Und gerade eben bin ich weg…

Wie in jedem Jahr fahre ich heute ins schöne Baerenthal, das nicht, wie ich viele Jahre geglaubt habe, im Elsass, sondern in Lothringen liegt. Dort werde ich, wie auch in jedem Jahr, viele Freundinnen und Freunde treffen, werde mit den Jugendlichen „arbeiten“, weisen, auch inspirierenden Gedanken lauschen, am Abend Musik hören, schwatzen, lachen, lauschen, debattieren, schweigen…

Eure Kommentare werde ich nicht mehr lesen können, aber ich weiß, dass ihr mir Gutes wünscht und genau das wünsche ich euch auch – so gut, dass es euch gibt! Danke.


Im Moment wünsche ich mir für diese Zeit, neben aller Freude für mich und euch und alle anderen, dass es viiiel regnen möge, der Wald schaut traurig aus, hier und da schon herbstlich. In den letzten 3 Wochen krachten voll beladene Obstbaumäste herunter, weil sie zu wenig Wasser hatten, Weizenfelder brannten, Früchte verdorrten, Getreide, das nur noch für Viehfutter gereichte und, und – und das nur in diesem Land, in anderen brannten und brennen Städte und Wälder und darüber hinaus ist in diesem Jahr Vieles mehr wie bedenklich.

Heute, am Mittwochabend, verdunkelte sich der Himmel, ein Wind kam auf, Lindenblütenpropeller segelten durch den Dramahimmel zur Erde –

geregnet hat es woanders, hier ist plötzlich die Luft wunderbar frisch geworden und als ich in den Himmel schaute sah ich das –

für mich ist ein Regenbogen ein glückverheißendes Zeichen.

In diesem Sinne, bye for now.

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Weiß

Weiß auf weiß –  das ist ein Thema was mich immer wieder einmal umtreibt. Vor ein paar Tagen zeigte ich Bilder von den „aufgeregten“ Weißlingen. Einer ist dann doch scharf ins Bild gekommen, dies inspirierte mich hierzu –

…als trüge der Weißling die Blüte über den Horizont – hin zu wem?

…als wüchse alles aus einem schwarzem Loch – das schwarze Loch saugt ein, spuckt aus, Schöpfung ohne Erschöpfung –


Was ist surreal? Surreal ist eine Dimension jenseits dessen was man real nennt, es können Traumbilder sein, Visionen, Imaginationen, Assoziationen, Halluzinationen, Un-wirklichkeit –

Es heißt: „alles hat seine Zeit“, ja, und ist zuvor und wirkt darüber hinaus.

Was aber wirklich oder unwirklich ist, was Zeit ist und was Sein und was Traum, was Imagination und was überhaupt ist, das sind so Fragen. Was immer ist und was es ist, es ist Jetzt.

Sonntagsbild 30 2018

 

 

Koko ist Ende Juni gestorben, sie wurde 46 Jahre alt → http://www.spiegel.de/panorama/kalifornien-gorilla-koko-gestorben-a-1214406.html

Ihre „Rede“ über die Dummheit der Menschen hat mich beeindruckt, besonders der Anfang: „Ich bin Gorilla, ich bin Blumen, Tiere, ich bin Natur…“

Ich möchte ihr antworten, ich bin Mensch, ich bin Blumen, Bäume, Wasser, Tiere, ich bin Natur –


Dabei fällt mir ein, dass ich endlich meine Webseite überarbeitet habe, wen es interessiert, bitte hier entlang, Willkommen → http://ulli-gau-naturcoaching.eu/


Pssst, lieber Irgendlink, danke für deine Unterstützung und danke auch an dich, liebe Sofasophia, du weißt wofür!


Habt alle einen zauberhaften Julisonntag!

Sommergäste

Ein Heupferdtanz

Wie schon im letzten Jahr beginnt nun die Zeit der Heupferde auf meinen Dachfenstern. Mich interessierte der Unterschied zwischen Heuschrecken und-pferden, Grashüpfern und Grillen.

Die Art ist die Heuschrecke, die über 26.000 verschiedene Gattungen weltweit ausgebildet hat, die zur Familie der Insekten gehört. Zu ihnen gehören auch die Grillen und die kleinen Grashüpfer. Es wird unterschieden zwischen den Langfühlerschrecken = Ensifera und den Kurzfühlerschrecken = Caelifera. Ihnen allen gemein ist, dass die Männchen ihre Hinterbeine an ihrem Körper reiben, sie „zirpen“ und versuchen damit ein Weibchen anzulocken. Das Wort Schrecke ist althochdeutsch und geht auf das Wort schrecken = aufspringen zurück.

Mehr in den bekannten Nachschlagewerken…

Ich weiß jetzt auf alle Fälle, dass mich das grüne Heupferd besuchen kommt, so schaut es von unten auf meinen Dachfenstern aus – aufgenommen an verschiedenen Tagen –

anklick = große Bilder

und ein bisschen Musike

Sonntagsbilder 28 2018

Heimat ist eine äußerst fragile Angelegenheit

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge


Wenn ich alles zusammen nehme, was ich in den letzten Jahren zu dem Begriff „Heimat“ gelesen, gesehen und selbst gedacht und empfunden habe, dann komme ich zu dem Schluss, dass Heimat eine äußerst fragile Angelegenheit ist.

Seitdem es einen Heimatminister in D gibt, wollte ich nie wieder etwas zu Heimat schreiben oder ein Bild dazu kreieren, mit solch einem Ministerium wird das Thema abgeschmackt – aber nun ist es eben doch passiert. Heimat ist nicht nur eine äußerst fragile Angelegenheit, Heimat ist ein Forschungsfeld, das ich mir von keinem Ministerium nehmen lassen kann.


Älteres zu Heimat und heimatlos → https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/11/06/heimat-und-flucht/

https://pixartix.wordpress.com/2013/05/18/heimatlos-3-heimweg/

https://pixartix.wordpress.com/2013/08/01/heimatlos-81-illusion-nur/


Ich wünsche euch allen einen friedlichen Sonntag

Orte 001 – 003

Das eine sind die verlassenen Orte, das andere Orte an sich.

In Freiburg, in der Umgebung des Bahnhofs, steht dieses Haus:

Noch immer beschäftigt mich das Thema der Durchlässigkeit, der Transparenz, wie zum Beispiel  hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/29/sonntagsbild-19-2018/ und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/28/sonntagsbild-05-2018/). Ein weiteres Thema ist die Reduktion.

Was ist tragend, was ist wesentlich, was kann weg? Was bleibt, was entsteht? Themen, die von Innen nach Außen und zurück wirken. Was ist Ursache und was die Wirkung?

Dieses Mal bearbeitete ich das obige Haus mit seiner unterschiedlich wirkenden Glasfläche, mal Spiegel, mal Fenster.

Hier einige Beispiele wie meine Bilder entstehen;

– das Original, ohne Hintergrund (die Transparenz wirkt ohne Hintergrund schwarz), mit neuem Hintergrund und mit reduzierten und stark reduzierten Originalbildern darüber:

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Wenn der Sommer sich verdunkelt,

Er verdunkelt sich seit vielen Jahren.

Im Sommer gehen die meisten afrikanischen Menschen auf die Schiffe/Gummiboote, um nach Europa zu gelangen, was immer schwieriger gelingt.

Libyen soll für Europa das gelobte Land sein, das Europa die Geflüchteten abnimmt, aber was dort passiert ist für mich kaum noch zu fassen.

Wer es wissen will → https://dvwelt.wordpress.com/2018/06/25/finde-die-fehler/

Wie die Dame von Welt selbst schreibt, es braucht einen Eimer Schnaps, um diese Bilder und Berichte zu verdauen, ich habe keinen und will auch keinen, ich machte das obige und untere Bild. Was hier und jetzt in der Welt geschieht, kann und soll kein Ball vertuschen.

Keine Frage, ich liebe den Sommer und ich genieße ihn auch, aber ich gestehe auch, dass er schon lange nicht mehr so leicht ist wie einst.



https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/26/sommerlied/