Sonntagsbilder 25 2020

Sonntags-

Sommerläuten

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Fried- und Lichtvolles Dir!

Und jetzt bin ich für eine Woche ganz weg. On the road again! Yeah!!! Wie lange ich auf diesen Moment gewartet habe …


For my English speaking readers

 

Stromern

Oder weitergehen

Die wärmere Jahresezeit ist meine Stromerzeit, neben der Garten- und der Feuerzeit. In diesem Jahr kommt noch die Neue-Wohnung-Zeit dazu. Ich nehme Raum und Platz.

Gartenzeit heißt in diesem Jahr dem neuen Garten erst beim Entblättern und Entfalten zuzuschauen, dann bei seinem Sprießen und Erblühen. Behutsam bin ich mit ihm, will erst sein eigenes Wachsen erkennen, bevor ich hier und da etwas verändere. Will meins in seins integrieren, mit ihm gehen.

So geht es uns gut miteinander!

Kleine Feuer brannten.

Und Stromerzeit. Schneckengleich.

Wege

Ausblicke

Einblicke

Behutsam ist das Zauberwort. Draußen wie Innen. Vorsichtig die Schritte setzen. Freude ist nicht Aufgeregtheit!

Mein Faden spinnt sich leise. Schnecken machen nur beim Essen ein Geräusch.

Sonntagsbilder 24 2020

Mittsommergrüße

-1-

-2-

-3-

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Sommer

In der Sonne, die nur einmal jung ist,

lässt Zeit mich spielen und

golden sein vor ihrer Gnade …

bei meinem himmelblauen Treiben sorgte mich nicht,

dass Zeit in ihrem Lauf nur wenige

von solchen Morgenliedern uns erlaubt,

bevor die Kinder alle, grün und golden,

aus ihrer Gnade fallen …

Dylan Thomas, Fern Hill

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/26/sommerlied/

Heute ist der erste Sommersonntag, ein Tag nach Neumond, ein neuer Tanz beginnt – vom Feuer zum Wasser – vom werden und blühen hin zur Reife.

Gutes, Schönes und Lichtvolles Dir!



Human Behaviour – Björk – immer und immer wieder …! Manche MusikerInnen und ihre Kompositionen überleben die Jahrzehnte, dies ist so ein Stück – für mich.



For my English speaking readers

 

Erinnerungsschaukel 08

M A N T E L H A U T

Gerade noch hatte sie ihm hinterher gewunken. Berlin, Bahnhof Zoo. Er, hinter der Scheibe des davon fahrenden Zuges. Ein kleines Stück war sie noch mit gelaufen, aber dann raste der ICE davon. Nahm ihn mit.

Sie kehrte um. Ging durch die Blicke hindurch, die ihr nichts anhaben konnten. Heute nicht. Einem dicken Wintermantel gleich, seine Liebe um ihre Haut. Die Welt war still. Kein Blick wagte sie heute auszuziehen. Keiner störte. Sie perlten ab. Auf ihrer Haut Abdrücke der Zärtlichkeit. Seiner Zärtlichkeit. Sie lauschte ihren Spuren. Flüchtige, leichte, schnell verwehte, Pulverschnee und Meeressand. Gerade  noch da. Dann trugen Meer und  Wind sie ins Vergessen.

Endstation, alles aussteigen bitte. Sie lief nicht mit den Anderen, hastete nicht ihrem Ziel entgegen. Der Moment des Eingehülltseins hielt an. Sie schlenderte dem Ausgang entgegen. Jeder Schritt ein Genuss, jeder Millimeter ihres Körpers präsent. Wiegende Hüfte, weicher Gang. Die Hände frei.

Daheim angekommen wickelte sie den Tag in zartes Seidenpapier und legte ihn in die rote Lackschachtel.

2010


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Etüde 05 2020

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden dieses Mal Myriade, herzlichen Dank. Und wie immer auch dir, liebe Christiane, die du die Etüden zusammen hälst und nicht müde wirst sie zu moderieren und zu kommentieren. Ich schrieb es ja schon beim letzten Mal: Konstanten tun gut in Zeiten von Brüchigkeiten!


Es gab sie schon

die sprachlosen Zeiten

kein Teppich ist so dick

als dass er wirklich etwas verbergen könnte

es geht immer noch sprachloser

so gläsern

so zerbrechlich

Beine und Welt

Schmetterlinge flattern

tun was Schmetterlinge tun

und du

und nicht

und weiter –

43 Wörter


Zurzeit höre ich öfters Musik von Asaf Avidan. Während ich diese Zeilen schrieb auch, dann schaute ich auf den Titel und dachte: passt. Und diese Stimme … Enjoy!



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Sonntagsbilder 15 2020

Ich wünsche dir von Herzen frohe Ostern!

Ja, ich weiß, für viele von uns ist es gerade schwer froh zu sein. Unser Leben ist und bleibt reglementiert. Die gewohnten Osteraktivitäten fallen flach. Kreativität und Umdenken ist gefragt. Mir hilft das Wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen, das verbindet über zig Kilometer hinweg.

Mir hilft auch täglich kleine Freuden in die Welt zu säen, mal hier, mal dort.

In diesem Sinne, bleib gesund und nähre die guten Gedanken.

Vielleicht konnte ich dir mit diesen drei Bildern ein kleines Lächeln auf dein Gesicht zaubern. Dann freue ich mich sehr!

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Was mich froh macht

Ein Spaziergang am frühen Morgen am Fluss, der auch hier Wiese heißt.

Vorher wohnte ich an der kleinen Wiese, jetzt an der großen. Nicht weit von hier fließen sie zusammen und kurz vor Basel fließen sie in den Rhein.

Froh machen mich auch die Nachbarschaften von Steinen und Bäumen,

die Stille der Steine,

ein Vogel, der nicht wegfliegt, wenn ich ihn fotografieren will, auch wenn ich seinen Namen (leider) nicht weiß. (Vielleicht kann mir ja jemand helfen?)

Froh macht mich ebenfalls der Birnbaum vor meinem Fenster, der nun angefangen hat zu blühen und …

… dass nicht alle Magnolienblüten erfroren sind.

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Es ist zu jeder Zeit gut zu wissen was einen froh macht, mehr noch in dieser, für uns alle nicht einfachen Zeit.

Mich machen nicht nur solche frühen Morgenspaziergänge froh. Hinzu kommt der Kontakt mit meinen Freundinnen und Freunden über das Netz, über Telefon, Briefe und Postkarten. Ich bin froh, dass unsere Familie wohlauf ist. Ich bin froh und dankbar für alle Werkzeuge, die ich im Laufe meines Lebens geschenkt bekommen habe und dass ich sie zu nutzen weiß. Froh und dankbar bin ich für alle Menschen, die mich darin unterstützt haben die zu werden, die ich heute bin. Große Freude habe ich an meiner Kreativität, meinem offenen Herzen und an der täglichen Meditation. Und natürlich bin ich sehr froh über Bloghausen und dass es euch gibt!

Vieles ließe sich hier noch aufzählen, aber ich lasse es mal hier stehen, denn ich bin neugierig, was dich froh macht! Vielleicht magst das ja im Kommentar schreiben?!


Ich mache in dieser Woche eine Pause mit meinem Projekt der „Erinnernungsschaukel“. So sehr ich sie einerseits mag, so wichtig erscheint es mir gerade im Hier und Jetzt zu sein.



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Sonntagsbilder zum Feiertag

Die Galerien öffnen sich, einzelne Bilder werden groß, wenn du sie anklickst.

Der Dreikönigstag ist in Baden Württemberg ein Feiertag. Dreikönigstag ist auch Geschenketag.

Gestern, am ersten Sonntag des neuen Jahres war die 13. Raunacht. Vorbei sind nun Magie und Feentanz (https://www.graugans.org/).

Leise waren die Perchten in diesem Jahr. Stilles Winterwetter mit hohen blauen Himmeln, wolkenlos und strahlend zogen sie von dunkel zu hell zu dunkel zu hell … dreizehn Mal, der Mond nimmt zu. Dazwischen ein bisschen Geheul, ein bisschen Regen, dann wieder still, hoch und strahlend. So auch gestern. Es zog mich hinaus. Ich ging mit leichten und mit schweren Füßen. Je nachdem.

In der Mittagssonne dachte ich an Margariten. An ihre Tapferkeit, an ihre schlichte Schönheit. Ich traf ein Fuchschwänzchen. Wie hatte ich es im Sommer vermisst! Er schenkte mir ein Säckchen Leichtigkeit. Gerade so, wie es Schmetterlinge tun. Auch im Januar.

Ich trat in den Wald hinein.

Tief verläuft die Wintersonne.

(so geknipst – nicht nachgearbeitet!)

Frisch grün leuchten die Moose und Bartflechten. Samtig weich überziehen sie Äste und Steine, malen sie Muster ins braune Blätterwerk, verkleiden sich als Bäume.

Kleine Reifwunder liegen auf reiffreien Wegen. Fein gesponnenes Feenhaar.

Still ist es im Wald. Meine Schritte rascheln durchs Laub. Auf laubfreier, weicher Erde verstummen auch sie. Feuchte Erde, frisch gefällte Fichten und der Raureif der Schattenlagen kitzeln die Schnupfennase. Manchmal hämmert ein Specht. Das sonntägliche Gebrumm von kleinen Motorflugzeugen stört nicht. Als gehöre es schon dazu! So, wie Brüche.

Wenn etwas im Leben bricht, ist es gut, wenn etwas standfest bleibt!

Ich gehe bergab und bergauf, in dieser Reihenfolge.

Zeit verrinnt. Schon sinkt die Sonne tiefer. Wie sie sich anschickt hinter den Berg zu sinken, steht der zunehmende Mond am noch immer tiefblauem Himmelszelt.

Ein stiller Abschied der DazwischenZeit.

Dezemberbilder 2019

Willkommen in meinem farbenfrohen Dezember 2019

Alle Bilder werden groß, alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst.

Dezembermorgenlichter,

so schnell vorbei. Dann wieder grau in grau und viel Regen,

dann wieder Sonnenschein.

Weitblicke nach links und nach rechts, mit und ohne Schnee, immer mit Himmel und Licht

Manchmal winterte es

Ein WabiSabi

Zwei Bonsais

Ein WabiSabi

Dreimal ein und der selbe verlassene Ort 07 2019

 

Eins in drei

und Ende,

wenn da nicht noch diese spezielle Nacht wäre.

Heute.

Wenn du bis jetzt nicht orakelt hast, dann machst du es vielleicht in dieser Nacht, ob du Karten ziehst oder Blei gießt oder aus dem Kaffeesatz liest …

ich wünsche einen guten Rutsch, guten Flug, überhaupt GUTES im neuen Jahr für dich, für mich und für die Welt!

Good bye 2019

 

Hello 2020