Wortkarg

Ich weiß noch gut, wie sie begannen, die wortkargeren Zeiten. Damals fürchtete ich mich vor ihnen, hatte Angst ich könnte nichts mehr zu Papier bringen oder mich nicht mehr austauschen.

Jetzt ist es anders. Ganz anders. Ich genieße es, dass ich nicht mehr zu allem meinen Senf dazu geben muss, dass ich gerne zuhöre oder kommentarlos lese und Bilder anschaue. Ich hinterlasse Sternchen oder Herzchen, wenn mir etwas gefällt oder ich meine, dass es andere freuen könnte und dann ziehe ich auch schon weiter.

Letztens schrieb ich, dass ich keine Erzählerin wäre, ich hätte schreiben sollen, gerade bin ich keine Erzählerin mehr. Gerade mag ich Geschichten auf das für mich Wesentliche reduzieren, die Essenzen aus tausend und mehr Wörtern herausfiltern.

Vieles spielt sich nicht mehr in der Öffentlichkeit ab. Die stillen Kammern sind Lieblingsorte geworden, hier finden wahrhaftige Begegnungen statt, jenseits von Tändelei und Mummenschanz.

Fließen lassen

Wenn es eng wird in mir, dann gehe ich zum Fluss,

sehe das Weiche, lasse das Harte,

und schaue auf die Schatten,

lasse los und schaue auf das, was wirklich wichtig ist.

Ich habe eine Verwandte, ich bin wie sie. Erschrecke ich mich, ziehe ich mich zurück. Dieses Mal nicht ganz. Ich warte, ich spüre, ich lausche.

Wenn es ruhiger wird, dann strecke ich langsam,

sehr langsam

meinen Körper und meine Fühler

hinaus. Behutsam gehe ich weiter

und sehe die Schönheit der Welt.

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Ich lausche den Sounds of Silence

In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
‚Neath the halo of a streetlamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence

And in the naked light I saw
Ten thousand people, maybe more
People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs that voices never shared
No one dared
Disturb the sound of silence

„Fools“, said I, „You do not know“
„Silence like a cancer grows
Hear my words that I might teach you
Take my arms that I might reach you“
But my words like silent raindrops fell
And echoed in the wells of silence

And the people bowed and prayed
To the neon god they made
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming
And the sign said
„The words of the prophets are written on the subway walls
And tenement halls
And whispered in the sounds of silence“



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