Sonntagsbild #29

puppets in the streets #13 – oder lost in memories

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Nein, lost in memories ist nicht dasselbe wie lost memories … ich widme dieses Bild Mützenfalterin und ihrer grandiosen Serie „lost memories“, aber schaut mal selbst → https://muetzenfalterin.wordpress.com/2017/07/19/lost-memories-18/ es ist schon das 18. Bild ihrer Serie, runterscrollen lohnt sich!

Ansonsten wünsche ich euch allen einen erholsamen Sonntag.

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19 Gedanken zu „Sonntagsbild #29

  1. Danke für den Tipp, deine „Traumwandler“ passen gerade in meine Stimmung. Bin nach einem Sommerfest in der Voreifel gestern Abend noch ein wenig schläfrig. Wieder ist der einsame Wanderer mit Hund eingebaut. Sehr schön! Hab eine erholsamen Sonntag, Marie

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    • Guten Morgen, liebe Marie, einst, als ich noch sehr jung war, hatte ich einen Hund, mit dem ich täglich alleine unterwegs war, vielleicht fasziniert mich ja auch deswegen dieser Mann mit Hund, auf alle Fälle ist er ein Erinnerungsträger.
      Hier ist es heute nach einer regenreichen Nacht grau und still, ein Sonntag, der zum Müßiggang einlädt, mir ist das gerade recht.
      herzlichste Grüße
      Ulli

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    • Deinen Satz: wir sind verloren in der Zeit, lasse ich jetzt mal nachwirken…
      Ich selbst möchte nicht in meinen Erinnerungen verloren gehen, nur manchmal überfallen sie mich-
      herzliche Sonntagsgrüße an dich
      Ulli

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  2. Wieder eines deiner tollen Puppenbilder – das „lost in memories“ würde ich mit „in die Welt der Erinnerungen eintauchen“ übersetzen, einen Schwebezustand, in dem Bilder auftauchen und wieder verblassen, sich überlagern und manchmal Momente der Klarheit bringen … das kann gerade an so einem in graue Wolken verpackten stillen Sonntag wohltuend sein …
    Dank dir für die Inspiration und ganz liebe Grüße,
    Silke

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    • Liebe Silke, stimmt, das Projekt: puppets in the streets wächst, erst gestern bekam ich von einer Mitbloggerin drei wunderbare Puppenbilder geschickt, es geht also weiter, darüber freue ich mich sehr und am Ende des Jahres kann ich dann eine Zusammenfassung posten. Nur mein Colaballaballa ist stecken geblieben, aber wer weiß, wir wissen ja, dass alles seine Zeit hat, eben auch die Zeit für Erinnerungen und die Zeit fürs Jetzt und Hier, die dann die Erinnerungsschachteln weiter füllen.
      Ich danke dir für deins und wünsche dir einen gemütlichen Sonntag, hier klart es gerade auf.
      liebe Grüße
      Ulli

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  3. eine Frau ging vorbei – wer sah sie, und wie wird sie erinnert? Sie war nackt, sagt der eine, sie war schön, sagt der andere, sie war jung, sagt der dritte, war es eine Frau? fragt sich der vierte, was geht sie mich an, murmelt der fünfte, vielleicht war der auch ne Sie. Und der Spaziergänger mit dem Hund hört nur das Wispern des Windes in dem toten Geäst.
    Mützenfalterin führt ein sehr schönes Blog, besonders ihre Blicke ins eigene oft düstere Innere inspirieren mich täglich. ich habe sie mal durch dich gefunden. Sei lieb gegrüßt!

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    • Liebe Gerda, schön, dass deine Sicht auf die einzelne Frau (war es überhaupt eine Frau?) gefallen ist, mag ich sehr, danke!
      Und was du zu Mützenfalterin und ihrem Blog schreibst kann ich nur unterschreiben.
      herzlichst
      Ulli

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  4. Was ist das Bild hinter der Montage? Wer verlor seine Erinnerung im Winterwald? Die nackte Frau …ist sie ahnungslos? Die Gruppe Wartender wirkt wie eine Gruppe Fremder und Anonymer, der Mann mit dem Hund geht…wendet der Szene den Rücken zu.
    Alle wirken irgendwie ziellos – bis auf den Mann mit dem Hund. Er ist die im Winterwald verlorene Erinnerung…
    Nur von wem…?
    Lose Gedanken und liebe Grüße von der Fee✨

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    • Liebe Fee, ich mag deine Fragen zu dem Bild. Ich will sie nicht beantworten. In der Resonanz mit ihnen haben sich neue Fragen gestellt: wer ist Betrachter, wer Betrachterin, wer war einmal und ist doch in der Erinnerung gesichtlos, wer hat seinen Kopf verloren, wer überhaupt ging in den eigenen Erinnerungswelten verloren? Und der Mann mit Hund? Nun … er geht seinen Weg, Erinnerungen hin oder her…
      Letzteres war dann eben doch eine Antwort 😉
      Liebe Grüße an dich durch die Nacht
      Ulli

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      • Liebe Ulli, ich kam jetzt grad überm Lesen von Gerdas Kommi ins Tüdeln…die im Wald ist für mich klar eine Sie, kein Er, kein Es. Sie hat Busen und Scham. Bei den Wartenden sind auch nackte Männer. Sie sind alle nackend. Bis- auf diesen bunten Spaziergänger, der sich abwendet, seinen Weg geht. Kälte kann sehr weh tun. Nackt und weiß im Winter stehen ist Hardcoreschnattern vor Kälte. Ich dachte mir den Nackigen bunte Fellchen und Schuhe und es keimt was, das die Erinnerungen des Winters mit Wärme und Farbe füllen wünscht. Ich klaute mir Farben für die Püppies von dem Spaziergänger mit dem Hund. Der ist allerdings dafür jetzt ein bisschen blasser. …In meiner Phantasie mosert er zwar ein bisschen darüber, dass ich ihm seine Farben wegklaue, so…mit sonorer Brummel-Stimme doch immerhin – er lässt es geschehen. Am Ende ist das Bild bunter, allesammet darauf und das kann ich nicht so genial wie Du montieren aber mir als Idee nehmen.
        Danke für die Inspiration.
        Herzlich, auch zu allen anderen,
        Stefanie

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        • Danke Stefanie für deine Farbenfreude 😉
          und weil du das so eindrücklich beschrieben hast frage ich mich gerade ob Erinnerungen einen nackt dastehen lassen, ich denke, dass da etwas dran ist! Ich empfinde die Puppe als andorgyn, trotz Busen und Scham, es ist ihr Gesicht…
          herzlichste Montagmorgengrüße
          Ulli

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  5. eine Gruppe kopfloser Puppengestalten vor winterlich anmutendem Hintergrund, deren Gedanken sich wohl um die weibliche Puppe ranken, die locker den Überblick behält und ein einsamer Mensch, der, unbeeindruckt von allem Geschehen, seinen kleinen Hund an der Leine spazierenführt …
    Eine gute Puppencollage, mit der ich den Sonntag beschließe, liebe Ulli

    Mit lieben Grüßen von Bruni

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    • Liebe Bruni, in der Tat ist es winterlich, kein Wunder, entstand diese Collage ja auch in den Wintermonaten diesen Jahres, jetzt, im Juli, habe ich sie noch mit dem blattlosen Baum „garniert“ – ob die Puppe den Überblick hat weiß ich nicht, aber auf alle Fälle ist und bleibt der Mann mit Hund unbeeindruckt, er geht auf alle Fälle nicht verloren. So wenigstens will es scheinen!
      Ich habe heute begonnen eine deiner Puppen auszuschneiden, interessant dabei war, wie sich mein Eindruck von ihr beim ausschneiden veränderte, das wird bestimmt Raum nehmen. Noch arbeitet es in mir. Herzlichen Dank nochmal für deine Gabe, es bleibt spannend 😉

      herzliche Grüße sende ich dir
      Ulli

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