stehe ich Abend für Abend hier am Kai
Und warte auf dir fremden Schiffe
Aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht
Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht.

Ich bin ein Mädchen von Pyräus
Und wenn eines Tages mein Herz ich mal verlier
Dann muss es einer sein vom Hafen
Nur so einen Burschen wünsch ich für’s Leben mir

Und später stehen meine Kinder
Dann Abend für Abend genau wie ich am Kai
Und warten auf die fremden Schiffe
Aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai

Ein Schiff wird kommen
Und das bringt mir den einen
Den ich so lieb wie keinen
Und der mich glücklich macht
Ein Schiff wird kommen
Und meinen Traum erfüllen
Und meine Sehnsucht stillen
Die Sehnsucht mancher Nacht.

Songwriter: Manos Hadjidakis / Joe Burgner / Fini Busch
Songtext von Ein Schiff wird kommen © Universal Music Publishing Group

Als Kind, ich bin katholisch erzogen worden, liebte ich auch dieses Lied:
Es kommt ein Schiff geladen

1. Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein‘ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.

2. Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.

3. Der Anker haft‘ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort will Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

Als ich den Liedtext vorhin noch einmal gelesen habe gefielen mit wieder diese drei Zeilen:

… das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.

Das Wort will uns Fleisch werden …

Bilder und Ziele mit denen ich mich identifizieren kann, auch wenn ich der katholischen Kirche schon vor Jahrzehnten den Rücken zugekehrt habe. Welch grandiose Vorstellung: wenn ich ein Schiff wäre, dass mein Segel die Liebe wäre und mein Mast der Heilige = der weise Geist und die Worte sich mit Erfahrungen gefüllt hätten, die zu einer Haltung führen.

Zum Lied fand ich u.a. auf der Seite des Deutschland Funks :

„Es kommt ein Schiff geladen“ ist ein uraltes Advents- und Weihnachtslied. Der Dichter Daniel Sudermann hat dieses alte Lied vor 400 Jahren wieder entdeckt. Er lässt die Geschichte des Liedes, seine Entstehung und Bedeutung lebendig werden und bringt die alten Worte und die alte Melodie neu zum Klingen.

Wer mehr wissen will, kann dem obigen Link folgen.



Ich wünsche euch eine sturmlose Fahrt durch die letzten Wochen von 2018.

Ein besonderes Projekt

Graugans hat auf ihrer Seite einen besonderen Adventskalender ins Leben gerufen: 24 Mutmaßungen über das Deutschsein, schaut doch einmal herein, ich finde das Thema spannend, wenn ich auch meine Mühen damit hatte, wie wohl andere auch. Hier geht es zu meinem Beitrag → https://www.graugans.org/24-t-mutmassungen-ueber-das-deutschsein-tag-5-ulli-gau/

Selbstverständlich lohnt es sich auch alle anderen zu lesen!

Alltag 2

Heute geht es in die zweite Runde der Alltagsgeschichten, -gedanken und -bilder. Zur Erinnerung: Zwölf Monate lang zeige ich immer am ersten Wochenende eines Monats Bilder aus meinem Alltag. Ob es immer Bilder sein werden oder auch einmal ein Text dazu lasse ich offen.

Den ersten Beitrag kannst du hier sehen: https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/. Es sind alle eingeladen sich an dieser Aktion zu beteiligen, die ihren Alletagen und deren Gesichtern auf die Spur kommen möchten.

Ich war und bin von eurer Resonanz auf meine Idee begeistert! Wie versprochen, stelle ich heute am Ende alle dazu erschienen Beiträge via Link aus der ersten Runde ein. Herzlichen Dank für euch!*

Wer noch einsteigen möchte, ist herzlich Willkommen!

BITTE VERLINKE DEINEN NEUEN BEITRAG MIT DIESEM HIER, DAS MACHT ES FÜR MICH EINFACH UND ÜBERSICHTLICH DIE LINKS FÜR DIE KOMMENDE RUNDE ZUSAMMENZUSTELLEN. DANKE!



Ein Weg

Dieses Mal zeige ich euch meinen Weg vom Berg ins Tal, den ich fast täglich fahre; zur Arbeit, zum Einkaufen oder um Besuche zu machen.

Die Fotos gehören nicht zur Spitzenklasse, da ich sie während einer langsamen Fahrt aus der Windschutzscheibe hinaus gemacht habe. Auf dieser Wald- und Wiesenstraße ist kaum Verkehr, man trifft eher auf ein Reh oder einen Hasen als auf ein Auto, sodass diese Serie machbar war, wenn auch mit viel Achtsamkeit und im Schneckentempo.

Leider war das Wetter an diesem Tag nicht besonders (es gab also doch bedeckte Novemberhimmel auf dem Berg 😉 ), aber so ist das mit dem Wetter und den Alltagen, keins und keiner gleicht sich. Es sind die kleinen, feinen Nuancen, die die Alltage würzen und aus dem Einheitsgrau befreien, das man ihnen so gerne anhängt, wie mir scheint nicht wirklich berechtigt.

Auf gehts – die erste Kurve – eins der zwei Nachbarshäuser

Schon in der zweiten Kurve steht die rote Bank und an diesem Tag auch zwei Kühe.

Zur Erinnerung, die rote Bank war mein Standort für die Bilder zum Projekt von Zeilende im letzten Jahr, dem „Zwölfmonatsblick“. Ein Beispiel: es ist der letzte Beitrag von zwölf, mit einer Diashow am Ende, in der ich alle zwölf Monatsblicke noch einmal zeigte.→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/27/zwoelfmonatsblick-12/

Noch schlängelt sich die Straße an ein paar Wiesen vorbei, bis ich in ein Wäldchen komme,

hinein oder vor der Kurve,

hinaus oder nach der Kurve, vor der nächsten Kurve …

Die erste Kreuzung kommt in Sicht,

ich fahre nach rechts. Auf der linken Seite öffnet sich der Blick, geht über die Wiese nach Osten, wo am frühen Morgen oftmals ein Zauberlicht über den Bergen liegt, nicht zu dieser Stunde. Kein Bild.

Die zweite Kreuzung,

ich biege links ab, nehme eine Kurve nach rechts und passiere so das Dorf, das ca. 1,5km unterhalb von meinem jetzigen Wohndorf liegt. Es ist mein Lieblingsdorf in dieser Gegend, nur leider ohne freie Wohnungen, aber ich bleibe dran!

Die Bewohner*innen dieses Hauses, ein schon relativ betagtes Ehepaar, haben seit diesem Jahr ihre Hühnerschar vergrößert und verkaufen seitdem Eier und seit dem Herbst auch Apfelsaft. Ich mag es, wenn hier und dort etwas angeboten wird, wie bei unserer Nachbarin, der Imkerin, da steht ein kleines Schränkchen und eine Kasse darauf.  Es gibt Honig, klar, aber auch Marmeladen, selbstgemachte Holzdingelinge, Kirschkernkissen und …

Hier noch eine Bearbeitung vom Selben

Doch zurück zu meiner Fahrt vom Berg ins Tal (herrjeh, es gibt aber auch immer so viel zu erzählen, hinter jeder Ecke etwas anderes …) – hinter dem Haus und seinem Grundstück geht es wieder in einen Wald hinein,

den ich nun gute 2 km lang durchfahre.

An diesen bemoosten Buchenwurzeln erfreue ich mich immer wieder, sie leuchten so schön!

Es ist eine mäandernde Straße mit kurzen geraden Stücken dazwischen.

Etliche Kurven später öffnet sich der Wald, nur auf der linken Seite stehen noch einige Bäume, rechts sind Wiesen, erste Felder und einige schwarz-weiß-gefleckte Holsteinische Kühe zu sehen, die in dieser Gegend eher selten anzutreffen sind.

Im Tal angekommen! Von hier fahre ich mal nach rechts, mal nach links. Auch hier gibt es durchaus sehenswerte Ecken, aber der Verkehr fließt und ich kann nicht einfach so mal knipsen, schade eigentlich!

Alle Bilder werden groß, wenn du sie anklickst



Warum auch immer noch musste ich bei dieser Fotowegstrecke an ein Stück von Eric Burdon denken, das ich in sehr jungen Jahren über einen längeren Zeitraum (all-)täglich gehört habe – hier in einer sehr speziellen Version von 1970 – Eric Burdon & War – live 1970 – ein tolles Tempo und ein ganz wunderbares Saxophon ist hier zu hören.



* Schaut mal, wieviele sich beim letzten Mal beteiligt haben, das ist doch umwerfend, oderrr?! Ich danke euch noch einmal für euers. Jeder einzelne Beitrag ist eine kleine Perle der AlleTage.

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2018/11/06/alltag-november/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://eulenschwinge.wordpress.com/2018/11/03/alltag-november-03-11-18/

https://erntetank.wordpress.com/2018/11/03/alltag-00001/

https://klunkerdesalltags.blog/2018/11/04/alltag-ist/

https://gerdakazakou.com/2018/11/05/maroussi-alltag-im-syngrouwald-pinien-menschen-hunde-und-frauenmantel/

https://pawlo.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://freysein.wordpress.com/2018/11/04/alltag/

https://agnesblogsite.wordpress.com/2018/11/04/alltag-1-bevor-der-tag-beginnt/

https://mitziirsaj.com/2018/11/04/fremder-alltag/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2018/11/04/alltag-das-immerwiederkehrende-1/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2018/11/04/alltag-maerz-2018/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2018/november/zu_ullis_projekt_alltag_1

https://fraurebis.wordpress.com/2018/11/06/alltag-1-alle-tassen-im-schrank/

https://kopfundgestalt.com/2018/11/03/spaziergang-am-letzten-oktobertag/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2018/11/04/alltag-november-2018/

http://voller-worte.de/2018/alltag/

https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2018/11/04/november-was-ist-der-alltag/

https://vrojongliert.wordpress.com/2018/11/05/alltag-1-12/

https://flummigummi.wordpress.com/2018/11/04/alltag-1/

http://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehren/

https://thehighwaytales.wordpress.com/

https://amazonasknallerbse1.wordpress.com/2018/11/07/alltag-1-aller-anfang-ist-schwer/

https://fuenfprozentfrau.blogger.de/stories/2704128

https://handundgemacht.wordpress.com/2018/11/09/alltag-eine-idee/

https://driftout.wordpress.com/2018/11/11/alltag-ist-ein-krokodil-mit-schirmchen/

Lange Abende

© John Lurie Deer and Stoplight, watercolor and ink on paper, 12″x18″, 2009

Die langen Abende laden ein zu lesen, Tee zu trinken, Bilder zu gestalten, Kerzen anzumachen, zu schreiben oder im musikalischem Erinnerungsarchiv zu kramen.

Was ist eigentlich aus John Lurie geworden?

Ach was … er erkrankte 1994 an Borreliose und zog sich seitdem häufiger zurück … er begann zu malen … aber er veröffentlichte auch weitere Alben und trat mit seiner und von seinem Bruder 1978 gegründeten Band John Lurie and the Lounge Lizards weiterhin auf.

Ich war Fan. Ich erinnere mich, dass er 1991 in Berlin ein Konzert gegeben hat. Klar, ich wollte hin und dann erfuhr ich den Preis. No way! Siebenundzwanzig Jahre später, sozusagen jetzt, lausche ich genau diesem Konzert, drehe am Lautstärkeregler, tanze, innerlich, äusserlich. Nichts geht verloren.

Wer seine Musik nicht kennt und Jazz mag, der/dem empfehle ich diese Konzertmitschnitte – ja, es braucht Zeit! Musik für lange Abende.

In einer kleineren Formation: The John Lurie National Orchestra – Jazz Jamboree 1992

Ein Album übers Fischen, zusammen mit Jim Jarmusch, Tom Waits, William Dafoe, Matt Dillon und Dennis Hopper. Nein, John Lurie weiß nix übers Fischen. Sagt er.

Wer mehr über ihn erfahren will, kann hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/John_Lurie

Mehr Bilder gibt es hier zu sehen →  http://johnlurieart.com/

Einmal Fan, immer Fan.

Sonntagsbild 49 2018

Heute mit einem Zitat von Susanne Haun, eine Antwort von ihr auf einen meiner Kommentare. Danke Susanne, das war eine feine Inspiration!

Das Leben ist sehr abwechslungsreich und es gibt Zeiten von weißen und von schwarzen Vorhängen und alle Graustufen dazwischen!

eine Installation von Nural Moser 08 2018

Hier geht es zur Webseite von Nural Moser → http://nuralmoser.com/

Dazu passt das Musikstück von Laurie Anderson: What is behind that curtain – Born, never asked

Stell dir eine Bühne vor. Hier wehen über- und hintereinander schwarze und weiße, dünne Stoffe, im Wehen entstehen verschiedene Grautöne durch die Überlappungen. Eine im roten Kleid tanzt mit ihnen, einer nach dem anderen hebt sich, es bleibt ein letzter hängen, weiß und schwarz, durchscheinend der Stoff, dahinter scheint ein diffuses Licht, undeutliche Schemen tauchen auf und verschwinden wieder. Der letzte Vorhang ist starr, er ist die Grenze, er ist nicht passierbar, nicht jetzt … die Zeit wird ihn löchrig werden lassen.

So eine Bühne würde ich gerne einmal bauen!

Einen schönen Sonntag wünsche ich in die Runde.



P.S. Zur Erinnerung: am nächsten Wochenende startet die zweite Runde der Alltagsgeschichten und -bilder, ich bin sehr gespannt!!!