Märzrückblick

Und schwupps ist schon April. Das Jahr schreitet voran, ich halte kurz inne und zeige euch noch einige Märzbilder, die ich hier noch nicht gezeigt habe.

Ein Spaziergang am Anfang des Monats

sprießen, sprossen, blühen – drinnen und draußen

Fundstücke auf dem Hof und die Vierbeiner

Am Brunnen und am Bach

 

Dungzeit

Baumfällzeit

Orte 005*

draufklick = große Bilder, die Galerien öffnen sich

Es geht weiter … byebye März, welcome April!



*mehr Orte → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/02/sonntagsbild-50-2018/

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Wasser und Eis im Januar 2019

Und immer wieder dieser Brunnen

Da war es nur noch eins

Wasser, Eis und Schneesternchen

Diese zarte Grenzlinie zwischen fest und fließend

Und immer wieder diese Brunnenwand

-filigran-

-expressiv-

-frei-

Eis und Wasser begleiteten mich durch diesen Januar. Spannend war es und ist es noch.

In diesem Monat werde ich keinen Rückblick mit nicht veröffentlichten Bildern erstellen. Stattdessen zeige ich euch die weitere Entwicklung am Brunnen. Zwischen den oberen Bildern und den nun folgenden liegen drei Tage, aufgenommen habe ich sie am vergangenem Sonntag.

Eismusikfestival im norwegischen Geilo

-1- zur Einführung

-2- Der Klang

Es gibt doch wahrlich nichts, was es nicht gibt –

Dünnes Eis

Wieder ist es der Brunnen im Hof, der mich gelockt hat, filigrane Eisformen haben sich hier über Nacht auf seiner Außenwand und im Gras unter ihm gebildet.

Auf Joachim Schlichtings Blog kann man eine Menge über Eisbildungen lesen und lernen, sehr empfehlenswert! Zum Beispiel hier → https://hjschlichting.wordpress.com/2019/01/23/strukturbildung-im-pfuetzeneis/ und hier → https://hjschlichting.wordpress.com/2015/12/04/kunst-unter-der-eisdecke/

All das ist nur möglich, weil das Wasser des Brunnens an einer Stelle über seinen Rand fließt und dann auf der Brunnenwand erstarrt. Ich werde Eis und Brunnen im Auge behalten.

Alle Bilder werden groß, wenn du sie anklickst.

Schneegraupel und Eis

Es wintert ein bisschen. Gestern gab es Schneegraupel,

heute scheint die Sonne und ich komme wieder nicht an dem Brunnen vorbei, ohne Bilder zu machen.

Im Garten blüht die Schneerose, auch Christrose genannt. Weiterhin ist sie bekannt als schwarze Nieswurz und gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse. Von ihrer pulverisierten Wurzel jeden Tag ein Messerspitzchen eingenommen und man wird 130 Jahre alt …

Der Belchen trägt heute Morgen eine weiße Mütze und noch immer hängen rote Äpfel an den Bäumen.

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Zur Erinnerung: am Wochenende geht es weiter mit den Geschichten und Bildern aus dem ALLTAG –

Novemberbilder 2018

Am Ende des Monats zeige ich euch gerne wieder die Bilder, die ich bislang noch nicht gezeigt habe. Grauer November? Nicht hier. Wenn nur nicht der Wassermangel wäre … aber irgendwas ist ja immer.

Raus geht`s

Vor der Haustüre – mit und ohne erstem Schnee

Oh … hallo!

Unterwegs

Im Garten

Am Brunnen

Die Ziegen sind von ihrer Sommerweide zurück, ich habe sie vermisst! Und Kleine gibt es auch schon wieder.

Kein Monat ohne Vollmond, dieses Mal etwas diffus und eine Nacht bevor er ganz rund war, auf dem Weg von hier nach da

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Weiter geht`s – Auf Wiedersehen November – Willkommen Dezember

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Schwanenwege – Im Brunnen

Für Gerda

Gestern schrieb Gerda in ihrem Beitrag „Schwanenwege „Im Brunnen“ folgendes:

Dieses Stück meines Romanfragments „Schwanenwege“ veröffentliche ich in Resonnanz mit Ullis heutigem Beitrag hier.  Ich füge jetzt keine Bilder hinzu. Vielleicht magst du, liebe Ulli, mir eine Collage dazu machen?

Voilà, liebe Gerda – Als Swantje in den Brunnen fiel

0047-21-02-2017-schwanenseedraufklick = großes Bild

Und wer jetzt neugierig geworden ist, der und dem empfehle ich auf Gerdas Seite zu gehen (Link s.o.) und selbst zu lesen, was Swantje passierte, als sie in den Brunnen fiel…

Der Brunnen

brunnen

Ob ich sie oder ihn, Mauer oder wahlweise Abgrund, geflissentlich übersehen habe, sprich ob sie, oder wahlweise er, immer schon anwesend, nur getarnt und somit unsichtbar war, die Frage stellt sich, auch wenn sie müßig ist. Weil sie  j e t z t  da ist, er auch, Mauer und Abgrund.

Die eine zu hoch, um herüber zu kommen, der andere zu tief, seine Kanten zu weit auseinander, als dass ich einen Sprung wagen könnte. Bleibt ein Entlangwandern. Die Lücke oder ein Ende von Mauer und Abgrund sind wahrscheinlich. Was allerdings nichts über ihre Entstehung sagt, nur etwas von einer Möglichkeit der Überwindung.

Gegenseitige Bedingtheit und ich mittendrin. Ich kann umkehren oder der Lücke, dem Ende entgegenwandern. Wenn ich mich umkehre, von außen nach innen, wo ist dann die Mauer, der Abgrund?

Ein stiller, tiefer See in dem sich das Mond- und Sternenlicht spiegelt- ein bellender Fuchs in der Ferne, ein Bussard im Wäldchen, ein Uhu am Straßenrand. Auf dem Grund des Brunnens treffe ich immer nur mich, Licht und Neumonddunkel, Vollmond und die Sonne, um zwölf Uhr mittags das Ave-Maria-Geläut. Jeden Mittag Ave Maria, wer weiß das schon?

Das Elfuhrgeläut galt früher den Bauersfrauen. Es mahnte sie in die Küche zu gehen, ein Mahl zu bereiten, das Pferd vor den Wagen zu spannen, die heißen Töpfe sicher darauf zu verstauen und mit Hü und Ho zu den Leuten aufs Feld zu fahren. Wie Willkommen sie war!

Vielleicht … gerade jetzt, an einem anderen Ende der Welt, zieht ein Pferd, ein Muli oder Esel einen Wagen mit heißen Töpfen auf ein Feld. Mit Hü und mit Ho.

Den Blick abwenden oder umkehren, es braucht Mut dazubleiben. Es braucht Mut den Moment der Vergeblichkeit zu erkennen. Manches ist keine Flucht, es ist eine Notwendigkeit.

Von hier geht die Traurigkeit ein Stück mit auf dem Weg. Traurigkeit will keinen Trost, sie will traurig sein.


Diesen Text schrieb ich vor ein paar Tagen, ja, aus Gründen. Heute fand ich in dem Literaturmagazin „poet“ nr. 19 folgendes Gedicht:

Jan Wagner

im brunnen

 

sechs, sieben meter freier fall

und ich war weiter weg

als je zuvor, ein kosmonaut

in seiner kapsel aus feldstein,

betrachtete aus der ferne

das kostbare, runde blau.

 

ich war das kind

im brunnen, nur die moose

kletterten am geflochtenen

strick ihrer selbst nach oben,

efeu stieg über efeuschultern

ins freie, entkam.

 

ab und zu der weiße blitz

eines vogels, ab und zu

der weiße vogel blitz. ich aß,

was langsamer war. der mond,

der sich über die öffnung schob,

ein forscherauge überm mikroskop.

 

gerade, als ich die wörter assel und stein

als assel und stein zu begreifen lernte,

drang lärm herab, ein hasten, schreie,

und vor mir begann ein seil.

 

ich kehrte zurück ins läuten der glocken,

zurück zu brotgeruch und busfahrplänen,

den schatten unter bäumen,

gesprächen übers wetter, kehrte

zurück zu taufen und tragödien,

den schlagzeilen, von denen

ich eine war.

 

Miniatur – denken, handeln, träumen

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Die Träumerin

Denkend, handelnd und träumend webt der Mensch die Wirklichkeit, jede_r für sich und alle im Kollektiv. Hans im Glück und Goldmarie, du bestimmst den Weg, Opfer oder Handelnde_r. Wer tritt aus der Tür, wer bleibt in der Stube hocken, wer denkt, wer handelt, wer plappert, wer träumt?

Sieben Todsünden, zehn Gebote, acht Pfade, was muss man wirklich wissen und was weiß man sowieso? Tief ist der Brunnen, klar ist das Wasser auf seinem kieseligen Grund.