Fragment 08

Sie hat das Feuer ins Haus getragen. Erste Tropfen fielen. Apfelernte – wie sie duften!

„And tomorrow I’ll be gone.“ Sie ist Nairobi, die Zugvogelfrau. Ihre Asche soll einst im Wind tanzen. Sie wird auf ihre Art Welt werden!

Andere Momente. Ein Tausendfüssler schlängelt auf seinem Weg von hier nach dort über den Boden und sie hat keinen Namen. Nicht Fluss, nicht Stein und auch nicht Nairobi – Zukunftsnebel.

Wer ist sie, wenn sie namenlos ist? Ein U, ein O, ein I, ein E, ein A, ein Ah, ein Ei, ein Ih, ein Oh, ein Ui? Leere ist nicht Leerheit, ist nicht Null.

Es ist ein Tausendfüssler, geschwind sich schlängelnd auf seinem Weg von hier nach dort und sie mit zwei schweren Beinen.


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Es ist ein Schauspiel,

hier oben auf dem Berg.

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An manchen Tagen sind die Nebel so leicht, dass sie im Laufe eines Vormittags vom Rheintal über die Berge ins Untertal hineinwehen,

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an anderen sind es kompakte Nebelfelder, die irgendwo in der Mitte hängen bleiben, wie heute. Da wandeln wir im klarsten Sonnenschein, können ohne Jacke auf den Stufen vor dem Haus sitzen und Kaffee trinken, der gerade frisch aufgeblühten gelben Rose zunicken, den Mossröschen ihr Lächeln erwidern, vor uns die gleissende Hochnebelschicht.

Wir haben einen Termin im Tal. Die Fahrt beginnt im benannten Sonnenschein, führt uns etwa auf der Mitte von oben nach unten durch dicke Nebelfelder, hüllt uns ein, kein einziger Sonnenstrahl dringt durchs Dicht und dann kommen wir im klaren, aber dunklen Grau unten an. Es ist kalt und feucht, November halt.

Und so sieht der Nebel am späten Nachmittag von oben aus. Ja, es ist ein Schauspiel! Ein sehr lebendiges dazu, eins, dass nie langweilig wird.

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