Telefonspielzeug

Was so ein Telefon alles kann

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draufklick = große Bilder – please click to enlarge

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Die Welt ist bunt. Die Welt ist schwarz-weiß. Je nachdem.

Sinnbild

RoteFadenGeschichte

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draufklick = großes Bild



Ich möchte, wie ihr merkt, den roten Faden noch durch sich selbst sprechen lassen, im Hintergrund entstehen Texte, die dann mit Bildern untermalt werden.

Auf den Fotos, wie auch bei dem heutigen Bild und den Fotostrecken, „drapiere“ ich den roten Faden nicht, ich werfe ihn und wo er hinfällt, welche Form er angenommen hat, wie er sich gebärdet, so ist er dann. Wie ich ihn dann aber in Szene setze, das erzählt er mir, ich muss ihm nur folgen. So entsteht dann eben auch die eine und andere Fotomontage.

Licht- und Schattenklänge

Dies ist ein gif, eventuell musst du es anklicken, damit es läuft.

Am letzten Freitag, 18. Januar war die Baseler Museumsnacht. Zwischen 18h und 1h öffneten 36 Museen und Ausstellungsorte ihre Pforten. Ein Ticket für alles, inclusive der roten, blauen, orangenen, grünen und violetten Buslinien, plus einer Oldtimer-Tram, sowie einer S-Bahn von Ch nach D/nach F und umgekehrt. Sie ermöglichten mühelos von einem Ort zum nächsten zu kommen. Eine großartige Logistik zeichnete diese Nacht aus.

Man kann nicht in einer Nacht 36 verschiedene Ausstellungen/Vorträge/Konzerte/Lesungen besuchen. Vier, ja, vier gingen. Wenn sich Tausende von Menschen auf die Socken machen, dann ist jeder Ort voll und das muss man dann eben aushalten oder weitergehen.

Das obige gif zeigt Schattenbilder, die ich im Foyer des HEK`s (Haus der Elektronischen Künste Basel) aufgenommen habe. Drei Schaukelstühle, die unterschiedliche Klänge und Rhythmen bei unterschiedlicher Schaukelintensität auslösen, so stand es zumindest im Programmheft. War dann aber nicht ganz so, die Schaukelnden gaben sich redliche Mühe mehr Klänge, mehr Rhythmen zu erzeugen, aber so wirklich wollte es nicht funktionieren. Schade eigentlich.

Aber wir sind ja nicht wegen der Schaukelstühle ins HEK gefahren, wir wollten zu einem Konzert. Coralie Ehinger spielte auf einem Theremin*. Ich hatte vor gar nicht langer Zeit einen Radiobericht über das Theremin gehört und war sehr neugierig, dann begeistert.

Wenn du mehr hören willst, dann findet sich einiges auf den bekannten Musikkanälen unter dem Stichwort „Theremin“ – von Klassik bis Elektro.

Das Zusammenspiel von Lichtbildern/Filmen, die Musik von Coralie Ehinger und ihrem Kollegen, der leider ohne Namen blieb, bildeten ein Ensemble von Klang, Rhythmus, Licht und Schatten. Alles zusammen schenkte

LichtKlangBilder.

Die Galerie öffnet sich, die Bilder werden groß, wenn du ein Bild anklickst.

Form erzeugt Klang, Klang formt Bewegung, Bilder und Farben.

Dies hätte ein Untertitel der Gesamtausstellung im HEK sein können. Tönende Steinhaufen, Klangerzeugende Pendel, Bilder, die sich in Musik übersetzten und umgekehrt. Das HEK schwingt nach.

Badischer Bahnhof in der Nacht

 

unter dem Badischen Bahnhof – über der Autobahn



Besucht haben wir außerdem das Anatomische Museum, das Pharmazeutische Museum und die Ausstellung Nackt! im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig – dazu ein anderes Mal mehr.



*Theremin

Das Theremin (auch: Thereminvox, Thereminovox, Termenvox, ursprünglich Aetherophon) ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte.

Beim Theremin beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Dabei steuert die Position der Hände gegenüber zwei Elektroden („Antennen“) die Stärke der Veränderung. Die sich ändernde Schwingung des Feldes wird verstärkt und als Ton über einen Lautsprecher ausgegeben. Obwohl das Theremin in vielerlei Hinsicht eine Pionierrolle im Instrumentenbau einnahm, blieb sein Gebrauch auf musikalische Nischen beschränkt. Dabei kam es in so verschiedenen Bereichen wie neuer Musik, Science-Fiction-Filmen und experimenteller Pop-Musik zum Einsatz. Erst seit den 1990er Jahren hat es sich etwas popularisiert.

Eine besondere Rolle in der Musikgeschichte nahm das Theremin durch den Instrumentenbauer Robert Moog ein. Dieser baute in seiner Jugend Theremine und nutzte die dort gewonnenen Erfahrungen zur Entwicklung der ersten Synthesizer.

mehr kannst du bei Interesse hier nachlesen → https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin

Auf dem Weg

Licht und Schatten auf dem Weg

Grenzgebiete – zwischen Wildwuchs und Zivilisation

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Kulturland, wohin ich auch schaue

Alte Weiber spinnen unbeirrt ihre Netze

It is time we truly recognize that the era of the hunter is past.
This should be a more “feminine” era – an era when women make greater contributions to society. If we continue to devalue what women have to offer, we will continue harming women and continue overlooking and devaluing these virtues that are considered “feminine.” And these are precisely the virtues that the world needs more now.

Worte des 17. Karmapas, genannt Gyawang Karmapa, Ogyen Thinley Dorje

Alles fließt, alles ändert sich, immerfort –

Ich möchte Zöpfe flechten aus Altbewährtem und Neuem

die Bilder werden groß, wenn du sie anklickst



Diese Bilder habe ich am Sonntag von einem langem Spaziergang mitgebracht. Einem Spaziergang, der bei allem wunderbaren Septemberlicht und der immer wärmer werdenden Sonne nicht unbeschattet gewesen ist.

Die Schatten nehmen überhand in den letzten Wochen und Tagen, das Säbelrasseln wird immer lauter, das Schweigen auf fb und twitter dazu könnte ich jetzt also als beredt bezeichnen? Wieso wird jetzt und hier nicht zu einer Massendemo z.B. in Berlin aufgerufen und ist Chemnitz stattdessen immer noch Thema?

In Bloghausen haben einige nicht geschwiegen:

11/9. Das große Spiel spitzt sich zu. Was tun? Sag NEIN!

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/1-handlungen-die-geeignet-sind-und-in-der-absicht-vorgenommen-werden/

nachdenkenswert:

https://redskiesoverparadise.wordpress.com/2018/09/11/nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nichteinmischung-nicht-einmischen/

Ein Putsch jagt den anderen!

Ich habe Bauchschmerzen

aus dem Netz gefischt

Ich schrieb es gerade auf fb, hier die Kopie:

Seit gestern habe ich Bauchschmerzen und das meine ich nicht bildlich, ich habe sie! Mir ist schlecht, wenn ich die Bilder aus Chemnitz sehe und Sätze lese, wie: Chemnitz ist unsere Stadt, wer ist „uns“. Wie kann eine Stadt überhaupt jemanden „gehören“? Gleichzeitig habe ich eine Entscheidung gefällt, ich werde keine Bilder mehr mit glatzköpfigen Menschen und ihren Hassparolen teilen, was mich nicht davon abhalten wird, meine Meinung zu ihnen und ihrem Verhalten zu teilen. Auch meine Angst will ich nicht verbergen. Hier ist Ungeheuerliches passiert! Es gilt die Wiederholung der Geschichte mit allen zur Verfügung stehenden Kräften zu unterbinden. Gewalt habe ich dabei nicht im Kopf!

Was gestern und vorgestern in Chemnitz passierte hat nichts mit aufrichtiger Trauer zu tun. Ja, es gab Menschen, die Blumen legten, die es ehrlich meinten, diese sind nun hinter dem braunen Mob und ihrer ausgeübten Gewalt unsichtbar geworden.

aus dem Netz gefischt

Die Wellen schlagen hoch in den sozialen Netzwerken und ich bin erschüttert was ich dort zu lesen bekomme, neben dem, was mich den Kopf nicht in den Sand stecken lässt – es gibt viele aufrichtige Menschen und es gibt sehr viele, die noch immer den friedlichen Weg gehen wollen und es tun, aber es gilt auch das auszusprechen, was nicht stimmt in unserem Land und über seine Grenzen hinaus. Die rechte Bewegung, Rassismus und menschenverachtendes Verhalten ist nicht nur eine deutsche Angelegenheit! Aber ich finde immer noch, dass wir Deutschen, aufgrund der unsäglichen Geschichte von 1933-45 eine besondere Verantwortung tragen, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Ja, mir macht die Entwicklung in Deutschland, in Europa, in den USA Angst! (Diesen Dämon kann ich nicht füttern … )

https://www.huffingtonpost.de/entry/rechte-gewalt-in-chemnitz-das-marchen-der-besorgten-burger-ist-auserzahlt_de_5b84dcfae4b0162f471be3de?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1535444909

aus dem Netz gefischt


sollte ich mit der Verbreitung der Bilder Urheberrechte verletzt haben, bitte ich mir dies mitzuteilen, ich werde sie dann sofort löschen, danke.

Schattenplätze

Schattenplätze waren auf dem diesjährigen Sommercamp in Lothringen sehr begehrt und viele tummelten sich am Nachmittag am nahen Badesee oder in näher gelegenem Bach, ich hatte dazu leider keine Zeit, umso froher war ich, dass mein Wohnraum wunderbar kühl blieb, weil wir nur in der Nacht alle Fenster geöffnet hatten und ab 9:30h alle Rolläden herunter ließen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass alle anderen Mitbewohnerinnen sich ebenfalls daran gehalten haben, es keine Konflikte in diesem Jahr wegen geöffneter oder geschlossener Fenster gab.

Nun bin ich sehr froh, dass es hier abgekühlt hat, dass meine Dachwohnung wieder bewohnbar ist, ohne dass ich wegschmelze und wieder klarer denken kann. Ich hoffe sehr, dass die Stürme im Norden niemanden von euch geschadet hat, mein Mitgefühl haben dennoch alle, die es getroffen hat. Wir müssen wohl lernen mit den Extremen zu leben.