Verlassene Orte 11

Auf die Zeit gesehen bleibt kein Ort. Mancheinem bleibt noch nicht einmal eine Erinnerung.



Auf die Idee, noch einmal mit dieser Ruine zu arbeiten, die ich vor zwei Jahren in Asturien aufgenommen habe, kam ich im Zusammenhang mit dem Treffen von Buchalov und mir.

Zwar habe ich diese beiden Bilder gerade erst gezeigt, aber da sie für mich auch zu dem Thema der „Verlassenen Orte“ gehört und ich gerne eine klare Übersicht habe, füge ich sie hier noch einmal mit ein.

Verlassene Orte 12 und 13

 

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Miniatur 005 2018

Es gibt Nomadinnen und Nomaden, es gibt Sesshafte, Mäandernde und Flüchtende. Es gibt Sichtbares und Unsichtbares. Vielleicht gibt es Engel. Aber bestimmt gibt es mehr als wir wissen. Es gibt Boote, Busse, Züge, Flugzeuge, Autos, Mopeds, Fahrräder, Straßen-, Hoch- und Untergrund-Bahnen und die Füße. Es gibt Kreuzungen und Knotenpunkte, ein „Hello and Good Bye“, ein „where do you come from, where do you wanna go“. Unterwegssein.

Hello – goodbye – tausendfache kleine Tode.



Zur Erinnerung (für mich, für dich) → https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/07/04/es-liegt-an-mir/

Buchalov war hier

bye-bye – Auf-Wiedersehen

Zwei Tage können lang oder kurz sein. Zwei Tage können kurzweilig sein – eine kurzweilige, intensive Zeit. Eine Zeit des miteinander Vertrautseins, sogar nach drei Jahren und wenig davor, so, wie ich es hier geschrieben habe → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/06/16/buchalov-ist-hier/

Im Austausch, im Geplauder und Gespräch finden sich Punkte für die gemeinsame Arbeit, die dann wieder ganz andere Wege geht als gedacht. Ich habe in diesen zwei Tagen immer wieder über den Begriff, und die damit verbundene Haltung, des Sich-Freilassens nachgedacht,  habe ihr nachgespürt und Raum gegeben.

Man sagt so einfach: „Fühl dich frei“ … Worte sind noch keine Haltung, Worte können Wegweiser sein. Schön, wenn zwei Menschen ihnen einfach folgen, ohne sie zuvor gelesen zu haben.

Soweit erst einmal. Alles andere lasse ich jetzt erst einmal sacken. Hier die gemeinsamen Bilder von Buchalov aka Jürgen Küster und mir.

Auf einer gemeinsamen Grundierung von Samstag –

Dito …

aber „eigentlich“ verworfen, dann umgedreht: auf die Perspektive kommt es an. Dann der zweite Schritt …

ein dritter und vierter –

Bei den folgenden Arbeiten benutzten wir als Hintergrundmaterial Bilder der Künstlergemeinschaft „MachArt“ aus Brüggen, die sie Jürgen mit den Worten mitgegeben haben: mach unterwegs was draus – wir machten…

Eins, zwei,

eins, zwei

und mehr.

Jetzt – Raum.



alle Bilder © Jürgen Küster, Ulli Gau und Künstlergruppe MachArt – mein Dank an die Gruppe MachArt und an dich, Jürgen, schön, dass du hier warst! Auf bald!

Verlassene Orte 010

Verlassene Orte – abandoded places – 010

Gerda zeigte am 13. Juni Fotos von einem zerfallenem Haus → https://gerdakazakou.com/2018/06/13/backstein/ Die Nahaufnahmen der Backsteine hatten es mir sofort angetan. Danke Gerda, dass ich ein Bild kopieren durfte!!! Die Eule ist dir gewidmet.

Viele der Fotomontagen zu diesem Thema sind melancholisch, traurig, schwer. Sie erzählen von Zerstörung und Kriegen, von Flucht, von Tod, so ging es mir auch bei dem obigen Bild (siehe dazu auch den gestrigen Artikel von Gerda → https://gerdakazakou.com/2018/06/14/verbrannte-doerfer/).

Und plötzlich war mir nach einer Prise Humor, zwei Variationen mit „Glücksboot“, das ich für Gerda in Basel faltete und hier zeigte →https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/30/boote-und-schiffe-ende/



ursprüngliches Foto © Gerda Kazakou – https://gerdakazakou.com/

Fotomontagen © Ulli Gau

Sonntagsbild 25 2018

Verlassene Orte – abandoned places – 007

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Illusion – Suggestion – Imagination – Narretei



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Ein Feiertagsbild

oder Sonntagsbild 23 2018 – verspätet

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

© Gerda Kazakou links, Ulli Gau rechts, siehe dazu: https://gerdakazakou.com/2018/05/20/rueckblende-malerei-passing-by/ und https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/05/20/sonntagsbild-22-2018/

Gerda schrieb im Kommentarstrang:

eben sah ich zufällig mein heutiges Bild „passing by“ und dein Sonntagsbild in klein nebeneinander, und seltsam, sie wirkten wie Verwandte – nur dass bei dir die Striche hell, bei mir dunkel sind.

Ja, sie haben etwas Verwandtes, nicht nur wegen der Striche, auch der goldene Schimmer ist eine Gemeinsamkeit und … der Regen.

Manche von euch dachten bei meinem Bild an Narziss, aber wenn man ganz genau hinschaut, dann trifft sich der Blick des Blässhuhns nicht mit dem seines Spiegelbildes. Ist es nicht eher so, als versuchte es seinen Blick zu fangen, aber das Spiegelbild schüchtern ausweicht und dabei ganz leicht nach links abdriftet … just „passing by“…?



Habt herzlichen Dank für all euer Vermissen und eure Nachfragen, mich berührt das alles immer sehr und für mich ist das alles absolut nicht selbstverständlich!

Wir hatten hier einen Blitzeinschlag und manchmal dauert es, wenn man so ländlich lebt, wie ich, bis wieder alles funktioniert. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich in Bloghausen kürzer treten will. Schon länger geht es mir so, dass ich die vielen Informationen und auch Kommentare nicht mehr wirklich alle aufnehmen kann, sodass ab jetzt „weniger ist mehr“ gilt.

Leben … nichts als leben.