Fragment 06

There is a point of no return

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Schöne, tiefe, wilde Zeiten

Erinnerungen

Keine Zukunft

Keine Bretagne, kein Italien, kein See, kein Berg, keine Schuld.

Frei sein

Frei von Leiden am Miteinander – frei von falscher Hoffnung – frei von falschen Versprechungen – frei von Du-musst-doch-verstehen – frei von Enttäuschungen – frei von Wut – frei von Ressentiments

Frei sein

Diese haarfeine Linie von Sein und nicht

Nenn mich nicht Nairobi.

There is a point of no return

oder

It’s all over now, Baby Blue

Und plötzlich ist alles ganz leicht.



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Fließen lassen

Wenn es eng wird in mir, dann gehe ich zum Fluss,

sehe das Weiche, lasse das Harte,

und schaue auf die Schatten,

lasse los und schaue auf das, was wirklich wichtig ist.

Ich habe eine Verwandte, ich bin wie sie. Erschrecke ich mich, ziehe ich mich zurück. Dieses Mal nicht ganz. Ich warte, ich spüre, ich lausche.

Wenn es ruhiger wird, dann strecke ich langsam,

sehr langsam

meinen Körper und meine Fühler

hinaus. Behutsam gehe ich weiter

und sehe die Schönheit der Welt.

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Ich lausche den Sounds of Silence

In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
‚Neath the halo of a streetlamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence

And in the naked light I saw
Ten thousand people, maybe more
People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs that voices never shared
No one dared
Disturb the sound of silence

„Fools“, said I, „You do not know“
„Silence like a cancer grows
Hear my words that I might teach you
Take my arms that I might reach you“
But my words like silent raindrops fell
And echoed in the wells of silence

And the people bowed and prayed
To the neon god they made
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming
And the sign said
„The words of the prophets are written on the subway walls
And tenement halls
And whispered in the sounds of silence“



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Ping Pong 22

PING 022

GERDA AN ULLI → KANNEN,BECHER,FLASCHE UND KRUG STEHEN BEREIT …

Kannen, Becher, Flasche und Krug stehen bereit …

PONG

ULLI AN GERDA → … NUN KÖNNEN DIE GÄSTE KOMMEN

… nun können die Gäste kommen

PING 023

ULLI AN GERDA → WIND FEGTE ÜBER DAS LAND …

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WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Sonntagsbilder 13 2019

Drei – eins – zwei

Drei Bewegungen

-1-

-2-

-3-

Eine Begegnung

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Zwei Videos

Darf ich vorstellen: meine Freundin Margita Haberland – einst Sängerin von „Abwärts“, Performancekünstlerin, Schauspielerin und Musikerin

Cambra Skadé – der Geschichtenbaum

Es erstaunt mich nur ein bisschen, dass auch hier rote Fäden auftauchen, ich fühle mich Cambra immer wieder verbunden, spüre Verwandtschaft, die sich von Zeit zu Zeit in Synchronizitäten zeigt.

https://www.yumpu.com/de/document/read/62472095/der-geschichtenbaum

habt´s schön heute …

Licht – 16 –

Herbst-Wehen

Vor dem Winter

Ich mach ein Lied aus Stille
Und aus Septemberlicht.
Das Schweigen einer Grille
Geht ein in mein Gedicht.

Der See und die Libelle
Das Vogelbeerenrot.
Die Arbeit einer Quelle.
Der Herbstgeruch von Brot.

Der Bäume Tod und Träne.
Der schwarze Rabenschrei.
Der Orgelflug der Schwäne,
Was es auch immer sei,

Das über uns die Räume
Aufreißt und riesig macht
Und fällt in unsre Träume
In einer finstren Nacht.

Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter;
Und so vergeh ich nicht.

Eva Strittmatter

Momentaufnahme September 2018

Eine Kerze brennt, ich trinke ein Bier und proste dir zu. Dir, der du jetzt auf einem Weg bist, den ich irgendwann auch einmal gehen werde, der für mich noch im Dunkeln liegt und doch sehe ich dort ein Licht. Dahin wünsche ich mir dich, dahin möchte ich dir folgen. Irgendwann.

Am Abend entzünde ich ein Feuer. Freundinnen und Freunde finden sich ein, wir trinken noch ein Bier, rauchen, lachen, ich weiß, das hätte dir gefallen.

Nur ich kannte dich, die anderen hier haben dich nie gesehen. Nur ich bin es, die sich im Stillen an dich erinnert und an unsere gemeinsame Zeit. Ich muss wieder lachen, als ich mich an eine deiner Ideen erinnere. Du wolltest die Zugspitze kacheln, darauf sollte ein rosaroter Cadillac stehen, eine Primaballerina sich auf ihm drehen, wie diese kleinen Tänzerinnen im Tütü auf den alten Spieldosen. Damals haben wir darüber gemeinsam gelacht.

Viel Schönes haben deine Hände geschaffen. Arm bist du dennoch geblieben und warst dabei so reich!

Spät in der Nacht entzünde ich eine neue Kerze und trommel für dich und deinen Weg ins Licht.

Es ist selten, dass mir bei einer Todesnachricht spontan die Tränen über die Wangen rollen. Später bin ich selbst überrascht. Du warst ein Freund und wirst es immer sein. Wo immer du jetzt bist, meine Kerze wird für deinen Weg leuchten, neunundvierzig Tage und Nächte lang. Ich weiß, dass dir das gefallen hätte.

für die abc.etüden – 2 – 2018

Ein bisschen sprudeln die Worte wieder, so folge ich auch in dieser Woche Christianes Einladung.  Die Worte spendete dieses Mal Viola: https://violaetcetera.wordpress.com/.

Danke dafür und danke an Christiane für die allwöchentliche Einladung (s.o.), in der Interessierte auch die Regeln finden. Danke auch an Ludwig, der wie jede Woche das Titelbild gestaltete.


Es gibt Daten und damit verbundene Ereignisse, die brennen sich ein, April 1986 ist so ein Datum.

Ihr siebenjähriger Sohn erscheint mit sehr entschlossenem Gesicht in der Küche:

„Wo haben wir Tapetenkleister?“

„Was willst du denn machen?“ Er zeigt ihr ein soeben fertiggemaltes Bild: eine Fischgräte, darunter prangt das Atomkraftzeichen, das er durchgestrichen hat. Dieses Bild will er an seine Zimmerwand kleben, damit es nie mehr abgeht und damit alle Gäste es sehen und damit DIE endlich die verdammten Atomkraftwerke wegwerfen. Recht hat er. Sie rührt eine kleine Portion Tapetenkleister an. Sie schaut auf die grüne Wiese vor ihrem Haus, so viele Fragen, so viel Unsicherheiten und die Kinder…? Milch soll sie keine mehr kaufen und erst einmal nicht mit ihnen auf einen Spielplatz gehen. Was passiert hier und wieviele Kernschmelzen wird es noch geben?

Ihre Bedenken waren nicht unberechtigt, wie sich später herausstellen sollte, aber DIE machen immer weiter…


Nach einer wahren Begebenheit im April 1986, nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl. „Sie“ ist ich und es handelt sich um meinen Sohn, der damals eben 7 Jahre alt gewesen ist. Mich hat es damals fast zerrissen.

Der Juni in Bildern

Eine musikalische Untermalung zu den Bildern. Noch ein Stück von der Band „Rising Appalachia“, mit ihrem song „SUNU“. Schaut mal den unglaublichen Tanz des Stelzenmannes am Ende des Videos, ach und überhaupt dieser Sommertanz aller Beteiligten, eine Freude ist das! Dafür muss man nicht wieder jung sein, da kann man auf eigene Weise einfach mitmachen.

Flora und Fauna

Obwohl wir ein Blütenjahr hatten, habe ich in diesem Juni verhaltnismäßig wenige fotografiert, alleine die Linden haben in diesem Jahr alles gegeben, in unserem Baum im Hof hat es wochenlang gesummt und gebrummt, und sooo herrlich hat es geduftet, aber das ist nun auch schon wieder vorbei.

Ein Fuchsschwänzchen, sein Tanz auf den Brombeerblüten und seine Ruhepause

Am Wasser

Ein Schwan zeigt Bein

die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Ein Feiertagsbild

oder Sonntagsbild 23 2018 – verspätet

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© Gerda Kazakou links, Ulli Gau rechts, siehe dazu: https://gerdakazakou.com/2018/05/20/rueckblende-malerei-passing-by/ und https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/05/20/sonntagsbild-22-2018/

Gerda schrieb im Kommentarstrang:

eben sah ich zufällig mein heutiges Bild „passing by“ und dein Sonntagsbild in klein nebeneinander, und seltsam, sie wirkten wie Verwandte – nur dass bei dir die Striche hell, bei mir dunkel sind.

Ja, sie haben etwas Verwandtes, nicht nur wegen der Striche, auch der goldene Schimmer ist eine Gemeinsamkeit und … der Regen.

Manche von euch dachten bei meinem Bild an Narziss, aber wenn man ganz genau hinschaut, dann trifft sich der Blick des Blässhuhns nicht mit dem seines Spiegelbildes. Ist es nicht eher so, als versuchte es seinen Blick zu fangen, aber das Spiegelbild schüchtern ausweicht und dabei ganz leicht nach links abdriftet … just „passing by“…?



Habt herzlichen Dank für all euer Vermissen und eure Nachfragen, mich berührt das alles immer sehr und für mich ist das alles absolut nicht selbstverständlich!

Wir hatten hier einen Blitzeinschlag und manchmal dauert es, wenn man so ländlich lebt, wie ich, bis wieder alles funktioniert. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich in Bloghausen kürzer treten will. Schon länger geht es mir so, dass ich die vielen Informationen und auch Kommentare nicht mehr wirklich alle aufnehmen kann, sodass ab jetzt „weniger ist mehr“ gilt.

Leben … nichts als leben.