Mairegenspaziergang

„Im Alltag … richten wir unsere Aufmerksamkeit gewöhnlich auf eine Aufgabe, beispielsweise das Schreiben eines Textes. Die Konzentration erlahmt mit der Zeit; umso schneller, wenn Anrufe, Textnachrichten, Mails von der Beschäftigung ablenken. Irgendwann sind die Aufmersamkeitsreserven erschöpft, wie eine Batterie bei hoher Beanspruchung.

De Natur hingegen fängt unsere Aufmersamkeit – ohne dass wir sie gezielt auf etwas richten; Hirnareale, zuständig für Konzentration, regenerieren sich während eines Spaziergangs.“

„Mit der Natur scheint es ähnlich zu sein wie mit der Musik. Sie kann im Hintergrund mitlaufen, dabei hebt sich die Stimmung, zerstreut lästige Gedanken. Oder man kann zu ihr tanzen.“

„Karin Kraft, die Rostocker Naturheilkundeprofessorin, hat an ihrem ersten Urlaubstag alles ausgestellt. Radio, Fernsehen, PC, Smartphone. Ihre Erfahrung: „Mir ging`s beschissen. Müde, schlecht gelaunt, einfach leer.“ Kraft wußte die Symptome zu deuten – als Entzugsreaktion auf die Medien-Entgiftung…“

Dies sind Ausschnitte aus dem Zeitmagazin der letzten Woche mit der Überschrift: DRAUSSEN SEIN – Was braucht der Mensch zu seinem Glück.

Medien-Entgiftung klingt als neues Wort in mir nach –