Novemberleuchten

Am Montag war es, als ich einen Besuch machte. Auf meinem Hin- und Rückweg und mittendrin musste ich immer wieder innehalten, um dieses zauberhafte Leuchten, das noch immer in der Welt ist, zu fotografieren. Es ist zwar kalt am Abend und am Morgen geworden, aber während des Tages gibt es noch immer jackenlose Stunden.

auf dem Hinweg

mittendrin

noch während des Aufbruchs entdeckt

am Stausee

am Fluss

Das sind die Momente, die mir Kraft für die übervollen arbeitsreichen Novemberwochen schenken, die mich glücklich machen.

Noch viel mehr Bilder habe ich in meinem innerem Fotoalbum gespeichert. Es sind die zauberhaften Nebelmorgende, wenn ich vom Berg ins Tal zur Arbeit fahre, bei denen keine Zeit für die Fotografie bleibt, was ich aber mitnichten bedauer. Es sind die inneren Bilder, die mich auf besondere Art nähren und mit Freude erfüllen.

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Rückblick – Oktober 2018

Der Oktober ging so schnell vorbei!

Heute zeige ich wieder Fotos vom vergangenem Monat, die ich bislang noch nicht gezeigt habe. Viel war ich nicht unterwegs. Zweimal habe ich mir einen Virus im Kindergarten eingefangen und hütete Bett und Wohnung, sodass ich auch einige Stillleben fotografierte. Kaum war ich wieder genesen war die To-Do-Liste lang. Manchmal freue ich mich schon jetzt aufs Rentnerinnendasein!

Stillleben

Vor der Türe

Ein Sonntagsspaziergang mit dem Liebsten

Im Garten

Das Hängebauchhausschwein freut sich über den verbliebenen Schnittmangold.

Noch ist wenig Wasser ist in den Bächen und kleinen Flüssen, aber es ließ sich Gold in ihnen finden und im Rhein auch.

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Nun gehen alle Kräfte nach Innen, die Nebelzeit kommt, seit Samstag regnet es immer wieder, es windet, wie gut das tut! Auf Wiedersehen Oktober, hallo November!

Zur Erinnerung, am kommenden Wochenende beginnt der zwölfmonatige Zyklus mit Bildern, Geschichten und Musik aus dem Alltag → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/


alle Bilder © Ulli Gau

Alltag – eine Idee

Alltag mal zwölf

Erinnert ihr euch an das Projekt von Zeilende, dem Zwölfmonatsblick?

Über dieses Projekt habe ich einige Blogger und Bloggerinnen kennengelernt, die mir ansonsten vielleicht nie begegnet wären.

Ich mag neue Begegnungen. Ich mag Netze.

Und ich mag einzelne Themen zu denen jede und jeder die eigenen Assoziationen per Wort, Bild oder Musik umsetzen kann.

Ich möchte dich dazu einladen einmal im Monat, ein Jahr lang, jeweils zum ersten Wochenende eines Monats, ein Bild, einen Text, ein Musikstück auf deiner Seite mit dem Thema „Alltag“ vorzustellen und dieses mit diesem Beitrag zu verlinken.

Gerne kannst du dafür das Logo übernehmen.

Damit auch für Außenstehende das Netz sichtbar werden kann, werde ich jeweils am darauffolgenden ersten Monatswochenende die Teilnehmenden mit den Links zu ihren Seiten veröffentlichen.

Bei aller Gier auf das Besondere, den Hyperkick, das weltbeste Foto zu machen oder den weltbesten Text zu schreiben oder … interessieren mich die Dinge, die während (m)eines Alltags eine Rolle spielen, die immerwiederkehrenden, wie die besonderen; diese zu würdigen, sie in einem speziellem Licht, einer spezieller Perspektive darzustellen. Das Feld ist groß, von der Zahnbürste bis zur Bushaltestelle …

Beginn ist am ersten Wochenende eines jeden Monats, dieses Mal also am 03./04.11. – ich freue mich, wenn du dabei bist.

Ich freue mich auch über die Weitervertreibung dieser Idee und bin gespannt.

Willkommen

Zur Erinnerung und als Beispiel:

die kleine Schönheit war einst auch ein Alltagsgegenstand, mehr von ihr gab es hier zu sehen → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/17/kleine-schoenheit/

Kleine Schönheit

Ein Spiel mit Perspektiven, Abständen und Blenden

Noch ist die kleine Schönheit kaum zu sehen, vielleicht weil man auch gar nicht weiß wonach man Ausschau halten soll, aber schon beim nächsten Bild wird sie sichtbarer.

Und nun wird es klar, das kennst du, oder?!

Die Gallerie öffnet sich, die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst

Licht – 20 –

Die Birke

Für mich ist die Birke ein Lichtbaum, in dem Feen wohnen.

Mancherorts ist die Birke ein Symbol für die Jungfräulichkeit, die junge Göttin, die weiße Frau. An anderen Orten ist sie der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Sie ist Symbol für Neubeginn und deswegen auch immer noch in vielen Orten der Maienbaum.

Gerade eben ist sie ein Oktoberbaum, sie hat dem Wind ihre Blätter geschenkt.

Mai und Oktober liegen sich gegenüber, ich bin ein Maienkind und liebe den Oktober so wie den Mai, vielleicht fiel mir deswegen vor ein paar Tagen die Birke ein, als ich mal wieder zeichnete.

Licht -19-

Die Serie „Licht“ setzt sich fort

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Alles begann 2015 →

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/07/22/licht-und-wind/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/08/26/wind-3-und-licht/

Mehr Beiträge findest du zum Thema Licht, wenn du in die Suchmaschine diesen Begriff eingibst, aber ich glaube, dass es an der Zeit ist eine Zusammenfassung zu machen. Eine schöne Winterarbeit! Noch ist Oktober, noch ist viel Draußenzeit.

Miniatur 008 2018

Das Rad der Zeit –

und plötzlich erschien in allem Grün und Gold ein Rot

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Es riecht so gut. Nach Herbst, nach Zwiebeln, nach Kartoffeln und Knobi, nach Feuer im Ofen und vor der Tür. Nach satten Bienen, reicher Ernte. Eichhörnchen springen in die höchsten Äste. Restliche Walnüsse und Eicheln zu ernten. Dorthin hat noch kein Wind gereicht. Noch kein Sturm. Nur Winde. Es riecht so gut. In der Stube und im Hof. Nach Laub und nach Ernte, nach verblassenden Farben, nach Fruchtbarkeit fürs nächste Jahr. Die Kräfte neigen sich der Erde zu. Ruhe. Frieden. Advent. Kein Kreuz. Nur Wiedergeburt. Jahr für Jahr. Bald.

Es riecht so gut.

Die Meriangärten in Basel

Eine Zugfahrt nach Basel

zu den Meriangärten

Am Samstag machte ich, zusammen mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen, einen Ausflug nach Basel in die Meriangärten. Schon jetzt weiß ich, dass ich dort nicht zum letzten Mal gewesen bin. Achtzehn Hektar Land lassen sich nicht mal eben so besichtigen.

Ich brauche Zeit und Muße zum entdecken, spüren und natürlich auch für die Fotografie. Das geht in einer Gruppe schlecht, zumal wir uns im Vorfeld entschieden hatten an einer Führung teilzunehmen, die ca. eine Stunde dauerte und während der wir sehr viel Wissenswertes über die Geschichte und Entstehung der Gärten erfahren haben. Nicht alles Gehörte findet in mir uneingeschränkte Zustimmung, dennoch überwiegt eindeutig das Positive.

Neben vielen eindrucksvollen, wunderschönen Gebäuden gibt es eine riesige Obstplantage, in der alte Obstsorten gehegt und gepflegt werden. Von ihr haben wir gar nichts gesehen. Auch war keine Zeit, um die Samenbank aufzusuchen, was ich sehr gerne getan hätte, da hier Samen von sehr alten Kulturpflanzen gesammelt, bewahrt und auch verkauft werden. Auf dem gesamten Areal wird biologisch gewirtschaftet, ob es sich nun um Obst, Gemüse, Kräuter oder Blumen handelt. Es ist eine große Mischung aus Parkanlage mit einzeln stehenden Bäumen, Kräuter- und Gemüsebeeten, Blumenrabatten, einem Rhododendrontal und vielem mehr (s. untenstehenden Link). Von all dem haben wir nur einen Bruchteil gesehen. Ich habe Lust auf mehr und das gerne zu jeder Jahreszeit!

Neben den Pflanzen spielen auch Tiere eine Rolle, so wird hier das Bündner Oberland Schaf gehalten, das vom Aussterben bedroht gewesen ist. Ich staunte über die sehr feine und weiche Wolle. Wäre es möglich gewesen hätte ich mir sofort 200 gr von ihr für Wintersocken gekauft, was aber eben nicht möglich gewesen ist, schade! Mehr erfährst du hier → https://www.lanarara.com/

Schaut einmal wie prächtig sie sind:

Heute wurden sie „vorgeführt“. Normaler Weise leben sie auf einer riesigen grünen Wiese mit großen, schattenspendenden Bäumen. Das nächste Mal möchte ich sie lieber dort antreffen, statt an der Leine, was weder ihnen, noch mir behagte.

Zu sehen waren außerdem alte Hühnersorten und eine Kaninchenart, deren Fell sehr ähnlich dem sibirischen Eichhörnchen ist, einst sehr begehrt für Pelzmützen. Man ging dann dazu über diese aus den Kaninchenfellen zu produzieren, um die sibirischen Eichhörnchen vor dem Aussterben zu retten. Nun ja, ich bin kein Fan von Pelzmützen oder anderen Kleidungsstücken wofür Tiere sterben müssen, aber ich muss gestehen, dass die Kaninchen äusserst hübsch gewesen sind, nur fotografiert habe ich sie nicht.

Gerne zeige ich euch nun einige Impressionen, ein anderes mal mehr, dann mit Muße …

Cynara cardunculus – die wilde Artischocke

Wildäpfel, Fenchelgrün, Buchweizen, mir unbekannt, eine kleine Coctailgurke, Dahlien, Erdbeerbaum

Ein kleines bisschen englischer Garten – hier wurde eine Hochzeit gefeiert. Ach, wie gerne hätte ich die eine und andere Dame und ihre Stöckis fotografiert 😉 , aber nun … stattdessen hatte ich Freude an dem herumstelzendem Graureiher, den Fischen im Teich und an all dem anderem „Schmuckem“.

 

Palmen – Licht und Schatten

Alle Galerien öffen sich, die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst

Mehr Informationen findest du hier → https://www.meriangärten.ch/de/besuch/in-den-gaerten/gartenplan.html 

Sonntagsbilder 41 2018

Septemberbilder ohne Worte – ein reicher Monat verabschiedet sich.

Wasserbilder

Im Wald und auf den Wiesen

Eine durstige Biene

In Gärten

Donnerstagabend, 27.09. Abendlicht – die Alpen sind zurück – Flugzeuge fliegen hin und her

Bei Anklick werden alle Bilder groß, die Galerien öffnen sich –



Einen friedlich schönen Sonntag euch.

Auf dem Weg

Licht und Schatten auf dem Weg

Grenzgebiete – zwischen Wildwuchs und Zivilisation

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Kulturland, wohin ich auch schaue

Alte Weiber spinnen unbeirrt ihre Netze

It is time we truly recognize that the era of the hunter is past.
This should be a more “feminine” era – an era when women make greater contributions to society. If we continue to devalue what women have to offer, we will continue harming women and continue overlooking and devaluing these virtues that are considered “feminine.” And these are precisely the virtues that the world needs more now.

Worte des 17. Karmapas, genannt Gyawang Karmapa, Ogyen Thinley Dorje

Alles fließt, alles ändert sich, immerfort –

Ich möchte Zöpfe flechten aus Altbewährtem und Neuem

die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst



Diese Bilder habe ich am Sonntag von einem langem Spaziergang mitgebracht. Einem Spaziergang, der bei allem wunderbaren Septemberlicht und der immer wärmer werdenden Sonne nicht unbeschattet gewesen ist.

Die Schatten nehmen überhand in den letzten Wochen und Tagen, das Säbelrasseln wird immer lauter, das Schweigen auf fb und twitter dazu könnte ich jetzt also als beredt bezeichnen? Wieso wird jetzt und hier nicht zu einer Massendemo z.B. in Berlin aufgerufen und ist Chemnitz stattdessen immer noch Thema?

In Bloghausen haben einige nicht geschwiegen:

11/9. Das große Spiel spitzt sich zu. Was tun? Sag NEIN!

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/1-handlungen-die-geeignet-sind-und-in-der-absicht-vorgenommen-werden/

nachdenkenswert:

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nicht-einmischen/

Ein Putsch jagt den anderen!