Pingpong 088

PING 088

GERDA AN ULLI →  GLÜCKLICH, WER ZWISCHEN HIMMEL UND MEER …

PONG 088

ULLI AN GERDA → … NICHT WARTEN MUSS.

PING 087

ULLI AN GERDA → Ein Leben lang gegen Rassismus sein und für …

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DIE IDEE→ https://cafeweltenall.wordpress.com/2019/02/05/ping-pong-001-2019/


To my English speaking readers: You can read every article of me in English, if you’ll go to the end of my blog page, you’ll find the button „Google Translater“. Enjoy!

Ping Pong 066

PING 066

GERDA AN ULLI → IN MIR LEBEN DIE TOTEN, DIE …

PONG 066

ULLI AN GERDA → … LEBENSFÄDEN SIND MIT DEN AHNEN VERKNÜPFT.

PING 067

ULLI AN GERDA → EIN MEER IST ALLE MEERE, EIN …

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Griechenlandfotos 05

Am Meer

Der erste Morgen in der Mani

Dreimal sind Gerda und ich am Meer gewesen. Ich hatte nahezu vergessen welche Vielfalt an Grün-Blau-Türkistönen es am Mittelmeer zu bewundern gibt, lang ist es her, dass ich es gesehen habe! Vergessen hatte ich auch das kollernde Geräusch der Steine, wenn die Wellen sie wieder mit sich nehmen…

Nach unserem Spaziergang kehrten wir in eine Taverne ein, die Gerda gerne nach einem Strandspaziergang aufsucht, sie hat schon über sie berichtet, z.B. hier → https://gerdakazakou.com/2017/10/30/montags-ist-fototermin-bei-babis/.

Wir saßen auf der Terrasse, blickten aufs Meer, plauderten und ich fotografierte noch die schöne Dekoarbeit der Inhaberin Ana. Wenn mich nicht alles täuscht, kennen wir diese Art hier als „Serviettentechnik“. Mir gefiel das Zusammenspiel von Menschengestaltung und der weiteren Gestaltung von Sonne, Wind, Meer und Regen.

Als wir am Mittwoch aus Kalamata zurückgefahren sind, besuchten wir eine kleine Bucht, der Wind hatte aufgefrischt und heftige Wellen überspülten die kleine Promenade. Ich lernte, dass nur jede siebte Welle wirklich groß ist und wirklich … jede siebte schwappte über. Um dies zu verdeutlichen zeige ich dies in einer Diashow, allerdings nur mit drei Bildern.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, und dann gaaanz schnell auf die andere Seite rennen, dann wieder stehen, schauen, zählen, dann umdrehen und die heftig schaukelnden Fischerboote in dem kleinen Fischereihafen betrachten.

 

Viel passt auf so ein kleines Boot

Am Wegesrand

Von dem Grafittikünstler Skitsofrenis hat Gerda immer wieder berichtet → https://gerdakazakou.com/2017/12/22/das-abaton-von-skitsofrenis/. Auch wenn ich andere Bilder von ihm eindrücklicher fand als dieses, so kann ich ihm dennoch nicht Tiefsinnigkeit bzw. Mehrdeutigkeit absprechen, die für mich in den drei Worten steckt: „god is hungry“ … mir hat sich dieser Satz eingeprägt, ich fand mehrere Antwortmöglichkeiten, obwohl der Satz keine Frage ist, aber eine aufwirft – wie geht es dir mit diesem Satz, plus dem Bild, wenn du ihn liest, es anschaust und ihnen nachspürst?



Am letzten Morgen in der Mani gingen wir zufuß zu der kleinen Bucht, in der Gerda im Sommer schwimmen geht. Hier verbrachten wir eine kurze meditative Zeit. Am Mittag würden wir zurück nach Athen fahren, eine kleine Wehmut machte sich in mir breit, denn schon am nächsten Tag sollte ich zurückfliegen, aber noch stand uns die dreistündige Rückfahrt bevor, sowie das Wiedersehen in Athen mit Gerdas Mann und ihrem Hund Tito.

Die Bucht

Irgendwann legte ich mich auf den Bauch und versuchte die Wellen in dem Moment zu fotografieren in dem sie anrollen, kurz vor ihrem Überschlag.

Weitere Impressionen aus dieser Bucht

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Fortsetzung folgt…

Eine weitere Legearbeit

Chinesisches Meer mit Kranich, Wal und ohne Wal bei abnehmendem Mond

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draufklick = große Bilder

Eine Kombination mit einigen wenigen Schnipseln von Jürgen mit einer Fotografie von mir, entstanden bei Gerda in Athen.

Wenn ihr den Links folgt, dann findet ihren einen Artikel von Jürgen zu den Schnipseln aus seiner Sicht und bei Gerda ihre ersten Annäherungen an diese.

Es sind in der Regel große Formen, viel größer als die von Susanne oder mir. Durch die überwiegende Schwärze wirkten sie auf mich stark formvorbegend. Bei manchen Bilder konnte ich mich darüber hinwegsetzen, wie z.B. bei dem Bild „Begegnung“ bei anderen nahm ich die Form auf, wie bei den obigen Bildern.

Die fragmentarischen Worte wirkten auf mich belebend, gleichzeitig waren sie ein Abdruck von einem mir ganz fremden Menschen, dem Künstler Peter Maschke, den ich mit dem Fußabdruck zwischen den beiden Bergen versucht habe zu würdigen.

Einen (Fuß-)Abdruck in der Welt hinterlassen, das ist mir ein lieber Gedanke.

Asturien, Bilder und Meer – 4 –

Meer 0010

Die grüne Küste von Asturien ist eine Steilküste, die immer wieder zu einer der unzähligen und malerischen Buchten abfällt. Es gibt kilometerlange Wanderwege Richtung Osten und Westen. Wir fuhren über eine winzige Küstenstraße von Llanes Richtung Osten, stiegen zu einer der Buchten herab und wanderten an anderer Stelle durch Weideland bis zum Felsensaum. Uns imponierte die Küste sehr, unter anderem durch die bizarren Felsformationen an den Stränden und im Meer, aber auch durch die stellenweise Unterhöhlung der Küste. Das war speziell und auch ein bisschen unheimlich, als wir vor metertiefen Löchern standen, durch die bei Flut Fontänen in den Himmel schießen. Wir waren bei Ebbe dort und konnten dem unterirdischen Rollen der Wellen lauschen. Am Abend sprach ich davon, dass wir das Grollen des Hades gehört haben …

Warum auch immer noch, dieses Boot ließ mich an Googas Boote denken und das Bild ist somit Jürgen Küster gewidmet

googas boot

So schwelge ich in den Erinnerungen und bin doch längst wieder im Hier und Jetzt des Berges angekommen, wo der Frühling mächtig Einzug hält, meine Arbeits- und Wanderschaftssaison wieder begonnen hat und schon die nächsten Fahrt winken, mein Streunerherz freut sich!

Die Zeit des Sammelns hat begonnen. Die ersten Frühlingskräuter, Bilder und Geschichten habe ich vom Wegesrand aufgelesen und aufgeschnappt. Die einen kamen in die Suppe, die anderen wurden mit flinker Feder ins Gedankenauffangbuch geschrieben. Dann wieder Siesta und Verarbeitung … weitergehen.

kurze Zeilen – 14 –

0082 18.02.16 meeting

Ich bin vor die Tür getreten. Hier muss es doch irgendwo sein! Vor der Tür wachsen Schemen, die werfen nicht mit Schatten. Vor der Tür ist das Meer schon näher. An manchen Tagen kann ich es riechen. Es singt nicht mehr, es trauert. Vor der Tür ist die Wüste schon näher. Hierhin will kaum ein Mensch. Ihre Dünen singen unbeirrt und ungestört. Vor der Tür spielen Kinder. Sie schenken mir ein Lachen. Da bin ich wieder ins Haus gegangen. Ihr Lachen habe ich in die Vitrine gelegt und es lange betrachtet. Ich ging zu den Kindern und gab es ihnen mit Dank zurück. Dann habe ich meinen Rucksack gepackt und bin in die Wüste gefahren, um dem Gesang der Dünen zu lauschen. Vielleicht ist es ja hier.

Anmerkung

Wer mehr über singende Dünen erfahren möchte, bitte hier entlang →

Ohne Punkt und Komma # 1

0050a 31.01.16 lampenfisch

Jetzt sind sie die weg die Worte um Wellen und Kämme und Tiefen um Lampionfische und dem ewigen Auf und Ab von Zuversicht und Trostlosigkeit aber ich erinnere mich noch dass ich mit sechzehn entschied sprechen reden ja was sprechen oder reden na egal auf jeden Fall das zu lernen ich entschied weiter dass ich dafür lesen muss viel und viel verschiedenes und ich las bis ich fett geworden war und mir die Wörter aus allen Körperöffnungen gleichzeitig quollen aber ohne Sinn und Punkt ein Wortesalat ein Babylon ein Schlamm der die Atemwege verstopfte die Augen blickten irr ich soll die Welle reiten das geht immer eine Weile gut obwohl ich keine Ahnung habe von Wellen und Ritt wichtig ist ja auch nur dass es eine Weile gut geht warum nicht länger weiß ich nicht und auch kein anderer aber wie sonst hätte ich je Freude an dem Lampionfisch in tiefster Schwärze finden sollen wenn ich immer nur die Wellen von oben im Strich gekämmt hätte so ein Fisch mit einer Lampe auf der Stirn heißt Zuversicht ja klar für mich für wen denn sonst und es könnte doch sein dass er mir die Wörter reiht Luftblase an Luftblase bis sie doch etwas zu sagen fänden was nicht schon so gesagt worden wäre und ohne langweilig zu sein eine Wortsymphonie ja okay es muss ja nicht gleich so groß sein aber Kammermusik ist mir echt zu piefig in diesem Zusammenhang ein Orchester sollte es schon sein vielleicht ein jazziges so eins wie Art Ensemble of Chicago oder Sun Ra die Lampionfische senden die Noten an die Oberfläche wo sie die Wale auffangen und in den Himmel singen damit ich nur noch zuhören und schreiben muss damit sich vierundvierzig Jahre Sprechunterricht einmal Gehör verschaffe oh du schöne Eitelkeit singt ein nichtgeladener Chor im Hintergrund nein kein Engelschor weil ich den nicht hören will nicht jetzt und weil er auch nicht zu mir passt wie so viele Wörterreihen auch nicht deren Ketten ich zerreiße so baue ich Fett ab und mag mich dann ein kleines bisschen lieber ich will auch gar nicht so tun als hätte ich mehr als vierundvierzig Wörter gelernt oder dass ich mich bei den Griechen auskennen würde als hätte ich je Leda getroffen oder als wäre ich schon einmal ein Schwan gewesen oder geworden ach du lieber Schwan als wären Schwäne partout lieb und ich hätte mal wieder den Witz nicht verstanden ich bleibe beim Lampionfisch weil er mir mein Dunkel erhellt weil es eben immer nur eine Welle gut geht und ich das Meer nicht lesen gelernt habe nur die Wörter von denen aber nur manche wirklich beredt sind ich Zuversicht nur beim Schein der Laterne finde wo Zwietracht und Widersacher gerade mal nicht vorkommen nicht wie in all den Romanen und Krimis von der Realität ganz zu schweigen und ganz schlimm geht es mir immer wenn ich Krimis lese die irgendwo in Afrika spielen ob nun mit afroamerikanischen oder nur afrikanischen Augen gesehen und weitererzählt da gibt es keine Sühne die groß genug wäre und wenn ich Afrika schreibe dann ist das eins aber es ist auch das ganze Amerika und die Arktis und Asien es sind die weißen Männer und Männer und Männer und Frauen deren Sühne niemals groß genug sein kann und meine Scham kennt an manchen Tagen nur einen Lampionfisch der dort ist wo das Meer keine Wellen mehr kennt außer der Tiefe Punkt

Anmerkung

Den Lampionfisch fand ich bei dawanda.com – herzlichen Dank

Das Meer – la mar

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„La mar so nennt man die See auf spanisch, wenn man sie liebt … Der alte Mann dachte immer an sie als an etwas Weibliches, als etwas, was grosse Gunst gewähren oder vorenthalten kann, und wenn sie wilde und böse Dinge tat, geschah es, weil sie nicht anders konnte. Der Mond beeinflusst sie, wie er eine Frau beeinflusst, dachte er.“

Ernest Hemingway – Der alte Mann und das Meer

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Bretagne, ihre Farben und Formen …

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Die Farben der Bretagne haben auch mich in ihren Bann gezogen, wie schon früher und auch noch heute viele Maler und FotografInnen. Nicht weit von der Halbinsel Quiberon, wo wir wohnten, ist Port Aven, der Ort, in dem einst Paul Gauguin seine bretonischen Impressionen malte, bevor er nach Tahiti auswanderte. An anderen Orten der Bretagne weilten Paul Cezann und Claude Monet. Leider sind wir nur durch Port Aven hindurchgefahren, ich hatte keine Lust auszusteigen, trotz vieler, vieler Galerien die lockten, aber eben auch vieler, vieler TouristInnen. In diesem Urlaub war mir wirklich nur nach Stille zumute und die habe ich dann auch reichlichst gefunden und genossen.

Hier ein paar Infos von Wikipedia, plus Karte:

220px-Quiberon_on_nasa_map Quiberon und Saint-Pierre-Quiberon waren einst eine Insel, bis etwa ab dem 11. Jahrhundert durch das Abholzen von Wäldern Sand freigesetzt wurde, der durch Wind und Meeresströmung eine Landbrücke bildete. Die Nord-Süd gerichtete Halbinsel ist etwa 14 km lang.

Das Besondere der Quiberon ist ihre Vielfalt, die dadurch zustande kommt, dass eine Seite der Insel dem Festland (Bucht von Quiberon), die andere dem Atlantik zugewandt ist. Das Meer ist landseitig ruhig, im Gegensatz zur Wilden Küste (Côte sauvage) auf der Atlantikseite mit kleinen Sandstränden zwischen den felsigen Buchten Port Blanc und Port Bara, an denen jedoch striktes Badeverbot herrscht.

Durch den Tourismus wurde die Küste inzwischen stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass durch Schutzzäune und ähnliche Maßnahmen versucht wird, die Vegetation zu erhalten.

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Der rote Punkt zeigt die Hafenstadt Quiberon an. Wir wohnten in Penthievre, einem kleinen Ort ganz oben auf der Halbinsel. Hier war es so schmal, dass wir in 10 Minuten von der Südwestseite, wo unsere Ferienwohnung war, zur anderen Seite laufen konnten. Auf der einen Seite der schier endlose Sandstrand und die Dünen, auf der anderen Seite das Wattenmeer mit all seinen Formen (siehe Bretagne minimal).

die wilde Küste bei Regen und bei Sonnenschein

 doch nun zurück zu den Farben und Formen …

zur Mittagszeit wird das Meer zu flüssigem Quecksilber

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am späten Nachmittag goldgelb

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am Abend die ganze Farbpalette von orange zu lila zu rosa

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Bilder anklicken, dann werden sie gross

Fortsetzung folgt …

Bretagne minimal

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Ferien … das heisst für mich das Leben aufs Wesentliche herunterfahren. Spazierengehen, entdecken, staunen, rätseln, lesen, etwas über das Land und die Menschen erfahren, schmausen, süsses Nichtstun, schlafen, sitzen und schauen, riechen, schmecken, hören und fotografieren.

Das hiess auch: kein Laptop, kein Internet, das Handy nur für absolute Notfälle, die nicht eintrafen! Wir reisten ohne Navy, nur mit Karten, die wir gerne lasen und die uns sicher an alle anvisierten Orte brachten. Geht doch! Nenn mich altmodisch oder konservativ, ich nenne es erholsam.

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Hierzu passen die „Minimals“, die kleinen, feinen Sandzeichnungen aus dem Wattenmeer, von wem auch immer noch hinterlassen. Es können nicht nur Spulwürmer gewesen sein oder doch?

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Hat hier noch vor kurzem ein Seestern gelegen?

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Wer malt Kronen in den Sand?

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(draufklick = grosse Bilder)