Sonntagsbilder 20 2018

Durchlässig – permeable 007

Ich wünsche euch einen schönen Maiensonntag.

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Musik und eine Geschichte

Yepp, das war DER song (das Video sehe ich gerade zum ersten Mal)!

Es war einmal … wir schrieben das Jahr 1997 (ja, lange her, aber unvergesslich), ich traf dich wieder. Ich wollte nicht fühlen, was ich fühlte. Ich fand ein vierblättriges Kleeblatt. Noch nie hatte ich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden. Ich taumelte durch Wiesbaden. Ich wollte nicht fühlen, was ich fühlte, zu absurd erschien es mir. Ich tat etwas, was ich selten tat, ich ging in einen Musikladen und fand die CD von Luscious Jackson „fever in, fever out“. Ich hörte hinein und ich fühlte noch viel mehr, es gab kein Entrinnen. Es war keine Frage mehr, ich wehrte mich nicht mehr. Ich kaufte die CD, steckte das vierblättrige Kleeblatt hinein und fuhr zu dir.

Ich bin schüchtern, wenn es darauf ankommt, aber ich schenkte dir die CD mit dem vierblättrigen Kleeblatt. Mehr hat es nicht gebraucht. Du hast verstanden. Wie du vielleicht immer mehr verstanden hast als ich wahr haben wollte?!

Wir kommen nicht aneinander vorbei. Noch immer nicht. Und das ist gut so. Lange Wege, viele Jahre und so manchen Knoten haben wir gelöst und die nicht gelösten drücken gerade nicht mehr.

Papiercollage von 1997

Falls sich Eine *r von euch an die DarstellerInnen auf der Collage erinnert und mir sagen kann aus welchem Film sie sind, dann freue ich mich sehr, ich erinnere mich nicht mehr und habe jetzt stundenlang (gefühlt) deutsche Filme der 1980er und 1990er Jahre geguggelt, aber ich fand ihn nicht – MERCI – ich weiß nur noch, dass ich ihn damals sehr mochte…

Was ich liebe und was mich glücklich macht

Gestern Morgen wurde ich wach, die Sonne kam gerade über den Berg und schien in meine Stube hinein und da gab es kein Zögern: aufstehen, Kaffee kochen, Stulle essen und nichts wie raus!

Wie glücklich es mich macht, wenn ich all dieses Sprießen, Knospen und Entfalten sehe, wenn ich noch immer Neues entdecke.

Eine Lerchenblüte

Wie ich es liebe am frühen Sonntagmorgen alleine durch Wald und Flur zu stromern, wenn im Nachbardorf der Hahn zu mir hinauf kräht, die Gänse schnattern, die Ziegen mit ihren Glöckchen bimmeln, Bussarde und Milane hoch über mir kreisen, Stare flöten, Eichelhäher es eilig haben, Zitronenfalter durch das Bild taumeln und über allem Frieden liegt. Ja, Frieden!

Und wie es mich dann doch durchrüttelt, weil es noch immer keinen Weltfrieden gibt, weil er wieder ein Stück weiter weg gerückt ist, weil Worte wie kalter Krieg zurückgekehrt sind, und Verteidigung und Vergeltung. Dieser Krieg ist nicht kalt, er tobt, nur eben nicht hier und nicht erst seit letzter Woche, er spitzt sich zu.

Ich schicke Friedenswünsche in die Welt und schlucke meinen Kloß im Hals herunter.

Eine Löwenzahnsonne für den Weltfrieden

Grün ist die Hoffnung und Linden haben Herzblätter

Buchen sollst du suchen

Wilde Rosen werden wieder blühen,

für die Freude, die Schönheit, die Freiheit, den Frieden und die Liebe…

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst, ebenso werden nach einem Klick alle Bilder groß…

Stand up von Hindi Zahra



Rotewelt hat einen lesenswerten Artikel zur Situation geschrieben, mir fehlen noch die richtigen Worte, aber schweigen mag ich auch nicht, deswegen dieser Artikel und mein Dank an Rotewelt → https://rotewelt.wordpress.com/2018/04/14/und-keiner-hat-was-gewusst/

Frohe Ostern/Sonntagsbilder 15 2018

Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest

Ich schrieb es ja schon einmal, dass ich bei diesem Bild, aufgenommen in der Mani, an Ostern und rot gefärbte Ostereier denken musste…

Ziriah Vogt schreibt in dem Buch „Ritual und Tanz im Jahreskreis“:

Das Hauptsymbol dieser Zeit ist das Ei als Sinnbild der … neu geborenen Kraft. Mit roter Farbe bemalt zieht es die Schöpfungsenergie an und bringt den Besitzerinnen neues Leben. Zur magischen Kraftanziehung wurden die Eier aber auch in vielfältigen Mustern bemalt wie z.B. Schlangen- und Zickzacklinien, die den kosmischen Lebensmustern entsprechen.

Und so sehen meine bemalten Eier aus, jedes Jahr kommt ein neues hinzu, manchmal zerbricht auch eins … das ist von diesem Jahr, die anderen haben nun schon einige Jahre überlebt-

Gegen alle Unkenrufe: der Frühling ist da! Am Karfreitag habe ich einen Spaziergang durch das Dorf, die Wiesen und durch den Wald gemacht. Schneeglöckchen und Krokusse sind fast verblüht, hier und da leuchten an geschützten Ecken gelbe Narzissen, aber all das sind keine Wildblumen, die fand ich dorfauswärts: Schlüsselblumen, Huflattich, Pestwurz, Buschwindröschen (noch ein bisschen vom Regen zersauselt), viel frisches Sternchenmoos leuchtet frisch und grün im Wald, junge Bartflechten hängen von Ästen. Damit ist meine Sammelzeit eröffnet, ich freue mich!

alle Bilder werden groß und die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst

Boote und Schiffe 002

Boote und Schiffe bei mir daheim (es könnten mehr sein 😉 )

In einem Wandregal tummeln sich ein kleines Ruderboot und ein Kapitän vor einem Möwenbild (ja, aus Hamburg)

Auf einem meiner beiden Bücherregale stehen gleich drei Schiffsbilder

Im Detail von links nach rechts

Eine Postkarte von Gerda

Eine Zeichnung von einem Freund

Eine Fotomontage von mir mit einem Himmelsschiff vom letzten Jahr

Auf einem weiteren Regal steht ein kleiner Ständer für meine Kunstbücher, seit einiger Zeit steht dort ein Buch mit Bildern von Paul Klee, dieses hier betrachte ich nun schon seit einigen Wochen immer wieder gerne…

Ich habe euch schon einmal die Geschichte von dem Fischerboot und dem schönen Kapitän erzählt, wer sich nicht erinnert, bitte hier entlang → https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/07/04/und-ich-will-einen-fischkutter-und-einen-schoenen-kapitaen/

Hier  einer der Fischkutter, die mir die Kinder geschenkt haben, leider mittlerweile ziemlich ramponiert. Im letzten Jahr verlor es noch sein Segel, als mein Enkelsohn mit ihm an unserem Brunnentrog spielte … shit happens!

Noch eine Postkarte von Gerda, daneben eine, die ich in Griechenland gekauft habe, allerdings ohne Schiff, dafür aber mit Häusern, die ein weiteres Faible von mir sind, wie auch schneeweiße Steine und…

Ja, es könnten mehr sein, andererseits bin ich keine wirkliche Sammlerin, wohin mit all dem schönen Tand, der dann Fürsorge braucht?! Und doch sammel ich … Bilder!

In dieser Woche haben einige Blogger *innen ihre Beiträge zu Booten und Schiffen veröffentlicht, hier die Übersicht. Ja, das sind viele Bilder, aber wir gehen ja in ein langes Wochenende.

Noch einmal meinen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, ich hoffe, dass ich niemanden übersehen habe, wenn doch, dann meldet euch bei mir, danke.

Fortsetzung folgt…

von Petra Pawlowskyhttps://pawlo.wordpress.com/2018/02/16/kompositionen-compositions-3/

https://pawlo.wordpress.com/2017/09/15/durch-wind-und-wellen-through-wind-and-waves/

https://pawlo.wordpress.com/2017/09/19/durch-wind-und-wellen-2/

https://pawlo.wordpress.com/2017/09/22/durch-wind-und-wellen-3/

https://pawlo.wordpress.com/2017/06/30/inspiration-bornholm-3/

https://pawlo.wordpress.com/2017/06/27/inspiration-bornholm-2/

https://pawlo.wordpress.com/2017/06/23/inspiration-bornholm-1/

von Gerda Kazakouhttps://gerdakazakou.com/2017/06/13/wovon-boote-wohl-traeumen/

Ein dicker Pott: Kohle und aufgeklebte Pappe

Werden Boote gebaut oder geboren?

Bau eines Holzschiffs

von Myriadehttps://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2018/03/26/blogparade-schiffe-und-boote-1/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2018/03/27/unverbesserlich-beim-fotografieren-von-wasserspiegelungen-und-schiffen-mitmachblog/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2018/03/28/dieses-boot-muss-auch-noch-sein/

von Bruni Wortbehagen

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2012/januar/leck_im_rumpf

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2015/april/neckardaemmern

von Kopf und Gestalt (dieses Stiefmütterchenschiff!!!)

Schiffe aller Art (1)

von TonTöppe

https://tontoeppe.wordpress.com/2018/03/27/schiffe-und-boote/

von Kormoranflug

https://kormoranflug.wordpress.com/2018/03/27/blogparade-schiffe-und-boote-heimat/

Zweiter Januarmond

Bluemoon

Blue moon You saw me standing alone Without a dream in my heart Without a love of my own Blue moon You knew just what I was there for You heard me saying a prayer for Someone I really could care for And then there suddenly appeared before me The only one my arms will hold I heard somebody whisper please adore me And when I looked to the moon it turned to gold Blue moon Now I’m no longer alone Without a dream in my heart Without a love of my own And then there suddenly appeared before me The only one my arms will ever hold I heard somebody whisper please adore me And when I looked the moon had turned to gold Blue moon Now I’m no longer alone Without a dream in my heart Without a love of my own Blue moon Now I’m no longer alone Without a dream in my heart Without a love of my own