Rückblick Oktober 2019

Auf Wiedersehen Oktober

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Von Spaziergängen, weiten Aussichten, Bäumen, Masten und Pilzen,

sehr spannend fand ich wie ein Fliegenpilz ausschaut, wenn er gerade herauskommt, du wirst es erkennen!

Vom Wasser,

der diesjährige Oktober war in der Mitte mehr nass als golden, eine Freude war und ist es endlich alle Bäche und Flüsschen wieder rauschen und sprudeln zu hören. Ich war oft am Wasser und einmal hörte ich mich denken: „Wer am Meer wohnt, muss das Wasser nicht suchen …“

Vom Spiel,

von Katzen,

vom Fahren bei Nacht und Regen,

von Blumen drinnen und draußen, Blättern, Äpfeln und Kürbissen

und vom Oktoberlaub.

 

Einen Vorgeschmack auf Novembertage hat es auch schon im Oktober gegeben, heißen wir sie Willkommen!

Rückblick – Oktober 2018

Der Oktober ging so schnell vorbei!

Heute zeige ich wieder Fotos vom vergangenem Monat, die ich bislang noch nicht gezeigt habe. Viel war ich nicht unterwegs. Zweimal habe ich mir einen Virus im Kindergarten eingefangen und hütete Bett und Wohnung, sodass ich auch einige Stillleben fotografierte. Kaum war ich wieder genesen war die To-Do-Liste lang. Manchmal freue ich mich schon jetzt aufs Rentnerinnendasein!

Stillleben

Vor der Türe

Ein Sonntagsspaziergang mit dem Liebsten

Im Garten

Das Hängebauchhausschwein freut sich über den verbliebenen Schnittmangold.

Noch ist wenig Wasser ist in den Bächen und kleinen Flüssen, aber es ließ sich Gold in ihnen finden und im Rhein auch.

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Nun gehen alle Kräfte nach Innen, die Nebelzeit kommt, seit Samstag regnet es immer wieder, es windet, wie gut das tut! Auf Wiedersehen Oktober, hallo November!

Zur Erinnerung, am kommenden Wochenende beginnt der zwölfmonatige Zyklus mit Bildern, Geschichten und Musik aus dem Alltag → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/


alle Bilder © Ulli Gau

Licht – 20 –

Die Birke

Für mich ist die Birke ein Lichtbaum, in dem Feen wohnen.

Mancherorts ist die Birke ein Symbol für die Jungfräulichkeit, die junge Göttin, die weiße Frau. An anderen Orten ist sie der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Sie ist Symbol für Neubeginn und deswegen auch immer noch in vielen Orten der Maienbaum.

Gerade eben ist sie ein Oktoberbaum, sie hat dem Wind ihre Blätter geschenkt.

Mai und Oktober liegen sich gegenüber, ich bin ein Maienkind und liebe den Oktober so wie den Mai, vielleicht fiel mir deswegen vor ein paar Tagen die Birke ein, als ich mal wieder zeichnete.

Miniatur 008 2018

Das Rad der Zeit –

und plötzlich erschien in allem Grün und Gold ein Rot

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Es riecht so gut. Nach Herbst, nach Zwiebeln, nach Kartoffeln und Knobi, nach Feuer im Ofen und vor der Tür. Nach satten Bienen, reicher Ernte. Eichhörnchen springen in die höchsten Äste. Restliche Walnüsse und Eicheln zu ernten. Dorthin hat noch kein Wind gereicht. Noch kein Sturm. Nur Winde. Es riecht so gut. In der Stube und im Hof. Nach Laub und nach Ernte, nach verblassenden Farben, nach Fruchtbarkeit fürs nächste Jahr. Die Kräfte neigen sich der Erde zu. Ruhe. Frieden. Advent. Kein Kreuz. Nur Wiedergeburt. Jahr für Jahr. Bald.

Es riecht so gut.

Abschied

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Abschied vom diesjährigen goldenen Oktober mit allen Wettern, von klassisch golden zu täglich immer mehr Buntem, lang und länger werdenderen Schatten. Es gab ein paar Regentage, ja, und es gab Nebelmorgende, aber es gab vor allen Dingen einen Farbenrausch und das besonders in den letzten Tagen.

Am Donnerstag machte ich einen dreistündigen Gang, endlich hatte ich wieder Energie, zwei Wochen lang orgelte ein Virus in mir rum, brach nicht wirklich aus. Ich wurde nur immer so schnell müde, mehr als eine Stunde draussen laufen ging nicht. Umso schöner ist es, wenn die Kraft mit der Sonne zusammen zurückkommt und ich nach Herzenslust stromern kann.

Vor ein paar Tagen erinnerte ich mich, dass ich im Frühling geschrieben hatte:

„Ich habe den Berg Meru noch nicht umrundet. Habe ich je einen Berg umrundet?“ und daran, dass ich doch wenigstens einmal in diesem Jahr um den Hausberg herum gehen wollte. Am Freitag machte ich mich auf den Weg.

Zur Erinnerung: ich lebe auf 1000m Höhe, zu den „Lampenschweinen“, dem Gipfel im Hochtal, sind es weitere hundertundeinpaarmehr Höhenmeter- Wanderschuhe an, Rucksack auf und los, erstmal hinauf. Aber dann eben nicht zum Gipfelkreuz wie sonst, sondern unterhalb drumrum. Die Weidezäune lagen darnieder, freie Wiesen für freie Wanderinnen.

Berg Meru also … die Tibeter_innen umrunden den Berg Kailash, ich die Lampenschweine. Ich singe Mantren. Singen, gehen, schauen, atmen, singen, gehen, atmen, schauen, den Kuhfladen ausweichen und da war es …

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Wie klein es von hier unten ist, das Gipfelkreuz!

Kreuze stellen sich hier oben viele in den Weg. Ich habe keins getragen.

Wieder Zuhause angekommen musste ich mir eingestehen, dass ich zwar den Gipfel umrundet hatte, immerhin, aber nicht den Berg. So bleibt es eine Aufgabe. Ein Anfang ist gemacht und das Wetter ist herrlich für dieses Projekt!

Eine Diashow mit einer Auswahl von Oktoberfotos 2016

Was für ein Fest, was für eine Freude!

Willkommen!

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