Ping Pong 22

PING 022

GERDA AN ULLI → KANNEN,BECHER,FLASCHE UND KRUG STEHEN BEREIT …

Kannen, Becher, Flasche und Krug stehen bereit …

PONG

ULLI AN GERDA → … NUN KÖNNEN DIE GÄSTE KOMMEN

… nun können die Gäste kommen

PING 023

ULLI AN GERDA → WIND FEGTE ÜBER DAS LAND …

draufklick = große Bilder – please click to enlarge



WAS BISHER GESCHAH → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Im Märzen der Bauern oder …

… ja, wir haben Wetter,

ihr auch! Und ich habe wieder freie Sicht, weil der Vermieter die Äste vor meiner Sicht beschnitten hat (s.o). Die andere Richtung zeigt, dass es nun wirklich Frühling wird, der Belchen hat seine Schneekappe abgegeben.

So gern hätte ich euch viel mehr Bilder von den Dramenhimmeln der letzten Tage gezeigt, aber ich hatte zu tun, sodass ich euch nur noch diese Bilder vom Sturm zeigen kann.

Den Rest müsst ihr jetzt imaginieren: all dieses Sprudeln, Sausen, Sprutzeln, Rauschen und Tosen der wiederbelebten Bäche und Flüsse; die, an den Rändern, überschwemmten Wiesen; die, nur noch wie eine Illusion, erscheinenden Restschneeflecken auf dem alten Berg, all die sich selbst jagenden Wolkenfelder … Und … ihr dürft lauschen, all dem Prasseln des Regens, dem Geheul der Windes … ja, der Winter wird weggejagt.

Immer mehr Vögel singen am Morgen und am Abend: Frühling, Frühling wird es nun bald.

Begegnungen – miteinander

Begegnungen finden, wie wir alles wissen, auf verschiedenen Ebenen statt. In Bloghausen sind sie zunächst nur virtuell, manche von ihnen finden später einen Platz im realen Leben, wie die obige Postkarte von Heike. Auslöser hierfür ist der Besuch von Jürgen aka Buchalov bei mir in diesem Jahr gewesen und meiner eingestandenen „Schüchternheit“ auf Bildern von anderen meine Spuren zu hinterlassen, die meist eher unscheinbar daher kommen. Dies nahm Heike zum Anlass mir eine ihrer Postkarten zu senden und mich zu ermutigen.

Beim ersten Blick dachte ich: Ist doch fertig, aber dann stolperte ich über das „durchwindete“ DU und dem klaren ICH dazu. Was Heike bewegt hat weiß ich nicht. Je länger ich schaute, umso wichtiger wurde mir das DU im Zusammenhang mit dem ICH. Es ging mir nicht ums WIR, nur um meine Frage, was wäre ich ohne ein Du? Damit meine ich keine Partnerschaft im klassischen Sinne, keine Verschwesterung/Verbrüderung als Muss, sondern nur um die Berührung in der Begegnung mit einem anderen Menschen, die ich im unteren Teil der Karte festgehalten habe (die offenen roten Dreiecke waren schon da).

Jede Begegnung mit einem anderen Menschen löst etwas aus, egal ob positiv oder negativ, ob mit oder ohne Inspiration danach und jeder Mensch hat einen eigenen Platz auf Mutter Erde, ob mir das passt oder nicht. Es ist die wertfreie Begegnung, die mir bei der Postkarte durch den Kopf ging, sowie die Einwirkung des Du´s ins Ich und umgekehrt, die Wirkung von Innen nach Außen nach Innen, dargestellt durch die Pfeile. Ich bin davon überzeugt, dass jede Begegnung ihre Spuren/einen Abdruck hinterlassen, wie auch immer noch sie aussehen.

Eine Spur/einen Abdruck hat auch meine Freundin Nural in mir hinterlassen, die ich in Lothringen wiedertraf. Nural hat im November eine Ausstellung in Basel und erstellte dafür Entwürfe in meinem Arbeitszelt, in den Zeiten, in denen ich es nicht benötigte. Später hängte sie diese an einem meiner Lieblingsplätze im dortigen Wald auf, damit die Ideen Luft bekämen und durchwindet werden konnten. Ich freue mich sehr euch eins davon zeigen zu dürfen (nochmals herzlichen Dank, Nural).

Der Akt der Durchwindung knüpft eng an meine Arbeit dort mit den jungen Menschen an. Sie leben in einer eng getakteten Welt, da braucht es Wind, Luft und Raum für ihre Entfaltung, Ermutigung und Begleitung auf dem Weg sich selbst zu finden und zu sein. Manchmal bin ich das Boot, manchmal die Kapitänin, manchmal das Segel und alles hängt an Fäden, die eher unsichtbar sind, von manchen auch Schicksal genannt. Dies alles ging mir bei der Betrachtung dieses Teils der Instellation durch den Kopf und so wurde er zu meinem Lieblingsbild.

Miniaturen #5 – für die abc.etüden

Drei Wörter – maximal zehn Sätze – für Ludwigs Schreibprojekt

In dieser Woche lauten die drei Worte: Wind, Hand, Gold und wie immer geht es um die Liebe

wind

1.

Wieder und wieder ist der Wind über den Glanz der Jahre gestrichen. Ihr Gold schwärzte sich im Grau der Alletage. Manchmal denke ich noch an deine Hand, die meine hielt. Kurz erlaubte Erinnerungsfenster, den Schmerz hat der Wind noch nicht verweht.

gold

2.

Weißt du noch … wann immer du mich fragst, wann immer du dich und mich erinnerst, blinkt im Tief deiner dunklen Augen ein Schimmer von Gold, wie am Anfang unserer Miteinanderzeit. Ich erinnere mich, manchmal, manchmal nicht, nicht so wie du. Nicht alles geht Hand in Hand, nicht von der Hand zur Wange, zum Mund, zum Haar, über die Haut zur Seligkeit. Milde Winde, rauhe Winde, Stürme wehten, zausten, tobten. Sie ließen nicht alles unbeschadet, nicht dich, nicht mich. Schwarz gewordenes Gold kann poliert werden, Narben bleiben.

Anmerkung

Ich denke es ist noch einmal an der Zeit auf meinen Artikel „Die Freiheit des Schreibens“ zu verweisen.

 

Rückblick – 12 –

Too near to see

Ein Wind weht durch die Jahre

Ein Wind weht durch die Jahre

Licht und Wind, zwei der Themen, die mich durch das Jahr begleiteten, ich schrieb ja schon oft davon und erspare mir nun die Links und weitere Worte. Stattdessen zeige ich euch die noch nicht gezeigten Windfotos.

Wind 4

Wind 2

Hier enden meine persönlichen Rückblicke auf das Jahr 2015. Ich sage nochmals Danke, dass ihr mir darin gefolgt seid.

Nicht beantwortete Fragen des Jahres bleiben im offenen Raum, sie werden ihre Antworten finden. Wenn nicht, dann waren es die falschen.

Die Wintersonnenwende naht: Dienstag, 22.12.2015 um 5:48h

(ich weiss, wir haben keinen Equinox, aber das Stück ist trotzdem so wunderbar – so Pharao Sanders …)

Rückblick – 8 –

0150 09.08.15 konträr

Zusammenschnitt aus Blogartikeln im August

Konträr, wie blau und gelb, wie rot und grün, wie Licht und Dunkel und dann zusammenfügen was scheinbar nicht zusammen gehört, um daraus ein neues Ganzes zu bilden, das ist immer wieder Teil meiner Arbeit.

Und so hätte ich es auch gerne in der Welt: ein neues Ganzes in all seinen Kontrasten und Schattierungen. Die Unterschiede leben, statt zu negieren.

Ein heißer Sommer, brennende Unterkünfte, Abertausende in Not. Ich höre und lese politische Schaumblasen. Not lässt sich nicht wegreden und Faschisten auch nicht. Ich bin nicht nur betroffen oder berührt, ich bin wütend!

Ausschnaufen muss ich dieser Tage, von all dem Weltenlärm. Frische Luft atmen muss ich, statt braune Parolen lesen oder hören. Auftanken, leer werden, für eine Weile.

Schweigen – Sommerpause.

Ich höre es rauschen, selbst wenn mal einer was sagt oder eine etwas sagen lässt. Nichtssagende Wiederholungen. Ich vermisse klares Handeln. Der Mensch ist das, was er tut, nicht das, was er sagt.

Der deutsche Alltag ist ein Pulverfass geworden und das nicht erst seit der anhaltenden Hitze! Es bleibt ein Unbehagen.

Staatsgewalt ist so ein Wort. Und Demokratiedefizite …

Das lasse ich jetzt mal so stehen.

persönliche Schlagzeilen aus dem August

Die Dame in Blau wird zu einem wichtigen Buch in diesem Jahr: Ich denke an die kleine blaue Frau und erkenne den roten Faden. Es ist das Jahr der blauen Damen, ob klein oder alt, ob mit oder ohne Hut, ob Frau, ob Dame. Es ist ein Jahr des Schlenderschritts, mit wohlbemessenen Druck auf die Füsse und sich wiegendem Körper, mit leicht geneigtem Kopf, als lausche ich auf etwas …

Schnitt

Urlaub in Sinzig – gesund bin ich noch immer nicht und auch nicht angstfrei, aber ich habe eine Entscheidung getroffen. Jetzt muss die Homöopathie helfen! Und ich kann es ja schon vorausnehmen: seitdem geht es endlich wieder aufwärts.

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amKapAvatarAm 24.08. kommt Irgendlink am Kap an → schreibt Soso, die Homebase im Hintergrund

hier → teilt Jürgen seine Eindrücke vom Kap – sein Buch zur Reise sei in Arbeit, hörte ich. Ich bin schon sehr gespannt!

Auf meinem Weg über das Elsass nach Sinzig komme ich auch in Zweibrücken vorbei. Von hier hat sich Irgendlink auf den Weg ans Kap gemacht. Ich hielt fest:

Über Zweibrücken hängt die einzige dunkle Wolkenfront des Tages. Ich denke an Jürgen und seine Tour, an die vielen Regenschauer, die ihn immer wieder übergiessen. Ein Sinnbild sozusagen, diese dunkle Wolkenfront über Zweibrücken … Ich fahre weiter. Die nächste Abfahrt heisst „Einöd“, noch so ein Sinnbild, denke ich und habe Jürgen vor mir, der durch so manche Einöden auf seinem Weg zum Nordkap war.

Und dann lasse ich all das hinter mir und fahre meinem Ziel entgegen, was nicht Lappland heisst, leider! Aber in Sinzig ist es auch schön, weil dort meine älteste Freundin wohnt und noch ein paar andere liebe Menschen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, oder heisst es ins Herz hinein … Ansonsten ist Sinzig so lala – lalalach!

Schnitt

Im August beginnt auch mein Experiment mit Licht und Wind.

Ich schrieb: Es gibt die kleine blaue Frau und es gibt den roten Faden. Hierzu gesellen sich Licht und Wind. Wind braucht es in der Welt, für die Bewegung. Licht, damit die Schatten deutlich werden.

Als ich gerade meine Fotos aus dem August betrachtete, begriff ich wieder einmal, dass ich für manche Bilder Abstand brauche, damit ich ihren Wert oder Unwert erkennen kann. Manches ist zu nah, um es gleich zu erkennen!

Hier eine kleine Himmelzusammenfassung, mit Bruch, aber Brüche müssen sein. Brüche … auch so ein Thema des Jahres.

 

Bildtafel 08 2015

Und zum Thema Alter: Es sagt der 71jährige zur 59jährigen: „Das Alter lebt sich sehr entspannt.“ Ich lache, zahnlos werde ich erst noch.

Schnitt

Ich weiss, ich mute euch in den letzten Tagen viel Text zu, aber HURRA, die Worte fallen wieder auf die Sätze! Und ich muss mich sputen. Ab 22.12. gehe ich in die Wintersonnenwendrauhnächtepause, es liegen noch vier Monate auf Halde – puh! Und ein bisschen ist dieser Rückblick, wie auch schon der vom letzten Jahr, eine Verortung für mich. Dass ihr mir dabei folgt, ist eine Ehre und Freude. Danke für euch!