Sonntagsbilder 05 2019

Durchlässig 02 2019

Diese Art der Schnitzerei, „Urnes-Stil“ genannt, entdeckte ich vor vielen Jahren an der ältesten Stabkirche in Norwegen.

Eine Fotomontage aus 2014

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Jetzt hat sie mich dazu inspiriert wieder einmal Scherenschnitte zu machen, so filigran schaffte ich es nicht.

Papier ist kein Holz, meine Fehler lasse ich Fehler sein. Wichtig allein ist diese hohe Kunst der Schnitzerei und ihre über die Jahrhunderte wirkende Inspiration.

kleine Spielereien

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Verlassene Orte 01 2019

Auch in diesem Jahr werde ich Bilder zu meinem Thema „Verlassene Orte“ kreieren, hier die ersten drei:

01

02 und 03

Am Tag und in der Nacht

Das Bild wird groß, die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst


Für diese Fotomontagen habe ich noch einmal Fotografien von Gerda Kazakou benutzt, die sie mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat – danke Gerda.

Sonntagsbild 50 2018

Orte 004

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Orte also – Wohnorte, Ortschaften, Aborte, Handelsorte und Orte der Handlung. Ortung, sich verorten, Begegnungsorte, ein geweihter Ort, auch ein gesegneter und nicht zu vergessen ein entweihter Ort. Orte, die vorüber ziehen, andere, die festhalten, laute und leise Orte, Heimatorte, versunkene Orte, wachsende Orte und verlassene Orte. Standorte und Sitzorte, hässliche und schöne Orte, Traumorte mit und ohne Ortskern – und eine Straßenbahn, die von einem Ort zum anderen fährt. Kurbeln, bimmeln, gleiten, manchmal auch ein Ruckeln.



Stell es dir doch einfach mal vor … ja, genau, das könnte sehr witzig werden.



Apropos Straßenbahn, wer mag, kann hier einen Text aus dem Jahr 2013 von mir dazu lesen, er beginnt mit der Nomadin, einem Blick durch Facettenaugen und dann kommt sie gefahren: https://cafeweltenall.wordpress.com/2014/08/23/blaue-stunde-13-die-nomadin-in-der-strassenbahn/

Einen fröhlichen Sonntag wünsche ich euch.

Von Bögen und Toren

Italien kann Bögen und Tore

Diese Fotos stammen von meiner Reise nach Cinque Terre 2001. Damals fotografierte ich noch analog, sodass ich diese Bilder heute abfotografiert habe, die Qualität ist so lala. Die zwei letzten Bilder zeigen eine Baukunst vom Feinsten!

 

Auch Frankreich kann Tore und Bögen – aufgenommen 2012, nun schon digital

ein Schlangenweg

Die alte Holzbrücke in Bad Säckingen, ein Tor zwischen Deutschland und der Schweiz

Ein besonderes Tor, das ich in schwedisch Lappland 2008 entdeckte (ein Tor zur unteren Welt?!)

Zu Bögen und Schädel fällt mir noch diese Fotomontage ein, damit lasse ich es vorerst gut sein, vielleicht noch ein anderes Mal mehr…

alle Bilder werden groß, die Galerien öffnen sich, wenn du auf die Bilder klickst


Dies ist jetzt nur eine kleine Auswahl zum Thema (Torbogen, Gewölbe, Durchgang, Kuppel, Schädel und Bauch), das Gerda angestoßen hat, wer von euch ebenfalls Lust hat eigene Tore und Bögen zu zeigen kann dies gerne tun und mit Gerdas Ursprungsartikel verlinken, sie schreibt hierzu:

Ich würde mich sehr freuen, wenn du, sofern du Einträge zum Thema hast (Gemaltes, Gezeichnetes, Fotografiertes, Gedichtetes, Collagiertes ….) , Petra nacheiferst und sie bei mir verlinkst. Wenn einiges zusammenkommt, mache ich einen Extra-Eintrag mit den Verlinkungen.


alle Bilder © Ulli Gau

Sonntagsbilder 33 2018

Die Decke in einem Athener U-bahnhof

draufklick = große Bilder

Was ist Glas, was ist Rahmen, was ist Boden, was ist Gestalt, was ist Spiegel, was bedingt das Licht? Hier heben sich die Ebenen auf, mein Auge wird gefordert, es switcht, neue Bilder entstehen –

Originalaufnahme

ein Ausschnitt davon, dieser in Himmelsrichtung 4 x 90° gedreht – vier verschiedene Bilder mit einer Grundstimmung, aber von unterschiedlicher Gestalt und Wirkung –


Diesen Beitrag habe ich Ende Juli vor meiner Abfahrt vorbereitet, weil Kontinuität förderlich ist, weil ein schwarzer Vogel durch Bloghausen fliegt und weil Sonntag ist. Deshalb zeige ich euch heute Bilder vom Februar, die ich schon längst einmal zeigen wollte, als ich Gerda in Griechenland besucht habe und weil ich zwar schon wieder da bin, aber dann eben doch noch nicht und weil ich das auch schon Ende Juli absehen kann (konnte). Piano, piano – einen schönen Sonntag euch!

Natur und Technik

Im Dialog mit Gerda Kazakou

Bei welchem Sujet empfinden wir etwas als störend und bei welchem nicht? Oder anders gefragt, bei welchem Bild erscheint uns etwas Technisches in der Natur als organisch und bei welchem als störend? Oder, bezogen auf mein Foto, stört dich der Telegrafenmast oder nicht und warum nicht oder doch?

Auslöser zu diesen Fragen ist für mich Gerda, die sich seit einiger Zeit mit diesem Thema auf verschiedenen Ebenen auseineinandersetzt und dazu auch schon einige Bilder gezeigt, und Artikel geschrieben hat. Besonders spannend und inspirierend fand ich diesen Artikel von ihr und den dazugehörigen Kommentarstrang → https://gerdakazakou.com/2018/07/21/3-x-fotomotiv-nachtrag-mit-kommentaren/

Bei meinem Bild (oben) denke ich, dass es auch um Sehgewohnheiten geht. Diese Telegrafenmasten kennen die meisten von uns seit ihrer Kindheit, sie sind scheinbar mit der Natur verwachsen, ihre Masten sind aus Holz und somit aus organischem Material, aber wie ist es mit diesen Strommasten?

Vielleicht ist es auch eine Frage der Zeit? Nämlich solange es dauert, bis etwas Technisches oder ein Neubau mit der ihnen umgebenden Natur ein neues Bild erschaffen haben – oder das Technische, der Neubau mit der Natur „verwachsen“ ist. Was meint ihr?

Aber es geht, so wie ich Gerda verstanden habe, auch noch um etwas anderes, nämlich der Bewertung von etwas auf einem Bild und dem was ist. So gesehen, habe ich durch meine Auswahl des Blickwinkels die Elektromasten „schön“ in Szene gesetzt, bin ich meinen ästethischen Empfindungen gefolgt, war es nicht notwendig die Bilder nachzubearbeiten oder zu beschneiden, schon ein paar Meter weiter hätte das Ganze vollkommen anders ausgesehen. Und nun frage ich mich ja schon nach meiner eigenen Bewertungsskala und wie bereit ich denn wirklich bin, etwas so zu nehmen wie es ist und mir begegnet…


– die Strommasten nahm ich im Januar 2014 auf

– wie immer: alle Bilder © Ulli Gau

Sonntagsbilder 28 2018

Heimat ist eine äußerst fragile Angelegenheit

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge


Wenn ich alles zusammen nehme, was ich in den letzten Jahren zu dem Begriff „Heimat“ gelesen, gesehen und selbst gedacht und empfunden habe, dann komme ich zu dem Schluss, dass Heimat eine äußerst fragile Angelegenheit ist.

Seitdem es einen Heimatminister in D gibt, wollte ich nie wieder etwas zu Heimat schreiben oder ein Bild dazu kreieren, mit solch einem Ministerium wird das Thema abgeschmackt – aber nun ist es eben doch passiert. Heimat ist nicht nur eine äußerst fragile Angelegenheit, Heimat ist ein Forschungsfeld, das ich mir von keinem Ministerium nehmen lassen kann.


Älteres zu Heimat und heimatlos → https://cafeweltenall.wordpress.com/2015/11/06/heimat-und-flucht/

https://pixartix.wordpress.com/2013/05/18/heimatlos-3-heimweg/

https://pixartix.wordpress.com/2013/08/01/heimatlos-81-illusion-nur/


Ich wünsche euch allen einen friedlichen Sonntag

Orte 001 – 003

Das eine sind die verlassenen Orte, das andere Orte an sich.

In Freiburg, in der Umgebung des Bahnhofs, steht dieses Haus:

Noch immer beschäftigt mich das Thema der Durchlässigkeit, der Transparenz, wie zum Beispiel  hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/04/29/sonntagsbild-19-2018/ und hier → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/01/28/sonntagsbild-05-2018/). Ein weiteres Thema ist die Reduktion.

Was ist tragend, was ist wesentlich, was kann weg? Was bleibt, was entsteht? Themen, die von Innen nach Außen und zurück wirken. Was ist Ursache und was die Wirkung?

Dieses Mal bearbeitete ich das obige Haus mit seiner unterschiedlich wirkenden Glasfläche, mal Spiegel, mal Fenster.

Hier einige Beispiele wie meine Bilder entstehen;

– das Original, ohne Hintergrund (die Transparenz wirkt ohne Hintergrund schwarz), mit neuem Hintergrund und mit reduzierten und stark reduzierten Originalbildern darüber:

die Galerie öffnet sich, wenn du ein Bild anklickst



alle Bilder © Ulli Gau