Sonntagsbilder 09 2021

Die Zusammenarbeit sichtbar gemacht

Der Auftakt ist von Ule Rolff: Die Zusammenführung unserer beiden siebten Bilder

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Sieben auf einen Streich mal zwei

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Ules Bilder

Unsere Bilder nebeneinander

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Epilog

Ich tat mich schwer mit einer Entscheidung zum siebten Bild, da ich zwei gestaltet hatte. Da ich dieses Bild noch immer sehr mag und mich dann aber doch zu dem gezeigten entschieden hatte, ist dies nun mein Epilog zu diesem Projekt.

Ich bin auf eure Sichtweisen auf das Ganze sehr gespannt. Willkommen!


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Fenster

Von Innen nach Außen und umgekehrt und irgendwas dazwischen

Susanne Haun stellte letztens Zeichnungen zum Thema Fenster ein und fragte mich, ob ich nicht auch Bilder dazu hätte. Ja, habe ich, auch richtig viele, wie ich festgestellt habe als ich durch meine Archive stromerte.

Myriade zeigt in der Impulswerkstatt in diesem Monat ebenfalls einen Blick aus einem Fenster. Somit ist dies auch ein Beitrag zu ihrem Projekt.

Mir war es zu langweilig euch nun einfach eine Auswahl von alten Fotos zu zeigen, sodass ich ein bisschen gespielt habe.

-1- und -2-

What is behind that curtain (Laurie Anderson)

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Von Innen nach Außen

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Von Außen nach Draußen

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Von Außen nach Innen

(keine Fotomontage – so in Bonn gesehen)

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Schaufenster

Ich habe ein Faible für kuriose Schaufenster und habe davon so einige Fotos, dieses hier habe ich aber bislang noch nicht gezeigt, gefunden in Hamburg

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Aus aktuellem Anlass: „Geschlossen“

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Etüde 003 2021

Neue Runde, neues Schreibeglück. Christiane hat wieder eingeladen, die Wortspende ist dieses Mal von Wortman. Vielen Dank euch beiden!

Die Etüde

Nicht mein Affe, nicht mein Zirkus hat sie in Großlettern auf einen Zettel geschrieben und gut sichtbar über ihren Schreibtisch gehängt. Eine neue Strategie, um bei sich zu bleiben, unterscheiden zu lernen, was sie wirklich betrifft und was sie getrost bei anderen lassen kann. Sie ist es leid, sich mit Dingen zu beschäftigen, die sie nur blockieren, die Projektionen und Manipulationsversuche von anderen sind.

 

 

Fragment 13

Ein Foto – eine Fotomontage von dem Fotografen Otto Umbehr – Umbo genannt

https://www.bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/studierende/otto-umbehr-umbo/

Als ob sie nur hierher gekommen ist, um dem Schnee beim Fallen zuzuschauen. Flocke für Flocke. Sacht, zart und leise. Vielleicht spürt sie Zuhause nur im Vorübergehendem. Ein vorbeifließender Bruder, ein vorüberwehendes Windchen, ein Komm-tanz-mit-mir-Schwesterchen. Wer ist ihr was? Weit lehnt sie sich aus dem Fenster der Schneeluft entgegen. Ein anständiger Mensch sein. Die rechte Rede im Mund. Gold im Herzen. Was ist ein richtiges Wort? Wörter erzählen Geschichten. Sie liest sich fort. Während und immerzu. Sie hat sein Alter vergessen. Sie wird ihn nicht fragen. Er konnte sie nicht lesen. Er wollte sie aus seiner Rippe formen. Sie flog davon, noch etwas ungeübt. Adlerin gab ihr Aufwind. Eule nahm sie unter ihre Fittiche. Bärin leckte ihre leeren Arme. Morgen steigt sie auf den Turm. Nairobi träumt Liebe in sanften Brisen.


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Fragment 12

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Und dann gibt es diese schneehellen Nächte, die klirren, in denen Äste krachen und Nairobi so müde ist. Mit der Müdigkeit kommt das Sehnen, mit dem Sehnen Einer von weit her. Der schmiegt sich an ihren Rücken. Sie ist aufrichtig, auch zu ihren Tränen. Sie kennt ihre Quelle. Nie mehr wird sie aufhören mit dem Herzen zu atmen. Feine Goldfäden fliegen zu anderen Fäden, verknoten sich, knüpfen ein Netz. Nairobi wird kein Zerreißen sein, kein Loch. Sie hat eine Aufgabe. Sie hat einen Platz. Wenn auch die Orte vorübergehend sind, die Gärten sich wandeln, von Gemüse zu Blumen. Sie dankt dem Einen, der sie erinnert hat, an alles Flüchtige und an alles, was über alle Zeiten gilt.


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