Sommerzeit ist auch Regenzeit …

… wenn alles gut geht.

Ich freue mich auch in diesem Sommer über jeden Regentropfen, die insgesamt zu wenig sind, um das Fichtensterben aufzuhalten, auch manche Birken sehen sehr traurig aus. Aber darum geht es heute nicht, sondern um Regenbilder.

Zugegeben, so ganz glücklich bin ich nicht mit der Ausbeute, ich hätte es gerne schärfer gehabt, was aber schwierig ist, wenn man im Regen steht, die Kamera zur kaputten und rostigen Regenrinne hält, um diesen einen Tropfen festzuhalten, bevor er fällt. Aber spannend war es!

Später fügte ich zwei Regenbilder zusammen und spielte mit dem Licht, den Kontrasten und verschiedenen Untergründen, das kam dabei heraus.

Ja, juchhu, ich „spiele“ wieder!

Nun bin ich auf eure Meinung gespannt.

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Sonntagsbild 21 2019

Minimalistisch

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Ich habe ein Faible für Minimalistisches, wobei hier die Frage noch offen ist, ob dieses Foto wirklich minimalistisch ist oder die Fülle des Lebens zeigt. Für mich ist es japanisch und letztlich kann man es auch unter der Rubrik „Miksang Fotografie“ einordnen.

Was meint ihr?

Wer mehr über die Miksang Fotografie erfahren will, folge dem Link oder lese bei Myriade – auch Gerda hat nun mit dieser Idee im Hinterkopf fotografiert → https://gerdakazakou.com/2019/05/22/miksang-fotografie/ und hier https://gerdakazakou.com/2019/05/24/in-lysos-garten-dokumentierende-und-miksang-fotos/.

Zum Thema „Minimalistisches“ habe ich euch noch zwei ältere Beiträge herausgesucht, bei denen für mich keine Frage offen bleibt.

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/06/06/bretagne-minimal/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/04/27/minimalistisches/

Ich wünsche euch einen beschaulichen Sonntag.

Alltag 7

Kinder, wie die Zeit vergeht! Und schwupps wird es schon wieder Zeit für den nächsten Beitrag zu meinem Alltagsprojekt, das seinen Anfang hier genommen hat → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/.

In der letzten Runde = Alltag 6 habe ich zweiundzwanzig Beiträge von euch gezählt, zwei davon sind von dergl.

Vielen herzlichen Dank für eure Teilnahme und die wieder sehr spannenden Gedanken, Erfahrungen und Eindrücke aus eurem Alltag.

Die Linkliste dazu findest du unten.



Alltag 7

Vor einigen Wochen wünschte sich Karin (von dem Blog  diesunddasundnochvielmehr) von mir, dass sie mir einmal bei der Erstellung einer meiner Fotomontagen über die Schultern schauen dürfe. Da die Fotografie und auch die Fotomontagen und Collagen zu meinem Alltag gehören, möchte ich ihr gerne diesen Wunsch erfüllen.

Für die Darstellung habe ich ein Bild ausgewählt, dass bei Gerdas und meinem Ping Pong eine Rolle spielte, zumal unser Ping Pong seit einigen Wochen auch ein Bestandteil meines gestalterischen Alltags geworden ist. Mein Ping 009 an Gerda lautete: SIE IST SO SCHÖN …

Sie ist so schön …

Gemeint war die sehr alte Darstellung einer Fruchtbarkeitsgöttin, die ich während der Baseler Museumsnacht Ende Januar entdeckte und auch noch einmal im April fotografierte, allerdings in einem etwas anderem Licht, was aber nun sekundär sein soll.

Mich stört, besonders bei fotografierten Skulpturen, oftmals das Drumrum, sodass ich dann später am PC die Skulptur ausschneide. Dies mache ich mit „gimp“, einem kostenlosem Fotoprogramm; das Werkzeug hierfür heißt dort „freie Auswahl“, bei anderen Fotoprogrammen „Lasso“. Manchmal wähle ich auch den „Zauberstab“, die rechteckige oder ovale Form oder die Werkzeugfunktion „nach Farbe auswählen“; und manchmal alles zusammen, weil es vieles vereinfacht.

So schaut das Foto danach aus – die schwarzgrauen Kästchen bedeuten, dass der Hintergund durch das Ausschneiden und der Verwandlung von einem weißen in einen transparenten Hintergrund stattgefunden hat. Damit der Hintergrund auch weiterhin transparent bleibt, muss ich das Bild im png-Format abspeichern. Das schaut dann so aus (Foto vom Bildschirm).

Nun folgt die Suche nach einem Hintergrund. Dafür habe ich diverse Ordner angelegt, aus denen ich auswähle. Meistens habe ich schon eine Vorstellung, sodass ich nicht ewig suchen muss, ein anderes Mal wird es eine Odysee durch mein Bildarchiv, bis es passt.

Zum einen fotografiere ich Hintergründe sehr absichtlich und speicher sie unter dieser Rubrik mit ihren Unterordnern ab, oder aber ich schneide aus anderen Bildern einen farbigen Ausschnitt aus und spiele dann mit den Größen und den Farbigkeiten, bis es für mich stimmt. Manchmal aber benutze ich auch eine ältere Fotomontage, wie zum Beispiel bei meinem Pingbild Nr. 31 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/04/26/ping-pong-30/. Hier fügte ich den blauen Stierkopf und die kleine Stierskulptur aus dem Baseler Antikenmuseum – Sammlung Ludwig – ein, siehe hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/04/30/rueckblick-april-2019/.

Ein anderes Mal benutze ich Zeichnungen von mir, entweder als Hintergründe oder als einzufügende Objekte, wie beim nächsten Bildbeispiel. Der Himmel war wie er war, hier habe ich nichts verändert, über ihn legte ich meine Zeichnungen, die ich zuvor auf gimp ausgeschnitten und die Farben umgekehrt hatte (Negativ-Effekt).

Dieses Bild setzte ich auch für Gerda und mein Ping Pong 017 ein, kehrte aber noch einmal die Farben um.

Als sich der Abend über das Land legte …

Doch zurück zu dem heutigem Beispiel. Für das obige Bild „Sie ist so schön …“ wählte ich diesen Hintergrund aus.

Stimmt, auf der fertigen Fotomontage sieht er anders aus, weil ich das Bild, dieses Mal auf photoscape (einem weiterem kostenlosen Fotoprogramm), gedreht und gespiegelt habe. In diesem Programm füge ich dann auch die zuvor ausgeschnittenen Objekte ein.

Später schnitt ich nur die schwarze Linie aus (ja, auf gimp: ausschneiden, weißen Hintergrund in einen transparenten wandeln,  speichern) und fügte diese in das Bild ein.

Ich spiegelte, drehte, schob, verschmälerte und wendete, bis ich sie so hatte, wie es mir vorschwebte – und das geht auf photoscape wirklich leicht.

Nun musste ich nur noch die zuvor ausgeschnittene Fruchtbarkeitsgöttin einfügen, wieder hieß es verkleinern und hin- und herschieben, bis es passte. Fertig war das Bild.

Nur eine Frage bleibt offen, nämlich was auf dem Hintergrundbild eigentlich zu sehen ist – hier das Original und nach der Aufhellung, wie ich es schon oben gezeigt habe.

Was ich fotografiert habe, verrät der Untertitel. Dafür kannst du mit der Maus über das Bild fahren oder es zum Vergrößern anklicken.

Ja, es gibt auch andere Verfahren, aber das Prinzip bleibt immer das Selbe: Hintergrund und Objekte auswählen, ausschneiden, einfügen, schieben, vergrößern, verkleinern, Farben verändern oder nicht, alles andere ist der Künstlerin Brot und des Künstlers auch.

Nun hoffe ich, dass du, Karin, und auch du und du … eine Vorstellung davon bekommen habt wie ich arbeite und es euch Spaß gemacht hat, mir über die Schulter zu schauen.


Und weil es passt und weil mein Alltag auch die Worte sind, hänge ich dieses noch an:

Wenn ich malen sollte …

Wenn ich dir meine Freude malen sollte, obwohl ich gar nicht malen kann, nur so ein bisschen, wie ein großes Kind mit links vielleicht, dann malte ich dir einen Luftballon. So einen, der mit Gas gefüllt ist, dem wir beim Steigen ins Unendliche zuschauen könnten. Einen, der knallrot wäre, mit einem Clowngesicht darauf und angeklebten großen Ohren, die im Wind wackelten. Dessen Zipfel gepunktet wäre, so ganz in Clownmanier.

Wenn ich dir dann meine Wut malen sollte, dann würde es nur so zackig rot blitzen, über das ganze Blatt, mit spitzer Mine über Scherbenhaufen hinweg, die ein Loch ins Papier geschnitten hätten.

Die Angst wäre schwierig, so als großes Kind mit linker Hand und doch hockte da plötzlich ein Mädchen, geduckt im Dunkel. Gerade noch könntest du ihre Silhouette sehen, die in der Ecke kauert, nur das Weiß ihrer weit aufgerissenen Augen schreien dich an.

Und wenn ich dir meine Traurigkeit malen sollte, dann nähme ich ein Blatt und färbte es tieftiefblau, fast schwarz, nur am Rand wäre ein heller Streifen Sand, worauf ein verendeter Wal läge. Sein Blut vermischte ich mich mit dem tiefen, tiefen Blau. Am Ende wäre es so dunkel wie das Blatt.

Und wenn ich dir mein Glück malen sollte, dann nähme ich uns zum Untergrund, strich mit dem Pinsel noch einmal alle Falten glatt, über unseren Köpfen sausten die Schwalben, um uns herum ein Rot, ausgelassen wäre unser Tanz.

Wenn ich dir meinen Hass malen sollte, so würde ich das erste Mal den Pinsel ins dreckige Braun hineintauchen, dem, ohne einen Stich rot darin und keinem Licht. Später könnte man Stacheldrahtzäune, qualmende Schornsteine, Hakenkreuze, Waffen und Soldatenstiefel erkennen, damit wäre alles klar gesagt.

Wenn ich dir dann noch meine Liebe malen sollte, dann setzte ich leuchtendes Bunt auf strahlendes Weiß, ließ Licht und Raum im Gelb, Rot, Grün, Blau und Türkis, offene Türen schwebten im Schwerelos und hauchdünne weiße Gardinen wehten zum geöffneten Fenster hinein.

ausgegraben hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/04/08/wenn-ich-malen-sollte/



Nun freue ich mich auf eure Kommentare.

Und ich freue mich auch auf eure Beiträge in dieser 7. Runde – wir haben den Zenit überschritten, noch fünfmal Alltag mit seinen vielen Facetten – und wir haben schon jetzt bewiesen, dass Alltag alles andere als grau ist. Und das ist doch ganz  wunderbar!

Willkommen ist wieder Jede und Jeder, ob nun als Quereinsteiger*in oder nur in dieser Runde oder überhaupt und immer wieder.

Manchmal gibt es bei der Einen oder dem Anderen eine Verspätung, auch okay!

Und du weißt ja … bitte verlinke deinen Alltag mit diesem hier, so finde ich dich schnell und unkompliziert und kann dich genauso schnell und unkompliziert auf die Linkliste für den nächsten Beitrag/Alltag 8 im Juni setzen. Merci vielmals.



Die Linkliste

Falls ein Link nicht funktionieren, oder ein Beitrag fehlen sollte, dann teile mir das bitte mit, ich werde den Fehler so schnell wie möglich berichtigen. Danke.

https://pawlo.wordpress.com/2019/03/30/alltag-unter-baumen/

https://worteausdemwunderland.wordpress.com/2019/04/05/alltag-april/

https://erntetank.wordpress.com/2019/04/05/alltag-00006/

https://alpinerot.wordpress.com/2019/03/31/ein-museum-luegt-sich-in-die-tasche-sachtext/

https://alpinerot.wordpress.com/2019/04/26/eine-gute-volta-ein-sachtext-fuer-ullis-projekt-alltag/

http://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-6/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/04/05/alltag-6-die-dose/

https://voller-worte.de/alltag-april-2019/

https://fundevogelnest.wordpress.com/2019/04/05/fuer-ulli-gaus-alltags-projekt-aus-dem-nestalltag-3/

https://gerdakazakou.com/2019/04/05/alltag-6-zusammenleben-mit-tito/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/04/05/alltag-april-2019/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/april/zu_ullis_projekt_alltag_6

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/04/06/alltag-das-immerwiederkehrende-6/

https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2019/04/07/ein-samstag-im-april/

https://mitziirsaj.com/2019/04/07/alltag-vi-giesinger-traumwohnung/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/04/07/alles-neu-macht-der-april-april/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2019/04/07/alltag-maerz-2019/

https://fuenfprozentfrau.blogger.de/stories/2719960

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/04/08/alltag-6-12-die-deutsche-sprache/

https://susannehaun.com/2019/04/10/alltag-6-susanne-haun/

https://kopfundgestalt.com/2019/04/10/meine-makromanie/

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/04/14/alltag-april/



Was bisher geschah – Beiträge 1-6

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/01/05/alltag-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/01/alltag-4/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/03/01/alltag-5/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/04/05/alltag-6/

 

Alltag 6

Herzlich Willkommen zur sechsten Runde mit Bildern und/oder Texten aus meinem Alltag. Seit Alltag 4  veröffentliche ich meinen monatlichen Beitrag am ersten Freitag eines Monats. So habe ich Luft euers anzuschauen, zu lesen, zu kommentieren und in die Linkliste aufzunehmen

Für die Leser*innen, die neu hier sind: dieses Projekt nahm seinen Anfang im letzten Oktober → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/.

Im November sind wir dann gestartet, wir waren von Anfang an Viele und wurden dann mehr und mehr. Schön ist das! Nicht immer können alle jeden Monat oder nicht genau am ersten Wochenende des Monats und manchmal schreiben einzelne Teilnehmer*innen auch zwei oder drei Beiträge, dieses Mal ist Agnes mit zwei Beiträgen dabei … Willkommen, so wie es passt und Freude macht!

Wie immer erscheint am Ende meines Beitrags die Linkliste zu allen Teilnehmer*innen zum Alltag 5. Falls Jemand fehlt oder irgend etwas nicht funktioniert, dann sagt bitte Bescheid – merci.

Habt vielen herzlichen Dank für alle eure Facetten, die noch immer nicht ausgeschöpft zu sein scheinen. Immer wieder taucht etwas völlig Unerwartetes auf und genau das macht dieses Projekt aus und das ist meine Freude.

Herzensdank an euch alle.

Ich freue mich auf die sechste Runde!

Bitte verlinke deinen Beitrag für die neue Linkliste im Mai mit diesem hier. Besten Dank.



Alltag 6 also … Bilder aus meinem Alltag mit Pflanzen

Wer hier schön länger liest, weiß, dass ich den Pflanzen und Kräutern ganz besonders zugetan bin. Sie begleiten mich durch meine Alletage hindurch, sei es, dass ich im frühen Jahr beginne sie für die Winterteezeit zu sammeln, sei es, dass ich sie im Garten ziehe, sei es, dass ich viele Jahre damit verbrachte sie aus nächster Nähe zu fotografieren, sei es, dass ich die Pflanzenwelt rund um das Jahr beobachte und studiere und noch immer nicht das Gefühl habe, ich hätte ausgelernt oder zuende beobachtet.

Vor zwei Jahren pflanzte ich eine Schneerose in den neuen Garten. Sie hat sich prächtig entwickelt. Ob Schnee, Eis, Regen oder Sturm, sie blühte in diesem Winter von Dezember bis Februar. Im März begann das nächste Stadium, sie verblüht – noch immer!

Im Dezember

die Galerien öffnen sich, die Bilder werden groß, wenn du ein Bild anklickst

Die Schneerose = Helleborus niger, auch Christrose genannt oder schwarze Nieswurz, ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine Heilpflanze. Sie gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse und ist somit „an sich“ giftig. Aber erstens, macht immer die Dosis das Gift und zweitens, gilt es zu wissen, welcher Teil einer Pflanze in der Naturheilkunde ihren Einsatz findet. Hier sind es die Wurzeln und manchmal auch die Blätter. Von ihrem Pulver (Wurzel) eine Messerspitze pro Tag genossen und du wirst Einhundertdreißig Jahre alt – wenn du das willst. Wenn eine Pflanze dies vermag, dann zeigt dies schon ihre besondere Kraft, die ja besonders sein muss, denn was blüht schon inmitten von Schnee und Eis?!

Nur kurz zu ihrer Wirkungsweise: Es ist davon abzuraten Eigenversuche zu machen, da sie eben giftig ist. Heute wird Helleborus niger hauptsächlich in der Homöopathie verwendet. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, setzte sie bei chronischen Kopfschmerzen und bei der Wassersucht = harntreibend ein, um nur zwei Felder zu benennen, die Liste ihrer Einsatzmöglichkeiten ist lang.

Mir geht es heute, hier und jetzt darum euch die verschiedenen Stadien der Schneerose zu zeigen, ihre Ausdauer und Schönheit.

Im Januar

Anfangs duckten sich die Knospen und Blüten noch unter den großen, Schutz gewährenden Blättern. Während der warmen Februartage erblühte sie voll und ganz und jetzt konnten auch die Blüten und Knospen über das schützende Dach der Blätter hinaus wachsen.

Im Februar

Jedes Stadium hat seinen ganz eigenen Reiz. Bezogen auf das menschliche Leben, spricht mich gerade eben das Märzstadium sehr an. Wieviel Farbe und Anmut sie im Welken zeigt, wie sie noch ihre Samen hält, wie sie sich der Welt geöffnet hat, um sich zu verschenken!

Im März

Am 01. April



Die Linkliste

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/03/01/alltag-5-kurzfristiger-alltag/

http://voller-worte.de/blog/2019/03/01/alltag-maerz/

http://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-5/

https://gerdakazakou.com/2019/03/01/alltag-5-mittagessen/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/03/02/alltag-maerz-2019/

https://worteausdemwunderland.wordpress.com/2019/03/01/alltag-maerz-aufforderung-zum-tanz/

https://erntetank.wordpress.com/2019/03/02/alltag-00005/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/03/02/alltag-ist-ein-strassentier/

https://alpinerot.wordpress.com/2019/03/02/viereinhalb-wochen-ein-sachtext-fuer-ullis-projekt-alltag/

https://kopfundgestalt.com/2019/03/02/phrasen-durchpflugter-alltag/

https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2019/03/03/ein-samstag-im-maerz/

https://mitziirsaj.com/2019/03/01/warten-alltag-v/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2019/03/03/alltag-februar-2019/

https://fuenfprozentfrau.blogger.de/stories/2716159

https://fundevogelnest.wordpress.com/2019/03/03/fuer-ulli-gaus-alltags-projekt-aus-dem-nestalltag-2/

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/03/03/alltag-4-12-pflanzen/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/03/03/alltag-das-immerwiederkehrende-5/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/maerz/zu_ullis_projekt_alltag_5

https://agnesblogsite.wordpress.com/2019/03/05/gucken-oder-sehen-wahrnehmungen-im-alltag/

https://agnesblogsite.wordpress.com/2019/03/27/abendritual/

https://susannehaun.com/2019/03/05/alltag-5-susanne-haun/

https://versspruenge.wordpress.com/2019/03/12/alltagswege-eine-melodie/

https://castorpblog.wordpress.com/2019/03/12/alltagswege-eine-melodie/

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2019/03/13/alltag-maerz/

Von Null bis Acht

https://pawlo.wordpress.com/2019/03/02/alltag-5-ein-gruss-aus-meinem-atelier/



Was bisher geschah – Beiträge 1-5

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/01/05/alltag-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/01/alltag-4/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/03/01/alltag-5/

 

Sonntagsbilder 13 2019

Drei – eins – zwei

Drei Bewegungen

-1-

-2-

-3-

Eine Begegnung

draufklick = große Bilder

Zwei Videos

Darf ich vorstellen: meine Freundin Margita Haberland – einst Sängerin von „Abwärts“, Performancekünstlerin, Schauspielerin und Musikerin

Cambra Skadé – der Geschichtenbaum

Es erstaunt mich nur ein bisschen, dass auch hier rote Fäden auftauchen, ich fühle mich Cambra immer wieder verbunden, spüre Verwandtschaft, die sich von Zeit zu Zeit in Synchronizitäten zeigt.

https://www.yumpu.com/de/document/read/62472095/der-geschichtenbaum

habt´s schön heute …

Im Märzen der Bauern oder …

… ja, wir haben Wetter,

ihr auch! Und ich habe wieder freie Sicht, weil der Vermieter die Äste vor meiner Sicht beschnitten hat (s.o). Die andere Richtung zeigt, dass es nun wirklich Frühling wird, der Belchen hat seine Schneekappe abgegeben.

So gern hätte ich euch viel mehr Bilder von den Dramenhimmeln der letzten Tage gezeigt, aber ich hatte zu tun, sodass ich euch nur noch diese Bilder vom Sturm zeigen kann.

Den Rest müsst ihr jetzt imaginieren: all dieses Sprudeln, Sausen, Sprutzeln, Rauschen und Tosen der wiederbelebten Bäche und Flüsse; die, an den Rändern, überschwemmten Wiesen; die, nur noch wie eine Illusion, erscheinenden Restschneeflecken auf dem alten Berg, all die sich selbst jagenden Wolkenfelder … Und … ihr dürft lauschen, all dem Prasseln des Regens, dem Geheul der Windes … ja, der Winter wird weggejagt.

Immer mehr Vögel singen am Morgen und am Abend: Frühling, Frühling wird es nun bald.

Himmelsweite

Himmel ist Weite – Weite ist Himmel

Wenn ich jetzt nur noch wüsste, wie diese Phänomene entstehen, wie man sie nennt und sie sich dann auch noch über ein, zwei Stunden über den späten Nachmittag halten? Ich freue mich, wenn die Damen und Herren der Physik sich aufgerufen fühlen …

Abendstimmung im Februar  auf dem altem und dem neuem Berg

Stilles Frohlocken.

Ich denke an den Schneeglöckchentanz (siehe Galerie I).

Alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst.

Ich wünsche euch eine beschwingte Woche.

Und erstens kommt es anders …

… und zweitens als man denkt –

Heute mag ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ja, ich war auf dem alten Berg, Tauwetter war es, als ich am Donnerstagabend dort angekommen bin.

Einerseits habe ich mich noch an Schnee und Formen erfreut und genoss die wärmende Sonne, andererseits war ich wieder einmal froh, dass diese Schneemassen nicht mehr meinen Alltag bestimmen.

Dennoch hatte ich ein paar Hürden zu nehmen: vereiste Parkplätze auf dem Arbeitsplatz, eine Rutschpartie zum Arbeitsplatz hinein. Nein, es ging nicht alles gut, einmal bin ich gestürzt, einmal musste ich die Schuhe ausziehen und auf Socken die wenigen Meter vom Parkplatz zum Haus gehen. Spikes stehen nun auf meiner Einkaufsliste, noch einmal passiert mir das nicht und ob der Winter nun dort oben dem Ende zugeht ist, wie immer, ungewiss. Mein Glück ist, dass außer meinem Schrecken nichts weiter gewesen ist.

Am Sonntag waren schon am Morgen Plusgrade – wunderbar! Aber eben, in den Bergen kann man sich nicht in Sicherheit wiegen. Schon am Mittag kündigte sich „Wetter“ an. Nur noch über den weit entfernten Alpen schien die Sonne, graue Wolken zogen über dem Schwarzwald auf.

Und dann kam ein Wintergewitter mit Sturm und mächtig viel Schnee im Gepäck. Die Temperaturen fielen von +7° auf -2° innerhalb einer Stunde. An eine Heimfahrt dachte ich nicht mehr, saß stattdessen geborgen im alten Haus und war dankbar bleiben zu können.

Erst heute waren die Straßen wieder frei. Endlich wieder Zuhause angekommen, hatte ich Freude an schneefreiem Land und dem Himmelsblau im Brunnen.

Nun braucht es noch etwas Zeit, bis die Stube wieder richtig warm ist und um eine Runde durch Bloghausen zu wandern. Schön ist es wieder hier zu sein!

Habt vielen herzlichen Dank für alle eure Kommentare. Wenigstens die habe ich mittlerweile beantworten können. Und bald gibt es auch das Pong auf Gerdas Ping → https://gerdakazakou.com/2019/02/06/ping-pong-001-2019/ und https://gerdakazakou.com/2019/02/09/ping-ping-ping-die-dampfende-suppe-wartet-auf-den-esser/

Sonntagsbilder 06 2019

Original und Fälschung – Scherenschnitte 002 2019

Original

und Fälschungen

Es sind selbstredend keine wirklich Fälschungen, ich habe das Originalfoto nur mit verschiedenen Filtern bearbeitet. Man könnte also von Ver-Fälschungen sprechen. Doch auch schon das erste Foto ist in keinster Weise so wie das Original – ein  weißer Scherenschnitt auf hellgelbes Papier gelegt, da hat schon die Kamera „verfälscht“. Um beide Motive klar und deutlich wiederzugeben, habe ich sie separiert und auf meinen schwarzen Bildschirm geheftet. Das schaut dann so aus:

Original

und Ver-Fälschungen

Auf dem Bildschirm

Bei diesem Objekt war schon das erste Foto verfälscht, weder ist der Scherenschnitt weiß, noch der Hintergrund hellgelb. Aber mit nur einer schwachen Lampe und mitten in der Nacht verwundert mich das nicht. Ich finde es sehr spannend wie sich die Farbverläufe, je nach benutztem Filter verändern.

Ja, viele von euch kennen das! Gerda Kazakou macht dies oft mit ihren Zeichnungen und irgendwann bin ich dann neugierig geworden, wie das bei mir aussehen könnte. Unterschiedliche Fotobearbeitungsprogramme ergeben unterschiedliche Wirkungen. Hier habe ich mit „photoscape“, einem kostenlosen Bearbeitungsprogramm, gearbeitet. Dieses Programm ist leicht zu handhaben und birgt sehr viel mehr Möglichkeiten als man auf den ersten Blick meint. In Photoshop fummel ich mich immer noch ein und gimp, seine kostenlose Alternative, benutze ich fast nur, um auszuschneiden.

Ein weiterer neuer Scherenschnitt, nur mit dem Bildschirm als Hintergund

und eine Zusammenführung, bei der ich allerdings das obere Motiv am PC nachbearbeitet habe

Dazu hörte ich diese feine, meditative Musik – Ludovico Enaudi – The Earth Prelude

Habt´s schön heute!