Frühlingsgruß

001 frühlingsgruss

neben der ganzen Renoviererei erlaube ich mir den einen und anderen Austag, um meinen neuen Wohnort und seine Umgebung zu erkunden, so auch letzten Sonntag. Ich finde her weniger Wildnatur, dafür viel Weite, viel Himmel … und das tut gut.

verzeiht bitte, dass ich mich Zurzeit weniger auf euren Seiten tummel, aber es gibt sooo viel zu tun, manchmal möchte ich „HILFE“ rufen … und dann bin ich wieder stolz, wenn gerade wieder eine Ecke fertig geworden ist. Also ab, nach drüben mit mir …

hundertjähriger Schlaf

Umarmung © Ulli

Umarmung © Ulli

In der Wüste fand ich die Worte wieder. Du aber bist verloren gegangen. Steine sprechen langsam, Gebirge nehmen sich Zeit, Flusslieder singen sich zum Meer, ein Vogel ist immer. Still ist das Zimmer, im Ohr das Rauschen des Nichts. Gedanken weben Netze in Ecken, Schweigen wird gebrochen. Im Traumgespinst haben sich braune Augen verfangen, bald schon wird der Ginster wieder blühen. Etwas Verlässliches im Sein ohne Verlass. Ein Versprechen, das ein Versprecher ist. Ich habe nichts gehört. Du hast nichts gesagt. Ich baue Schneetiere zwischen die Wolken. Ich male Suchbilder. Wenn ich geschlafen habe, den hundertjährigen Schlaf, wird nichts geschehen sein. Weit ist der Raum auf den Höhen der Berge und in den Tiefen der Meere.

 

Turm

025 26.01.14 turmbau

 

Wir haben Argument auf Argument gesetzt. Der Turm wuchs dem Himmel entgegen, wo einst die Träume wohnten. Schon müssen wir auf Leitern stehen, bedrohliches Wackeln, es ist nur eine Frage der Zeit.

Noch nie hat ein Argument Liebe gerettet. (frei nach Erich Fried – „Nicht dorthin“)

magischer Dezember – magic December

0660

ein Geschenk des Himmels ist das Licht, sind die Farben in diesem Dezember auf dem blauen Berg und drumherum

a present of the sky is the light, are the colours on the blue mountain and around during this december

zwischen Himmel und Erde – between heaven and earth

0141 04.07.13 zwischen himmel und erde

Wir sind nicht ganz, wenn wir das Kind in uns, das wir einst waren, nicht wachhalten, seine Unschuld, seine Neugierde auf die Welt und das Leben, seine Sinnlichkeit und sein selbstvergessenes Spiel.

We are not whole, if we don´t hold our child awake, which we once were, its innocence, its curiousness to the world and the life, its sensualism und its absentminded games.

Wir sind nicht ganz, wenn wir uns nicht immer einmal wieder in der Tiefe der Nacht fragen, warum und wer wir sind, geworden sind- so, wie wir es ganz selbstverständlich taten, auf der Schnittstelle vom Kind zum Erwachsenen, und dabei der Stille lauschten und unseren Träumen.

We are not whole, if we don´t ask ourselves from time to time during the night, why and who we are, who we became-  like we did it naturally, on the gateway from childhood to adult, while we listened to the stillness and our dreams.

Wir sind nicht ganz, wenn wir nicht die Verantwortung für uns selbst und für das Wohl der Gemeinschaft tragen und dieses nicht unser Handeln bestimmt.

We are not whole, if we don´t take our responsibility for our selves and the welfare of the community and if this is not affecting our acts.

Wir sind nicht ganz, wenn wir uns nicht mit dem Altwerden und dem Tod anfreunden, nicht einmal das Auge der Göttlichkeit geschaut haben und unsere Visionen auf Dauer ignorieren.

We are not whole, if we don´t become friend with the aging and the death, we never looked into the eye of  deity and we will ignore our visions all the time.

Wir sind nicht ganz, wenn wir nicht den goldenen Faden im Himmel verankern und unsere Füße sich nicht in der Erde verwurzeln.

We are not whole, if we don`t anchorage the golden thread into the sky and our feed don´t get rooted into the earth.

0141a 14.07.13 zwischen himmel und erde

amour – le vent – bonheur

die Liebe – der Wind – das Glück

amour – die Liebe… Frau Blaus Blick geht ins Weit. Verweilt an der Berührung von Erde und Himmel, zieht dann mit den Wolken weiter.                                                                           Liebe… kennt so viele Lieder, Gedichte und Romane. Worte wie Freude, Hingabe, Treue, Zerwürfnisse, Glück und Unglück verweben sich in ihr Wort hinein. Hohe Lieder im ersten Liebesrausch, tiefstes Moll, wenn sie zerbricht. Manch falsche Versprechung, manch falsches Bild und falscher Ton.                                                                                                  Liebe, wie sie es begreift, kennt keine Zügel und keine Macht. Die Menschen lieben, wie das Land, den Himmel, das Meer, die Blumen, Bäume,Tiere, den Tag und die Nacht, sich selbst lieben und lieben lassen, ja, braucht es denn wirklich noch mehr Worte?

le vent – der Wind… weht Kühle ins sommerliche Heiß. Bewegt den Himmel, die Pflanzen und den Geist. Manchmal lässt er frösteln. Manchmal peitscht er die Wellen hoch. Aber dann ist er kein Wind mehr, dann ist er Sturm geworden.

bonheur – das Glück…. Daran glaubt sie, daran, dass sie Glück gehabt hat, weil doch bis hierhin noch immer alles gut ausging.                                                                                    Glück… danach rennen die Menschen und suchen und suchen und finden es kaum. Weil es zu nah ist, um gesehen zu werden?

Sich nur einmal wenden lassen, vom Wind vielleicht… hin zur Liebe und zum Glück.