Ich sag nur Gummistiefel …

… und bin jetzt sehr gespannt, wie meine Statistikkurve in die Höhe schnellt.

Ihr kennt doch alle die Rubrik „Topsuchen“ auf dem dashboard, oder?! Mir fällt seit Monaten auf, dass bei mir immer wieder Beiträge zu Gummistiefeln gesucht werden. Schaut mal, was ich in den letzten Wochen an Stichworten dort gesammelt habe:

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Tatsächlich gibt es ja auf meinem Blog „Die Geschichte von den Gummistiefeln“ → https://cafeweltenall.wordpress.com/2016/07/18/die-geschichte-von-den-gummistiefeln/, aber, meine verehrten Sucherinnen und Sucher, das ist garantiert nicht das, wonach ihr sucht!

Mir ist es wurscht, was wen wie erregt, aber eins möchte ich dann doch sagen, Cafeweltenall ist kein Sex-Blog.

Manchmal ziehe ich die Stirn kraus, manchmal amüsiere ich mich, wie z.B. hier → eine Maus die durch einen Ärmel tabt, eine Frau, die in Gummistiefeln leben will, Kerle in Baugummistiefeln, die hässlichsten Sonntagsbilder oder Frau Gummistiefel …

Ich schiele auf die Algorithmen und denke, dass man mich und meins auf diese Art nie finden wird. „Irgendwie“ auch beruhigend!

Mit einem schelmischem Lächeln verabschiede ich mich für heute und bin nun wirklich SEHR gespannt.

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Sonntagsbilder 07 2019

Diese Sonntagsbilder sind keine Sonntagsbilder. Sie sind Würdigung. Bruno Ganz ist Welt geworden.

Und wenn es denn einen Himmel geben sollte, dann sehe ich dich dort wieder. Ja, über Berlin … gute Reise.

Und erstens kommt es anders …

… und zweitens als man denkt –

Heute mag ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ja, ich war auf dem alten Berg, Tauwetter war es, als ich am Donnerstagabend dort angekommen bin.

Einerseits habe ich mich noch an Schnee und Formen erfreut und genoss die wärmende Sonne, andererseits war ich wieder einmal froh, dass diese Schneemassen nicht mehr meinen Alltag bestimmen.

Dennoch hatte ich ein paar Hürden zu nehmen: vereiste Parkplätze auf dem Arbeitsplatz, eine Rutschpartie zum Arbeitsplatz hinein. Nein, es ging nicht alles gut, einmal bin ich gestürzt, einmal musste ich die Schuhe ausziehen und auf Socken die wenigen Meter vom Parkplatz zum Haus gehen. Spikes stehen nun auf meiner Einkaufsliste, noch einmal passiert mir das nicht und ob der Winter nun dort oben dem Ende zugeht ist, wie immer, ungewiss. Mein Glück ist, dass außer meinem Schrecken nichts weiter gewesen ist.

Am Sonntag waren schon am Morgen Plusgrade – wunderbar! Aber eben, in den Bergen kann man sich nicht in Sicherheit wiegen. Schon am Mittag kündigte sich „Wetter“ an. Nur noch über den weit entfernten Alpen schien die Sonne, graue Wolken zogen über dem Schwarzwald auf.

Und dann kam ein Wintergewitter mit Sturm und mächtig viel Schnee im Gepäck. Die Temperaturen fielen von +7° auf -2° innerhalb einer Stunde. An eine Heimfahrt dachte ich nicht mehr, saß stattdessen geborgen im alten Haus und war dankbar bleiben zu können.

Erst heute waren die Straßen wieder frei. Endlich wieder Zuhause angekommen, hatte ich Freude an schneefreiem Land und dem Himmelsblau im Brunnen.

Nun braucht es noch etwas Zeit, bis die Stube wieder richtig warm ist und um eine Runde durch Bloghausen zu wandern. Schön ist es wieder hier zu sein!

Habt vielen herzlichen Dank für alle eure Kommentare. Wenigstens die habe ich mittlerweile beantworten können. Und bald gibt es auch das Pong auf Gerdas Ping → https://gerdakazakou.com/2019/02/06/ping-pong-001-2019/ und https://gerdakazakou.com/2019/02/09/ping-ping-ping-die-dampfende-suppe-wartet-auf-den-esser/

Bussard

Lagerkoller

Ich muss hier raus! Die Magie von Wintersonnenwende und Raunächten ist endgültig vorbei. Die Wärme des Ofens ist zu warm geworden. Ich brauche Luft, frische Luft, Wind um meine Nase, Matsch unter meinen Füßen. Es ist nichts passiert. Gar nichts. Kein Konflikt, keine Unbill, nur ich mit mir. Das ist nicht immer komfortabel, nicht zwingend gemütlich, bereichernd oder gar erholsam. Zu viel – zu wenig. Bewegung braucht es. Grünes sehen, Wind atmen.

Der Bussard fliegt so nah über das Auto, dass ich bremse, er dreht ab. Einige Kurven später fliegt er parallel zu meiner Fahrtrichtung, landet auf einem nahestehendem Baum. Wieder einige Kurven später kreuzt er erneut meinen Weg, dieses Mal fliegt er höher, eine Kollision ist ausgeschlossen.

Was will er mir nur sagen?

Der Bussard

Sieh den Bussard.
Wie kann es gelingen,
ohne Halt im Winde
Halt zu fassen
schwebend
ausgesöhnt mit allen Dingen,
und sich so mit aufgespannten
Schwingen
stürzend, stürzend, stürzend
tragen zu lassen?

von Friedrich Hofmann 1914

D a s will mir der Bussard sagen – ausgesöhnt sein mit allen Dingen, ohne Halt im Winde Halt fassen, stürzend mich tragen lassen.

Alltag 3

Weiter geht es mit den Bildern und Geschichten rund um meinen Alltag oder wie ich lieber sage: um meine „Alletage„.

Ein Projekt zu dem ich Mitte Oktober die Idee hatte → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/

Diese Idee hat so viel Anklang gefunden, dass daraus ein sehr bewegtes Projekt geworden ist, Alltag 1 und Alltag 2 sind schon Vergangenheit, aber vielleicht hast du ja noch gar nicht alle Beiträge dazu gelesen? Hier noch einmal der Link zu Alltag 2 → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/, bei dem am Ende die Liste aller Mitwirkenden zu Alltag 1 steht, so, wie auch in diesem Beitrag die Liste aller Mitwirkenden zu Alltag 2 am Ende steht.

Und wenn nun auch du in der 3. Runde mit dabei bist, dann verlinke doch bitte deins mit DIESEM Beitrag, dann habe ich es einfach diese zu sammeln und in der 4. Runde aufzulisten. MERCI!

Heute zeige ich euch eine Auswahl kleiner Dingelinge aus meiner Welt. Manche von ihnen begleiten mich schon seit meiner Kindheit, andere kamen nach und nach dazu, manche sind Fundstücke, andere sind Geschenke, aber allen ist eins gemein, sie tragen eine Geschichte und sind Teil meiner eigenen.

Weitreichende Erinnerungsgeschichten, ohne und mit Blitz

-1-

-2-

Wichtel-und-Enkelkinder-Geschichten

Tochtergeschichten

Fundstück-und-Verbundenheitsgeschichten

Alte und lange Geschichten

Trotz meiner unzähligen Umzüge habe ich es geschafft einiges aus meiner Kindheit von einem Ort zum anderen mitzunehmen, habe den Ideen anderer getrotzt und zum Beispiel meinen Goofy nie weggeschmissen. Ja, alt ist er geworden, mittlerweile lebt er seit 54 Jahren mit mir, nicht ohne Blessuren, wie auch? Noch älter ist der kleine Holzelefant im oben abgebildetem Regal bei mir, ihn brachte mein Vater vor 60 Jahren aus Indien mit, nur seine winzigen Stoßzähne hat er auf den vielen Wegen von dort nach hier verloren. Und dann noch der Same, ebenfalls im Regal zu entdecken, der seit 56 Jahren bei mir wohnt. Seit zehn Jahren ist er nicht mehr allein, ich brachte ihm die kleine Trolldame aus Schwedisch Lappland mit, seitdem sind sie unzertrennlich.

Anderes ging verloren oder wurde mir geklaut. Ja, auch das hat es in meinem Leben gegeben, damals, während der wilden Jahre. Diese Dinge gibt es zwar nicht mehr in meiner Stube, aber in meinem inneren Schatzkästchen sind sie wohl verwahrt.



Habt vielen herzlichen Dank für eure Begeisterung für diese Idee, für eure Kreativität, eure Bilder und Geschichten, jeder einzelne Beitrag ist ein Geschenk. Und nun bin ich sehr gespannt auf euers in der 3. Runde!

https://erntetank.wordpress.com/2018/11/30/alltag-00002/

https://pawlo.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://alpinerot.wordpress.com/2018/12/01/noch-ein-sachtext-alltag/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://fuenfprozentfrau.blogger.de/stories/2706889

https://kopfundgestalt.com/2018/12/01/alltag-meine-leseroutinen/

https://gerdakazakou.com/2018/12/01/alltag-2/

https://amazonasknallerbse1.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2-abendrituale/

https://friend-of-friends.com/2018/12/01/das-besondere-im-alltag-kaffee-und-ich-eine-erfolgsgeschichte/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2018/12/02/alltag-dezember-2018/

https://mitziirsaj.com/2018/12/02/alltag-der-substantiv-maskulin-ohne-plural/

https://klunkerdesalltags.blog/2018/12/02/alltag-im-advent/

https://www.jaellekatz.de/allgemein/alltag-gerne

https://eulenschwinge.wordpress.com/2018/12/02/alltag-dezember-02-12-18/

https://geschichtenundmeer.wordpress.com/2018/12/02/ein-samstag-im-dezember/

http://voller-worte.de/2018/alltag-mal-wieder/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2018/dezember/zu_ullis_projekt_alltag_2

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2018/12/02/alltag-das-immerwiederkehrende-2/

https://agnesblogsite.wordpress.com/2018/12/02/alltag-2-nicht-ganz-zum-ursprung/

https://lebenskreisblog.wordpress.com/2018/12/02/dezember-alltag/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2018/12/03/alltag-november-2018/

https://kormoranflug.wordpress.com/2018/12/03/alltag/

https://pawlo.wordpress.com/2018/12/01/alltag-2/

https://susannehaun.com/2018/12/04/alltag-2-von-susanne-haun/

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2018/12/04/alltag-dezember/

https://handundgemacht.wordpress.com/2018/12/08/alltag/

Rückblick Dezember 2018

Wie bei jedem Rückblick eines Monats zeige ich euch die Bilder, die noch „übrig“ sind.

Dieser Monat hatte es anfänglich noch einmal in sich. Ich sag nur „Turbulenzen“. Davon aber ist auf meinen Bildern nichts zu sehen und das ist auch gut so. Auf ihnen zeigt sich der Wechsel von Frost, Reif, Schnee und Regen, von Momenten der Besinnlichkeit und dem Zauber der Stille, die seit der Wintersonnenwende in mir wirkt, die mich nährt.

Dass es in der Welt anders zugeht, das nehme ich wahr, kaum eine Atempause, das Geschäft geht weiter und weiter. Gerade noch Weihnachtsdeko, jetzt Sylvesterknaller und Luftschlangen und dann kommen schon die Fasnachtsartikel, um auf der profanen Ebene zu bleiben und die Politik mal außen vor zu lassen. Bei den Geschäften muss ich nicht mitmachen! Freude verschenkt sich anders. Liebe wirkt. Stille nährt.

Viel Freude bei meinem Dezemberrückblick!

Die Adventszeit wird eingeläutet

Ab und an wintert es,

dann regnet es wieder. So Willkommen!

Die Stille kehrt ein – Wintersonnenwende

WeiheNacht – der Schmaus – die Deko – das Licht

Frostreifige Rautage

In mir (sich) geborgen

Aufwiedersehen – aufwiederlesen – aufwiederhören im neuen Jahr. Kommt gut herüber … wir lesen uns dann!

Es ist immer wieder bereichernd, dass es euch gibt!

DANKE.

Weiter geht´s …

Momentaufnahme Dezember 2018

Momentaufnahme

draufklick = großes Bild

Nach all den vielen Jahren von „Lalülala und wrommrommm“, von einer Art doppeltem Herzschlag bei Tag und bei Nacht und besonderenem Stolpern des Großstadtherzens zu besonderen Anlässen, staune ich, nach immerhin achtzehn Jahren Bergleben, noch immer – über die Stille.

Ja, in der Nacht.

Manchmal ruft das Käuzchen. Manchmal pupst Nachbarins Pferd. Manchmal brummt ein Flugzeug. Oft knackt der Ofen. Selten, sehr selten fährt ein Auto vorbei.

Ich sag´s ja, Stille. Winterstille.

Leise Pfoten auf feuchtnassem Grund. Glitzerreif an Nordecken. Brunnentropfen bilden einen Zapfen. Ungehört. Sonnenschein am Tag, Mondschein in der Nacht und am Morgen die Venus – so hell!

Die Trommel singt Frieden um die Welt – in sie hinein. Gute Geister flüstern. Wilde Geister, weit weg. Lachen. Laut und leise, keine bösen Töne. Kerzenschein. Salbeiduft. Und der Harz der Douglasie an deinen Händen.

Stille Nächte. Raunächte. Zwischen den Jahren sein. Zwischen den Welten sein. Zaunreiterin sein.



Kommunikativ sind diese Raunächte, anders als die Jahre zuvor, trotz gleichzeitiger Stille. Klirrkälte, Mütze, Mantel, Schal, Nordost. Der blaue Weg mäandert weiter.

Wintersonnenwende 2018

Heute ist die Wende, die Sonne erreicht ihren tiefsten Stand und langsam, langsam geht es dann auch wieder aufwärts. Mit dem heutigen Tag endet der Herbst, beginnt der Winter und vielleicht fallen hier und da auch leise Flocken. Ich wünsche euch allen eine zauberhafte Wintersonnwendnacht, ob mit oder ohne Feuer, ob mit oder ohne Ritual.

Mit obiger Lieblingsdezemberpostkarte* verabschiede ich mich in eine kleine Winterpause. Die stillen Nächte und die Magie der Raunächte würdige und zelebriere ich immer gerne ganz für mich. Natürlich laufen noch die Sonntagsbilder weiter, aber eure Kommentare werde ich mir erst im neuen Jahr anschauen und beantworten, ich hoffe ihr versteht das und bleibt mir dennoch gewogen.

Ich wünsche euch eine friedliche und freudvolle Zeit, wie immer ihr sie verbringt und natürlich auch ein gutes Hinübergleiten ins neue Jahr.

Herzlichen Dank für all eure Anteilnahme an, und eure Kommentare, in meinem Blog ❤

Mit leisen Tönen sage ich Bye for now



*Diese Postkarte fand ich im letzten Dezember in Bonn. Meine Enkelin und ich sind uns einig: SOOO schön! Da sie aber auf meinem diesjährigen Kalender klebt, kann ich leider den Namen der Fotografin/des Fotografen nicht angeben. Sollte ich damit gegen das Urheberrecht verstoßen, bitte ich mir dies mitzuteilen, dann nehme ich das Bild aus dem Netz. Danke.

Ich bin etwas beunruhigt

Ob dieser kleine Beitrag jetzt etwas nutzt, weiß ich nicht, aber ich versuche es mal. Gestern teilte mir Christiane mit, dass sie die Etüde nur über meinen Ping bei ihr aufgespürt hat, dieser aber nicht im reader erschien. Tatsächlich ist extrem wenig Verkehr auf meinem Blog, viel weniger als sonst und jetzt bin ich etwas beunruhigt. Hat jemand einen Tipp?