Sonntagsbilder 14 2021

Die vier Märzbilder zum Fotoprojekt auf Twitter

#JedeWocheEinFoto

Wehe, wenn sie losgelassen werden

Vor 1900 erbaut

Mit Licht gemalt

In der Woche vor Ostern

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Zeichen und Worte

„… gerade das Nichtverstehen ist das Wichtigste in der Kunst …“ Johannes Stüttgen

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Johannes Stüttgen – ehemaliger Student von Joseph Beuys zum 100jährigen Geburtstag von Beuys und andere:

https://kunstmuseenkrefeld.de/de/Exhibitions/2021/Kunst-Mensch-Joseph-Beuys-In-Krefeld  (Um zu den Redebeiträgen zu kommen, musst du das Bild anklicken)


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Etüde 04 2021

Neue Runde, neues Schreibeglück. Christiane hat wieder eingeladen, die Wortspende ist dieses Mal von Berlinautor. Vielen Dank euch beiden!

Die Etüde muss die 3 Wörter: Klassenkeile, schwammig und trödeln beinhalten und darf nicht mehr als 300 Wörter beinhalten.

Mehr zu den Regeln kannst du bei Interesse auf Christianes Seite lesen (s. Link oben).


Triggerwarnung: Es geht in dieser Etüde um Gewalt.


Viele gegen Eine*n. Treten, schlagen, boxen, spucken.

Immer weiter treten, schlagen, boxen, spucken. Blut. Das erste.

Verhöhnen, erniedrigen, weiter treten, schlagen, boxen, spucken. Mehr Blut.

Weiter treten, schlagen, boxen, spucken. Bis.

Dummheit gegen Schwächere.

Zuerst die Klassenkeile,

dann die Gangs.

Vorbei trödelnde Menschen haben nichts gesehen. Nie.

Schwammige Antworten.

Keine Antworten.

 

51 Wörter


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8. März 2021

Zum Tag der Frau

erlaube ich mir einen Beitrag von 2016 noch einmal hier einzustellen. Aufgrund der damaligen Kommentare weiss ich, dass meine Sichtweisen nicht von allen geteilt wird. Ich aber stehe dazu und finde immer wieder „Beweise“, dass ich mit dieser Meinung weder falsch liege, noch alleine damit bin und dieser Beitrag noch immer nichts an seiner Aktualität verloren hat.

Ich habe den ursprünglichen Artikel geringfügig überarbeitet.

Wir sind noch nicht sehr weit gekommen

© Karin Kneffel – watercolours 2012 – entdeckt bei Mützenfalterin

Am Morgen lasse ich meinen Blick über die Buchrücken neben meinem Bett wandern, er bleibt an dem hellgrünen Band von Marguerite Duras hängen: „Das tägliche Leben“. Ich lese ihren Essay „Das Haus“.

„Verzeihen Sie uns, dass wir so oft davon reden.

Wir sind da, wo unsere Geschichte sich vollzieht. Nirgends sonst. Wir haben keine Liebhaber, außer im Traum. Wir haben keine menschlichen Sehnsüchte. Wir kennen nur das Gesicht der Tiere, die Gestalt und die Schönheit der Wälder. Wir fürchten uns vor uns selbst. Wir haben kalt. Wir bestehen aus Kälte, Angst, Sehnsucht. Man verbrannte uns. Man tötet uns noch heute in Kuwait und in den ländlichen Gebieten…“

© Marguerite Duras


Sie schrieb diesen Essay 1986. Wie sie, stelle ich dreißig Jahre später fest: wir sind noch nicht sehr weit gekommen, zwar weiter, aber nicht weit; nicht als Frau und Mann, nicht mit dem Wert der Frau an sich und nicht mit dem Wert ihrer Arbeit im Haus und mit den Kindern. Noch immer ist vieles Selbstverständlichkeit und somit kaum einer Würdigung wert. Es geht mir um die Gesellschaft, nicht um Einzelfälle und nicht um wenige Ausnahmen. Noch immer töten Männer Frauen (allein in Deutschland tötet jeden dritten Tag ein Mann seine Frau). Sie werden erwürgt, erstochen, erschossen, gesteinigt, ertränkt, ausgestoßen, verstümmelt an Leib und Seele. Und der Hass gegen Frauen nimmt in manchen Kreisen seit einiger Zeit zu.

Ja, es gibt auch gewalttätige Frauen, aber darum geht es jetzt und hier nicht. Dieses Argument ist aus meiner Sicht ein Totschlagargument, das jede konstruktive Diskussion im Keim erstickt und die Realitäten von Zigtausenden Frauen verleugnet.


Ein anderer Morgen, ein anderes Buch, Anne Sextons Gedichtband (s.u.):

Hausfrau

„Manche Frauen heiraten Häuser.

Es ist eine andere Art Haus, es hat ein Herz, einen Mund, eine Leber und Stuhlgang.

Die Wände sind rosa und dauerhaft.

Schau, wie sie den ganzen Tag auf Knien rutscht,

sich treu ergeben runterspült.

Männer dringen gewaltsam ein, es zieht sie wie Jonas zurück

in ihre fleischigen Mütter.

Eine Frau ist ihre Mutter.

Das ist die Hauptsache.“

© Anne Sexton


Miniatur – Treppe

Sie schreit: „Ich bin nicht deine Mutter!“ Das stille Dorf wirft keine Echos, er verlässt das Haus. In der Nacht kehrt er zurück; zum Haus, zur Frau, zur Mutter der gemeinsamen Kinder. Schwere Träume färben rosa Wände grau, die eng und enger stehen. Er findet die Treppe nicht.

Die Frau wurde Mensch aus Männers Gnaden. Wir waren die Schlampen, die Huren, machten wir den Mund auf, standen wir allein.

Die Kinder, das Haus, leise Sohlen, wenn er Nachhause kommt.

Die Kinder, das Haus, lauter Gesang und Gelächter ohne ihn.

Er sagt, was er seit Jahrhunderten sagt: „Alles nur für euch, nehmt, schweigt, seid zufrieden.“ Still soll sie sein, weich und gefügig. Er weint, wenn sie vor ihm stirbt. Schon am Grab schaut er sich um.

© Ulli Gau – Miniatur – Treppe


Als hätte Eine die Andere zuvor gelesen. Immer wieder denke ich in den letzten Wochen an das Bild von Karin Kneffel (s.o.), jetzt auch in Verbindung mit der Zeile aus Anne Sextons Gedicht : „Schau, wie sie auf Knien rutscht…“

Verzeiht auch mir, dass ich von Zeit zu Zeit von uns, den Frauen, rede und davon, dass wir nicht sehr weit gekommen sind, weiter, ja, aber nicht weit.


Ich spreche mit der Sekretärin des buddhistischen Zentrums hier in meiner Nähe. Ich frage sie, ob es viel Mühe macht „Liebe Freundinnen und Freunde“ zu schreiben, dass ich mich nicht angesprochen fühle, wenn auf den Rundbriefen „Liebe Freunde“ steht. Ich bin kein Freund, sowenig wie die Frau vor mir ein Sekretär ist oder die Lehrerin ein Lehrer. Die Sekretärin seufzt. Sie zuckt mit den Schultern, sie findet das nicht so wichtig.

Mir liegt nichts daran alle Wörter mit der Endung -er in -in zu verwandeln, für mich gibt es keine Weckerin, Wecker, bleibt Wecker, solange er bimmelt! Auch muss ich nicht die Sternzeichen verweiblichen, Wassermann darf Wassermann bleiben. Aber ich staune, dass wir immer noch darüber reden müssen, ob ich eine Freundin oder ein Freund bin, eine Diskussion mit uraltem Zopf, die sich für mich längst überholt hat, wie sich zeigt aber noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eher in die Kategorie „lästig und kleinkariert“ gepresst wird.

Es gab und gibt die Frauen, die mir zu radikal waren und sind. Ich war nie eine Freundin der „Schwanz-ab-Fraktion“ und ich wollte auch nie die Machtverhältnisse einfach nur umdrehen. Mich interessierten und interessieren die Eigenarten der Geschlechter, jenseits der üblichen Zuschreibungen. Mich interessiert das Verbindende, sowie die Momente zwischen Männern und Frauen, in denen Begegnung auf Augenhöhe, als Mensch zu Mensch möglich ist.


„Frauen verhalten sich wie kühle rationalistische Männer oder aufgeblasene Machos, und Männer mimen den emotionalen Vamp oder die launische Frau. Auch hier zeigt sich, dass man den mittleren Weg nicht auf Anhieb und über geduldiges Nachdenken findet, sondern nur durch das experimentelle Ausloten der Extreme. Geduld auf allen Seiten und eine gute Portion Humor sind sicherlich hilfreicher als die hämische Arroganz über ungeschicktes Verhalten und die einfallslose Beschwörung eingefahrener Geschlechterrollen.“

© Sylvia Wetzel


„Man sagt mir, ich übertreibe. Man sagt mir die ganze Zeit: Sie übertreiben. Glauben Sie, das ist der passende Ausdruck? Sie sagen: Idealisierung, ich idealisiere die Frau? Möglich. Wer sagt das? Der Frau schadet es nicht, wenn man sie idealisiert.

Sie können von dem, was ich da erzähle, halten, was Sie wollen. Ich spreche für Sie wohl eine unverständliche Sprache, da ich von der Arbeit der Frau rede. Das Wichtigste ist, von ihr und ihrem Haus zu reden, vom Wirkungskreis der Frau, von ihrem Umgang mit dem Hab und Gut.

Mann und Frau unterscheiden sich immerhin beträchtlich. Mutterschaft ist nicht Vaterschaft. Als Mutter überlässt die Frau ihren Körper dem Kind, den Kindern, diese tummeln sich auf ihr wie auf einem Hügel, wie in einem Garten, verschlingen sie, trampeln auf ihr herum, schlafen auf ihr und sie lässt sich verzehren und schläft manchmal, während die Kinder auf ihrem Körper sind. Nichts dergleichen geschieht in der Vaterschaft…“

© Marguerite Duras


„Frauen hingegen passen sich ihrer Umgebung gerne einfühlsam an und „haben“ einfach keine aggressiven Gefühle. Und wenn sie sie spüren, trauen sie sich oft nicht, sie auszudrücken. Aus Angst vor Liebesverlust und Zurückweisungen scheuen sie offene Auseinandersetzungen, bringen negative Gefühle nicht zum Ausdruck und weichen so letztlich dem Leben aus. Unerkannte Ablehnung führt zu Energieabfall; daher fühlen sich viele Frauen antriebsschwach, niedergeschlagen und müde. Angenehme und unangenehme Gefühle gehören zum Leben. Verdrängen wir sie, verlieren wir unsere Vitalität. Wenn wir mit ihnen arbeiten wollen, müssen wir sie erst einmal spüren…“

© Sylvia Wetzel


Noch immer sehe ich ein großes Ungleichgewicht, wenn es um die Entlohnung für die selbe Arbeit geht, wenn es um den Prozentsatz der erfolgreichen Künstlerinnen im Vergleich zu erfolgreichen Künstlern geht, lese, dass Schriftstellerinnen von männlichen Literaturkritikern oft ignoriert und diffamiert werden, etc., und natürlich geht es mir auch um die Wertschätzung für die Frau und ihrer Arbeit im Haus, mit den Kindern und hinter den Kulissen.

Mir ist ebenfalls sehr viel daran gelegen, dass sich in der Politik, auf den Arbeitsstellen, in der Gesellschaft weibliche Strukturen etablieren. Es ist kein Geheimnis, dass die Strukturen noch immer patriarchal sind, mir ist nach mapatriarchal. Es liegt noch viel Weg vor uns!


Zitate aus folgenden Büchern:

Marguerite Duras – Das tägliche Leben – Suhrkamp Verlag – ISBN 3-518-11508-1 (1200)

Anne Sexton – All meine Lieben – Lebe oder Stirb – Gedichte – S. Fischer – ISBN 3-10-072510-7

Sylvia Wetzel – Das Herz des Lotos – Frauen und Buddhismus – Spirit Fischer – ISBN 3-596-14254-7

Zum Thema Verstümmelung/Beschneidung das wohl eindrücklichste Buch, das ich je las:

El Saadawi Nawal – Ich spucke auf euch -Übersetzung aus dem Englischen von Anna Kamp – Frauenbuchverlag: München 1984 – Signatur: Lit Afr 169


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Sonntagsbilder 10 2021

Jede Woche ein Foto

ist ein Projekt auf Twitter, initiiert von Zwetschengenmann. Jeden Sonntag gibt es ein neues Thema und man hat eine Woche Zeit ein Motiv zu finden, möglich sind Fotos, Fotomontagen, Collagen, sowie Fotos von Zeichnungen. Heute möchte ich euch meine Fotos/Fotomontagen und eine Zeichnung zeigen, die von Januar bis jetzt entstanden sind.

Auf ein Neues

Geometrie

In der Kramkiste

Schönes gegen Doofes

Verflixt und zugenäht

Geheime Zeichen

Im Spiegel

Draußen vor der Tür

Blinder Fleck

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Fenster

Von Innen nach Außen und umgekehrt und irgendwas dazwischen

Susanne Haun stellte letztens Zeichnungen zum Thema Fenster ein und fragte mich, ob ich nicht auch Bilder dazu hätte. Ja, habe ich, auch richtig viele, wie ich festgestellt habe als ich durch meine Archive stromerte.

Myriade zeigt in der Impulswerkstatt in diesem Monat ebenfalls einen Blick aus einem Fenster. Somit ist dies auch ein Beitrag zu ihrem Projekt.

Mir war es zu langweilig euch nun einfach eine Auswahl von alten Fotos zu zeigen, sodass ich ein bisschen gespielt habe.

-1- und -2-

What is behind that curtain (Laurie Anderson)

-3-

Von Innen nach Außen

-4-

Von Außen nach Draußen

-5-

Von Außen nach Innen

(keine Fotomontage – so in Bonn gesehen)

-6-

Schaufenster

Ich habe ein Faible für kuriose Schaufenster und habe davon so einige Fotos, dieses hier habe ich aber bislang noch nicht gezeigt, gefunden in Hamburg

-7-

Aus aktuellem Anlass: „Geschlossen“

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Etüde 003 2021

Neue Runde, neues Schreibeglück. Christiane hat wieder eingeladen, die Wortspende ist dieses Mal von Wortman. Vielen Dank euch beiden!

Die Etüde

Nicht mein Affe, nicht mein Zirkus hat sie in Großlettern auf einen Zettel geschrieben und gut sichtbar über ihren Schreibtisch gehängt. Eine neue Strategie, um bei sich zu bleiben, unterscheiden zu lernen, was sie wirklich betrifft und was sie getrost bei anderen lassen kann. Sie ist es leid, sich mit Dingen zu beschäftigen, die sie nur blockieren, die Projektionen und Manipulationsversuche von anderen sind.

 

 

Fragment 13

Ein Foto – eine Fotomontage von dem Fotografen Otto Umbehr – Umbo genannt

https://www.bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/studierende/otto-umbehr-umbo/

Als ob sie nur hierher gekommen ist, um dem Schnee beim Fallen zuzuschauen. Flocke für Flocke. Sacht, zart und leise. Vielleicht spürt sie Zuhause nur im Vorübergehendem. Ein vorbeifließender Bruder, ein vorüberwehendes Windchen, ein Komm-tanz-mit-mir-Schwesterchen. Wer ist ihr was? Weit lehnt sie sich aus dem Fenster der Schneeluft entgegen. Ein anständiger Mensch sein. Die rechte Rede im Mund. Gold im Herzen. Was ist ein richtiges Wort? Wörter erzählen Geschichten. Sie liest sich fort. Während und immerzu. Sie hat sein Alter vergessen. Sie wird ihn nicht fragen. Er konnte sie nicht lesen. Er wollte sie aus seiner Rippe formen. Sie flog davon, noch etwas ungeübt. Adlerin gab ihr Aufwind. Eule nahm sie unter ihre Fittiche. Bärin leckte ihre leeren Arme. Morgen steigt sie auf den Turm. Nairobi träumt Liebe in sanften Brisen.


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Etüde 002 2021

Vier Jahre schon gibt es die Etüden, wie Christiane in ihrer zweiten Einladung in diesem Jahr zu der neuen Etüdenrunde schreibt. Ich staune, ich stöbere und werde fündig. Hej, ich war von Anfang an dabei, wenn auch nicht in jeder Runde.

Hier geht es zu meiner ersten Etüde → https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/01/18/miniatur-2-2017-fuer-ein-blogprojekt/ Willkommen!


Die Wörter, die dieses Mal in einen Text eingebaut werden sollen, stehen auf der Grafik, gespendet hat sie Blaupause. Dankeschön! Und mein Dank natürlich auch an dich, liebe Christiane, die du der Etüden und ihrer Moderation noch immer nicht müde geworden bist.



Aus dem Lautsprecher tönen Melancholiemelodien. Vor dem Fenster fallen dicke Flocken. Bademanteltag und Sehnen. Nein, nicht nach Frühling. Irgendetwas hat sie erschüttert, hat sie herausgerissen aus dem Flow der letzten Wochen.

Manche schwören ja auf Farbtherapie. Orange, sagen sie, sei ein Kraftspender. Würde fröhlich machen, wäre wärmend, erhellend für das Gemüt. Orange sei die Farbe der Freude, der Geselligkeit, schenke gar Geborgenheit und Gemütlichkeit, beeinflusse positiv Depressionen und Antriebsarmut und hätte noch Jede und Jeden gelockert, die oder der im Grau der Alletage erstarrt sei.

Sie starrt auf die Apfelsine, die sie neben sich gelegt hat und starrt und starrt.

Sie nimmt den Pinsel und holt den Aquarellkasten aus der Schublade, füllt das weiße Blatt mit purem Orange.

Sie kapituliert.

Sie schenkt der Melancholie ihr Ohr. So kommt sie sich näher. So öffnet sie der Wandelkraft die Türe. Das ist ihre Medizin.

144 Wörter