Sonntagsbilder 15 2020

Ich wünsche dir von Herzen frohe Ostern!

Ja, ich weiß, für viele von uns ist es gerade schwer froh zu sein. Unser Leben ist und bleibt reglementiert. Die gewohnten Osteraktivitäten fallen flach. Kreativität und Umdenken ist gefragt. Mir hilft das Wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen, das verbindet über zig Kilometer hinweg.

Mir hilft auch täglich kleine Freuden in die Welt zu säen, mal hier, mal dort.

In diesem Sinne, bleib gesund und nähre die guten Gedanken.

Vielleicht konnte ich dir mit diesen drei Bildern ein kleines Lächeln auf dein Gesicht zaubern. Dann freue ich mich sehr!

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Sonntagsbild 11 2020

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Der Graureiher im „Frack“ erinnert mich auf diesem Foto an einen etwas missmutigen Kardinal. Wer will ihm seinen Missmut verübeln, bei all dem Regen? Aber ist er nicht auch klasse, dieser stetige Regen? Hätten denn der Waldboden, die Wiesen, Felder und Gärten wirklich so viel Wasser aufnehmen können, wäre stattdessen Schnee gefallen, wäre der Boden tief und fest gefroren gewesen?

Sicherlich, manche Samen brauchen Frost, manche Larven in der Erde wohl auch. Nie kann es für alle gleich gut sein. Jetzt aber füllt sich der Grundwasserspiegel wieder auf, was vor allen Dingen den Bäumen, den Wäldern gut tun dürfte, von der Trinkwasserversorgung einmal ganz abgesehen.

Während Regenfäden Vorhänge vor meine Fenster weben, zarte Nebelschwaden aus den Wäldern steigen, Füchse und Dachse Kaffee kochen, nähre ich meine leise Freude über den vielen Regen der letzten Monate, ob nun wissenschaftlich richtig oder falsch.


Diesen Beitrag bereitete ich Anfang der Woche vor, noch nicht ahnend was „Corona“ mit uns allen veranstalten würde. Ich könnte jetzt viel schreiben, aber ich mag nicht. Nicht noch einen Beitrag zu all dem was keinen Sinn macht, was ohne Verstand entschieden wird und nicht noch ein Beitrag voller Halbwahrheiten, Vermutungen und persönlichen Empfindungen oder voller Ratschläge, Links und Hinweise wie ich jetzt meine Hände richtig wasche oder nicht.

Was immer ist, ich gehe mit dem was ist, mal mehr, mal weniger gut, aber mit den besten Absichten. Ich stärke meine Immunsystem, das durch meine chronische Erkrankung seit 2004 immer wieder schwächelt, lache viel, wider der Angst und übe mich in Hingabe, Vertrauen und Zuversicht.

Liebe ist das Antidot für Angst.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen beschaulichen Sonntag.


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Rückblick Oktober 2019

Auf Wiedersehen Oktober

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Von Spaziergängen, weiten Aussichten, Bäumen, Masten und Pilzen,

sehr spannend fand ich wie ein Fliegenpilz ausschaut, wenn er gerade herauskommt, du wirst es erkennen!

Vom Wasser,

der diesjährige Oktober war in der Mitte mehr nass als golden, eine Freude war und ist es endlich alle Bäche und Flüsschen wieder rauschen und sprudeln zu hören. Ich war oft am Wasser und einmal hörte ich mich denken: „Wer am Meer wohnt, muss das Wasser nicht suchen …“

Vom Spiel,

von Katzen,

vom Fahren bei Nacht und Regen,

von Blumen drinnen und draußen, Blättern, Äpfeln und Kürbissen

und vom Oktoberlaub.

 

Einen Vorgeschmack auf Novembertage hat es auch schon im Oktober gegeben, heißen wir sie Willkommen!

Sonntagsbild 17 2019

unbeschreiblich weiblich – indescribable feminine 001

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Schon oft habe ich bei der Betrachtung von Blüten, Pflanzen und Bäumen an den menschlichen Körper gedacht. Manche erscheinen männlich, andere weiblich.

Gerhard von dem Blog Kopf und Gestalt postete letztens Blüten aus dem Frankfurter Palmengarten → https://kopfundgestalt.com/2019/04/22/palmengarten-frankfurt-weitere-fotos/, die Fotografie einer roten Callasblüte ließ mich gar nicht mehr los und ich fragte ihn, ob ich diese für eine Fotomontage benutzen dürfe. Durfte ich – dafür nochmals meinen herzlichen Dank, Gerhard. Ich habe dann herumexperimentiert, ließ es dann aber irgendwann sein, weil ich zu dem Fazit kam, dass das Foto alles sagt.

Während dieses Prozesses entdeckte ich eigene Fotos und habe nun entschieden diese nach und nach unter dem Titel: Unbeschreiblich weiblich zu zeigen, nicht alle haben Pflanzen als Ausgangspunkt.