Fragment 03 2020

Menschen können Vieles, ihre Kriegswut haben sie noch immer nicht überwunden. Dunkel sind die Blumen von Hass, Neid und Gier. Schwarz ist die Nacht? Schwarz ist die erblindete Welt. Manchmal sehen noch die trüb gewordenen Augen. Manchmal noch hören die taub gewordenen Ohren. Eine Grelligkeit ist in die Welt gezogen, in Worten und Tönen. Weit oben in den Bergen säuselt ein Bächlein still vor sich hin. Es funkeln die Sterne und Planeten in ihren Farben. Die Nacht ist schwarz für die, die nicht sehen können.


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Rückblick der Woche in Indigo

Jede Woche Fotografien, Bilder, Collagen, Skulpturen und/oder Gedanken, Texte, Verse in einer Farbe des Regenbogens – das ist das Projekt von Doreen  Trittel, aka @hehocra und Katja Otto, aka @lieber_glücklich, die zur Beteiligung eingeladen haben → https://hehocra.de/farbverrueckt/ und https://www.lieber-gluecklich.de/2020-07-06-neue-blogreihe-farbverrueckt/

Nach der Woche in Blau folgte eine Woche in Indigo. Anfangs war ich etwas irritiert, da Indigo für mich zu den Nuancen von Blau gehört. Nur langsam begriff ich die Nähe von Indigo zu Ultramarin auf der einen Seite und zur anderen Seite zu Violett. Indigo hat für mich auch einen Bezug zur Nacht.

Wissenswertes:

Indigo wurde ursprünglich aus der Indigopflanze gewonnen. Vorkommen sind aus Indien, China und dem tropischen Afrika bekannt. In Europa benutzte man den „Färberwaid“. Allerdings ist der Färberwaid lange nicht so ergiebig wie die Indigopflanze. In der Textilindustrie wurde die Pflanze hauptsächlich für die Einfärbung von Jeans benutzt, was dazu führte, dass die Pflanzen kurz vor dem Aussterben standen. Heute wird Indigo für die Textilindustrie chemisch hergestellt.

Nun aber zu meiner Sammlung von Bildern mit Indigo als Hauptfarbe.
Fotomontagen aus meinem Archiv

Eine meiner Favoriten – 2014

Bei dieser Fotomontage konturiert Indigo

Fotografisches Fundstück aus dem Archiv – aufgenommen in einer Apotheke

Impression einer Hortensie

Fundstücke in meiner Wohnung, während dieser Woche

Der Übergang zu Violett

draufklick = große Bilder – please click to enlarge

Mit der kommenden Woche in Violett wird wohl das Projekt enden – sicherlich werde ich abschließend noch ein paar mehr Worte finden.

Alle Bilder von mir und den Mitwirkenden findest du auf Pinterest, da am Ende der jeweiligen Woche Doreen und Katja das ganze Ensemble auf Pinterest einstellen. Noch schöner aber finde ich die Seite auf Instagram, selbst wenn dort viele Bilder nur ausschnittweise zu sehen ist, hier kommt für mich die ganze Fülle noch einmal geordneter rüber, hier geht es lang → https://www.instagram.com/explore/tags/farbverr%C3%BCckt/

Herzlichen Dank für euer Engagement, Doreen und Katja! Auf Doreens Seite findet ihr zudem Interviews zum Thema, sowie viele eigene Arbeiten, die ansonsten nicht auftauchen. Ein Besuch lohnt sich → https://hehocra.de/category/farbverrueckt-zum-mitmachen/. Die Arbeiten von Katja findest du auf Instagram → https://www.instagram.com/lieber_gluecklich/


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Rückblick Oktober 2019

Auf Wiedersehen Oktober

alle Bilder werden groß, wenn du sie anklickst – please click to enlarge

Von Spaziergängen, weiten Aussichten, Bäumen, Masten und Pilzen,

sehr spannend fand ich wie ein Fliegenpilz ausschaut, wenn er gerade herauskommt, du wirst es erkennen!

Vom Wasser,

der diesjährige Oktober war in der Mitte mehr nass als golden, eine Freude war und ist es endlich alle Bäche und Flüsschen wieder rauschen und sprudeln zu hören. Ich war oft am Wasser und einmal hörte ich mich denken: „Wer am Meer wohnt, muss das Wasser nicht suchen …“

Vom Spiel,

von Katzen,

vom Fahren bei Nacht und Regen,

von Blumen drinnen und draußen, Blättern, Äpfeln und Kürbissen

und vom Oktoberlaub.

 

Einen Vorgeschmack auf Novembertage hat es auch schon im Oktober gegeben, heißen wir sie Willkommen!

Septemberrückblick 2019

Ein Kleinod

Grüne Berge und Täler

An der kleinen Wiese, die ein Flüsschen ist –

Eine Wiese, die eine Wiese ist – die letzte Mahd

Flussabwärts an der kleinen Wiese, die keine Wiese ist

Faszination Steinbruch

Zeit zu rasten

Herbstanfang

Zeit für die Kartoffelernte

An einem frühen Abend im warmen Septemberlicht

In der Nacht

Auf, in den goldenen Oktober!

Oktober 2018

Miniatur # Über Nacht

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Über Nacht genüge ich mir nicht mehr.

Die Tage zuvor? Gut … richtig gut. Ungeahnte Herausforderungen sind des Alltags Brot. Sie stellen sich in den Weg, mal als Hügel, mal als Berg, mal als Tal, aber die waren es nicht.

Bitte keine Abgründe!

Auf dem Ozeandampfer sind noch alle da: Frau Miesmach und Frau Zweifel, Frau Klein neben Frau Freude und Frau Gelassenheit, auch alle  anderen, die gerade in ihren Kajüten schlafen. Frau Mutig debattiert mit Frau Hasenfuß an Deck, da hört sie keiner; bei dem Wellengang! Frau Kapitän, die Gute, hält die Hände fest am Steuerrad, lenkt mit offenen Sinnen und Augen den Dampfer durch herbstliche Wogen. Sie denkt an das Haus hinter der Rosenpforte. An das mit der langen Tafel und dem dampfenden Wasserkessel auf der Küchenhexe. Es wird Zeit den heimatlichen Hafen anzusteuern.

Über Nacht wurden die Füße kalt.

So viele Tore, so viele Schwellen, so viel zu- und abnehmender Mond. Dreizehn Monde, dreizehn Feen, das Dreizehnte als Ungewisses, das mag ich, da liegt Spannung drin. Nur das Böse, Hinterlistige, Gierige, Spitzzähnige, Schmarotzende, Herzkalte mag ich nicht.

Wer hat gesagt, dass die Seele das Nicht nicht hört?

Über Nacht genüge ich mir nicht mehr.

Ich kann das mörderische Ich nicht ignorieren: Es ist da. Ich rieche es und spüre es, aber meinen Namen gebe ich ihm nicht. Ich werde es beschämen.

Sylvia Plath, Die Tagebücher – S. 244

Manches braucht die Weite der Tundren oder genau diesen einen Punkt auf der Zeitskala von Null zu Null.

Umbruch – Blaupause V

037a 24.02.15 die kleine blaue Frau, der Mond, die Nacht und Allerlei

Die kleine blaue Frau ist in guter Gesellschaft. Es ist die Nacht, der Mond und Allerlei.
In den Nächten erschöpfen sich die Brunnen.

Grenzenlos ist eine Idee.
Maßlos ein Wahn.

Umbruchzeit. Schmelze und Starre wechseln von Tag zu Tag. Noch hat kein Star am Morgen getönt. Ungeduld klopft in den Knochen. Samen platzen und schieben Triebe ans Licht. Bewegung.

Ein See ist alle Seen. Ein Meer ist alle Meere. Ein Fluss ist alle Flüsse. Eine Reise ist immer eine andere …

223ab

Schon morgen reise ich wieder los. Die Kraniche rufen!

Hier ist jetzt erst einmal Pause …

Blaupause

0195 20.11.14