Sonntagsbilder 17 2018

Ein Frühlingsreigen

Bald sind auch die Schwalben wieder hier

Baumknospen, Flechten, Moose und ein noch blühendes Osterglöckchen

Holzmaserung auf einem neuen Sitzmöbel bei den Nachbarn

Und weil heute Sonntag ist gibt es nun auch noch Musik, das ist eins meiner neuen Lieblingslieder, gesungen von der wunderbaren Hindi Zahra

Ich wünsche euch allen einen sonnig beschwingten und erholsamen Sonntag

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Boote und Schiffe 006

© Wolf Sch.

Alles Boote, alles Schiffe

Tretboot, Expedtionsschiff, Tauchschiff,Schiffswrack, Polizeiboot, Feuerwehrschiff, Kahn, Dschunke, Segelschiff, Motorboot, Fischerboot, Hausboot, Ahnenboot, U-Boot, Dampfschiff, Fähre, Frachtschiff, Ruderboot, Kajak, Einbaum, Fregatte, Schaufelraddampfer, Lotsenboot, Kriegsschiff, Piratenschiff, Containerschiff, Luxusliner, Windjammer, Rettungsboot, Postschiff, Traumschiff, Wolkenschiff, Fluchtschiff, Ausflugsdampfer, Flugzeugträger, Papierschiffchen, Wunschboot, Kanu, Schlauchboot, Mondboot, Kirchenschiff, Paddelboot, Stakkähne, Wüstenschiff, Fischtrawler, Eisbrecher, Sportboot, Motoryacht, Segelyacht, Floß, Marineschiff, Kanonenboot, Gummiboot, Linienschiff, Holzboot, Drachenschiff, Wikingerschiff, schnittiges Boot, Äppelkahn, Öltanker, Dreimaster, Baggerschiff, Lastkahn, Borkenschiffchen…

Soweit erst einmal meine Sammlung von Schiffsbezeichnungen, vielleicht fällt dir ja auch noch eine ein?!


Ein Freund von mir, der in Greifswald lebt, hat mir wunderschöne Schifffotos geschickt (siehe auch oben), die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da er seinen Blog nicht mehr führt, zeige ich sie hier. Danke, lieber Wolf! Alle Bilder © Wolf Sch.

Dreimal habe ich ihn und seine Liebste in Greifswald besucht, leider sind meine Bilddateien von 2010 und 2011 verloren gegangen, ich habe nur noch eine Bildtafel, zwei bearbeitete Fotos und eins meiner Lieblingscollagen mit einem Graffiti aus Greifswald, Urheber unbekannt – ihr wisst schon:

Johnny und das Meer, auch Surabaya Johnny genannt…



Links zu anderen Beiträgen der Blogparade

von Petra → https://pawlo.wordpress.com/2018/04/10/uebersetzen-crossing/

von Gerdahttps://gerdakazakou.com/2018/04/09/origanon-und-andere-hoelzer-knochenvase-keramikboot-bleistiftzeichnung/

Origanon und andere Hölzer, Knochenvase, Keramikboot (Bleistiftzeichnung)

in Bezug auf das Wüstenschiff fiel Gerda noch dieser Beitrag ein → https://gerdakazakou.com/2016/02/07/griechische-dichtung-am-sonntag-elytis-der-irre-kahn/

und bei all dem was in der Welt ist, kleidet es uns vielleicht doch Optimist *innen mit Kampfgeist zu sein und zu bleiben → https://gerdakazakou.com/2015/06/14/optimisten/

Frohe Ostern/Sonntagsbilder 15 2018

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest

Ich schrieb es ja schon einmal, dass ich bei diesem Bild, aufgenommen in der Mani, an Ostern und rot gefärbte Ostereier denken musste…

Ziriah Vogt schreibt in dem Buch „Ritual und Tanz im Jahreskreis“:

Das Hauptsymbol dieser Zeit ist das Ei als Sinnbild der … neu geborenen Kraft. Mit roter Farbe bemalt zieht es die Schöpfungsenergie an und bringt den Besitzerinnen neues Leben. Zur magischen Kraftanziehung wurden die Eier aber auch in vielfältigen Mustern bemalt wie z.B. Schlangen- und Zickzacklinien, die den kosmischen Lebensmustern entsprechen.

Und so sehen meine bemalten Eier aus, jedes Jahr kommt ein neues hinzu, manchmal zerbricht auch eins … das ist von diesem Jahr, die anderen haben nun schon einige Jahre überlebt-

Gegen alle Unkenrufe: der Frühling ist da! Am Karfreitag habe ich einen Spaziergang durch das Dorf, die Wiesen und durch den Wald gemacht. Schneeglöckchen und Krokusse sind fast verblüht, hier und da leuchten an geschützten Ecken gelbe Narzissen, aber all das sind keine Wildblumen, die fand ich dorfauswärts: Schlüsselblumen, Huflattich, Pestwurz, Buschwindröschen (noch ein bisschen vom Regen zersauselt), viel frisches Sternchenmoos leuchtet frisch und grün im Wald, junge Bartflechten hängen von Ästen. Damit ist meine Sammelzeit eröffnet, ich freue mich!

alle Bilder werden groß und die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst

Griechenlandfotos 03

Athen – 2 – Antikes und anderes

Der Turm der acht Winde – Horoligion

-1-

-2-

Von jeher mag ich die Vor- und Darstellungen der „Alten“ und der sogenannten „Naturvölker“, dass in jeder Pflanze, jedem Baum, Stein, Fluss, Berg etc. eine Seele wohnt, der man dann ein Gesicht und oft auch eine Gestalt gab/gibt. Hier haben die acht Winde jeweils ein Gesicht und eine Gestalt bekommen, hinzugefügt wurden Attribute, um die jeweiligen Eigenschaften zu verdeutlichen. Oben seht ihr den Südostwind, der feinen Regen bringt und somit Fruchtbarkeit. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Maigeborene bin, dass ich ihn ganz besonders ins Herz geschlossen habe, Fruchtbarkeit und Fülle sind u.a. meine Lebenselexiere.

Mehr zum Turm der Winde kann man hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Turm_der_Winde_(Athen)

Bruchstücke um den Turm herum und das Fragment eines Tores am anderen Ende. Gerda schrieb mir, dass das, was ich als Tor ansehe einst die Hadrianbibliothek gewesen ist und hat mir hierzu diesen Link geschickt → das war mal die Hadriansbibliothek https://www.google.gr/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjhxvfesOvZAhVQr6QKHWFVAR0QFghYMAM&url=https%3A%2F%2Fwww.ilpap.gr%2Fhadriansbibliothek.html&usg=AOvVaw0hDwZIiEBG_kuA8eb2DWot

Ein römisches Theater, das Theater Odeon des Herodes von Attika oder „Herodeion“ unterhalb der Akropolis, in dem auch heutzutage noch Theatervorführungen stattfinden und Konzerte gegeben werden, besonders in der wärmeren Jahreszeit und oftmals zu Vollmond. Gerda erzählte mir, dass es in Griechenland noch usus ist den Vollmond besonders zu würdigen und zu ehren.

Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier (danke Gerda für alle Links und die Namen!) → https://de.wikipedia.org/wiki/Odeon_des_Herodes_Atticus

In einem der Gassen entdeckten wir auf unserem zweiten Streifzug durch Athen ein kleines Museum http://www.melt.gr/gr/episkepsi/to-ktirio-tis-odou-panos-22/. Hier wurden handgemachte Werkzeuge aus der „alten“ Zeit gezeigt, der Zeit, die vielleicht an manchen Orten noch gar nicht geendet hat.

Ich begreife den zweiten Weltkrieg als eine Zeitenwende. Vielleicht aber war das Voranbringen des sogenannten Fortschritts und die Zeitenwende in Deutschland schneller/deutlicher und vielleicht auch zerstörerischer als in anderen Ländern?

Es war eine Freude mit welcher Liebe hier die Bodenbearbeitungsgerätschaften und die verschiedenen Handwerksberufe und ihre Werkzeuge dargestellt wurden, lange nicht alles habe ich fotografiert, stattdessen lieber gelesen, mich an den Dingen erfreut und über die verschiedenen Zeiten und Welten sinniert.

Gleich im ersten Raum empfing uns eine Installation mit der Frage:

Was ist es was wir nicht sehen?

Darunter selbstgemachte Landarbeitwerkzeuge und ein alter Pflug, den ich aber leider nicht mit aufs Bild genommen habe.

Weitere, meist geschmiedete Werkzeuge, sowie ein Brett, mit dessen Hilfe man die Steine aus den Böden bekam, das mich ganz besonders faszinierte.

Das waren für heute schon wieder sehr viele Bilder, sodass ich mich entschieden habe noch einen dritten Athener Bildbeitrag zu machen.

Fortsetzung folgt…

Momentaufnahmen

Momentaufnahmen 001 2018

Februar

Dem Tag ein Gesicht geben oder vier Tagen eins oder einem Tag drei oder… So ist mein Februar gewesen und so

 

und die Vögel

und ich ↓

– bitte die Galerien und Bilder anklicken, dann werden sie groß –



Ähnliche Bildertafeln zeigte ich schon einmal hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/10/28/miniatur-die-taegliche-uebung/

und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/11/10/befuellung/

Drei und Fünf

Nominiert wurde ich von Geistesgewitter. Dort findet ihr auch die Regeln…  Ich freue mich und danke sehr herzlich!

Drei Dinge über mich

  1. Ich gewinne im Handumdrehen die Herzen von Kindern und Jugendlichen, so schnell, dass ich manchmal selbst staune und mich auch schon das eine und andere Mal fragte wieso das so ist; ja, ich ahne es.
  2. Ich war schon seit 11 Jahren nicht mehr beim Frisör, ich schneide mir meine Haare selbst, nur hinten muss manchmal noch meine Tochter ran.
  3. Es ärgert mich, dass es immer noch Menschen gelingt mich einzuschüchtern.

Fünf Fragen an die Nominierten

  1. Hattest du als Kind ein Lieblingsbuch, einen Lieblingsfilm (-serie) und einen Lieblingssänger (-sängerin, -gruppe)? Und wie sehen deine heutigen drei Favoriten aus?
  2. Wie stehen deiner Meinung nach deine Chancen, 100 Jahre alt zu werden?
  3. Hast du irgendeine Art von Phobie?
  4. Was ist für dich ein Glücksmoment?
  5. Gibt es eine Speise, bei der du dich noch nicht überwinden konntest, sie zu probieren?

zu 1.

Mein Lieblingsbuch war von Michael Ende: Jim Knopf, beide Bände, die ich bestimmt während meiner Kindheit dreimal gelesen, und später meinen Kindern vorgelesen habe. Ich schaute mir sehr gerne die Augsburger Puppenkiste an, liebte „die kleinen Strolche“ und „die Kinder aus Bullerbü“.

Musikalisch war ich schon immer sehr breit aufgestellt, sodass ich nichts über Lieblingsbands zu berichten habe, das hat sich bis heute nicht verändert, ich höre genauso gerne klassische Musik,

wie auch Blues, Jazz, Funk, HipHop, Punk, Raga, Rock und Elektro, nicht zu vergessen Weltmusik und Liedermacher*innen. Ähnlich ist es mit Filmen, es gibt einfach zu viele, um nur einen oder zwei herauszupicken, aber dieser hier gehört auf alle Fälle zu den Lieblingsfilmen der letzten Jahre:

Antonias Welt

leider gab es den Trailer nicht in deutscher Sprache, aber es ist auch so zu verstehen, oder?!

zu 2.

Ich glaube nicht, dass ich so alt werde, und ich will es auch gar nicht mehr. Ich wünsche mir geistig und körperlich fit bis zu meinem natürlichen Ende zu leben, wie es sich wohl auch die meisten anderen Menschen wünschen.

zu 3.

Ja, ich habe Höhenangst, ganz schlimm sind Gittertreppen, die hoch hinauf führen, da darf ich nicht hinunterschauen.

Als ich letztens im Arp-Museum noch einmal die Betonsäulen im Treppenschacht fotografierte bekam ich je weichere Knie, je höher ich gestiegen bin; da hilft nur immer wieder sehr bewusst zu atmen und der Realitätencheck…

zu 4.

Einen generellen Glücksmoment kann ich nicht benennen, aber ich erinnere mich immer wieder an einen Moment in den Bergen, oberhalb des Gardasees, mein damaliger Partner und unser Sohn schliefen noch, ich ging einen kleinen Pfad hinauf, um meine Morgentoilette zu verrichten, zarte Nebel stiegen vom See in die Berge hinauf, ein Hahn krähte, die Sonne ging auf und da hockte ich, atmete Frieden und war einfach nur glücklich!

zu 5.

Es gibt einige solcher Speisen, alle haben etwas mit Fleisch zu tun, ganz schlimm ist Wurstsuppe und sind jegliche Form von Innereien.



Ich habe immer Mühe mit den Nominierungen, an drei Frauen denke ich, wer sich außerdem gerufen fühlt, möge sich die Fragen mitnehmen und sie beantworten.

Es bleibt bei den drei ersten Fragen, wichtig dabei ist, dass es drei Dinge sind von denen du meinst, dass sie noch keiner von dir weiß und dies trotzdem in die Öffentlichkeit darf. Meine fünf Fragen sind diese:

  1. Was ist dein Antidot gegen die Schwere des Lebens?
  2. Was möchtest du in deinem Leben nicht missen?
  3. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du dann jetzt sofort tun oder dir anschaffen oder wen unterstützen?
  4. Gibt es etwas was du ganz anders machen würdest, wenn du heute auf dein Leben zurück schaust?
  5. Was möchtest du auf alle Fälle noch in deinem Leben machen/verwirklichen?

Marie

Gerda

die Springerin

Bitte nicht das Titelbild und den Hinweis wer dich nominiert hat vergessen, und bitte denke an die Regeln (s.o.).

Danke und viel Spaß!