Sonntagsbild 22 2018

Ohne Titel – ohne Worte – without title – without words

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Der April in Bildern

Ein Wonnemonat mit frühsommerlichen Temperaturen und einer Flora und Fauna, die eigentlich Mai heißt,

kühle Schatten schon willkommen waren

und lieber Besuch die letzten Apriltage beschwingten und bereicherten.



Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich für eine Weile, ich lege eine Blogpause ein. Wie immer werde ich die Sonntagsbilder weiterführen und bestimmt auch einmal hier und dort lesen. Mich rufen nun der Garten, die Wälder, Wiesen und Felder.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit, sende herzliche Grüße und meinen Dank an alle für alles.

 

Boote und Schiffe 009

Paarweise zum Zweiten

Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass Gerda und ich von den Hafenbildern in Kalamata Paare gebildet haben → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/12/der-hafen-von-kalamata/ https://gerdakazakou.com/2018/03/12/paarungen-boote-in-der-reparaturwerft/

In diesem Zusammenhang fielen mir Fotos ein, die ich in der Bretagne gemacht habe und bildete noch einmal Paare mit diesen und den Hafenbildern von Kalamata

Bretage / Kalamata

Bretagne/Kalamata

Bretagne/Kalamata

Bretagne/Kalamata

Bretagne/Kalamata

Interessant daran finde ich, dass ich in der Bretagne mehr die Perspektive eingenommen habe, die Gerda in Kalamata eingenommen hat, während ich in Kalamata detailverliebter gewesen bin…

Wie auch immer noch, es gibt große Schiffe, kleine Boote, solche die auf dem Trockenen liegen, andere, die fahren, es gibt große Häfen und kleine und es gibt Museumsschiffe…

Bretagne 2015



Links

Ein Traumboot von Bruni Wortbehagen → http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2011/dezember/traumboot

Petra erinnert an ein Lied aus Kindertagen mit zauberhaften Bildern dazu → https://pawlo.wordpress.com/2018/04/20/war-einst-ein-kleines-segelschiffchen/

hier hat Petra eine Zusammenfassung ihrer Beiträge zur Blogparade gemacht → https://pawlo.wordpress.com/portfolio/boote-und-schiffe/

sehenswert ist auch ihre Galerie: immer noch auf der Flucht → https://pawlo.wordpress.com/portfolio/auf-der-flucht-on-the-run/

Gerda zeichnet Geschichten mit Skulpturen aus ihrem Zuhause, mit Fundstücken aus der Natur und auch Boote spielen dabei immer wieder eine Rolle, so, wie hier → https://gerdakazakou.com/2018/04/19/kykladische-goettin/



Das Ende der Blogparade nähert sich, am Freitag erscheint Beitrag 010 mit weiteren Links, am Montag, 30.04. ertönt das tiefe A in Moll, dann verlassen die Boote und Schiffe erst einmal diesen Hafen…

Verlassene Orte 006

Vorerst letzter Teil

Diese Abrisshäuser fotografierte ich im März bei strahlendem Frühlingswetter in Freiburg

Spieglein, Spieglein

Zurzeit macht mich dieses Thema nicht froh und deswegen habe ich nun entschieden es erst einmal ruhen zu lassen, mich stattdessen dem Frühling, seinem Wachsen und seiner Freude zuzuwenden.

Diese Bilder nahm ich am selben Tag auf dem alten Friedhof in Freiburg auf, seitdem geht alles seinen Frühlingsgang.

alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Was ich liebe und was mich glücklich macht

Gestern Morgen wurde ich wach, die Sonne kam gerade über den Berg und schien in meine Stube hinein und da gab es kein Zögern: aufstehen, Kaffee kochen, Stulle essen und nichts wie raus!

Wie glücklich es mich macht, wenn ich all dieses Sprießen, Knospen und Entfalten sehe, wenn ich noch immer Neues entdecke.

Eine Lerchenblüte

Wie ich es liebe am frühen Sonntagmorgen alleine durch Wald und Flur zu stromern, wenn im Nachbardorf der Hahn zu mir hinauf kräht, die Gänse schnattern, die Ziegen mit ihren Glöckchen bimmeln, Bussarde und Milane hoch über mir kreisen, Stare flöten, Eichelhäher es eilig haben, Zitronenfalter durch das Bild taumeln und über allem Frieden liegt. Ja, Frieden!

Und wie es mich dann doch durchrüttelt, weil es noch immer keinen Weltfrieden gibt, weil er wieder ein Stück weiter weg gerückt ist, weil Worte wie kalter Krieg zurückgekehrt sind, und Verteidigung und Vergeltung. Dieser Krieg ist nicht kalt, er tobt, nur eben nicht hier und nicht erst seit letzter Woche, er spitzt sich zu.

Ich schicke Friedenswünsche in die Welt und schlucke meinen Kloß im Hals herunter.

Eine Löwenzahnsonne für den Weltfrieden

Grün ist die Hoffnung und Linden haben Herzblätter

Buchen sollst du suchen

Wilde Rosen werden wieder blühen,

für die Freude, die Schönheit, die Freiheit, den Frieden und die Liebe…

Die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst, ebenso werden nach einem Klick alle Bilder groß…

Stand up von Hindi Zahra



Rotewelt hat einen lesenswerten Artikel zur Situation geschrieben, mir fehlen noch die richtigen Worte, aber schweigen mag ich auch nicht, deswegen dieser Artikel und mein Dank an Rotewelt → https://rotewelt.wordpress.com/2018/04/14/und-keiner-hat-was-gewusst/

Verlassene Orte 005

Letztens hörte ich im Radio diesen Satz: „Zwar hat die Natur den Menschen hervorgebracht, aber letztlich interessiert sie sich nicht für ihn…“

Wann immer ich Ruinen entdecke, entdecke ich auch Pflanzen, Bäume, die sich den leer gewordenen Raum für ihr Wachsen und Gedeihen nehmen und der eine und andere Krabbler wird auch dabei sein!

Diesen verlassenen Ort entdeckte ich am Strand in der Mani, in der Nähe von Gerdas Wohnhaus

Mehr Ruinenbilder zeigte ich hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/04/07/asturien-bilder-und-mehr-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/10/reisenotizen-2-leerstand/



Nachschlag

Auf Gerdas Wunsch füge ich nun auch die anderen Varianten der oberen Fotomontage ein, mir gefallen sie nicht so wirklich, ich hatte mich für das oben gezeigte Bild entschieden, aber vielleicht geht es euch ja anders?

Frühlingsbilder

Bei uns gibt es immer wieder noch Berghänge an denen sehr viele Schlüsselblumen wachsen. Sie werden auch liebevoll Himmelsschlüsschen von den Allemannen und den Schweizer *innen genannt und, wie gerade eben von Arabella erfahren, ebenso in Sachsen. Da erlaube ich mir jedes Jahr ein paar kleine Sträußchen zu sammeln, sie daheim zu trocknen und sie dann in Dosen zu verpacken, sie sind fester Bestandteil meines Hustentees, wie auch die gelben Huflattichblüten, die ich in der Mitte der Woche gesammelt habe. Hierzu hat Arabella einen Artikel geschrieben, den ich denen ans Herz legen möchte, die sich für Kräuterkunde interessieren → https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2018/04/05/huflattich-und-der-tee-daraus/

Heute aber, am Freitag, war vor allen Dingen Bärlauchzeit. Hierzu schrieb ich schon 2013 im April einen längeren Artikel → https://cafeweltenall.wordpress.com/2013/04/16/b-wie-barlauch/

Damals verwendete ich noch ein Foto aus dem Netz, heute aber machte ich selbst welche, noch nie habe ich so viel Bärlauch auf einmal gesehen … und nun stehen hier einige Gläser fertig zubereitetes Pesto für die Familie und mich im Vorratsregal, welche eine Freude!

Meine Tochter und ihre Kinder waren mit von der Partie. Während wie Frauen fleißig sammelten, erzählten, auch Lieder sangen und lachten, schnitzte der Enkelsohn an einem Pfeil und schlief dann vor Erschöpfung ein. Ein Schelm wer hier an althergebrachte Geschlechterrollen denkt 🙂

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein zauberhaftes Frühlingswochenende und den in Griechenland lebenden Fröhliche Ostern…

Boote und Schiffe 004

Bei meiner Beschäftigung mit Booten und Schiffen fand ich diese Internetseite → https://www.derkleinegarten.de/mehr-infos-bilder/symbollexikon/boot-barke-schiff.html  und folgende Deutungen zu Booten, Schiffen und Barken:

Das Boot (auch Barke oder Schiff) ist ein archetypisches Symbol, welches in den Mythen der Menschheit Sonne oder Mond über die Urgewässer fährt. Beim Untergang von Sonne oder Mond führte das Schiff die Gestirne durch die Unterwelt. Somit wurde das Boot Sinnbild für das Todesgeschehen: Bild für die Überfahrt des Verstorbenen in das Totenreich. Das Boot bezeichnet den Übergang, das Hinstreben auf ein Ziel und einen neuen Anfang.

Zudem ist das Boot, ebenso wie das Pferd, ein achetypisches Symbol der Reise. In frühester Zeit waren in manchen Gegenden die Wasserwege die einzigen Reise-Straßen. Wenn ein Verwandter verstarb, dann verband man den Tod mit der Reise in die Unterwelt oder in die Geisterwelt (der Ahnen).

Im christlichen Sinn ist das Boot Sinnbild für die Gemeinde in den Wogen des Weltgeschehen. Das Schiff ist auch ein Symbol der Maria – der Mutter Kirche. Im Katholizismus gilt die Kirche als „Schiff Petri“ (nach Lk 5,3 ff.). Die frühesten christlichen Schiffsdarstellungen (auf Grabmälern) symbolisieren die Lebensfahrt des Verstorbenen zum Hafen der Ewigkeit. Zum Schiff gehört auch der Anker.

Ich wollte nun wissen, ob es auch heute noch üblich ist auf Grabsteinen Schiffe darzustellen. So stromerte ich über den Lörracher Hauptfriedhof und in Freiburg über den alten Friedhof (Bilder von letzterem stellte ich hier ein → https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/11/19/untypisch/). In Lörrach fand ich diesen Grabstein,

in Freiburg entdeckte ich zwei Grabsteine mit einer Ankerdarstellung, wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob sich diese Darstellung wirklich auf einen Anker bezieht oder etwas ganz anderes bedeutet, irritierend finde ich die Sterne darüber, einmal fünfzackig, einmal sechszackig, weiß jemand von euch Näheres?!

Dass ich nicht mehr Abbildungen gefunden habe, liegt vielleicht daran, dass wir hier weit weg vom Meer sind oder daran, dass das Schiffsymbol schon lange aus der Mode gekommen ist?! Wie sieht es denn bei euch Nordlichtern aus?


Etwas anders zum Thema Boote und Schiffe habe ich im www entdeckt, das ich gerne mit euch teilen möchte.

Auf der griechischen Insel Santorin entdeckte der Archäologe Spyridon Marinatos 1967 eine Stadt der Klykladenkultur…  Die Stadt wurde in ihrer Blütezeit durch einen Vulkanausbruch verschüttet und so für über 3500 Jahre bis zu ihrer Freilegung im 20. und 21. Jahrhundert konserviert. Der exzellente Erhaltungszustand der Gebäude und herausragender Fresken erlaubt Einblicke in die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Bronzezeit in der Ägäis.

Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Akrotiri_(Santorin)

Ich möchte euch die wunderbaren Fresken einer Schiffsprozession zeigen, die man in den Gebäuden von Akrotiri fand. Die Ausgrabungen sind noch immer nicht abgeschlossen, noch hat man keine Hinweise auf Werften oder Schiffsbau gefunden, man vermutet aber, dass es diese gegeben hat, zumal die Insel wohl auf den Schiffshandel angewiesen gewesen war.

Vielleicht teilt ihr ja meine Begeisterung für diese wunderbaren Schiffsdarstellungen, die mehr als 3500 Jahre unter der Vulkanerde verborgen geblieben sind!

Außerdem staune ich immer wieder, wie sich meine beiden Themen „Boote und Schiffe“ mit den „Verlassenen Orten“ verzahnen und frage mich natürlich was das Ganze denn nun mit meinem Hier und Jetzt zu tun hat, wohin meine Reise geht, ob ich ein Schiff nehmen soll oder doch weiterhin zufuß unterwegs sein werde –



Hier noch einige Links zu älteren Beiträgen von mir, zum Teil geht es um die Bilder, zum Teil um die Texte und zum anderen geht es auch um die Boote mit Geflüchteten und ihrem Schicksal (auch wenn dieses Thema nicht mehr die Schlagzeilen beherrscht ist das Drama nicht vorbei, Drama und Tragödien, als hätten sie sich abgenutzt (für mich nicht!) → https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/09/20/boot-und-faehrfrau/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/10/21/miniatur-erinnerungsschachteln/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/04/23/die-andere-seite-viii-volle-boote-eiserne-vorhange/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/04/04/llanes-bilder-und-mehr-2/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/11/17/alte-maenner/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/11/13/fuenf-schiffe/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/10/23/fuenf-schiffe-oder-eins-eine-einladung/

von Petra Pawlowsky, zu dem Thema boatpeople und zu der Aktion der 5 Schiffe:

https://pawlo.wordpress.com/2015/04/20/boat-people/

https://pawlo.wordpress.com/2015/04/24/boat-people-2-2015/

https://pawlo.wordpress.com/2015/11/06/schiffe-der-hoffnungships-of-hope/

https://pawlo.wordpress.com/2016/06/03/aktion-kunstschiff-in-stuttgart/

Von Gerda Kazakou zu Schiffen und Geflüchteten

moderne Argonauten

https://gerdakazakou.com/2016/01/31/der-kreative-prozess/

weitere Links folgen im nächsten Beitrag!