Alltag 12 2019

Und somit kommen wir ans Ende, der Kreis schließt sich. Letztes Jahr im November startete ich mit dem Alltagsprojekt, also endet es im Oktober. Aber ein Jahr hat dreizehn Monde, nicht?! Darum wird es von mir einen allerletzten Beitrag Anfang November geben, sozusagen ein Dessert, in dem ich auch die Links derjenigen einstellen werde, die bei dieser letzten Runde teilgenommen, und ihren Beitrag mit diesem hier verlinkt haben. Ohne diesen Link wird es nicht funktionieren – Dankeschön!

Wie immer findet ihr die Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der elften Runde unten. Euch treuen Seelen meinen herzlichen Dank für eure Unermüdlichkeit bei diesem Einjahresprojekt!

Sollte ich jemanden übersehen haben, dann sag bitte Bescheid, ich füge dann deinen Link gerne noch hinzu. Merci vielmals.

Mir hat das Alltagsprojekt große Freude gemacht. Herzensdank an alle, die mitgemacht haben, ob nun einmal oder zweimal oder zwölfmal. Ihr alle habt gezeigt worum es mir ging: Alltag ist NICHT grau in grau. Er ist voller bunter Facetten, er schenkt uns ein Gerüst für unser Tun und Wirken, ob es die Tasse Kaffee oder Tee am Morgen ist oder das über die Monate sich wandelnde Atelier oder der Tanz, der eingeübt wird und zig Alltage später in den Beinen sitzt, als wären sie damit geboren worden. Ob es die Wege von hier nach dort sind, oder die Listen voller To-Do’s, die Rasur am Morgen (die Gerhard auf seinem Blog „Kopf und Gestalt“ dann leider doch nicht gezeigt hat …), die Lieblingstasse oder die Tassensammlung an sich oder der Nichtbeitrag, der dann eben doch ein Beitrag gewesen ist, die arbeitsamen und nachdenklich stimmenden Seiten oder die mal freudigen, mal schweren Schritte durch die Alletage, alles gehört(e) dazu; alles durfte gewürdigt werden und ist es von euch auf mannigfaltige Weise.

Zugegeben, die Liste der Teilnehmenden ist mit dem Fortgang und der Dauer des Projekts zurückgegangen, auch die Kommentare, aber so ist das vielleicht, wenn ein Projekt ein Jahr lang dauert? Ich bin dennoch rundum zufrieden und dankbar, habe ich doch nicht nur viele unterschiedliche Gedanken gelesen und Wandelbilder gesehen, sondern auch Einblicke in eure Alltage erhalten. Nochmals ein herzliches Dankeschön dafür…


Da mein September von vielen Gängen bestimmt gewesen ist, zeige ich euch heute spätsommerliche, alltägliche Schritte über meine Terrasse als Diashow. Wem die Diashow zu langsam geht, kann manuell weiterklicken und einen ganz eigenen Rhythmus finden, vielleicht zum Takt von Poppy Ackroyds Musik, dann wird der Gang zu einem Tanz (ihr wisst es schon längst, Musik und Tanz gehören auch zu meinem Alltag) – enjoy!

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.



Die Links aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der elften Runde:

https://erntetank.wordpress.com/2019/09/01/alltag-00011/

https://eulenschwinge.wordpress.com/2019/09/01/alltag-september-01-09-19/

https://gerdakazakou.com/2019/09/01/alltag-11-schattensuche-abschied-vom-august/

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/09/03/alltag-11-12-wofuer-wir-lernen/

https://pawlo.wordpress.com/2019/09/04/alltag-11-alles-im-eimer-everything-in-the-bucket/

https://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-11/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/09/07/alltag-september-2019/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/september/zu_ullis_projekt_alltag_11

https://www.jaellekatz.de/fragen/nicht-auszudenken-nicht-drueber-nachdenken

https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2019/09/08/ein-samstag-im-september/

https://susannehaun.com/2019/09/07/alltag-11-susanne-haun/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/09/12/wenn-der-sommer-zur-neige-geht/

https://agnesblogsite.wordpress.com/2019/09/12/rueckzug-vom-alltag-mandala/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/09/08/alltag-oder-das-glueck-einen-zu-haben/

https://driftout.wordpress.com/2019/09/27/alltag-ist-wundertute-hamburg-gertrud-kolmar-preis-fixpoetry-pega-mund/

https://worteausdemwunderland.wordpress.com/2019/10/01/alltag-august-die-wuerde-des-montags/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/09/08/alltag-11-unsichtbarer-alltag/


Die Idee → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/

Was bisher geschah:

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/11/03/alltag-1/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/01/05/alltag-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/01/alltag-4/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/03/01/alltag-5/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/04/05/alltag-6/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/05/03/alltag-7/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/06/01/alltag-8/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/06/29/pausenzeichen-und-alltag-9/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/08/13/alltag-10/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/09/06/alltag-11/

Formen und Linien

Zuhause

Alle Bilder sind mit der Handykamera aufgenommen – Filter „sketch“

Ein Motiv und eine Bearbeitung

Eine erste Bearbeitung zeigte ich letzten Sonntag → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/09/29/sonntagsbild-33-2019/. Manche von euch fanden schade, dass der leuchtende Hintergrund mehr verblasste, nachdem ich das Kissenbild darüber gelegt hatte. Nun habe ich noch einmal nachgearbeitet, es leuchtet nun wieder mehr:

Ein weiteres Motiv (s. in der Galerie oben), das ich bearbeitet und auf drei unterschiedlich farbige Untergründe montiert habe.

Danach habe ich das Motiv noch mehr reduziert, mich für ein Himmelsfoto als Hintergrund entschieden und beide zusammenmontiert.

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

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Mir hat es schon immer Freude gemacht durch unterschiedliche Hintergründe unterschiedliche Wirkungen zu erzielen. Ist die eine Variante kühl und lässt mich an Fjordlandschaften denken, ist die zweite warm, ich denke an China, bei der dritten an Kohlehalden im wiederbegrüntem Ruhrgebiet, die vierte … tja … ich glaub, dort bin ich noch nie gewesen –

Septemberrückblick 2019

Ein Kleinod

Grüne Berge und Täler

An der kleinen Wiese, die ein Flüsschen ist –

Eine Wiese, die eine Wiese ist – die letzte Mahd

Flussabwärts an der kleinen Wiese, die keine Wiese ist

Faszination Steinbruch

Zeit zu rasten

Herbstanfang

Zeit für die Kartoffelernte

An einem frühen Abend im warmen Septemberlicht

In der Nacht

Auf, in den goldenen Oktober!

Oktober 2018

Orangezeit im Garten

Diese zauberhaften Ringelblumen

 

Dieses allsommerlich verzaubernde Schlafmützchen

 

Die kleinen wunderlichen Nebenbeis

Die wunderhübsche Margaritenwiese hinter dem Gartenzaun

alle Bilder werden groß, die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst

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Heute also war die Welt wieder bunt, vor allen Dingen orange und auch gelb (was ich hier aber gar nicht zeige) und ein bisschen rosa und viel grün mit weiß und himmelsblau.

Spätsommerimpressionen 2019

So viele schöne Tage, so viel Schönheit in der Welt –

In und um den Garten herum

Was so rumsteht

Am Fluss

Blumig in drei Varianten

Durchlässig 06/07 2019

Licht und Schatten

die Galerien öffen sich, wenn du ein Bild anklickst

Bilder, die niemanden weh tun. Bilder, die Schönheit und Freude teilen möchten – meinen Blick auf die Schönheit der Welt, meine Freude.

Freude und Segen auf eure Wege – am Freitag den Dreizehnten.

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen

Mit Facettenaugen schauen oder so tun als ob.

Auf die Idee für die unteren Bilder hat mich Gerda gebracht → https://gerdakazakou.com/2019/09/08/tagpfauenauge-und-vermutungen-ueber-sein-sehen-3-farb-zeichnung-bearbeitungen/, ich erinnerte mich an einen meiner Lieblingsbeiträge von 2014 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/08/23/blaue-stunde-13-die-nomadin-in-der-strassenbahn/ darin heisst es u.a.:

… Es geht um den Unterschied vom Korn zum Körnchen. Von einer Sicht aus einer Linse zum dreitausendteiligen Facettenauge einer Libelle. Man stelle sich das vor!

https://cafeweltenall.files.wordpress.com/2014/08/0133-23-08-14-sichtweisen.jpg

Dreitausend Facettchen. Kaleidoskopbilder. Eine winzige Bewegung, ein kleines Schütteln oder Verrutschen, ein neues Bild.

Leben in Scherben. Scherben zu Mosaik. Mosaik mit einem Verrutschtem. Einem, der den Blick hält, ihn weitet, der beginnt zu kreiseln, am Verrutschtem entlang …

Soweit so gut damals. Heute dachte ich, nun ist mal gut mit allem „du musst dies, du musst jenes, du darfst jetzt einmal wieder spielen!“ Die Sonne schien so herrlich septemberlich am späteren Nachmittag, die Mittagswärme kühlte langsam ab, ich dachte an Blumen und Facettenaugen und begann zu stromern.

Die Dahlie in der Stube

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Das Geissblatt im Garten

Vielleicht werden wir es nie wirklich wissen, wie ein Facettenauge sieht …

Momentaufnahme September 2019

Ein Tag – Anfang September

Dieser junge Mann, der seine Arme im Rhythmus seiner Schritte energisch von rechts nach links, von links nach rechts wirft, als könnte er damit seinen zu schwer geratenen Körper beschleunigen.

Die junge Frau im Bahnhofskiosk, die sich immer freut, wenn ich komme, weil wir immer etwas zum Lachen finden.

Die zwei Rehe auf der Wiese auf dem Weg von hier oben nach dort unten.

Der braungebrannte Muskelledermann, der seine strahlend weißen Zähne seinem Smartphone zeigt, sein schwarzes Protzauto als Hintergrundkulisse; fünfundzwanzig bis dreißig Liter pro einhundert Kilometern.

Die Mutterkuh und ihr Junges am Abend in unserem Hof; das Jungtier, das die Hofmauer hinaufspringt als wäre es nix, über die Wiese rennt, über einen Weidezaun hüpft und dann bei einer fremden Herde landet. Die Mutterkuh, die im Hof brüllt, sich locken lässt, auf der Strasse brüllt, sich treiben lässt, bis auch sie bei den Anderen ist. Der Bulle, der nicht muckt.

Diese unglaubliche Stille nach zweiundzwanzig Uhr.

Sommerzeit ist auch Regenzeit …

… wenn alles gut geht.

Ich freue mich auch in diesem Sommer über jeden Regentropfen, die insgesamt zu wenig sind, um das Fichtensterben aufzuhalten, auch manche Birken sehen sehr traurig aus. Aber darum geht es heute nicht, sondern um Regenbilder.

Zugegeben, so ganz glücklich bin ich nicht mit der Ausbeute, ich hätte es gerne schärfer gehabt, was aber schwierig ist, wenn man im Regen steht, die Kamera zur kaputten und rostigen Regenrinne hält, um diesen einen Tropfen festzuhalten, bevor er fällt. Aber spannend war es!

Später fügte ich zwei Regenbilder zusammen und spielte mit dem Licht, den Kontrasten und verschiedenen Untergründen, das kam dabei heraus.

Ja, juchhu, ich „spiele“ wieder!

Nun bin ich auf eure Meinung gespannt.

Sonntagsbild 21 2019

Minimalistisch

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Ich habe ein Faible für Minimalistisches, wobei hier die Frage noch offen ist, ob dieses Foto wirklich minimalistisch ist oder die Fülle des Lebens zeigt. Für mich ist es japanisch und letztlich kann man es auch unter der Rubrik „Miksang Fotografie“ einordnen.

Was meint ihr?

Wer mehr über die Miksang Fotografie erfahren will, folge dem Link oder lese bei Myriade – auch Gerda hat nun mit dieser Idee im Hinterkopf fotografiert → https://gerdakazakou.com/2019/05/22/miksang-fotografie/ und hier https://gerdakazakou.com/2019/05/24/in-lysos-garten-dokumentierende-und-miksang-fotos/.

Zum Thema „Minimalistisches“ habe ich euch noch zwei ältere Beiträge herausgesucht, bei denen für mich keine Frage offen bleibt.

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/06/06/bretagne-minimal/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/04/27/minimalistisches/

Ich wünsche euch einen beschaulichen Sonntag.