Ein Meerbild

Ich staune

Da war ich nur wenige Stunden an der Ostsee, habe gar nicht sooo viele Fotos gemacht, war mehr beschäftigt mit atmen, schauen, hören, riechen, entdecken und doch haben sich diese wenigen Stunden ausgeweitet. Bis hierher und wer weiß, vielleicht noch weiter.

Es gab mal Einen, der hat gesagt: „Jetzt verstehe ich dich. Du gehörst hier her.“ Da staunte ich auch.

Ein Tag auf der Insel und niemand war unglücklich.

Am frühen Abend hat sich die Matjesfischbrötchenverkäuferin in mein Herz geschlichen. Ihre Brötchen war eins, das andere ihre Bücher, die sie auch verkaufte. Wir kamen zum Handel. Beide etwas ungeübt, etwas linkisch. Was mussten wir da lachen! Diese zwei Bücher werden nun für immer nach Matjesbrötchen schmecken* und nach unserem Lachen tönen*.

(* Die Schweizer=innen sagen schmecken und meinen riechen. Sie sagen auch tönen und meinen klingen. Ich mag das!)

 

Das Bild – wieder etwas anderes

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Momentaufnahme

Nachklang – Ostsee – eine Miniatur

Eine Insel, keine zwei Berge, aber Pferde und Kühe auf den Salzwiesen zwischen Festland und Insel. Im Hintergrund schornsteint Wismar. Die Einen hingen Herzen an Laternen und schrieben: Seid lieb zueinander. Andere johlten ewig gestrig: Vater, Mutter, Kind – die heilige Familie. Eine Möwe im Rückwärtsgang, Sie besinnt sich. Schnell. Wenigstens sie.

Ein junger Mann sitzt und liest am Strand. Auf einem Baumstamm sitzend, Kapuze über dem gebeugten Kopf. Einzelne Spaziergänger=innen, wenige Hunde, manchmal ein Blick, von ihnen zu ihm. Er liest. Ein junger Mann im Lesekokon.

 

Die kleinen Freuden am Wegesrand

Jeden Tag die kleinen Schönheiten sehen, mir und euch zur Freude.

In einer Welt, die Viele von uns atemlos macht, umso wichtiger. Psychohygiene, kleines Seelenheil. Das heißt ja nicht die Augen vor der Unbill des Jetzt zu verschließen. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gleichgewicht halten zwischen den Tagesnachrichten, dem vielen Leid, ob Mensch, Tier oder Pflanzen und dem, was einfach (noch immer) schön ist.

Wer mich kennt, weiss, dass ich es schon immer so halte, dass mein Blog in der Regel ein Ort zum Ausschnaufen ist. Es gibt genügend andere, die benennen, was es zu benennen gilt. Ja, ich lese diese Blogs und vieles andere, aber ich gehe auch fast jeden Tag vor die Tür und schaue, was wächst, blüht und mir ein Lächeln schenkt.

Am Samstag im hiesigen Garten, eine tapfere Zucchiniblüte

Gleich nebenan blühen noch die schwarzen Malven, die eigentlich violett sind und guck, die Bienen fliegen noch in den wärmenden Mittagssonnenstrahlen.

Später im Wald freue ich mich über die rot rankenden Weinblätter und frage mich jetzt nicht, ob dass nun gesund ist oder nicht.

Wie ich weiter streune, winkt mir diese bezaubernde Kiefernborke zu. Mit ihr winke auch ich euch zu und wünsche euch eine Woche im Gleichgewicht.

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Bis zum Horizont und zurück

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Ein Lichtstreif am Horizont. Ein Segelschiff. Gehen, atmen, riechen, sehen, lauschen. Der Stille der flautigen Ostsee lauschen. Hier und da das Flügelschlagen eines Kormorans. Leises Möwengezeter. Menschenschritte im Knirsch von Sand, Muscheln und Steinen. Ein großer Hund springt immer wieder in die See. Platsch. Den Blick weiten. Tiefen. Bis zum Horizont und zurück. Alles Menschenungemach dort – versenken. Dann Frieden. Freude. Liebe. Glück.

Vorläufiges Adieu mit Bildern der letzten Wochen

Leben ist Wandel

Heute möchte ich mich für eine längere Weile von euch verabschieden. Das eine ist der Sommer, der mich nicht so an den PC zieht, das andere ist mein bevorstehender Umzug, Ende Juli ins schöne Wendland. So lange habe ich schon davon geträumt dort zu wohnen, zu leben und zu wirken. Vorletzte Woche war ich dort und habe auf Anhieb eine wunderschöne Wohnung gefunden. Alle guten Geister waren mit mir. Ich bin unendlich dankbar.

Seitdem ich zurück bin, hatte ich ziemlich viel Bürokratisches zu erledigen und von letztem Donnerstag bis vorgestern Abend hatte ich seit sehr langer Zeit wieder einmal einen Kochjob. Ja, ich kann es noch! Auch das ist ein Grund mehr für Freude und  Dankbarkeit.

So kommt es, dass ich keine Zeit mehr finde eure Blogs zu besuchen und eure Beiträge zu lesen oder anzuschauen. Manchmal vermisse ich es sehr. Gleichzeitig bin ich bei twitter und auf Instagram aktiv. Das geht flugs, schnell mal ein Bild vom Handy eingestellt, ein paar wenige Worte und ab dafür. Das kann und will ich nicht auf dem Blog, sodass es hier eben seit einiger Zeit sehr ruhig um mich geworden ist. Ich hoffe, dass ihr mir das nachseht. Irgendwann im Herbst kehre ich zurück, wahrscheinlich dann aber auch mit einem neuen Format. Ich werde euch informieren.

Nun wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern einen reichen Sommer, viel Freude und ein erfülltes Sein!

Erste Impressionen aus dem Wendland

Es ist ein Mohnjahr

Kornblume, Kamille und Mohn in einem Roggenfeld

Nichts als Blüten

noch einmal Mohn

Phacelia

Eine Zwiebelblüte (?)

Ginster

Salomonssiegel

Häuser und Türen in Hitzacker an der Elbe

An der Elbe

Ein Glücksmobile bei Freunden

Bei der Freundin im Kräutergarten, den ich demnächst mit beackern, hegen und pflegen werde

Auf der Rückfahrt bei Freund und Freundin in ihrem Garten am See

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Der wunderschöne Mai

Im Rückblick

Ja, es war ein nasser Mai und das war gut so, gut für die Natur. Gerne zeige ich euch meine Maiimpressionen und dann ist es im Rückblick doch wieder erstaunlich wie oft die Sonne geschienen hat!

Das schlechte Wetter und sein ganz eigener Reiz

Maiwasser

Tiere auf der Weide

Eine zauberhafte Blumenwiese

Bocksbart – einer meiner neuen Lieblinge

Licht- und Prachtnelke

Ein namenloses Schönchen (für mich)

Auch der Zimmerjasmin steht in voller Blüte

Iris

Iris einmal ganz nah

Und zum Schluss heißt es … Vergissmeinicht,

See the heart in everything

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Vierter Impuls

Für Myriades Impulswerkstatt

Das Foto – auch 2016 in Asturien aufgenommen – passt für mich sowohl zu Myriades erstem, wie zu ihrem vierten Impuls. Beim ersten kommunizieren Strand und Schatten von Lebewesen miteinander, beim vierten ist es Natur und Technik. Doch seht selbst.

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Letzter Tag im April oder Tanz in den Mai

Die Stromerzeit hat begonnen

Ohne weitere Worte, aber mit Überschriften, werfe ich einen Blick zurück auf den April, der ein echter April gewesen ist. Ich habe ihn genossen.

Enjoy!

Wasservögel

Nilgans

Grün und Blau

Gelb

Fröhliche Wanderschaft

Kommt gut in den Mai, ob tanzend oder im Schlenderschritt.


Auch in dieser Woche habe ich zwei Fotomontagen im Angebot. Falls Interesse besteht, dann schreibe mir bitte eine Mail an ulli.gau@web.de. Dankeschön. Ich freue mich über jede Bestellung.

Tanz in den Mai

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Geschlossen – verschlossen

Verschlossene Türen – geschlossene Geschäfte und Cafés

Da fällt selbst die Puppe (fast) vom Pferd

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Und ich? Bin ich verschlossen? Hat mein Seelenoutput geschlossen?

Ja und Nein. Ich habe nur Zurzeit nicht viel zu sagen und auch oft nicht zu kommentieren. Es gibt immer diese und diese Zeiten, mal sprudeln die Worte, mal kreiere ich ein Bild nach dem anderen, jetzt fotografiere ich.

Gerade eben sind es die geschlossenen Läden, die verschlossenen Türen. Symbole und Tatsachen im zweiten Covidjahr. Keine Pointe.


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