Impressionen von meinem neuen Zuhause

So schaut es hier aus

Der erste Blick, wenn man auf den Hof kommt

Schaust du dann nach rechts, dann siehst du einen der sieben Teiche, die es auf dem Gelände gibt

Wenn du mich finden willst, dann musst du nach hinten gehen

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Wenn du dich mich gefunden hast und dich umdrehst, dann siehst du meinen „kleinen“ Vorgarten

Obwohl es ja drinnen genug zu tun gab und gibt, habe ich im August, bei schönstem Sonnenschein, erst einmal drei Tage lang dieses Beet von der alles verschlingenden Ackerwinde und alles überwuchernden Katzenminze befreit.

Es gilt das Ganze noch zu beobachten und behutsam immer wieder einzugreifen. Bis es irgendwann mal so ist, wie ich es mir vorstelle, wird es noch eine Weile dauern.

Über die zighundert Schnecken, die ich Morgen für Morgen und Abend für Abend eingesammelt und weggetragen habe, schweige ich still. Jetzt sind alle verschwunden. Weil Herbst ist. Im nächsten Frühjahr kommen sie alle wieder und ich werde sie wieder einsammeln und sie an anderer Stelle aussetzen. Making love, not war.

Doch bleiben wir noch einen Moment bei unserem Rundgang … denn solltest du bis zum Abend bleiben, dann komm mit nach rechts und wir setzen uns auf die gemütlichen Stühle am großen Tisch und schauen Sonnenuntergang!

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Dafür musste ich 21 Jahre lang auf einen Berg fahren und es gab keine Garantie, dass ich dann wirklich einen Sonnenuntergang zu sehen bekam. Nun habe ich beides, wenn ich will und das Wetter mitspielt, den Sonnenaufgang und den Untergang, was mich sehr glücklich macht.

Im September bin ich noch einmal dreieinhalb Wochen im Südschwarzwald gewesen. Alle Arbeiten mussten ruhen.

Jetzt schreiben wir Oktober und es ist plötzlich kühl geworden. Da freue ich mich, wenn am Morgen der Schornstein der Holzzentralheizung qualmt

und es erst einmal noch genügend Holz im Schuppen gibt.

Zum Ende noch ein kleines Bonbon

Auch wenn wir alle unter dem selben Himmel wandeln, ist nicht jeder Himmel alle Himmel, ist der Nordhimmel nicht der Südhimmel und singt jede Landschaft ihr ganz eigenes Lied.

Leichtes

Im April

Ein Glücksfall ist es für mich, wenn die Gefiederten hocken bleiben oder weiter schreiten und sich von mir dabei fotografieren lassen.

Darf ich vorstellen Madame und Monsieur

 

Signore Porporato – oder Herr Kardinal

Blüten und Blumen sind das Lachen von Mutter Natur – las ich. Ich weiß nur, dass an solch einem Morgen meine Seele lacht, bis in die Augen hinein.

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Horx oder wider der Angst

Angst essen Seele auf, meine Seele kriegt sie nicht.

Erinnert ihr euch noch an Matthias Horx? Im Frühjahr stellte ich diesen Beitrag über/von ihm ein:

https://cafeweltenall.wordpress.com/2020/03/21/das-gefaellt-mir/ Viele von euch waren begeistert. Monate sind seitdem vergangen und das Virus hat uns fester im Griff als schon. Die Angst wächst, leider auch die Aggression und der Streit,  Freundschaften brechen, Feindschaften wuchern. Viele meinen die Wahrheit gepachtet zu haben und verteidigen sie mit spitzer Zunge und Unerbittlichkeit.

Ich mache nicht mehr mit, wie ich einigen von euch in der letzten Woche mitgeteilt habe. Das soll aber kein Grund sein vollkommen zu schweigen!

Nein, ich habe auch keine Antworten, aber ich verhalte mich wider der Angst, die die meisten schüren, ob nun Drosten zugewandt oder der Gegenseite. Ja, ich stehe der einen oder anderen Maßnahme kritisch gegenüber, heiße noch lange nicht alles gut, zumal manche der Maßnahmen aus meiner Sicht jegliche Logik vermissen lässt.

Die Gegenseite lässt mich immer öfter die Stirne runzeln. Mal von den Menschen abgesehen, die scheinbar nicht mit Intelligenz und eigenem Denken gesegnet sind, habe ich kein Verständnis für Diejenigen, die sich mit Nazis gemein machen und sich mit ihnen die Straße teilen. DAS GEHT FÜR MICH GAR NICHT! Hier ist für mich klare Abgrenzung angesagt. Ich kann auch anders meine Kritik oder meine Fragen stellen, als zusammen mit alt bekannten Neunazis zu maschieren, die schon gar keine Neunazis mehr sind. Manche von ihnen sind mir seit Anfang der 1990er Jahren bekannt. Es ist perfide genug, dass sie nun einen Samen gefunden haben, den sie vereinnahmen und dadurch Menschen für ihr Ansinnen instrumentalisieren, die eigentlich „nur“ gegen die Maßnahmen auf die Straße gehen.

Ich möchte nicht missverstanden werden, ich habe keine Probleme den MNS zu tragen, Abstand zu halten und Hygieneregeln einzuhalten. Es gibt wahrlich Schlimmeres und es verlangt mir nicht wirklich etwas ab.

Aber zurück zu Matthias Horx. Am Samstag hörte ich ein Interview mit ihm, das ich nun gerne mit euch teilen möchte. Vielleicht trägt es ja dazu bei eigene Gedanken zu hegen, die nichts mit Angst und Sorgen zu tun haben.

https://www.ardaudiothek.de/zeitgenossen/matthias-horx-das-alte-normal-kommt-nie-wieder/83285126

Meinen herzlichen Dank an Wechselzeiten, die diesen Link am Sonntag geteilt hat und mir erstens erlaubt hat, dass ich den Link kopieren darf und mir zweitens Recherche im Netz erspart hat, da ich eh vor hatte dieses Interview hier einzustellen.


Wie immer sind Kommentare Willkommen, aber bitte verschont mich mit Links und anderem, die meinen etwas beweisen zu können, ich kann selbst lesen und denken und tue das auch. Bitte respektiert meine Haltung und Meinung, ich mache das umgekehrt auch. Und bitte bleibt freundlich. Herzlichen Dank!


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GedankenFäden 002 2020

Installation – Nural Moser


Mich an den zufällig auftauchenden Quellen laben, kühle Erfrischungen im Einerlei der Beliebigkeiten. Die Freude darüber, dass sie noch sprudeln, dass noch lange nicht alles Wüste geworden ist. Leuchttürme hier und da im Dunkel dieses Zeitalters, ohne je von hellen gehört zu haben – es gab einst nur weniger Müll, kein Plastik und keine zehntausendjährigen Halbwertzeiten. Etwas, das erschreckender ist als die Leiden des Menschseins. Vergleiche halten selten stand. Zeiten, Menschen, Werke, Dinge stehen nebeneinander auf Augenhöhe oder sie sollten es. Ich denke nicht an Verachtenswertes, das steht allein im tiefschwarzen Raum. Unwissenheit rechtfertigt keine Untaten, soviel Verstand fordere ich ein, was unhaltbar und vermessen ist. Die älteren Freundinnen und Freunde gehen nach und nach, ich sorge mich um M, ich will sie noch nicht vermissen müssen und auch nicht betrauern. Das Wissen um ist getrennt von wenn und macht nichts leichter.



 

 

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