Ostara

106 26.03.13 frohe ostern

Fröhliche Ostern – Happy Easterdays

Ostara, eine germanische Göttin, im Angelsächsischen Eostre genannt, ist die Namensgeberin des Osterfestes. Sie wurde/wird als Licht- und Frühlinsgöttin angesehen, sie, die aus dem Osten kam …

Ostara, one of the Germanic goddesses, known as Eostre in the Anglo-Saxons, was given her name to the celebration of Eastern. She was the goddess of spring and light, she, who came from the east …

In alten Zeiten, als man noch die Frühlingstagundnachtgleiche feierte, machte man Vielerorts einen festlichen Umzug. Auf einem Wagen saß, symbolisch dargestellt, die Frühlingsgöttin, als Zeichen, dass sie ihren Winterschlummer beendet hatte, zum Segen für die Frühlingssaat. Opferungen fanden auf den Feldern statt und oftmals endete solch ein Umzug in einem See oder Fluss, wohinein man den Wagen, nebst der Göttin zog.

Das Wasser steht in diesem Zusammenhang für die Bitte um fruchtbaren Frühlingsregen, auf dass die Saat aufginge. Es hat sich der Brauch gehalten am Ostersonntagmorgen frisches Quellwasser zu schöpfen, dem eine besondere Heilwirkung nachgesagt wird. Ein Brauch, der in den Ritualen der alten Zeiten zur Frühlingstagundnachtgleiche wurzelt.

In the times, when the spring-equinox got still celebrated, the people did a festally procession on several places. The spring goddess, in form of a symbol, was sitting on a kind of carriage, as a sign that her winter sleep got ended, to bless the seed of the springtime. Offerings were given to the fields. Very often the procession ended by water, a see or a river. The carriage got pulled into the water, with the goddess upon.

In this context water is to understand as a symbol for the wish of fertilely rain, so the seed would grow. Still exist the traditon to get water in the early hours of Eastersundaymorning out of a font, in the believing of a special healing result. This tradition is rooted as well in the old days, when the rituals of spring equinox were celebrated.

Das Hauptsymbol dieser Zeit ist das Ei, das in alten Zeiten vornehmlich mit roter Farbe angemalt wurde – als Zeichen für neues Leben und Fruchtbarkeit. Schlangen- und Zickzacklinien gesellten sich mancherorts hinzu, die den kosmischen Lebensmustern zugesprochen wurden.

The main symbol of spring is the egg. In the old times  painted with red colour – as a sign of life and fertility. Lines likes snakes and zigzag patterns appeared, which were connected to the cosmic patterns of life.         

(aus „Ritual und Tanz im Jahreskreis v. Ziriah Voigt)

Ostara

 

Eine Jugendstildarstellung der Ostara, gefunden bei Wikipedia

 A picture of Ostara in the time of Art Nouveau, founded by Wikipedia

 Wie aber kommt nun der Hase ins Spiel? Nach langen Wintertagen wurde der Hase im Frühling wieder sichtbar, auf der Suche nach Nahrung näherte er sich den Dörfern und Höfen. Auch in der Kunst hielt er zu verschiedenen Epochen Einzug. Er wurde zum Symbol für Sinneslust und Fruchtbarkeit.

What is about the bunny? After the long winter days, when the bunny got hungry, he came near and nearer to the houses and farms, so he got seen. In the art he appeared in different times as a symbol of sexual desire and fertility.

So, und nun wünsche ich euch noch einmal fröhliche Ostertage, rote Eier und vielleicht seht ihr ja den Hasen übers Feld hoppeln …

Again I wish you happy Easterdays, red eggs and maybe you will see the bunny, hopeling in the fields …

fröhliche Ostern

110 29.03.13 ei

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29 Gedanken zu „Ostara

  1. Ein schöner Artikel, liebe Ulli.
    Aus dem Norden kenne ich das Ostereiverstecken nicht, es lag wahrscheinlich immer viel zu viel Schnee. 🙂 – wir bekamen das große Osterei so überreicht und mussten es nicht suchen.
    Ich verbinde mit Ostern das „Agnus Dei“ das Osternlamm, es ga bei uns Ostersonntags immer eine megaleckere Lammkeule. Das Lamm als Opfertier – das Lamm Gottes, als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Denn laut den Evangelien wurden die Passah-Lämmer geschlachtet, als die Kreuzigung Jesu stattfand beziehungsweise als das Abendmahl gefeiert wurde.
    Die Osterkerzen, die vielfache Lichtraditionen verbindet und auch Ostersonntag in den Kliniken verteilt werden,kenne ich ebenfalls nicht von zu Hause (heidnisch halt :-)).
    Happy Easter!
    Gnaz viele liebe Grüße
    Dina

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    • guten Morgen, liebe Dina, ich habe als Kind das Osterfest geliebt, es war LEICHT – und wenn es draußen noch zu viel Schnee hatte, suchte ich in der Wohnung …
      ich mag es ja gerne mich mit den Zeiten und den Ritualen aus vorchristlichen Zeiten zu beschäftigen, es zeigt sich immer wieder, dass die alten Feste dem Sonnenlauf entsprachen, bzw. auch dem Mondlauf, so gibt es die 4 Sonnenfste und die 4 Mondfeste, spannend daran finde ich auch, wie einerseits die Christianisierung die Feste aufnahm und mit ihrer Symbolik verband, andererseits doch immer auch sich etwas „heidnisches“ retten konnte …
      Lamm gabs bei uns nie, ich weiß auch gar nicht, ob ich wirklich je Lamm gegessen habe, ich glaube eher nicht …
      an dieser Stelle wünsche auch ich dir nochmals bunte Ostertage, nicht zuuuu viiiiel Arbeit-
      herzliche Grüße aus grau-weißem Schneeland
      Ulli, die gleich kochen geht …

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  2. Die Hasen und die Hühner sind zur Zeit sehr gefragt. Hasen hoppeln hier auch schon herum, man sieht sie über die Felder jagen, nur den Frühling sehen wir noch nicht. Das Eierfärben konnen wir getrost lassen, wenn die Eier draußen gesucht werden sollen, dann ist weiß ist zur Zeit die beste Tarnfarbe. 🙂

    Ich wünsch dir ein schönes Osterfest.

    Liebe Grüße, Szintilla

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    • hoi, liebe Szintilla …
      🙂 – die armen Kids, weiße Eier im weißen Schnee … 🙂 – ich freue mich schon darauf, wenn meine Enkelin größer geworden ist und sie dann Eier sucht – ich habe zwei Lieblingsfeste, das eine heißt Ostern, das andere Nikolaus … an beide habe ich ausschließlich gute Erinnerungen und es verbindet sich daran ein Gefühl von Leichtigkeit …
      ich wünsche dir bunte Gedanken und fröhliche Ostertage
      herzlichst Ulli

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  3. Eine schöne Geschichte, aber leider stimmt sie nicht. Die germanische Frühlingsgöttin Ostara ist eine Erfindung von Beda Venerabilis, einem Mönch des 7. Jahrhunderts. Und weil die Geschichte so schön klingt, wird sie immer und immer wieder abgeschrieben. Leider hat es aber mit Sicherheit nie eine solche Göttin gegeben, also auch die festlichen Umzüge und dergleichen nicht. Ist alles in der Romantik und der Zeit der Germanenbegeisterung, auch vom Wicca-Kult, erfunden worden. Eine weitere Hauptquelle, die da immer wieder zitiert wird, angeblich aus dem 9. Jahrhundert stammend, ist inzwischen eindeutig als Fälschung aus dem 19. Jahrhundert entlarvt. Auch von den Nazis wurde das fleißig weitererzählt, weil man ein Gegengewicht zum Christentum schaffen wollte. Deshalb hieß die Zeitschrift des Jörg Lanz von Liebenfels, eines der frühen „Chefideologen“ des Nationalsozialismus, ja auch „Ostara, Briefbücherei der Blonden und Mannesrechtler“. Schon deshalb sollte man die Geschichte von der angeblichen germanischen Oster-Göttin nicht weitererzählen.
    Die Fachwissenschaft ist sich schon seit fast 100 Jahren einig, da hilft ein Blick ins „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“.
    Wünsche Dir trotzdem eine schöne Zeit! Martin

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    • guten Abend Martin,

      ich weiß schon, dass sich da die Gemüter streiten, allerdings so fundiert hat es mir noch nie jemand nahe gebracht- danke dafür … dass die Nazis sich an Germanentum, Götterwelten etc. abgearbeitet haben und es uns Nachgeborenen damit schwer gemacht haben uns überhaupt mit diesem und jenem zu beschäftigen steht auf einem anderen Blatt und ich gebe dir Recht, da gilt es Vorsicht walten zu lassen!
      Und doch scheint es AUCH ein Streit zwischen Matriarchatsforscherinnen und Patriarchaten zu sein … ich weiß nicht Recht wem ich da glauben kann, die einen widersprechen und belegen die anderen, beides sehr stichhaltig und wieder einmal die Frage aufwerfend, was war wirklich, ganz abgesehen davon, was ist wirklich … und wem dient was … manchmal ist es zum Haare raufen!!!

      ich nehme deins gerne zu mir und sehe ein, ich sollte noch viel mehr selbst forschen!

      auch dir feine Tage, ich werde sie hinter den Kochtöpfen verbringen, wie heute auch schon …
      liebe Grüße
      Ulli

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  4. Danke für die Göttinnengeschichte, die ich nicht kannte, und auch für die schönen Bilder, liebe Ulli. Dir wünsche ich auch schöne Ostertage, auch wenn man die Eier diesmal im Schnee leicht finden würde! Herzlichen Gruß, Ute aus dem grauen Tal

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    • danke dir, liebe Ute … nehmen wir es als schöne Geschichte, denn seit Martins Kommentar (s.o.) ist es vielleicht einfach nur ein nettes Märchen … ?! schiel und seufz

      auch dir eine feine Zeit, hier war heute Nebeltag, einerseits, andereseits neben der Kocherei ein wirklich fröhlich bunter Tag … so darf es gerne die nächsten zwei Tage weitergehen, schauen wir mal
      liebe Grüße Ulli

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  5. Hallo Ulli,
    Danke für diesen interessanten Artikel und an Martin ein Danke für die Erläuterung.
    Mit den besten Wünschen für ein frohes Ostern an Alle,
    Pit

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    • hei Pit, tja … und wem glaube ich nu was (siehe dazu auch meinen Kommentar an Martin), aber wie auch immer noch, JETZT bin ich müde und kippe gleich ins Bett, morgen habe ich Kochmarathon, aber es wird bestimmt lustig- die Gruppe ist total nett und es macht Spaß 🙂

      den wünsche ich dir und Mary auch
      herzlichst Ulli

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  6. Ostern ist das wichtigste Fest in der Christenheit – obwohl Weihnachten das größere Fest ist. Für mich stellt sich dabei immer die Frage, was zuerst da war, Henne oder Ei. Ohne Jesu Geburt auch keine Auferstehung nach dem Tod. Aber ich muss gestehen, dass ich die Feste so feire, wie sie kommen, sie haben für mich persönlich keine große Bedeutung. Ich glaube an eine göttliche Macht, egal welchen Namen man ihr gibt, aber ich glaube an keine Religion.
    Dennoch wünsche ich auch Dir ein schönes Osterwochenende!
    Liebe Grüße von Elvira

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    • ich nehme die Auferstehung Jesu als Auferstehung der Natur, auch wenn Jesus wohl gelebt hat …
      mir geht es da, wie dir, ich glaube an das, was größer als ich ist, aber für mich heißt es eben auch: Religion versus Spiritualität … so sage ich zu ersterem nein, zu zweitem ja …

      nachdem ich gerade den Kommentar von Martin gelesen habe (s.o.) werde ich mich zukünftig mit GöttInnengeschichten zurückhalten, nicht aber mit den Rhythmen der Natur, die nichts Getrenntes von uns sind …

      hab fröhlich bunte Tage
      herzliche Grüße Ulli

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