sweet nectar of summertime

Juli 2009

Juli 2018

Leicht und flüchtig, wie der Sommer selbst, flatterten die Weißlinge im Lavendel, stille Momente waren selten.

Ganz anders erschien mir der kleine Fuchs, fast gemächlich, nahezu unerschrocken zog er von Blüte zu Blüte, verweilte und trank den süßen Necktar der Sommerzeit.



Vielleicht bin ich in diesem Jahr so ganz besonders in den Sommer verliebt, weil er sich so reich verschenkt.

Bestimmt aber ist dieser Sommer, wie die vorigen schon, nicht nur leicht, lange Schatten legen sich über manchen Tag als wäre immer Dämmerungszeit, melancholische Momente. Ich kann das Unsägliche nicht in Worte fassen. Aber ich kann mich schämen – fremdschämen.

Aber bestimmt gibt es immer wieder diese federleichten Tage, mit Glühwürmchenglühen am Abend, am gemeinsamen Feuer, mit Purzelbaumgeschichten und Lachsalven, der hereinziehenden Nacht entgegen.

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Griechenlandfotos 05

Am Meer

Der erste Morgen in der Mani

Dreimal sind Gerda und ich am Meer gewesen. Ich hatte nahezu vergessen welche Vielfalt an Grün-Blau-Türkistönen es am Mittelmeer zu bewundern gibt, lang ist es her, dass ich es gesehen habe! Vergessen hatte ich auch das kollernde Geräusch der Steine, wenn die Wellen sie wieder mit sich nehmen…

Nach unserem Spaziergang kehrten wir in eine Taverne ein, die Gerda gerne nach einem Strandspaziergang aufsucht, sie hat schon über sie berichtet, z.B. hier → https://gerdakazakou.com/2017/10/30/montags-ist-fototermin-bei-babis/.

Wir saßen auf der Terrasse, blickten aufs Meer, plauderten und ich fotografierte noch die schöne Dekoarbeit der Inhaberin Ana. Wenn mich nicht alles täuscht, kennen wir diese Art hier als „Serviettentechnik“. Mir gefiel das Zusammenspiel von Menschengestaltung und der weiteren Gestaltung von Sonne, Wind, Meer und Regen.

Als wir am Mittwoch aus Kalamata zurückgefahren sind, besuchten wir eine kleine Bucht, der Wind hatte aufgefrischt und heftige Wellen überspülten die kleine Promenade. Ich lernte, dass nur jede siebte Welle wirklich groß ist und wirklich … jede siebte schwappte über. Um dies zu verdeutlichen zeige ich dies in einer Diashow, allerdings nur mit drei Bildern.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, und dann gaaanz schnell auf die andere Seite rennen, dann wieder stehen, schauen, zählen, dann umdrehen und die heftig schaukelnden Fischerboote in dem kleinen Fischereihafen betrachten.

 

Viel passt auf so ein kleines Boot

Am Wegesrand

Von dem Grafittikünstler Skitsofrenis hat Gerda immer wieder berichtet → https://gerdakazakou.com/2017/12/22/das-abaton-von-skitsofrenis/. Auch wenn ich andere Bilder von ihm eindrücklicher fand als dieses, so kann ich ihm dennoch nicht Tiefsinnigkeit bzw. Mehrdeutigkeit absprechen, die für mich in den drei Worten steckt: „god is hungry“ … mir hat sich dieser Satz eingeprägt, ich fand mehrere Antwortmöglichkeiten, obwohl der Satz keine Frage ist, aber eine aufwirft – wie geht es dir mit diesem Satz, plus dem Bild, wenn du ihn liest, es anschaust und ihnen nachspürst?



Am letzten Morgen in der Mani gingen wir zufuß zu der kleinen Bucht, in der Gerda im Sommer schwimmen geht. Hier verbrachten wir eine kurze meditative Zeit. Am Mittag würden wir zurück nach Athen fahren, eine kleine Wehmut machte sich in mir breit, denn schon am nächsten Tag sollte ich zurückfliegen, aber noch stand uns die dreistündige Rückfahrt bevor, sowie das Wiedersehen in Athen mit Gerdas Mann und ihrem Hund Tito.

Die Bucht

Irgendwann legte ich mich auf den Bauch und versuchte die Wellen in dem Moment zu fotografieren in dem sie anrollen, kurz vor ihrem Überschlag.

Weitere Impressionen aus dieser Bucht

-1-

-2-

Fortsetzung folgt…

Weißzeit

weiß auf weiß

…ist nicht unbedingt reinweiß, farblos oder Bettwäsche.

Vor ein paar Jahren malte ich mit weißer Deckfarbe auf weißen Karton, sozusagen echtes weiß auf weiß. Um diese Bilder zeigen zu können bräuchte ich einen Scanner, habe ich aber leider nicht. Abfotografieren ist mir nicht möglich.

Bei der Bearbeitung von Weiß-auf-weiß-Fotografien bleiben Grau- und Beigetöne übrig, manche von ihnen scheinen das Bild zu bewegen. Wenn du magst, dann schau doch einmal selbst, ob es bei dir auch so wirkt.

Gerne nenne ich diese Zeit „Weißzeit“, auch wenn kein Schnee liegt, dann natürlich besonders. Ich empfinde den Februar oft als ein unbeschriebenes Blatt, worauf sich mit Zaubertinte das neue Jahr und die kommenden Ereignisse und Herausforderungen, Reisen und was auch immer noch geplant und ungeplant ist, zeichnen. Über das Jahr wird die Zauberschrift sichtbar, je nachdem wohin ein Tropfen Wasser fällt, werden die leeren Blätter beschrieben, das Jahr bekommt sein spezielles Gesicht, seine Gestalt, manchmal sogar einen Geruch oder ein Lied oder gar alles zusammen. Leise sind meine diesjährigen Visionen und Pläne, manche stehen schaukelnd im Wind, wissen noch nicht ganz wohin, wozu, andere beginnen zaghaft ihr Gesicht zu zeigen.

Kein Jahr ist wie das andere und doch haben manche Jahre die selbe Überschrift. Meine heißt noch immer U M B R U C H. Ich schenke mir Zeit und genaues Hinschauen und atmen … ein, aus und gehen … hin und her und weiter. In die diesjährige Weißzeit habe ich mir ein Nest gebaut, ich halte mich geborgen.

Sonntagsbilder 07 2018

Durchlässig – permeable 03

Scherenschnitt – scissor-cut 002

Wohin geht Durchgelassenes? Where do passing things go?

 

Ihr seht, dass ich mit verschiedenen Hintergründen experimentiert habe, dazu musste ich allerdings die hellen Stellen digital entfernen, hier ein weiteres Beispiel:

Here you can see, that I worked with different backgrounds, therefor I had to remove the light places, I did it digitaly, here one more example:

Das Original – the original

drei Bearbeitungen – three works

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Nächsten Sonntag zeige ich euch Scherenschnitte, die ich auf unterschiedlich farbigen Hintergründen fotografiert habe.

Next sunday I´ll show you scissor-cuts, which I photographed on different coloured backgrounds.

Einen friedlichen Sonntag euch! A peacefull sunday to you all!

Miniatur #001 2018

Starke Kräfte ziehen. Niemand lebt im luftleeren Raum. Es ist gut, immer, einen Plan zu haben. Pläne scheitern, daraus entsteht Neues, hab keine Angst!

Wege kreuzen sich … Schnittpunkt. Wege trennen sich … es ist immer eine Entscheidung, ob rechts rum oder links weiter. Nichts geht verloren.

Winteratmen, Winterstille, Winter ohne Schnee, kaum Eis, viel Sturm, kein Strom, Bäume fallen, Zweige wehen, Äste krachen, Winterputz.

Kleine und große Vögel laben sich an den Knödeln. Reißende Wasser, wilde Sterne und keiner redet rein.

Viel Gefühl, altes Leid, neuer Schmerz, Turbulenzen, fremde Böden, ein totes Zicklein lag im Stall. Ein toter Leib im Farnbeet geborgen.

Und was, wenn am Ende alles doch nur Liebe ist?

Zwölfmonatsblick #11

und Dezemberimpressionen um ihn herum…

Zuerst aber der 11. Zwölfmonatsblick → ein Projekt von Zeilenende, dem viele Blogger *innen folgen. Wenn ihr den Link anklickt, findet ihr unten auch alle anderen Teilnehmenden.

Der Zwölfmonatsblick von Freitag, 29.12.2017

der Blick in den Westen

zur Erinnerung, so sah es am 25.12. aus

Und hier nun noch einige Impressionen von heute, Freitag, 29.12. – nachdem der Morgen strahlend blau gewesen ist, zog sich der Himmel gen Nachmittag wieder zu, seitdem fallen wieder leise Flöckchen…

 

Wie immer werden die Bilder groß, öffnet sich die Galerie, wenn ihr eins der Bilder anklickt –

Nochmals danke ich euch für eure Treue, eure Kommentare und Sternchen und verabschiede mich bis zum neuen Jahr. Habt`s schön!