Alphabet – mutig geträumt – A-B

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Allgemeinwohl – das war mein erster Begriff zu meinem mutig erträumten Alphabet. Menschen, die gelernt haben sozial zu denken, denken immer auch an das Allgemeinwohl, sie leben miteinander und nicht gegeneinander, sie beziehen alle Lebewesen mit ein. Sie wissen, woher sie kommen und dass alles mit allem verbunden ist. Nichts rechtfertigt die Herrschaft des Menschens über alles Lebende. Und dann dachte ich unweigerlich an die

Anarchie, die heutzutage meist nur noch mit Chaos assoziiert wird. Ursprünglich bezeichnet sie aber lediglich einen Form des Miteinanders ohne HerrscherIn.

Wiki weiß dazu folgendes zu sagen:

> Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘; Wortbildung aus verneinendem Alpha privativum und ἀρχία archía ‚Herrschaft‘) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft. Er findet hauptsächlich in der politischen Philosophie Verwendung, wo der Anarchismus für eine solche soziale Ordnung wirbt.

Landläufig wird Anarchie auch mit einem durch die Abwesenheit von Staat und institutioneller Gewalt bedingten Zustand gesellschaftlicher Unordnung, Gewaltherrschaft und Gesetzlosigkeit beschrieben und vor allem in den Medien häufig im Schlagwort „Chaos und Anarchie“ verwendet. Die tatsächliche Bezeichnung für einen solchen Zustand ist jedoch Anomie.

Ursprünglich bedeutete Anarchie in der griechischen Antike die Abwesenheit des Alleinherrschers, abgeleitet vom Archonten (=Herrscher), der nach dem Königreich eingeführt wurde.

Immanuel Kant definierte Anarchie als „Gesetz und Freiheit ohne Gewalt“. <

Mehr zu Anarchie findet ihr hier https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie oder in einschlägiger Literatur (was natürlich immer noch besser ist!).

Anarchie ist eine Lebensform, die Mut erfordert und Verantwortung, für sich und alle und alles andere.

Nun … bei Gerdas Alphabet des freien Denkens geht es um den Menschen A= ΑΝΘΡΩΠΟΣ (Anthropos), der, kaum hat man ihm das Leben eingehaucht, selbständig zu atmen beginnt, er lernt sich aufzurichten, sein Bewusstsein wächst (wie weit ist bekanntlich unterschiedlich), kaum dass er zu sprechen gelernt hat, treiben ihn auch schon Fragen um, denn wer nicht fragt, bleibt eben dumm.

Peter Stamm schreibt: “Die Philosophie veredelt den Menschen.“

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meine schlichte Antwortcollage auf Gerdas A und B

wie immer: draufklick = groß

Auf meinem Bild seht ihr einen Menschen, der sich seinem Haus nähert. Gerda schrieb:

Βήτα (Vita, deutsch Beta) ist der zweite Buchstabe des griechischen Alphabets. In der ursprünglichen vor-semitischen Fassung bedeutet es Haus und wird als Haus mit Eingang dargestellt. Ich gestehe, dass mir das sehr gefällt.“

Und ja, das gefällt mir auch! Mein Haus ist groß, es ist Platz für Viele. Hier wird nicht geherrscht, hier gelten das Miteinander auf gleicher Augenhöhe, sowie das Bruttosozialglück. Ihr seht, wie warm das Licht hinter den Fenstern ist, mich heißt es Willkommen, vielleicht dich ja auch…