Von Bögen und Toren

Italien kann Bögen und Tore

Diese Fotos stammen von meiner Reise nach Cinque Terre 2001. Damals fotografierte ich noch analog, sodass ich diese Bilder heute abfotografiert habe, die Qualität ist so lala. Die zwei letzten Bilder zeigen eine Baukunst vom Feinsten!

 

Auch Frankreich kann Tore und Bögen – aufgenommen 2012, nun schon digital

ein Schlangenweg

Die alte Holzbrücke in Bad Säckingen, ein Tor zwischen Deutschland und der Schweiz

Ein besonderes Tor, das ich in schwedisch Lappland 2008 entdeckte (ein Tor zur unteren Welt?!)

Zu Bögen und Schädel fällt mir noch diese Fotomontage ein, damit lasse ich es vorerst gut sein, vielleicht noch ein anderes Mal mehr…

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du auf die Bilder klickst


Dies ist jetzt nur eine kleine Auswahl zum Thema (Torbogen, Gewölbe, Durchgang, Kuppel, Schädel und Bauch), das Gerda angestoßen hat, wer von euch ebenfalls Lust hat eigene Tore und Bögen zu zeigen kann dies gerne tun und mit Gerdas Ursprungsartikel verlinken, sie schreibt hierzu:

Ich würde mich sehr freuen, wenn du, sofern du Einträge zum Thema hast (Gemaltes, Gezeichnetes, Fotografiertes, Gedichtetes, Collagiertes ….) , Petra nacheiferst und sie bei mir verlinkst. Wenn einiges zusammenkommt, mache ich einen Extra-Eintrag mit den Verlinkungen.


alle Bilder © Ulli Gau

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Sonntagsbilder 33 2018

Die Decke in einem Athener U-bahnhof

draufklick = große Bilder

Was ist Glas, was ist Rahmen, was ist Boden, was ist Gestalt, was ist Spiegel, was bedingt das Licht? Hier heben sich die Ebenen auf, mein Auge wird gefordert, es switcht, neue Bilder entstehen –

Originalaufnahme

ein Ausschnitt davon, dieser in Himmelsrichtung 4 x 90° gedreht – vier verschiedene Bilder mit einer Grundstimmung, aber von unterschiedlicher Gestalt und Wirkung –


Diesen Beitrag habe ich Ende Juli vor meiner Abfahrt vorbereitet, weil Kontinuität förderlich ist, weil ein schwarzer Vogel durch Bloghausen fliegt und weil Sonntag ist. Deshalb zeige ich euch heute Bilder vom Februar, die ich schon längst einmal zeigen wollte, als ich Gerda in Griechenland besucht habe und weil ich zwar schon wieder da bin, aber dann eben doch noch nicht und weil ich das auch schon Ende Juli absehen kann (konnte). Piano, piano – einen schönen Sonntag euch!

Natur und Technik

Im Dialog mit Gerda Kazakou

Bei welchem Sujet empfinden wir etwas als störend und bei welchem nicht? Oder anders gefragt, bei welchem Bild erscheint uns etwas Technisches in der Natur als organisch und bei welchem als störend? Oder, bezogen auf mein Foto, stört dich der Telegrafenmast oder nicht und warum nicht oder doch?

Auslöser zu diesen Fragen ist für mich Gerda, die sich seit einiger Zeit mit diesem Thema auf verschiedenen Ebenen auseineinandersetzt und dazu auch schon einige Bilder gezeigt, und Artikel geschrieben hat. Besonders spannend und inspirierend fand ich diesen Artikel von ihr und den dazugehörigen Kommentarstrang → https://gerdakazakou.com/2018/07/21/3-x-fotomotiv-nachtrag-mit-kommentaren/

Bei meinem Bild (oben) denke ich, dass es auch um Sehgewohnheiten geht. Diese Telegrafenmasten kennen die meisten von uns seit ihrer Kindheit, sie sind scheinbar mit der Natur verwachsen, ihre Masten sind aus Holz und somit aus organischem Material, aber wie ist es mit diesen Strommasten?

Vielleicht ist es auch eine Frage der Zeit? Nämlich solange es dauert, bis etwas Technisches oder ein Neubau mit der ihnen umgebenden Natur ein neues Bild erschaffen haben – oder das Technische, der Neubau mit der Natur „verwachsen“ ist. Was meint ihr?

Aber es geht, so wie ich Gerda verstanden habe, auch noch um etwas anderes, nämlich der Bewertung von etwas auf einem Bild und dem was ist. So gesehen, habe ich durch meine Auswahl des Blickwinkels die Elektromasten „schön“ in Szene gesetzt, bin ich meinen ästethischen Empfindungen gefolgt, war es nicht notwendig die Bilder nachzubearbeiten oder zu beschneiden, schon ein paar Meter weiter hätte das Ganze vollkommen anders ausgesehen. Und nun frage ich mich ja schon nach meiner eigenen Bewertungsskala und wie bereit ich denn wirklich bin, etwas so zu nehmen wie es ist und mir begegnet…


– die Strommasten nahm ich im Januar 2014 auf

– wie immer: alle Bilder © Ulli Gau

Sonntagsbilder 28 2018

Heimat ist eine äußerst fragile Angelegenheit

-1-

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge


Wenn ich alles zusammen nehme, was ich in den letzten Jahren zu dem Begriff „Heimat“ gelesen, gesehen und selbst gedacht und empfunden habe, dann komme ich zu dem Schluss, dass Heimat eine äußerst fragile Angelegenheit ist.

Seitdem es einen Heimatminister in D gibt, wollte ich nie wieder etwas zu Heimat schreiben oder ein Bild dazu kreieren, mit solch einem Ministerium wird das Thema abgeschmackt – aber nun ist es eben doch passiert. Heimat ist nicht nur eine äußerst fragile Angelegenheit, Heimat ist ein Forschungsfeld, das ich mir von keinem Ministerium nehmen lassen kann.


Älteres zu Heimat und heimatlos → https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/11/06/heimat-und-flucht/

https://pixartix.wordpress.com/2013/05/18/heimatlos-3-heimweg/

https://pixartix.wordpress.com/2013/08/01/heimatlos-81-illusion-nur/


Ich wünsche euch allen einen friedlichen Sonntag

Orte 001 – 003

Das eine sind die verlassenen Orte, das andere Orte an sich.

In Freiburg, in der Umgebung des Bahnhofs, steht dieses Haus:

Noch immer beschäftigt mich das Thema der Durchlässigkeit, der Transparenz, wie zum Beispiel  hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/29/sonntagsbild-19-2018/ und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/28/sonntagsbild-05-2018/). Ein weiteres Thema ist die Reduktion.

Was ist tragend, was ist wesentlich, was kann weg? Was bleibt, was entsteht? Themen, die von Innen nach Außen und zurück wirken. Was ist Ursache und was die Wirkung?

Dieses Mal bearbeitete ich das obige Haus mit seiner unterschiedlich wirkenden Glasfläche, mal Spiegel, mal Fenster.

Hier einige Beispiele wie meine Bilder entstehen;

– das Original, ohne Hintergrund (die Transparenz wirkt ohne Hintergrund schwarz), mit neuem Hintergrund und mit reduzierten und stark reduzierten Originalbildern darüber:

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau

Verlassene Orte 006

Vorerst letzter Teil

Diese Abrisshäuser fotografierte ich im März bei strahlendem Frühlingswetter in Freiburg

Spieglein, Spieglein

Zurzeit macht mich dieses Thema nicht froh und deswegen habe ich nun entschieden es erst einmal ruhen zu lassen, mich stattdessen dem Frühling, seinem Wachsen und seiner Freude zuzuwenden.

Diese Bilder nahm ich am selben Tag auf dem alten Friedhof in Freiburg auf, seitdem geht alles seinen Frühlingsgang.

alle Galerien öffnen sich, wenn du ein Bild anklickst

Verlassene Orte 005

Letztens hörte ich im Radio diesen Satz: „Zwar hat die Natur den Menschen hervorgebracht, aber letztlich interessiert sie sich nicht für ihn…“

Wann immer ich Ruinen entdecke, entdecke ich auch Pflanzen, Bäume, die sich den leer gewordenen Raum für ihr Wachsen und Gedeihen nehmen und der eine und andere Krabbler wird auch dabei sein!

Diesen verlassenen Ort entdeckte ich am Strand in der Mani, in der Nähe von Gerdas Wohnhaus

Mehr Ruinenbilder zeigte ich hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/04/07/asturien-bilder-und-mehr-3/

https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/08/10/reisenotizen-2-leerstand/



Nachschlag

Auf Gerdas Wunsch füge ich nun auch die anderen Varianten der oberen Fotomontage ein, mir gefallen sie nicht so wirklich, ich hatte mich für das oben gezeigte Bild entschieden, aber vielleicht geht es euch ja anders?