Etüde 05 2020

Die Worte, um die es in dieser Etüdenrunde geht, sind auf dem Bild zu sehen, gespendet hat sie für die abc.etüden dieses Mal Myriade, herzlichen Dank. Und wie immer auch dir, liebe Christiane, die du die Etüden zusammen hälst und nicht müde wirst sie zu moderieren und zu kommentieren. Ich schrieb es ja schon beim letzten Mal: Konstanten tun gut in Zeiten von Brüchigkeiten!


Es gab sie schon

die sprachlosen Zeiten

kein Teppich ist so dick

als dass er wirklich etwas verbergen könnte

es geht immer noch sprachloser

so gläsern

so zerbrechlich

Beine und Welt

Schmetterlinge flattern

tun was Schmetterlinge tun

und du

und nicht

und weiter –

43 Wörter


Zurzeit höre ich öfters Musik von Asaf Avidan. Während ich diese Zeilen schrieb auch, dann schaute ich auf den Titel und dachte: passt. Und diese Stimme … Enjoy!



To my English speaking readers:

If you are interested, you can read every article of me in English. You have to go to the end of my blog page, there you’ll find the buttom „Google Translater“. Enjoy!

 

Das gefällt mir nicht

draufklick = großes Bild – please click to enlarge

Nein, mir gefällt es nicht, wenn Fische an Land gehen und mir gefällt es überhaupt nicht, dass im Netz eine Panikattacke ausgebrochen ist. Nein, ich mag auch die Ewiggestrigen nicht. Ich mag ihre Wahlslogans nicht. Aber ich mag eben auch nicht, wieviel Plattform man ihnen gewährt. Was müssen sie sich ins Fäustchen lachen bei all diesen Zitterpartieen.

Demokratie ist ein großes Wort und noch immer nicht wirklich oder kaum erreicht, aber jede und jeder hat eine Stimme – für eine etwas bessere und stabilere Welt oder für den „upfuck“.

Angst ist und bleibt eine schlechte Beraterin.

Sonntagsbild # Ein Dach, du und eine Flöte

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Anmerkung

Die für die Fotomontage verwendeten Häuser © Pino Polimeno →

Ich entdeckte Arbeiten von Pino Polimeno in diesem Jahr während der KLP (Kulturelle-Land-Partie) im Wendland. Pino Polimeno baut u.a. Lichtkästen, es entstehen Räume voller Licht und Schattenspielen, ob Dachboden oder Keller oder Schlafstatt, stets schaut man in oder auf alte Häuser, arme Häuser und Wände, es hat mich nie gefröstelt …

Als ich vor ein paar Tagen diese Fotomontage machte, musste ich an ein Lied denken, dass der Vater meiner Kinder einst geschrieben und gesungen hat, es ging darin darum was man zum Leben wirklich braucht und das war ein Dach, du und eine Flöte (neben Essen und Trinken, versteht sich … ). Dieses Bild ist eine sehr späte Widmung von mir an ihn.

Herzlichen Dank, Pino Polimeno für diese Inspiration …