Der Januar in Bildern und

in wenigen Worten.

Schnee und Eis, Eis und Schnee und leider meistens unter grauem Himmel. So war der Januar hier.

Seit ein paar Tagen regnet es nun Schnee und Eis von den Bergen und Felsen. Bäche und Flüsse brausen, treten brodelnd über die Ufer, schäumen braun gen Tal. Die Erde sättigt sich, Seen bilden sich auf Wiesen. Viele abgebrochene Äste und Bäume. Schwer war der Schnee und nass. Fröhlichkeit dann, wenn die Kinder draußen Schlitten fuhren, Schneespiele spielten und ich ein bisschen stromerte.

Vielleicht möchtet ihr euch von dieser Musik begleiten lassen, wenn ihr mit mir durch die Winterwelt geht

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Krähe über und im Wasser

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Wenn die Sonne kurz herausguckt und Rost zum leuchten bringt und mich an Eisformen denken lässt.

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Kleine Insel – ein Glücksmoment

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Eis mit wenig bis keiner Sonne – wild und doch geformt

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Eis mit Sonne

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So witzig

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Symmetrie

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Der Blick aus meinem Fenster, wenn ich das buddhistische Zentrum besuche, bei Tag ohne und mit Sonne und bei Nacht.

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Im Dorf – Rotes im Schnee – ich denke an Kirschen und Sahne. Ich spiele.

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Winter malt japanisch,

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malt und

malt,

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ist nicht nur schwarz und weiß und grau.

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Ende

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Übersetzen / Translation / Traduction

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Ping Pong 060

PING 060

GERDA AN ULLI → WENN IN DEN GROSSEN STÄDTEN DER WINTERMORGEN ANBRICHT …

PONG 060

ULLI AN GERDA → … TRÄUMEN DIE MENSCHEN VON STILLE UND SCHNEE

PING 061

ULLI AN GERDA → JEDES JAHR WEICHEN DIE …

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Bei meinem letzten veröffentlichten PingPong stellte ich eine Idee vor und zeigte Entwürfe für Postkarten → https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/10/23/ping-pong-058-heute-mit-einer-idee/. Da ich nun aber einen neuen Laptop habe, musste ich die Schrift für die Bestellungen ändern, da die zuerst verwendete nicht mehr zu haben ist. Gerne zeige ich euch nun zwei Beispiele der neuen Gestaltung.

Falls Interesse besteht: bis Mittwoch kann noch bestellt werden, weitere Infos hierzu findest du unter obig verlinktem Beitrag.



Hier gehts zu allen bisherigen PingPongs → https://cafeweltenall.wordpress.com/galerien/ping-pong/.

DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/

Inktobern – Mixtobern 04 2019

Inktober 2019 #11 snow = Schnee

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, klicke bitte hier → https://inktober.com/rules. Ich inktobere nicht wirklich, sondern mixtobere, aber das wisst ihr ja nun schon.

Zu Schnee habe ich, wie ihr euch denken könnt, zig Bilder. Da es aber um inktobern geht und ich erst kürzlich bei „pattern“ in meinem Archiv unterwegs gewesen bin, habe ich diese Arbeit ausgewählt, in der ich verschiedene Nahaufnahmen von Schneeformen aneinander gereiht habe. 2016 habe ich diese Arbeit unter „Texturen“ eingeordnet, genauso gut hätten sie zu „Muster“ gepasst, jetzt also Schnee.

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Hier noch eine kleine Auswahl von einzelnen Bilder im Kleinformat.

Schnee und Vögel

Manchmal müssen es zwei Beiträge pro Tag sein. Heute ist so ein Tag …

Endlich ist es mir gelungen ein paar akzeptable Fotos von den Vögeln zu machen, die sich auf meiner Terrasse laben. Die Überraschung des heutigen Morgens war der Eichelhäher, der aber viel zu groß für das Futterhäuschen ist, das ich zusammen mit meinem Enkelsohn angemalt habe.

die Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Frau Amsel ist akrobatisch unterwegs:

Nun habe ich es ihr etwas einfacher gemacht und die Kokosnuss über die Haltestange der Wäscheleine gehängt, mal schauen, wie es dann für sie sein wird.

Die Meisen turnen auch, aber bei ihnen sieht es doch um einiges leichter aus. Unsicher bin ich, ob es sich hierbei um Tannenmeisen oder Kohlmeisen handelt, ich tendiere zu ersteren. Was meint ihr?

Es scheint, dass die Spatzenbande heute in ihren Nestern sitzt, noch nicht einer kam ans Häuschen. Das Rotkehlchen konnte ich leider noch nicht einfangen. Kleiber und Buntspecht haben sich in diesem Jahr noch nicht gezeigt (erinnert ihr euch? → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/02/12/kleiber-2-und-ein-paar-wenige-montagsimpressionen/, und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/02/05/hungrige-meisen-amseln-und-ein-buntspecht/ Der Winter hat gerade erst angefangen.

Es schneit weiter und weiter und weiter und ich gehe jetzt mal schippen … es ist 13.34h.

Schwupps hört der Schneefall auf und blaue Himmelslöcher erscheinen.

Während Frau Amsel noch immer auf meiner Terrasse Gymnastik macht, sitzt Herr Amselrich bei der Nachbarin im Geäst und schaut …

Schnee schenkt Konturen. Besonders mag ich es, wenn noch alles ganz unberührt erscheint.

Um 15.30h bin ich wieder in der warmen Stube, Holz ist jetzt erst einmal bis morgen Mittag oben, erste Winterfotos vom Platz gemacht, das Auto freigeschippt und ein Schwatz mit der lieben Nachbarin war auch dabei.

Der Himmel hat sich wieder zugezogen, der Schneefall geht weiter. Dunkel ist es schon geworden. Es ist 16.27h.

Nachschlag – Sonntagsbilder

Huuu, nun schneit es sogar im Rheintal, einen nassen Pappschnee, der liegen bleibt. Die Runde mit dem kleinen Hund war heute nicht sooo lang, da auch ein heftiger Wind wehte und ich schon sehr schnell eine lebende Schneefrau gewesen bin. Nun habe ich ein paar Bilder bei der Freundin im Garten gemacht und bevor ich mich jetzt gleich auf den Weg nach Bonn mache, stelle ich diese noch flugs ein. Da wird wohl heute kaum etwas los sein und ich werde mich ganz dick einpacken 😉

Kontraste

Meine diesjährige Bilddatei vom März ist ziemlich klein. Als ich gerade über sie schaute dachte ich, ach … das war ja noch am Anfang des Monats- was für ein Kontrast! Erst noch der

Schnee,

dann fließt es wieder

und nun die Blüte…

Kontraste, davon gibt es auch gerade viele in mir. All dieses Viel, die vielen Gefühle und Gedanken, die Freude und die Zweifel, die Ängste und die Zuversicht, der Spagat meines eigenen kleinen Lebens und die Welt, die verrückter kaum noch sein kann. So vieles schmerzt, so weniges nährt und ich selbst ernähre mich schlecht. Es ist so viel zu tun, dass es oft nur für Fastfood reicht, obwohl ich eigentlich immer dagegen wettere. Ja, alles hat seine Zeit, auch die Zeit für sich selbst zu kochen.

Bunte Blumen, ergrünende Wiesen, Bäume, die schon sehr früh im Jahr ausschlagen, ob das gut geht? Wieso kann ich mich nicht einfach nur freuen, wieso habe ich immer wieder diesen scheelen Blick?

Einatmen, ausatmen, weitermachen, immer weiter und weiter. Wofür und wie es dann wird, das wird sich eh erst zeigen und dass es vielleicht für etwas gut ist oder wird oder dass es ein Fehler war oder dass ich mich manchmal nicht mehr auskenne mit der Welt und mir darin und dass ich manchmal einfach nur eine Hand brauche, das muss und will ich mir eingestehen. Dass ich erschöpft bin und alte Gespenster wieder Einzug halten auch. Wehren hilft eh nicht. „Ja“ muss und will ich sagen, zu allen Freuden und allen Leiden, ganz.

Wenn ich jetzt gleich im Garten die Gemüsekisten schrubben gehe, damit ich sie bepacken kann, will ich daran denken, dass jeder Tag auch etwas Schönes und Gutes bereit hält, wie es vorgestern Gerda postete und vor einiger Zeit im Lieberlebenblog erschienen ist. Gerade, beim fotografieren der ersten Blumen in meinem alten Garten, erinnerte ich mich an diese beiden Artikel und war dankbar. Just, in diesem Moment, entdeckte ich das gelbe Primelchen, das ich im letzten Jahr mit aus Asturien brachte…

Es erinnert mich an meine Auszeit und daran, dass es um Weite ging und geht, um Öffnung auch und um Selbständigkeit, um Unabhängigkeit in Verbundenheit und dass ich manchmal nicht weiß, warum wir Menschen es immer und immer wieder so schwer miteinander haben bzw. uns machen…

Auch wenn ich gut voran komme und noch immer in der Zeit bin, ist gerade heute ein sehr trauriger Tag und ich dachte vorhin: das ist der traurigste Umzug, den ich je gemacht habe. Ihr wisst schon: das doppelte Lottchen, die Säge, die sinnbildlich durch die Küchenutensilien kreischt und so manche Träne laufen lässt…


Ich habe heute diesen Artikel in Etappen geschrieben. Mittlerweile sind acht große Küchenkisten gepackt und ich habe brav geteilt: 5 Teller für dich, 5 Teller für mich, 6 Schüsselchen für dich, 6 Schüsselchen für mich, 6 Gabeln für dich, 6 Gabeln für mich und immer so weiter. Damit es am Ende fair ist, habe ich letzten Samstag noch einen Saftkrug, eine Knobipresse und eine Zitronenpresse gekauft, dann hat jedeR von uns einen/eine.

Noch zehn Mal schlafen, noch eine Runde zwischendurch arbeiten und immer weiter packen, ausmisten und hier und da die Tränen rollen lassen, weil sie es wollen.

Vielleicht hätte ich mich noch vor ein paar Tagen gar nicht getraut SO über meinen Wandel zu schreiben, Mut dazu fand ich bei Frau Rebis. auch sie hat es gerade nicht leicht und macht keinen Hehl daraus. Das tut mir gut. Ich danke dir von Herzen an dieser Stelle für deine Ehrlichkeit und Offenheit, liebe Frau Rebis!

Heute, am Mittwoch, war es auch, dass ich mal wieder eine etwas ausführlichere Blogrunde gedreht habe und ich habe gelesen, dass ich nicht alleine bin mit meinem Hader mit mir und der Welt.

Ja, ihr tut mir gut- DANKE.