Sonntagsbild 31 2018

Ohne Titel

draufklick = großes Bild

Advertisements

sweet nectar of summertime

Juli 2009

Juli 2018

Leicht und flüchtig, wie der Sommer selbst, flatterten die Weißlinge im Lavendel, stille Momente waren selten.

Ganz anders erschien mir der kleine Fuchs, fast gemächlich, nahezu unerschrocken zog er von Blüte zu Blüte, verweilte und trank den süßen Necktar der Sommerzeit.



Vielleicht bin ich in diesem Jahr so ganz besonders in den Sommer verliebt, weil er sich so reich verschenkt.

Bestimmt aber ist dieser Sommer, wie die vorigen schon, nicht nur leicht, lange Schatten legen sich über manchen Tag als wäre immer Dämmerungszeit, melancholische Momente. Ich kann das Unsägliche nicht in Worte fassen. Aber ich kann mich schämen – fremdschämen.

Aber bestimmt gibt es immer wieder diese federleichten Tage, mit Glühwürmchenglühen am Abend, am gemeinsamen Feuer, mit Purzelbaumgeschichten und Lachsalven, der hereinziehenden Nacht entgegen.

Sommer, Sommer und nochmals Sommer

Gestern bin ich auf dem „alten“ Berg gewesen. Kein Internet, kein Handyempfang, dafür jede Menge Sommer und Sonnenschein. Wir haben den Müßiggang zelebriert, erst am späten Nachmittag habe ich die Kamera hervorgeholt und habe eine Runde durchs Gelände gedreht –

Die wilde Karde beginnt ihre Blüten auszubilden

Betörend ist der Duft von Mädesüß

Hummelbesuch

Diese filigranen Gräser!

Verblühte schwarze Malve und der Blütenstand der Nachtkerze

Reiche Ernte

Gestern hingen sie noch am Strauch, heute Morgen habe ich sie, schwarze Johannisbeeren und Jostabeeren geerntet, entsaftet unnd nun stehen hier sieben Gläser Beerengelee zum abkühlen auf dem Küchentisch, welch eine Freude!

Der Juni in Bildern

Eine musikalische Untermalung zu den Bildern. Noch ein Stück von der Band „Rising Appalachia“, mit ihrem song „SUNU“. Schaut mal den unglaublichen Tanz des Stelzenmannes am Ende des Videos, ach und überhaupt dieser Sommertanz aller Beteiligten, eine Freude ist das! Dafür muss man nicht wieder jung sein, da kann man auf eigene Weise einfach mitmachen.

Flora und Fauna

Obwohl wir ein Blütenjahr hatten, habe ich in diesem Juni verhaltnismäßig wenige fotografiert, alleine die Linden haben in diesem Jahr alles gegeben, in unserem Baum im Hof hat es wochenlang gesummt und gebrummt, und sooo herrlich hat es geduftet, aber das ist nun auch schon wieder vorbei.

Ein Fuchsschwänzchen, sein Tanz auf den Brombeerblüten und seine Ruhepause

Am Wasser

Ein Schwan zeigt Bein

die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Orte 001 – 003

Das eine sind die verlassenen Orte, das andere Orte an sich.

In Freiburg, in der Umgebung des Bahnhofs, steht dieses Haus:

Noch immer beschäftigt mich das Thema der Durchlässigkeit, der Transparenz, wie zum Beispiel  hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/29/sonntagsbild-19-2018/ und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/28/sonntagsbild-05-2018/). Ein weiteres Thema ist die Reduktion.

Was ist tragend, was ist wesentlich, was kann weg? Was bleibt, was entsteht? Themen, die von Innen nach Außen und zurück wirken. Was ist Ursache und was die Wirkung?

Dieses Mal bearbeitete ich das obige Haus mit seiner unterschiedlich wirkenden Glasfläche, mal Spiegel, mal Fenster.

Hier einige Beispiele wie meine Bilder entstehen;

– das Original, ohne Hintergrund (die Transparenz wirkt ohne Hintergrund schwarz), mit neuem Hintergrund und mit reduzierten und stark reduzierten Originalbildern darüber:

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Miniatur 005 2018

Es gibt Nomadinnen und Nomaden, es gibt Sesshafte, Mäandernde und Flüchtende. Es gibt Sichtbares und Unsichtbares. Vielleicht gibt es Engel. Aber bestimmt gibt es mehr als wir wissen. Es gibt Boote, Busse, Züge, Flugzeuge, Autos, Mopeds, Fahrräder, Straßen-, Hoch- und Untergrund-Bahnen und die Füße. Es gibt Kreuzungen und Knotenpunkte, ein „Hello and Good Bye“, ein „where do you come from, where do you wanna go“. Unterwegssein.

Hello – goodbye – tausendfache kleine Tode.



Zur Erinnerung (für mich, für dich) → https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/07/04/es-liegt-an-mir/

Ich sehe was, was sehe ich?

Skurriles

Manchmal stöbere ich durch meinen Blog und finde Vergessenes, so, wie heute. Doch bis heute weiß ich nicht wirklich was ich dort entdeckt habe. Manchmal springt mir etwas ins Auge und dann muss ich doch gestehen, dass ich nicht wirklich weiß was ich sehe, die Hintergründe nicht kenne. Skulpturen (zum Beispiel), die bei mir unter der Rubrik „Skurriles“ landen, wie z.B. hier am Freiburger Münster,

oder im Brühler Schlosspark…

https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/06/20/im-bruhler-schlosspark/