Gestern Abend musste ich noch eine Runde raus. Es war die Stunde des Sonnenuntergangs, dem ich entgegen fuhr. Was für ein wunderbares Licht, freute ich mich. Erst später sah ich all die traurigen Tannen, die ausschauen, als ob sie gegossen werden wollen. Meine Freude über den Sommer ist ziemlich ambivalent, wenn ich mir den Wald anschaue und die gelben Wiesen, die sterbenden Eschen. Vier Wochen hatten wir jetzt keinen Regen mehr. Nun soll es also wieder richtig heiss werden mit Platzregen und Gewitter … ob wir dieses Mal etwas abbekommen werden? Schauen wir mal …
Doch manche Nasen bleiben selbst jetzt noch feucht.
ich drücke euch die Daumen für Regen 🙂 Liebe Grüße, Annette
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danke dir, das wäre wirklich bitter nötig …
herzliche Grüsse Ulli
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das ’schwarze‘ photo ist wunderbar. so klassisch und auch symbolisch. die letzte ruhe vor dem anstieg. was wohl die tanne bedeutet?
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liebe Eva, die Tanne bietet wenigstens ein bisschen Schatten, irgendwie wirken selbst die Kühe Zurzeit etwas erschöpft, wen wundert es, die Wiesen sind gelb, oftmals haben sie eben keine Schattenplätze … ein schweiriger Sommer ist das hier oben!
herzlichst Ulli
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ja, hier in berlin ist es ganz anders. so viel regen… ich sende ihn euch einfach für ein paar tage 😉
und kühl war es auch zwischenzeitlich.
also, alles beste für dich ulli und ein wenig erholung*
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danke Eva 🙂
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Ich habe an der Ostsee erlebt, wie schnell der fehlende Regen zum Problem für Flora und Fauna werden kann. Spätestens als die höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen wurde. Der kurze Zeit später einsetzende und anhaltende Regen hat die Lage allerdings wieder entspannt.
Ich war ja jeden Morgen sehr früh am Strand, häufig schon vor dem Öffnen des Speisesaals um 06:45Uhr. Dann habe ich den Wasserhahn am Strandübergang aufgedreht. Statt versandeter Füße fanden sich schnell die Spatzen ein. Nach den Regengüssen habe ich die Krähen beobachtet, wie sie mit schiefem Kopf die Schnäbel in die Wasserreste auf den Abdeckplatten über den Abfallbehältern schoben.
Das Klima hat sich eindeutig gewandelt, auch wenn jetzt kluge Leute einwenden werden, dass es schon immer mal heiße Sommer mit langen Trockenperioden gegeben hat. Das stimmt sicherlich. Aber das war eben „mal“! Jetzt erscheint mir der Wechsel der Jahreszeiten zu übergangslos, kaltes und heißes Wetter unberechenbar, Unwetter zunehmend. Das Klima hat sich seit Anbeginn unseres Planeten stets gewandelt, über riesig lange Zeiträume. Nur ist dieser Klimawandel leider von uns Menschen verursacht und schreitet rasant voran.
Ach, ja, was ich noch sagen wollte. Ich liebe Kühe ja außerordentlich. Darum gefällt mir die nasse Nase besonders gut. Wenn ich meine Augen schließe, kann ich sogar diesen süßen, milchigwarmen Duft riechen, den diese wunderbaren Tiere verströmen.
Herzlichst,
Elvira
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Liebe Elvira, ich stimme dir zu, es geht nicht um mal einen heissen Sommer, es geht um das Ganze und nicht nur hier, hier ist es nur besonders schweirig aufgrund der sandigen und kargen Böden. Dem Wald geht es ja schon lange nicht mehr gut, sicherlich hat das auch viel mit den Monokulturen zu tun, mittlerweile werden die auf weiten Strecken abgeholzt und mit Mischwald frisch aufgeforstet, zumal die Tannen, Fichten und Kiefern als schnellwachsende Gehölze auch viel Wasser brauchen und die Böden zudem übersäuern- ja, das ist alles von uns Menschen so gemacht und irgendwie ist man zwar wach geworden und dann doch wieder nicht. Dabei hat ja der Schwarzwald so viele Bäche und Flüsse, aber es reicht eben nicht mehr …
Kühe mag ich auch sehr gerne, mit ihnen habe ich hier oben schon Unglaubliches erlebt …
liebe Grüsse
Ulli
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Es braucht dringend Wasser! Doch um die Natur mache ich mir keine Sorgen, die verändert sich, passt sich an und es entsteht Neues, Anderes. Schlimmer ist es für den Menschen, die Bauern, das Vieh…
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das sehe ich auch so, die Natur ist die Natur, sie evolutioniert, aber das Vieh und die Bauern und damit eben auch unsere Nahrung ist ein gänzlich anderes Thema- danke Erika für deins und herzkiche Grüsse Ulli
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Liebe Ulli, das sind ja zwei herrliche Fotos. Bei obrigen holen wir uns doch gleich einen Gläschen eisgekühlten Manzanilla aus dem Kühlschrank, ein Schälchen Oliven und Jamon, Jamon (letzterer reift allerdings noch im Keller heran). Und das zweite Bild fühlt sich förmlich nach einem fetten, saftigen Schleck an. Herzliche Grüße aus der großen Stadt, wo die Überbleibsel des großen Regentages langsam verdunsten.
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Lieber Georg, das klingt nach Genuss pur … da wäre ich jetzt gerne deine Nachbarin 😉 und käme auf ein Schlückchen rüber … mal schauen, ob es der Regen bis zu uns schafft, angesagt ist er ab übermorgen, aber eher unwettermässig …
herzlichst Ulli
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Hallo Ulli,
dann wuensche ich Euch mal viel Regen. Hier bei uns ist jetzt die typisch suedtexanische trockene Jahreszeit eingekehrt. Da ist Regen (leider) auch eine Seltenheit. Noch ist aber Alles schoen gruen, weil dier ja einen sehr regenreichen Fruehling hatten. Und so haben auch die Rinder noch genug zu fressen.
Hab’s fein,
Pit
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hej Pit, ja, an dich habe ich auch schon gedacht, für euch ist es ja normal, für uns hier oben eher weniger … schauen wir mal was noch so passiert. Danke dir und liebe Grüsse Ulli
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Hier hatten wir es in diesem Fruehjahr wirklich gut mit Regen: (fast) alle Talsperren sind wieder voll. Einige Gegenden hatten allerdings leider viel zu viel Regen, mit wahnsinnigen Ueberschwemmungen und Zerstoerungen, und leider auch 10 Toten.
LG,
Pit
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liebe ulli. wir hatten vor den letzten regentagen hier auch 6 wochen kein wasser von oben. nun atmet alles auf. auch die wiesen, die als solche nicht mehr erkennbar waren, sind nun wieder grün.
die natur kann damit umgehen.
ich wünsche euch auch endlich regen! ohne hagel und sturzregen, wenn möglich 🙂
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ja, das wäre fein, so ein sanfter Dauerrgen über zwei, drei Tage … na warten wir es mal ab … du machst mir auf jeden Fall Mut, danke dafür und herzliche Grüsse
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Ich mag das Angedeutete, das Spiel der Flächen & das ganz Nah-dran-sein. Wunderbar, Ulli! Ganz wunderbar!
Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.
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merci, kleine Verbeugung, leise Freude …
und herzliche Grüsse von mir an dich
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