Weißzeit

weiß auf weiß

…ist nicht unbedingt reinweiß, farblos oder Bettwäsche.

Vor ein paar Jahren malte ich mit weißer Deckfarbe auf weißen Karton, sozusagen echtes weiß auf weiß. Um diese Bilder zeigen zu können bräuchte ich einen Scanner, habe ich aber leider nicht. Abfotografieren ist mir nicht möglich.

Bei der Bearbeitung von Weiß-auf-weiß-Fotografien bleiben Grau- und Beigetöne übrig, manche von ihnen scheinen das Bild zu bewegen. Wenn du magst, dann schau doch einmal selbst, ob es bei dir auch so wirkt.

Gerne nenne ich diese Zeit „Weißzeit“, auch wenn kein Schnee liegt, dann natürlich besonders. Ich empfinde den Februar oft als ein unbeschriebenes Blatt, worauf sich mit Zaubertinte das neue Jahr und die kommenden Ereignisse und Herausforderungen, Reisen und was auch immer noch geplant und ungeplant ist, zeichnen. Über das Jahr wird die Zauberschrift sichtbar, je nachdem wohin ein Tropfen Wasser fällt, werden die leeren Blätter beschrieben, das Jahr bekommt sein spezielles Gesicht, seine Gestalt, manchmal sogar einen Geruch oder ein Lied oder gar alles zusammen. Leise sind meine diesjährigen Visionen und Pläne, manche stehen schaukelnd im Wind, wissen noch nicht ganz wohin, wozu, andere beginnen zaghaft ihr Gesicht zu zeigen.

Kein Jahr ist wie das andere und doch haben manche Jahre die selbe Überschrift. Meine heißt noch immer U M B R U C H. Ich schenke mir Zeit und genaues Hinschauen und atmen … ein, aus und gehen … hin und her und weiter. In die diesjährige Weißzeit habe ich mir ein Nest gebaut, ich halte mich geborgen.

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Sonntagsbilder 07 2018

Durchlässig – permeable 03

Scherenschnitt – scissor-cut 002

Wohin geht Durchgelassenes? Where do passing things go?

 

Ihr seht, dass ich mit verschiedenen Hintergründen experimentiert habe, dazu musste ich allerdings die hellen Stellen digital entfernen, hier ein weiteres Beispiel:

Here you can see, that I worked with different backgrounds, therefor I had to remove the light places, I did it digitaly, here one more example:

Das Original – the original

drei Bearbeitungen – three works

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Nächsten Sonntag zeige ich euch Scherenschnitte, die ich auf unterschiedlich farbigen Hintergründen fotografiert habe.

Next sunday I´ll show you scissor-cuts, which I photographed on different coloured backgrounds.

Einen friedlichen Sonntag euch! A peacefull sunday to you all!

Miniatur #001 2018

Starke Kräfte ziehen. Niemand lebt im luftleeren Raum. Es ist gut, immer, einen Plan zu haben. Pläne scheitern, daraus entsteht Neues, hab keine Angst!

Wege kreuzen sich … Schnittpunkt. Wege trennen sich … es ist immer eine Entscheidung, ob rechts rum oder links weiter. Nichts geht verloren.

Winteratmen, Winterstille, Winter ohne Schnee, kaum Eis, viel Sturm, kein Strom, Bäume fallen, Zweige wehen, Äste krachen, Winterputz.

Kleine und große Vögel laben sich an den Knödeln. Reißende Wasser, wilde Sterne und keiner redet rein.

Viel Gefühl, altes Leid, neuer Schmerz, Turbulenzen, fremde Böden, ein totes Zicklein lag im Stall. Ein toter Leib im Farnbeet geborgen.

Und was, wenn am Ende alles doch nur Liebe ist?

Zwölfmonatsblick #11

und Dezemberimpressionen um ihn herum…

Zuerst aber der 11. Zwölfmonatsblick → ein Projekt von Zeilenende, dem viele Blogger *innen folgen. Wenn ihr den Link anklickt, findet ihr unten auch alle anderen Teilnehmenden.

Der Zwölfmonatsblick von Freitag, 29.12.2017

der Blick in den Westen

zur Erinnerung, so sah es am 25.12. aus

Und hier nun noch einige Impressionen von heute, Freitag, 29.12. – nachdem der Morgen strahlend blau gewesen ist, zog sich der Himmel gen Nachmittag wieder zu, seitdem fallen wieder leise Flöckchen…

 

Wie immer werden die Bilder groß, öffnet sich die Galerie, wenn ihr eins der Bilder anklickt –

Nochmals danke ich euch für eure Treue, eure Kommentare und Sternchen und verabschiede mich bis zum neuen Jahr. Habt`s schön!

Weihnachtsspaziergang

Wenn ich am Morgen aufwache und solchen einen Blick durch mein Dachfenster habe, dann weiß ich, dass das Schmuddelwetter weitergezogen, die Sonne zurück, und es wieder ein bisschen kälter geworden ist,

dann mache ich zwar noch immer zuerst den Ofen an, koche Kaffee, esse meine Stulle, aber dann muss ich in die leuchtend, funkelnde Welt hinaus.

Eine stille Welt ist es an diesem Weihnachtsmorgen, eine Zauberwelt –

Ich kann nur staunen,

und in den Wald hineingehen, dort funkeln tausend kleine Tröpfchen, winzig kleine Weihnachtskügelchen in rot und grün und blau und voller Durchsicht –

nein, sie lassen sich nicht fangen und jeder Wichtel verschwindet zwischen den Bäumen, wenn man versucht ihn anzuschauen –

mit jedem Schritt werde ich froher,

bei den Moossteinen halte ich ein, schöpfe nach Atem, der Aufstieg ist hier steil,

es gibt nichts zu tun, an nichts zu drehen, es gilt nur zu sein und das Beste zu wünschen,

nie mehr auf Biegen und Brechen,

das, was nicht zu mir gehört bei den anderen lassen, ausatmen, leuchten und lieben, that`s it.

Nachschlag – Sonntagsbilder

Huuu, nun schneit es sogar im Rheintal, einen nassen Pappschnee, der liegen bleibt. Die Runde mit dem kleinen Hund war heute nicht sooo lang, da auch ein heftiger Wind wehte und ich schon sehr schnell eine lebende Schneefrau gewesen bin. Nun habe ich ein paar Bilder bei der Freundin im Garten gemacht und bevor ich mich jetzt gleich auf den Weg nach Bonn mache, stelle ich diese noch flugs ein. Da wird wohl heute kaum etwas los sein und ich werde mich ganz dick einpacken 😉