Boote und Schiffe – Ende

Prolog

 

„Doch ein Verlangen überkommt ihn, über das Wasser hin zu fahren.
Zur Frucht wird die Blüte, die Schönheit der Beeren erscheint,
je schöner die Flur je leichter die Reise,
all das ruft nach dem Menschen kühnen Gemüts,
dem Reisen fliegt sein Herz zu, schon zieht er in Gedanken
auf Meeresfluten in die weite, weite Ferne.“

The Seafarer nach Ezra Pound


Mit diesem Beitrag geht die Blogparade der „Boote und Schiffe“ zuende. Wir haben unglaublich viele Schiffsbilder betrachtet und neue Schiffsbezeichnungen kennengelernt, wir haben Zeilen über Schiffe, Boote und Kähne gelesen, manche fuhren über Flüsse, andere übers Meer, wieder andere schwebten durch den Himmel und die Zeiten. Wir lasen über Fischer, wartende Frauen und den Ozean. Das alles ist so viel geworden, dass ich zwar meine Anfangs angedachte Diashow als Finale umgesetzt, mich aber in der Regel nur für ein, zwei Bilder, pro Person und ihrem verlinkten Beitrag entschieden habe.

Die Bilder erscheinen (weitestgehend) chronologisch nach Beiträgen und Verlinkungen.

Copyright von Bildern und Texten: Petra Pawlofsky, Gerda Kazakou, Mannedante, Pit, Kopf und Gestalt, Jürgen Küster, Sabine Waldmannbrunn, Myriade, Kormoranflug, Bruni Wortbehagen, Findesatz, mmandarin, tontoeppe, Random Randomsen, Frau Knobloch, Wolf, Lu Finbar, Verssprünge, Susanne Haun, Emily Carter Mitchell, sowie von mir. (Links zu diesen Blogs und ihren Beiträgen findest du in den Beiträgen der Blogparade von 001 – 010)

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, danke für alle Kommentare und Sternchen, durch und mit euch ist die Blogparade der Boote und Schiffe vielfältig, tief und bunt geworden, sie hat mir und vielen anderen große Freude gemacht und nicht nur einmal saß ich hier bewegt und berührt, auch dafür danke ich euch.



Finales

Drei Bilder, die mir Marie per Mail zugesendet hat. Sie fand sie im ostasiatischen Museum, wo auch das Urheberrecht verortet ist. Herzlichen Dank dafür, liebe Marie!


Eine Zusammenarbeit von Gerda Kazakou und mir

Manchmal falte ich kleine Boote – Glücksboote – und die verschenke ich dann. Dieses Mal war es für Gerda bestimmt, die mich für drei Tage spontan besucht hat.

Wir saßen im Bistro des Tinguely Museum in Basel unter einem roten Sonnenschirm mit Blick auf den Rhein und dann kam eins zum anderem…

Auch auf dem kleinsten Kaffeelöffel ist Platz für ein Boot

Kaffeelöffel und Faltboot, Installation Gerda Kazakou, Foto und -montage Ulli Gau

 

Kaffeelöffel und Faltboot, Installation Gerda Kazakou, Foto Ulli Gau


Die finale Diashow mit Musik von Claude Debussy „La Mer“

Der Kreis hat sich geschlossen, Boote und Schiffe kommen und gehen…

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.



Die freie Enzyklopädie der Schiffsbezeichnungen

129 verschiedene Schiffbezeichnungen (bis jetzt und falls ich mich nicht verzählt habe…) haben wir zusammengetragen.

Von A – Z – die, die ihr schon kennt und die, die dazu gekommen sind, auch hierfür meinen herzlichen Dank an euch.

Äppelkahn, Arche, Ahnenboot, Argo (das schnelle Schiff der Argonauten), Ausflugsdampfer,

Baggerschiff, Barkasse, Barke, Bächleboot, Beiboot, Borkenschiffchen, Brigatine, Brigg, Büse, Buddelschiff, Butterschiff, Cafeschiff, Containerschiff,

Dampfschiff, Drachenschiff, Dreimaster, Dschunke,

Einbaum, Einhandsegler, Eisbrecher, Expeditionsschiff,

Fahrgastschiff, Fähre, Faltboot, Feuerschiff, Feuerwehrschiff, Fischerboot, Fischtrawler, Fliegender Holländer, Floß, Fluchtschiff, Flugzeugträger, Flußkreuzfahrtschiff, Forschungschiff, Frachtschiff, Fregatte,

Gaffelschoner, Galeere, Glücksboot, Gondel, Großsegler, Gummiboot,

Hausboot, Holzboot,

Jolle,

Kahn, Kajak, Kanonenboot, Kanu, Karavelle, Katamaran, Kirchenschiff, Klappschute, Klipper, Knorr,  Kogge, Korvette, Kriegsschiff,  Kutter, Kümos = Küstenmotorschiffe,

Langschiff, Lastkahn, Leihboot, Linienschiff, Lotsenboot, Lotsenversetzboot, Luxusliner,

Marineschiff, Mondboot, Motorboot, Motoryacht, Museumsschiff,

Nachen, Nachtschiff, Nao, Narrenschiff, Narrowboat, Nussschale,

Öltanker, Optimist,

Paddelboot, Papierschiffchen, Piratenschiff, Piroge, Polizeiboot, Postschiff, Prahm,

Raddampfer, Ruderboot, Rettungsboot,

Schaluppe, Schaufelraddampfer, Schlauchboot, Schlepper, schnittiges Boot, Schiffswrack, Schilfboot, Schnellboot, Schoner, Schubboot, Seenotrettungskreuzer, Segelyacht, Segelschiff, Spendenschiffchen, Stakkähne, Stocherkahn, Sportboot, Starboot,

Tauchschiff, Traumschiff, Treidelkahn, Tretboot, Trimaran,

U-Boot,

Viermaster, Vollschiff,

Weberschiffchen, Wikingerschiff, Windjammer, Wolkenschiff, Wunschboot, Wüstenschiff,

Yacht,

Zerstörer



Links

Ruth Freter hat mir ein sehr besonderes Bild gewidmet, schaut doch bitte einmal hier → https://ruthfreter.wordpress.com/2018/04/27/besonders-fuer-ulli/

Petras finaler Beitrag erzählt von Schiffen und Musik → https://pawlo.wordpress.com/2018/04/27/schiffe-und-musik/

Karin zeigt das wunderbare Bild von Munch: Das Postschiff, dazu erklingen Schubertlieder → https://11sternschnuppe11.wordpress.com/2018/04/28/boote-und-schiffe-ein-postboot-und-zwei-schubertiaden/

Random hatte nun aufgrund dieser Blogparade die Idee einer eigenen Reihe, nämlich die der Wassermusik, schaut doch noch einmal hier → https://randomrandomsen.wordpress.com/2018/04/28/wassermusik-i-•-boote-schiffe/

Link zu einem Weberschiffchen → https://www.bfhg.de/sammlung-prisard/varia/weberschiffchen/

von mirhttps://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/27/nachtrag-landschaft/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/03/05/eine-weitere-legearbeit-another-work-with-snippets/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/02/19/schiffe-kommen-und-gehen/



Epilog

Euch allen allzeit gute Fahrt, mit immer dem richtigen Wind in den Segeln und einen beschwingten Tanz in den Mai – Ahoi

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Boote und Schiffe 007

Heute wird es hier ein bisschen närrisch zugehen…

Petra dachte bei meinem Wüstenschiff an eine Variante in Blau, voilá

Gerda schickte mir noch einmal einige Links zur Blogparade. Zunächst las ich nur eine Überschrift: „Lebe deinen Mythos“ und wieder dachte ich an das Wüstenschiff in Blau, aber nun nicht als Fata Morgana.

Sand- und Wasserwellen, Wellen auf Baumrinden, auf Steinen, auf den Bergrücken – ein Leben in Wellen, ein Leben mit Ebbe und Flut, mit Stürmen und Flaute. Manchmal als Segelschiffchen im Sturm, manchmal als dicker Ozeandampfer, sicher auf hoher See. Wellen gehen vor, Wellen ziehen sich zurück. Manchmal regnet es in der Wüste und alle Wüstenblumen blühen –



An dieser Stelle möchte ich euch allen danken, die ihr euch so rege an dieser Blogparade beteiligt, ich freue mich sehr darüber!

Im letzten Artikel eröffnete ich einen Reigen mit Schiffsbezeichnungen und ich staunte wieviele noch dazu gekommen sind. Die ganze „Enzyklopädie“, mit allen euren Ergänzungen, stelle ich beim großen Finale der Blogparade ein.

Random Randomsen erwähnte im Kommentar ein Lied von Reinhard Mey: „Das Narrenschiff (s.u.)“

Ein Närrinnenschiff in meiner Welt ist kein Narrenschiff, keins im Sinne von Hieronymus Bosch, das eine Anspielung auf die Todsünden ist, wie überhaupt auf vielen Darstellungen von Narrenschiffen das sogenannte lasterhafte Leben eine große Rolle spielt. Der Narr aber dreht dem närrischen Treiben den Rücken…

Mehr kannst du bei Wiki lesen und dort ist auch das Bild größer anzuschauen → https://de.wikipedia.org/wiki/Bilder_von_Hieronymus_Bosch#Das_Narrenschiff

Das närrische Volk ist verschieden vom Archetyp des Narren, die Närrin ist nicht prinzipiell verschieden vom Narren, nur in ihrem Geschlecht, ein kleiner, aber auch sehr feiner Unterschied…

In der Bildersuche fand ich noch einige andere Darstellungen von Narrenschiffen, ihre Urheber stehen jeweils unter den Bildern, sodass ich hoffe kein Urheberrecht verletzt zu haben.

Je länger ich die Bilder betrachte, umso klarer wird mir, dass mir etwas anderes vorschwebt, dass ich Bezug auf den Archetypus nehmen möchte, auf den Humor, den Trickster, auf die Geschichten, die mich oder dich zum Lachen bringen, dass ich das närrische Volk närrisches Volk sein lassen will, Freude anstelle von Todsünden, Humor anstelle von Verdammnis…

Manche von euch werden sich an den Bilderzyklus der Närrin und der kleinen Stadt erinnern, auch dort tauchten Boote auf, auch die Närrin saß mal auf, oder in einem, aber all das ist es eben auch nicht, nicht in meiner jetzigen Welt. Ich grübele noch, sowohl über eine neue Gestalt für die Närrin, wie auch über das Boot selbst…



Links

Cambra Skadé stellte im November 2015  „die Fährfrau und das Narrenschiff“ ein, sie spricht von so Vielem, das mir so vertraut ist und mir doch immer mal wieder wegrutscht, sodass mir gerade eben ihr Artikel eine sehr willkommene Erinnerung ist → https://cambraskade.wordpress.com/2015/11/20/die-faehrfrau-und-das-narrenschiff/

Marion von Findesatz steuert feine Zeilen und ein ebenso feines Bild zur Blogparade bei →  https://findesatz.blog/2018/04/16/16-april-5/

von Gerda → https://gerdakazakou.com/2015/07/22/lebe-deinen-mythos/

Erinnerung an einen kleinen Hafen

zauberhaft schön: Schnee, Dorf, See und Boot → https://gerdakazakou.com/2015/11/27/schnee-dorf-see-boot/

und weil es zum Dorf und zum Schnee passt, hier ein Artikel von mir, mit der Frage, ob das Boot selbst der sichere Hafen ist → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/02/29/ende-februar/

ein anderes Thema und ein spezielles Ruderboot mit einem speziellen Ruderer kannst du hier sehen →

https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/02/27/der-alte-mann-und-vielleicht-das-meer/

Frau Kobloch brilliert mit einer Lustbarkeitsschaluppenjubelillusion → https://bittemito.wordpress.com/2018/04/12/lustbarkeitsschaluppenjubelillusion/

Petra zeigt einen Arbeitsprozess, bei dem am Ende auch wieder ein Schiff zu sehen ist → https://pawlo.wordpress.com/2018/04/13/das-bild-wieder-heimwaerts-im-arbeitsprozess/

Gerhard von Kopf und Gestalt zeigt ein Keramikschiff → https://kopfundgestalt.com/2018/04/12/schiffe-aller-art-3/

von Pithttps://pitsbilderbuch.wordpress.com/2011/07/22/england-reise-fruhjahr-2011-25/

auch zeigt er ein wunderbares Segelschiff und hat es mit Musik unterlegt, ihr kennt das Lied alle, mehr verrate ich aber nicht → https://pitsbilderbuch.wordpress.com/2018/04/16/sailing-to-be-free/

Pit machte mich außerdem auf den Blog von Emily Carter Mitchell aufmerksam, hier gibt es wunderbare Schilfboote und mehr zu sehen und zu lesen → https://bellaremyphotography.com/2018/04/12/suriqui-island/

Kormoran zeigt Schiffdetails → https://kormoranflug.wordpress.com/2018/04/15/blogparade-schiffe-und-boote-02-anker/

Fortsetzung folgt…

Paul Klee in der Foundation Beyeler

Am 31.12.2017 fuhr ich spontan nach Riehen (in der Schweiz) in die Foundation Beyeler, die angekündigten abstrakten Werke von Paul Klee anzuschauen. Der Tag war außergewöhnlich mild und blau, sodass ich nach einer ersten Runde in den Park ging, um meine Augen auszuruhen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

So viele, so kleine Bilder und so viele Menschen und immer wieder die Lücken und mein Raum, meine Freude und wunderbare Entdeckungen.

Es ist lange her, dass ich eine Ausstellung von Paul Klee besucht habe, damals war ich noch sehr jung und sehr fasziniert. Wie weit er mich aber wirklich inspiriert hat, begriff ich erst gestern, als ich das eine und andere Bild auf mich wirken ließ und mich dann an eigene Aquarelle und Ölbilder erinnerte, die ich in jungen Jahren gemalt habe, aber nun nur noch teilweise besitze.

Ich will nichts weiter zu diesem großartigen Künstler schreiben, das haben schon Viele getan und auch bei Wiki kann man ausführlich über sein Leben und Wirken nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Klee.

Lieber zeige ich jetzt ein paar Bilder, die mich besonders angesprochen haben und noch immer auf meiner Netzhaut liegen. Ganz besonders haben es mir die Bilder angetan, die aus unzähligen, kleinen Punkten/Strichen bestehen, wie die zwei folgenden:

Klassische Küste

draufklick = großes Bild

(aus dem Netz gefischt – Bildarchiv – Foto – Marburg, auch alle anderen Bilder habe ich im Netz unter google Bilder gefunden)

Aufgehender Stern

Hier nun noch eine kleine Galerie mit Bildern aus unterschiedlichen Zeiten – wie wichtig es doch ist, dachte ich u.a., die Werke auch immer im zeitlich politischen Kontext anzuschauen, wie z.B. das Bild Feuer bei Vollmond von 1933…

 

Es gab viele Boote zu betrachten, manche sehr klein und detailliert, andere archaisch mit breitem Pinselstrich

verzweifelt rudern aus dem Jahr 1940

Paul Klee starb 1940 an Sklerodomie = Verhärtung der Haut, es war mit ein Grund warum er zu breiteren Pinseln griff, die ihm das Malen erleichterten. Dies ist die Tragik des Bildes plus Klees Ringen um die Einbürgerung in die Schweiz, galt doch seine Kunst in Deutschland als entartet…

In Bern wurde ihm zu Ehren das Zentrum Paul Klee gegründet und mit seinem Nachlass bestückt. Ein Besuch dort steht schon lange auf meiner Wunschliste, vielleicht klappt es ja in diesem Jahr.

Entstehungsgeschichte

Manche von euch haben mich am Sonntag nach den Originalbildern zu den zwei Fotomontagen am Anfang gefragt, gerne zeige ich euch die Schritte. Zur Erinnerung:

I. Herbstblatt

1.Erde

2. das Blatt im Original

3. das Blatt bearbeitet (mit dem Photoshopfilter: verflüssigen)

Danach habe ich das Blatt ausgeschnitten, aufgehellt und die Farbsättigung etwas erhöht, um es dann in das Erdfoto einzusetzen, fehlen nur noch die Tropfen,

Tropfen im Original

ausgeschnittene Tropfen

Im letzten Schritt habe ich die Tropfen eingefügt und fertig war das Bild.

II. Herbstimpression

1.wieder ist es ein Herbstblatt,

im zweiten Schritt habe ich daraus einen Ausschnitt gewählt,

3.in Photoshop mit dem Filter „verflüssigen“ verändert,

4. da mir dies zu grell war, habe ich noch einen Hintergrund gewählt, den ich dann etwas aufgehellt habe (hier nicht zu sehen).

Im 5. Schritt habe ich das Blatt über diesen Hintergrund gelegt. Damit die Struktur des Hintergrunds sichtbar wird, habe ich das Blatt transparenter gemacht und im 6. Schritt die Tropfen eingefügt, fertig.

Auf ähnliche Weise ist ein drittes Bild enstanden, ein anderes Blatt war die Grundlage.

Die Herbstvögel

Damit wäre es vielleicht gut gewesen, wenn ich nicht so viel Mühe mit der Intensität der Farben gehabt hätte,

außerdem lockten die großen Tropfen.

Herbstmelancholie

Ich habe es bedauert, dass die Herbstvögel in den Hintergund getreten sind, auch wenn mir die Farben so besser gefallen, noch immer suche ich nach einer Lösung!


Nicht bei jedem Bild kann ich im Nachhinein Schritt für Schritt darlegen, dieses Mal war es einfach. Und auch wenn ich nicht alles minutiös erkläre, hast du vielleicht eine Ahnung bekommen, wie ich arbeite. Vielleicht noch das: ich benutze Photoshop, gimp und photoscape, letzteres ist ein sehr einfaches Fotoprogramm und ich kann es allen Einsteiger*innen nur empfehlen, man kann dort allerdings nichts ausschneiden, einfügen aber schon!

Bahnhof Rolandseck – Arp Museum # 04

Die Toiletten des Bahnhofs

(für Maren herzlichste Grüße 😉 )

Als ich das erste Mal den Bahnhof, bzw. das Arp-Museum besucht hatte, meinte meine Freundin später ich müsse mir unbedingt einmal die Toiletten des Bahnhofs anschauen. Dieses Mal hat es geklappt. Über Geschmack lässt sich ja trefflich streiten oder lieber gar nicht … kurios ist mein Wort hierzu. Wer die Toiletten gestaltet hat weiß ich nicht, ich vermute mal ein Mann … 😉

Die Frauentoiletten

In die Männertoilette traute ich mich nicht wirklich hinein, ich fotografierte durch die geöffnete Tür, dass ich dabei beobachtet wurde, habe ich nicht bemerkt …

wie immer öffnen sich die Galerien, wenn man auf ein Bild klickt

Mit einem Zitat von Hans Arp und einem Wolkenbild von eben diesem Tag endet meine diesjährige Führung durch das Arp-Museum und den Bahnhof Rolandseck. Bis zum nächsten Mal … gerne komme ich wieder!

 

Bahnhof Rolandseck – Arp Museum # 03

Das Auge ist ein seltsames Tier

Fotografien und Wahrnehmungsobjekte von Werner Klotz

Zum einen wurden im Arp-Museum großformatige Wasseraufnahmen von Werner Klotz gezeigt, Steine unter der Wasseroberfläche. Hierfür besucht er immer wieder einen Wildbach in Kanada, entdeckt besondere Steinformationen, die er dann mit einem Titel versieht, wie z.B. die drei Grazien. Er malt auch mit Wasser auf Kieselsteine, ob nun mit einem Finger oder einem Zeh, diese Bilder nennt er: Minute Drawing …

Beide Bilder habe ich aus dem Begleitheft des Museum abgeknipst, leider sind sie nicht sehr scharf geworden.

Als Manko dieser Präsentation empfand ich die Hängungen der Bilder, oft in dunklen Ecken auf dem Weg von hier nach dort oder als dekoratives Beiwerk im sogenannten Festsaal. Da die Fotos auf Acryl entwickelt wurden, haben sie eine spiegelnde Oberfläche, sodass ich darauf verzichtet habe sie abzulichten.

Einzig seine Spiegel und Wahrnehmungsinstrumente bekamen eigene Räume. Hierzu steht im Begleitheft:

Mit seinen Spiegeln und „Wahrnehmungsinstrumenten“ greift Werner Klotz den Grundgedanken von Richard Meiers auf, Natur und Architektur miteinander zu verbinden und lässt die äussere Umgebung in die Räume dringen.

Die Spiegel setzen sich beim Näherkommen in Bewegung und drehen sich horizontal, sie spiegeln die Räume gleichzeitig mit der Welt vor dem Fenster, so entstehen einzigartige, nie selbige Bilder. Bei den entstehenden Formen dachte ich an Gustav Klimt.

Hier zeige ich euch noch ein Werk von Werner Klotz mit dem Titel „Reisebar des Dionysos“ – eine Vitrine aus Glas, in der sich  handversilberte Gläser durch viele eingebaute Spiegel gegenseitig reflektieren.

Die sogenannten Wahrnehmungsinstrumente lassen sich zwar fotografieren, aber das, was man sieht, wenn man hinschaut, nicht.

Vielleicht ist jetzt die Eine oder der Andere neugierig geworden und hat Lust selbst ins Arp-Museum zu fahren, ich kann nur einen Abklatsch wiedergeben, erleben muss man das alles selbst.

Bahnhof Rolandseck – Arp Museum # 02

Henry Moore

Zugegeben, ich bin nicht wegen Henry Moore zum Bahnhof Rolandseck gefahren, mich hat die Ausstellung „Das Auge ist ein seltsames Tier“ mit Werken von Werner Klotz interessiert. Dazu komme ich dann noch, ich blieb erst einmal dann doch bei den Skulpturen von Henry Moore hängen. Endlich konnte ich sie einmal umrunden: von allen Seiten schön, von allen Seiten rund, von allen Seiten ein Lied der Harmonie … doch schaut einmal selbst

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draufklick und die Galerien öffnen sich

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Henry Moore fand seine Inspirationen, wie auch Hans Arp, in der Natur – wenn auch vielleicht nicht sooo gut erkennbar, aber hier kannst du eine Sammlung von Steinen, Knochen, Muscheln und Hölzern sehen, daneben kleine Skulpturen des Künstlers, im Hintergund war ein großes Bild auf dem Henry Moore in seinem Atelier zu sehen war, umgeben von eben wieder Steinen, Knochen, Muscheln und Hölzern …

Hans Arp sagte:


Wer mehr über Henry Moore oder/und Hans Arp erfahren will, die, der kann Informationen in den altbewährten Suchmaschinen finden.

Mehr über das Museum schrieb ich hier →

Größe

Sinngemäß

Wenn Sie mich fragen woran ich die Größe eines Künstlers erkenne, dann nicht weil er ein guter Zeichner, Maler oder Bildhauer ist, sondern an der Größe seiner Menschlichkeit.

Henry Moore