Arbeitsplatzimpressionen

Einige von euch haben sich gewünscht, dass ich Bilder von meinem Arbeitsretreat zeige, et voilà …

Der Campingwagen mit dem unverkennbaren Charme der Neunzehnhundertachtziger Jahre, wenn nicht gar der 70er. Die Innenansicht erspare ich euch, ich sag nur Plaste Elaste … und doch habe ich dort wunderbar geschlafen, tief und fest, beschützt vom guten Hollerbusch,

den ich so gerne als Hollebusch bezeichne, vereinigt er doch weiß, rot und schwarz in sich und wirkt er auf mich, wie eine beschützende Mutter. Es war in den sehr alten Zeiten, so erzählt man es sich wenigstens, dass der Hollerbusch die Holle verkörperte, weil sich in ihm die drei Stadien in einem Frauenleben spiegeln, die weiße Unschuld, die rote Fruchtbarkeit, die schwarze (weise) Alte …

aus der Tür heraus fotografiert, so nah, so wunderbar –

Der Garten bietet viele Ansichten, den Mohnzauber habt ihr schon gesehen, ich habe darauf verzichtet das Haus selbst zu fotografieren, habe aber weitere Impressionen gesammelt…

Wenn du ein Bild anklickst, öffnet sich die Galerie, hab Freude, ich hab sie auch, wenn es nach Sommer riecht und schmeckt, dann kann Arbeit leicht werden und alles rückt an seinen Platz.


Buchtipp:

Frau Holle – Das Feenvolk der Dolomiten von Heide Göttner-Abendroth erschienen im Ulrike Helmer Verlag

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40 Gedanken zu „Arbeitsplatzimpressionen

  1. Hach, wunderbar….auch die Impressionen. Das Glück liegt eben in den kleinen Dingen. Und die drei Stadien des Hollerbusches kannte ich noch nicht. Danke dafür…nun betrachte ich ihn immer unter diesem Aspekt. Hab einen guten Start in die Woche. Herzlichst, Marie

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  2. Vor meinem Schlafzimmer in Bonn stand ein riesiger alter Holler – Saft, Bowle, Marmelade, Eis und Gelee – den wunderbaren Schlaf und das Beschütztsein dazu. Ich weiss wovon Du sprichst – wie schade, daß nicht alle Menschen einen Holler zum Freund haben. Dir einen weiteren, wunderbaren Hollertag. LG Ruth.

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    • Ich habe an dich gedacht und daran, dass die Wohnmobile heutiger Zeiten schon noch mehr zu bieten haben, aber ich muss ja nicht mit dem Camper und Familie unterwegs sein, das, glaube ich wenigstens, wäre nichts für mich, da bin ich noch immer „Busfan“
      liebe Grüße
      Ulli

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  3. Gerne erinnere ich mich an die Ferienzeit, als wir mit zwei großen Wohnwagen und drei Fahrzeugen nach Süditalien gereist sind und die Freiheit grenzenlos schien. Wirklich gut oder viel habe ich in diesen rollenden Zimmern nie geschlafen, zu sehr habe ich die Einsamkeit vermisst. Die umgebung und deine Bilder sind wunderschön. Hab eine fabelhafte Woche liebe Ulli 🙂

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    • Ich dachte auch in einer dieser Nächte, dass selbst noch ein Mensch mehr sofort alles ändern würde, so ist es mein kleines Hollerhotel, wenn die nächsten Kochrunden kommen. Ich wünsche dir Schönes in dieser Woche…
      liebe Grüße
      Ulli

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    • Das Schöne relativiert auf alle Fälle vieles, den bei all der Idylle ist es eben mein Arbeitsplatz und da muss ich doch viel rennen … gerade eben geht es erstaunlich gut und dafür bin ich dankbar.
      liebe Grüße
      Ulli

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    • Darüber habe ich noch nie nachgedacht, ich glaube nämlich, dass wenige diesen Job machen wollten, was sich ja auch immer wieder zeigte, als wir neue Leute suchten, denn hinter dem Schönen steht wirklich viel Arbeit. Ich freue mich auf alle Fälle, dass gerade alles so leicht fällt und gut läuft…
      liebe Grüße und auch dir eine schöne Woche gewünscht
      Ulli

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    • Ja, viel weniger Fahrerei, mehr Entspannung in den Pausen, wenigstens solange es warm ist und nun ackere ich so viel, dass ich hoffentlich im Januar/Februar meine Überstunden abbummeln kann, sieht gut aus 😉

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  4. Frage: bleibst du den ganzen Sommer dort? Es sieht hübsch aus, besonders natürlich der Hollerbusch. Aber: ich lese da was von Februar und ausruhen. Du hast doch hoffentlich zwischendurch Freuzeiten? (Freudscher Tippfehler)
    Was ist mit deiner neuen Wohnung? Dem Hängebauchschwein und den anderen Hausgenossen? Deinen Kids? Siehst du die?

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    • Liebe Gerda, ich bin nur dort, wenn ich 5 oder 4 Tage am Stück arbeite und für den Brunch zuständig bin, ansonsten bin ich natürlich auf meinem neuen Berg beim Hängebauchschwein und allen anderen. Gestern fiel der Löffel und nun habe ich dreieinhalb Wochen frei und Freuzeiten, da auch kleine Reisen geplant sind. Das ist ja mit ein Grund warum ich den Job nicht aufgebe, da heisst es immer mal wieder so richtig ranklotzen und dann folgt die freie Zeit nur für mich und all dem was mich sonst noch ausmacht! Und nachher sehe ich alle Kids, die grossen und die kleinen- du liest es, alles ist gut 🙂 danke fürs nachfragen und dir nur das Beste
      herzlichst Ulli

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  5. Ich wünsche Dir eine wundervolle und entspannte Auszeit!
    Kochen bei dieser Hitze ist Schwerstarbeit, die Temperaturen in den Küchen, ließen so manch Einen von uns kollabieren.

    Ich habe große Hochachtung vor diesen Menschen, die für unsere Gaumenfreuden sorgen!

    LG Babsi

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    • Liebe Babsi, ja, solche Küchen kenne ich auch, aber auch hier haben wir es gut, da das Küchenfenster nach Norden heraus geht und auch noch ein Vordach schützt, nur von der Seite bekommen wir ein bisschen Sonne und Wärme am Morgen, es ist also aushaltbar, da bin ich echt dankbar, zumal ich kein wirklicher Hitzemensch bin!
      herzliche Grü’e zur guten Nacht
      Ulli

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  6. Schön ist er der Hollerbusch, opulent, großzügig …. Mit den Campingwagen dagegen habe ich es nicht so. Ich habe nie verstanden, wieso es die große Freiheit sein soll, wenn man in so einem winzigen Ding eingepfercht ist, meistens bei großer Hitze und dann doch auf Campingplätzen übernachtet …. Aber du bist ja nicht unterwegs und kannst wenn du willst auch im Freien schlafen

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    • Ja genau, es ist nur das Dach über dem Kopf, wenn ich einen gewissen Arbeitsrhythmus habe, der ja auch variiert- ich bin letztlich viel mehr für einen Bus, plus Zelt oder einem Moskitonetz zum ausweichen…
      liebe Grüsse
      Ulli

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  7. liebe ulli, deine holle(r)stube beeindruckt mich. ich hab noch nie so nahe bei bzw. unter einem hollerbusch geschlafen und denke, deines lesend, jetzt eben: das möcht ich probieren … ob ich in der aura einer so mächtigen wesenheit überhaupt schlafen könnte … ? — dir viele liebe grüße. sommerliches atmen!
    pega

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    • Liebe Pega, meine Wahrnehmung ging von beschützend über wärmend hin zur friedlichen Geborgenheit, ich nenne es ein „Muttergefühl“ und darin gehalten konnte ich wunderbar schlafen…
      vielleicht magst du einmal berichten, wenn du es ausprobierst-
      herzliche Grüsse
      Ulli

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  8. Pingback: Ein Reiseblick | gestreift - berührt - geteilt

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