GedankenFäden 002 2020

Installation – Nural Moser


Mich an den zufällig auftauchenden Quellen laben, kühle Erfrischungen im Einerlei der Beliebigkeiten. Die Freude darüber, dass sie noch sprudeln, dass noch lange nicht alles Wüste geworden ist. Leuchttürme hier und da im Dunkel dieses Zeitalters, ohne je von hellen gehört zu haben – es gab einst nur weniger Müll, kein Plastik und keine zehntausendjährigen Halbwertzeiten. Etwas, das erschreckender ist als die Leiden des Menschseins. Vergleiche halten selten stand. Zeiten, Menschen, Werke, Dinge stehen nebeneinander auf Augenhöhe oder sie sollten es. Ich denke nicht an Verachtenswertes, das steht allein im tiefschwarzen Raum. Unwissenheit rechtfertigt keine Untaten, soviel Verstand fordere ich ein, was unhaltbar und vermessen ist. Die älteren Freundinnen und Freunde gehen nach und nach, ich sorge mich um M, ich will sie noch nicht vermissen müssen und auch nicht betrauern. Das Wissen um ist getrennt von wenn und macht nichts leichter.



 

 

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Maispaziergang

Von der Haustür zur Haustür

Gestern habe ich das tibetisch buddhistische Zentrum Karma Kagyu Chö Khor Ling im Südschwarzwald besucht, ich bin ihm und seiner Gemeinschaft tief verbunden. Am Nachmittag machte ich einen Spaziergang von der Haustür, durch den Vorgarten, am Brunnen vorbei, in den Wald hinein, die Wiesen hinauf und dann wieder durchs Dorf herunter, zurück zur Haustür – vielleicht hast du ja Lust mitzukommen – Willkommen

Für die Freude!

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst.

Dazu vielleicht noch ein bisschen Musik, für den leichten Schritt … eine feine Session!

Was man tun kann oder Freude ist Widerstand

IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!

Der untenstehende Text ist von „White Eagle“ – aus dem Stamm der Hopi (Nordamerika)

Durch Freude leistet man Widerstand!

Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden.Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.
Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.
Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.
Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat.

Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen.

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise.
Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick.
Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand.
Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker:
Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu zünden und Freude zu haben.

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.
IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!
Durch Freude leistet man Widerstand!

Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen.
Ihr müsst stark und positiv sein.

Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren.

Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.

Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „ die Suche nach Weitsicht“. Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz.

Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist es, was nun von euch verlangt wird:
Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen?

Das ist alles, was du momentan tun kannst: Gelassenheit im Sturm.
Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen.

Gute Dinge entstehen daraus. Was jetzt aus dir kommt, ist das
Allerwichtigste. Und singe, tanze, zeig Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe!
Widerstehe!

von White Eagle, Hopi Indianer,
Nordamerikanischer Stamm

 

Sonntagsbilder 15 2020

Ich wünsche dir von Herzen frohe Ostern!

Ja, ich weiß, für viele von uns ist es gerade schwer froh zu sein. Unser Leben ist und bleibt reglementiert. Die gewohnten Osteraktivitäten fallen flach. Kreativität und Umdenken ist gefragt. Mir hilft das Wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen, das verbindet über zig Kilometer hinweg.

Mir hilft auch täglich kleine Freuden in die Welt zu säen, mal hier, mal dort.

In diesem Sinne, bleib gesund und nähre die guten Gedanken.

Vielleicht konnte ich dir mit diesen drei Bildern ein kleines Lächeln auf dein Gesicht zaubern. Dann freue ich mich sehr!

draufklick = große Bilder – please click to enlarge


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Was mich froh macht

Ein Spaziergang am frühen Morgen am Fluss, der auch hier Wiese heißt.

Vorher wohnte ich an der kleinen Wiese, jetzt an der großen. Nicht weit von hier fließen sie zusammen und kurz vor Basel fließen sie in den Rhein.

Froh machen mich auch die Nachbarschaften von Steinen und Bäumen,

die Stille der Steine,

ein Vogel, der nicht wegfliegt, wenn ich ihn fotografieren will, auch wenn ich seinen Namen (leider) nicht weiß. (Vielleicht kann mir ja jemand helfen?)

Froh macht mich ebenfalls der Birnbaum vor meinem Fenster, der nun angefangen hat zu blühen und …

… dass nicht alle Magnolienblüten erfroren sind.

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Es ist zu jeder Zeit gut zu wissen was einen froh macht, mehr noch in dieser, für uns alle nicht einfachen Zeit.

Mich machen nicht nur solche frühen Morgenspaziergänge froh. Hinzu kommt der Kontakt mit meinen Freundinnen und Freunden über das Netz, über Telefon, Briefe und Postkarten. Ich bin froh, dass unsere Familie wohlauf ist. Ich bin froh und dankbar für alle Werkzeuge, die ich im Laufe meines Lebens geschenkt bekommen habe und dass ich sie zu nutzen weiß. Froh und dankbar bin ich für alle Menschen, die mich darin unterstützt haben die zu werden, die ich heute bin. Große Freude habe ich an meiner Kreativität, meinem offenen Herzen und an der täglichen Meditation. Und natürlich bin ich sehr froh über Bloghausen und dass es euch gibt!

Vieles ließe sich hier noch aufzählen, aber ich lasse es mal hier stehen, denn ich bin neugierig, was dich froh macht! Vielleicht magst das ja im Kommentar schreiben?!


Ich mache in dieser Woche eine Pause mit meinem Projekt der „Erinnernungsschaukel“. So sehr ich sie einerseits mag, so wichtig erscheint es mir gerade im Hier und Jetzt zu sein.



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Licht

Morgensonnenstrahlen in meiner Küche

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal allen meinen herzlichen Dank sagen, die mir auf meinen letzten Beitrag geantwortet haben. Ich bin froh all das einmal in Worte gefasst zu haben und durfte dadurch erfahren, dass es den meisten von uns hier und in der Welt gerade nicht anders geht. Schon einige Stunden später war ich aus dem Dunkeltal heraus. Ich habe mich wieder mit den positiven Visionen für die Zukunft verbunden, im Sinne des „Mutigen Träumens“ (hierzu gab es etliche Beiträge von mir). Es geht nicht um naive Tagträumereien, sondern darum die Felder für eine bessere Welt zu bestellen und das am besten gemeinsam.

Viele von Euch haben sehr positiv auf meinen Link von Matthias Horx reagiert, https://cafeweltenall.wordpress.com/2020/03/21/das-gefaellt-mir/

So ist „mutiges Träumen“ (eine Technik von Alberto Villoldo) gemeint. Wenn du Zeit und Lust hast, dann empfehle ich dem Vorschlag von Horx zu folgen. Schreibe auf was und wie sich die Welt aufgrund des Virus verändert hat. Du darfst „spinnen“. Du darfst dich selbst als Schöpferin, als Schöpfer visualisieren, um gute Samen in die Welt zu streuen, auf dass sie ein besserer Ort wird. Ich finde dies ist ein wunderbares Antidot für alle Zweifel und Ängste, für all die resignativen Gedanken, die manche von uns beherrschen.

Mit diesem Lichtbild möchte ich diejenigen unter uns erreichen, die gerade in ihrem Dunkeltal wandern. Gutes Euch!

P.S. Auf der Tube kann man weiteres von Matthias Horx hören, es reicht den Namen einzugeben.

Hier noch ein Link zu meinem ersten Beitrag: „Mutig träumen“ https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/10/17/mutig-traeumen-1/


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Blüten am Weltfrauentag und mehr

Die Blüten um mein neues Zuhause in Wald und Flur

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Vor meiner Haustüre in einem Kübel, den Namen kenne ich nicht.

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Primelchen in meinem neuen Garten

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Die ersten Sumpfdotterblumen am nahen Bach

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Krokusse am Wegesrand

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Huflattich mit ersten Bienen

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Die Zaubernuss verblüht schon

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Schabockskraut und Veilchen in trauter Nachbarschaft

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Buschwindröschen

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Heute schien endlich einmal wieder die Sonne. Zwar ist die Luft noch kühl, aber ich wollte Sonnenstrahlen einsammeln und einen Genesungsspaziergang machen, der mir allerdings, neben aller Freude an all dem Sprießen und Blühen, gezeigt hat, dass die Genesung noch Zeit braucht.

Dies ist auch der Grund warum dieser Artikel kürzer ausfällt als eigentlich gedacht. Die anderen Fotos vom Fluss, den Enten und die ersten Bilder vom Ort zeige ich ein anderes Mal. Meine Kraft reicht dafür nicht.

Auch geht mir so vieles durch den Kopf: hier die Flüchtlingsfrage, dort die Emanzipation. Ich las erschreckende Zahlen über Gewalt von Männern an Frauen, auch hier in D. Leider reicht meine Energie nicht für eine wirkliche Vertiefung, aber für einige Worte mehr schon.

Hier erst einmal ein paar Links, wen es interessiert:

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/wenn-trennungen-toedlich-enden-e442961/?reduced=true

https://taz.de/Autorin-ueber-Maennergewalt-in-der-Ehe/!5659533/

https://taz.de/Giffey-stellt-BKA-Zahlen-vor/!5643860/

Noch viel mehr kannst du im Netz lesen, wenn du „Gewalt gegen Frauen“ in die Suchleiste eingibst.

Wie könnte ich mich da als Frau gemütlich in meins zurücklehnen und sagen: also in meinem Umfeld gibt es  s o w a s  nicht …

und zum Schluss noch ein Beitrag von mir, den ich im Juli 2016 einstellte

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/07/15/wir-sind-noch-nicht-sehr-weit-gekommen/,

der damals schon bei einigen meiner Leser*innen auf Widerstand stieß. Zwar kann ich das eine und andere Argument respektieren, ich aber bleibe bei meinem! Die Bestätigung dafür findet sich in den BKA-Zahlen (siehe dritter Link oben), die ja auch nicht jede*r wahrhaben will. Viele weisen mit ihren Fingern auf weit entfernte Länder, wo den Frauen offensichtliches Grundrecht verwehrt wird, das ist okay, aber darüber hinaus werden die Missstände im eigenen Land übersehen oder heruntergespielt und das finde ich nicht hinnehmbar.

Gewalt kennt viele Gesichter, ob körperlicher, seelischer, verbaler oder psychischer Art. Hier sind wir als Gesellschaft und Menschheit noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Weder sie anzuerkennen, noch Verhaltensmuster zu ändern und ja, hier sind nun einmal ganz besonders die Männer und ihre Frauenbilder gemeint, die es zu hinterfragen gilt, jeder für sich.

Ja, es gibt auch Gewalt gegen Männer. Ihnen gilt auch mein Mitgefühl. Ja, es gibt auch gewalttätige Frauen, doch die Zahlen des BKAs stehen für sich, Dunkelziffer hin oder her. Auch diese Gewalt kann ich nicht tolerieren! Jetzt aber weise ich auf die Gewalt gegen Frauen hin und will hier keine Relativierungen mehr, weil es schlichtweg nichts zu relativieren gibt!

„Verzeihen Sie uns, dass wir so oft davon reden.

Wir sind da, wo unsere Geschichte sich vollzieht. Nirgends sonst. Wir haben keine Liebhaber, außer im Traum. Wir haben keine menschlichen Sehnsüchte. Wir kennen nur das Gesicht der Tiere, die Gestalt und die Schönheit der Wälder. Wir fürchten uns vor uns selbst. Wir haben kalt. Wir bestehen aus Kälte, Angst, Sehnsucht. Man verbrannte uns. Man tötet uns noch heute in Kuwait und in den ländlichen Gebieten…“

© Marguerite Duras

Das war 1986 so und ist heute leider nicht anders!

„Reduzieren Sie mich nicht auf die Rolle des Opfers, ich habe sehr viel mehr zu bieten.“ – Sinngemäßes Zitat aus dem Buch von Antje Joel: „Prügel, eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt“ erschienen im rororo-Verlag

Und damit das Ganze jetzt nicht so harsch endet, hier noch ein Link, den ich gerade bei der Mützenfalterin gefunden habe, danke dafür!

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/notizen/2020-03-08/leuchttuerme

Viertes Pausenzeichen

Horoskop für 2020 von Luisa Francia →

http://www.salamandra.de/mondo-cane/

„… Ich finde ohnehin das Spielerische am Wichtigsten. Kein Planet, kein Geburtshoroskop zwingt eine Wirkung auf – es ist eine Spielvorlage, die wertvoll sein kann, wenn wir uns auf Lernprozesse und Forschung einlassen können.“ Luisa Francia

Im Schneckenhaus lebt es sich warm.

Gute Wünsche mit offenem Herzen empfangen. Von dort die eigenen verschenkt. Es ist gut einem Brauch zu folgen. Man einigte sich auf eine Schwelle an einem Tag im Jahr. Eine Schwelle des Innehaltens, des Loslassens, des Wünschens und Wollens.

Vorbeigeganges ruht in der Lebenssuppe. Es sinkt in die Tiefe, wo keine Angst hinreicht. Hier gebären sich Visionen. Hier wird das Traumgarn gesponnen.

Der Geist des Friedens hat viel Rabe im Gepäck.

 

Bildquelle → http://www.br.de/themen/wissen/rabe-vogel100~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=64986

Dezemberbilder 2019

Willkommen in meinem farbenfrohen Dezember 2019

Alle Bilder werden groß, alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst.

Dezembermorgenlichter,

so schnell vorbei. Dann wieder grau in grau und viel Regen,

dann wieder Sonnenschein.

Weitblicke nach links und nach rechts, mit und ohne Schnee, immer mit Himmel und Licht

Manchmal winterte es

Ein WabiSabi

Zwei Bonsais

Ein WabiSabi

Dreimal ein und der selbe verlassene Ort 07 2019

 

Eins in drei

und Ende,

wenn da nicht noch diese spezielle Nacht wäre.

Heute.

Wenn du bis jetzt nicht orakelt hast, dann machst du es vielleicht in dieser Nacht, ob du Karten ziehst oder Blei gießt oder aus dem Kaffeesatz liest …

ich wünsche einen guten Rutsch, guten Flug, überhaupt GUTES im neuen Jahr für dich, für mich und für die Welt!

Good bye 2019

 

Hello 2020