Zu Myriades Impulswerkstatt 2 2022

Zu Myriades zweitem Bild:

Dieses Mal geht es mir um einen Kontrast. Myriade schrieb zu diesem Bild:

Damit der Winter nicht zu kurz kommt, die Kälte aber auch das Licht

Für mich bilden die Eiszapfen ein Gitter, sodass ich an ein Foto von mir denken musste, das ich im vergangenen September, im Spätsommer aufgenommen habe.

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Licht ist beiden gemeinsam, aber einmal ist es das Winterlicht, beim anderen das Spätsommerlicht, die Gitterstruktur ist eine andere, die Wirkung sowieso.

Ich möchte niemals in einer Wohnung mit vergitterten Fenstern leben müssen; zeitlebens fürchte ich mich vor dem Gefängnis. Nein, nicht ständig, nur manchmal, jeglicher Realität entbehrend und immer schnell vorbei. Wer weiß, was da in mir wirkt.

Ein Rückblick auf die Zwischenzeit

Alle Bilder sind zwischen der Wintersonnenwende und Anfang Januar aufgenommen

Viele graue Tage, aber jeder einzelne Sonnentag war ein Geschenk, besonders die Weihnachtstage mit klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel, zur Freude der Enkelkinder, meiner Tochter und mir.

Eispfützen

Da mein Kontingent auf diesem Blog fast vollkommen ausgeschöpft ist, zeige ich nur eine kleine Auswahl an Bildern. Leider habe ich es noch nicht geschafft einen neuen Blog einzurichten, ich komme weder mit der kleinen Auswahl an Themes zurecht, noch mit der Gestaltung. Wird schon noch …

Eisblume und Feenhaar

An der „Dumme“

 

Ein Ausflug in die Göhrde am 06.01. bei strahlendem Sonnenschein und Frosttemperaturen – die Göhrde ist ein riesengroßes Waldgebiet, das bis hoch nach Lüneburg reicht. Große Teile stehen unter Naturschutz. Riesige Eichen und Buchen, sowie Heide bestimmen das Bild, aber es finden sich auch Wacholder, Birken, Fichten, Kiefern. Leben und Tod tanzen hier miteinander.

Mehr Informationen findet ihr hier → https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6hrde

Am 04.01. gen Abend

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Für Myriades Impulswerkstatt III

La Mer

Der erste Impuls von Myriade ist mein dritter Beitrag. Myriade schrieb: „Ein Foto vom Meer darf natürlich nicht fehlen. Dies ist eines ohne nennenswerte Wellen, ohne Schiffe und ohne Strand. Es lässt sich daher alles mögliche damit anfangen. Auch die Figuren sind so unbestimmt, dass sie vieles sein können.“

Wieder zeige ich zwei Bilder als Resonanz. Ich mag es gerade, wenn andere ihre Geschichten zu den Bildern erzählen.

-1-

Bretagne 2015

-2-

Asturien 2016

 

Für Myriades Impulswerkstatt II 12 2021

Bänke

Eine Bank vor einem Haus, eine Bank in einem Wald, eine Bank an einem Wegrand, wo auch immer noch eine Bank auftaucht, ist sie eine Einladung auszuruhen, zu sitzen und zu schauen.

Ich möchte euch zwei Bänke von meinen Erkundungsgängen im für mich noch neuen Land als Antwort auf Myriades 2. Impuls zeigen.

geschützt

eingewachsen

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Ein Meerbild

Ich staune

Da war ich nur wenige Stunden an der Ostsee, habe gar nicht sooo viele Fotos gemacht, war mehr beschäftigt mit atmen, schauen, hören, riechen, entdecken und doch haben sich diese wenigen Stunden ausgeweitet. Bis hierher und wer weiß, vielleicht noch weiter.

Es gab mal Einen, der hat gesagt: „Jetzt verstehe ich dich. Du gehörst hier her.“ Da staunte ich auch.

Ein Tag auf der Insel und niemand war unglücklich.

Am frühen Abend hat sich die Matjesfischbrötchenverkäuferin in mein Herz geschlichen. Ihre Brötchen war eins, das andere ihre Bücher, die sie auch verkaufte. Wir kamen zum Handel. Beide etwas ungeübt, etwas linkisch. Was mussten wir da lachen! Diese zwei Bücher werden nun für immer nach Matjesbrötchen schmecken* und nach unserem Lachen tönen*.

(* Die Schweizer=innen sagen schmecken und meinen riechen. Sie sagen auch tönen und meinen klingen. Ich mag das!)

 

Das Bild – wieder etwas anderes

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Momentaufnahme

Nachklang – Ostsee – eine Miniatur

Eine Insel, keine zwei Berge, aber Pferde und Kühe auf den Salzwiesen zwischen Festland und Insel. Im Hintergrund schornsteint Wismar. Die Einen hingen Herzen an Laternen und schrieben: Seid lieb zueinander. Andere johlten ewig gestrig: Vater, Mutter, Kind – die heilige Familie. Eine Möwe im Rückwärtsgang, Sie besinnt sich. Schnell. Wenigstens sie.

Ein junger Mann sitzt und liest am Strand. Auf einem Baumstamm sitzend, Kapuze über dem gebeugten Kopf. Einzelne Spaziergänger=innen, wenige Hunde, manchmal ein Blick, von ihnen zu ihm. Er liest. Ein junger Mann im Lesekokon.

 

Die kleinen Freuden am Wegesrand

Jeden Tag die kleinen Schönheiten sehen, mir und euch zur Freude.

In einer Welt, die Viele von uns atemlos macht, umso wichtiger. Psychohygiene, kleines Seelenheil. Das heißt ja nicht die Augen vor der Unbill des Jetzt zu verschließen. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gleichgewicht halten zwischen den Tagesnachrichten, dem vielen Leid, ob Mensch, Tier oder Pflanzen und dem, was einfach (noch immer) schön ist.

Wer mich kennt, weiss, dass ich es schon immer so halte, dass mein Blog in der Regel ein Ort zum Ausschnaufen ist. Es gibt genügend andere, die benennen, was es zu benennen gilt. Ja, ich lese diese Blogs und vieles andere, aber ich gehe auch fast jeden Tag vor die Tür und schaue, was wächst, blüht und mir ein Lächeln schenkt.

Am Samstag im hiesigen Garten, eine tapfere Zucchiniblüte

Gleich nebenan blühen noch die schwarzen Malven, die eigentlich violett sind und guck, die Bienen fliegen noch in den wärmenden Mittagssonnenstrahlen.

Später im Wald freue ich mich über die rot rankenden Weinblätter und frage mich jetzt nicht, ob dass nun gesund ist oder nicht.

Wie ich weiter streune, winkt mir diese bezaubernde Kiefernborke zu. Mit ihr winke auch ich euch zu und wünsche euch eine Woche im Gleichgewicht.

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Bis zum Horizont und zurück

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Ein Lichtstreif am Horizont. Ein Segelschiff. Gehen, atmen, riechen, sehen, lauschen. Der Stille der flautigen Ostsee lauschen. Hier und da das Flügelschlagen eines Kormorans. Leises Möwengezeter. Menschenschritte im Knirsch von Sand, Muscheln und Steinen. Ein großer Hund springt immer wieder in die See. Platsch. Den Blick weiten. Tiefen. Bis zum Horizont und zurück. Alles Menschenungemach dort – versenken. Dann Frieden. Freude. Liebe. Glück.

Vorläufiges Adieu mit Bildern der letzten Wochen

Leben ist Wandel

Heute möchte ich mich für eine längere Weile von euch verabschieden. Das eine ist der Sommer, der mich nicht so an den PC zieht, das andere ist mein bevorstehender Umzug, Ende Juli ins schöne Wendland. So lange habe ich schon davon geträumt dort zu wohnen, zu leben und zu wirken. Vorletzte Woche war ich dort und habe auf Anhieb eine wunderschöne Wohnung gefunden. Alle guten Geister waren mit mir. Ich bin unendlich dankbar.

Seitdem ich zurück bin, hatte ich ziemlich viel Bürokratisches zu erledigen und von letztem Donnerstag bis vorgestern Abend hatte ich seit sehr langer Zeit wieder einmal einen Kochjob. Ja, ich kann es noch! Auch das ist ein Grund mehr für Freude und  Dankbarkeit.

So kommt es, dass ich keine Zeit mehr finde eure Blogs zu besuchen und eure Beiträge zu lesen oder anzuschauen. Manchmal vermisse ich es sehr. Gleichzeitig bin ich bei twitter und auf Instagram aktiv. Das geht flugs, schnell mal ein Bild vom Handy eingestellt, ein paar wenige Worte und ab dafür. Das kann und will ich nicht auf dem Blog, sodass es hier eben seit einiger Zeit sehr ruhig um mich geworden ist. Ich hoffe, dass ihr mir das nachseht. Irgendwann im Herbst kehre ich zurück, wahrscheinlich dann aber auch mit einem neuen Format. Ich werde euch informieren.

Nun wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern einen reichen Sommer, viel Freude und ein erfülltes Sein!

Erste Impressionen aus dem Wendland

Es ist ein Mohnjahr

Kornblume, Kamille und Mohn in einem Roggenfeld

Nichts als Blüten

noch einmal Mohn

Phacelia

Eine Zwiebelblüte (?)

Ginster

Salomonssiegel

Häuser und Türen in Hitzacker an der Elbe

An der Elbe

Ein Glücksmobile bei Freunden

Bei der Freundin im Kräutergarten, den ich demnächst mit beackern, hegen und pflegen werde

Auf der Rückfahrt bei Freund und Freundin in ihrem Garten am See

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