Etüde 002a 2019

 

Dieses Mal gibt es von mir eine zweite Etüde, die eher ein Gedicht in Heinz-Erhard-Manier geworden ist. Ich zwinker euch zu.

 

 

 

Dat Marleene hätt so scheene Beene,

so wohljeformt und seidisch,

da sind janz viele neidisch.

Der Tanztheaterdirektor wird se übernehmen,

dat wird ihm mancheene übelnehmen.

Weibsbilder soll´n Salatschüsseln füll´n

und nich mit jungen Männern um die Wette brüll´n.

Dat Marleene kann über solcherlei nur lachen,

sie tanzt und singt, ohn´ in die Bühn zu krachen.

Frauen schütteln ihre Köpfe,

füllen grämig ihre Töpfe.

Männer träumen so manch feuchten Traum,

mit Blick auf Marleenes Röckchensaum.

 

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36 Gedanken zu „Etüde 002a 2019

  1. Lebte Heinz Erhardt noch, er würde dir, liebe Ulli, bestimmt anbieten, seine Assistentin zu werden, bis du dann den „Laden“ ganz übernehmen kannst.
    Ausnahmsweise entschließe ich mich jetzt, meine Salatschüssel leer zu essen, damit ich einen neuen machen kann.
    Mit Gruß von Clara

    Gefällt 1 Person

    • 🙂
      es war eine schöne Übung und ich kann mir vorstellen dies ab und an wieder zu machen, es muss halt „fluppen“, sonst wirkt es gekünstelt.
      Und klar, gingen mir dabei auch deine Kata-Strophen durch den Kopf.

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 06.07.19 | Wortspende von Petra Schuseil | Irgendwas ist immer

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