Geschlossen – verschlossen

Verschlossene Türen – geschlossene Geschäfte und Cafés

Da fällt selbst die Puppe (fast) vom Pferd

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Und ich? Bin ich verschlossen? Hat mein Seelenoutput geschlossen?

Ja und Nein. Ich habe nur Zurzeit nicht viel zu sagen und auch oft nicht zu kommentieren. Es gibt immer diese und diese Zeiten, mal sprudeln die Worte, mal kreiere ich ein Bild nach dem anderen, jetzt fotografiere ich.

Gerade eben sind es die geschlossenen Läden, die verschlossenen Türen. Symbole und Tatsachen im zweiten Covidjahr. Keine Pointe.


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Endspurt

Kunst für meinen Hut

So, Pappen geschnitten und gefalzt, nun geht es ans Kleben, dann signieren, eintüten und morgen ab mit der Post. Ja, Kunst ist schön, besonders dann, wenn wieder etwas mehr als Brot auf den Tisch kommt. Ich bin dankbar.


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Nur eine Grippe …

Covid und seine Langzeitwirkung – Persönliches

Ich versuche mich kurz zu fassen. Die Vorgeschichte: nachdem ich letztes Jahr Ende Februar umgezogen war, wurde ich zwei Tage danach krank. Ich hatte Fieber, was für mich ungewöhnlich ist, tagelang Halsschmerzen und einen fiesen Husten. Vier Wochen habe ich gebraucht, bis ich wieder einigermaßen fit gewesen bin. Testen wollte man mich nicht, damals hieß es, dass die Symptome nicht typisch genug seien. Im Sommer wurde ich wieder krank, dieses Mal wurde ich getestet – negativ, aber ein Bluttest auf Antikörper wurde abgelehnt. All das in der Arztpraxis Vorort, ich hatte Gutes von ihnen gehört und wollte mir den langen Weg zu meinem Hausarzt sparen.

Trotzallem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich im März 2020 Corona hatte. Seitdem habe ich mit immer wieder auftretenden Kopfschmerzen zu tun, sowie Schwindelanfällen, Konzentrationsschwierigkeiten, an manchen Tagen habe ich das Gefühl nichts zu verstehen, Nebel im Kopf zu haben, bin oft müde und ermüde schnell bei körperlichen Aktivitäten, depressive Schübe haben sich vermehrt.

Letzte Woche bin ich also wieder zu meinem „alten“ Doc gegangen, der sofort ein Einsehen hatte und einen Antikörpertest veranlasst hat. Ergebnis: positiv. Das heisst, dass alle meine Geschehen als Langzeitcovidsymptome angesehen werden können. Nun folgen neurologische Untersuchungen und Ende Juni ein Besuch der Covid 19 Ambulanz in der Uniklinik Freiburg. Ja, ich bin wild entschlossen wieder gesund zu werden.

Das eine ist die Arztpraxis Vorort, das andere, dass ich mich hab abwimmeln lassen, statt auf einer Antikörperuntersuchung zu bestehen. Unzufrieden bin auch damit, dass ich danach wieder eine Weile gebraucht habe, bis ich mir einen Termin bei meinem Hausarzt besorgt habe. Das war knapp und zeigt mir, dass ich noch etwas zu lernen habe!

Da sich die Antikörper abbauen, kann man sie bei manchen Patient:innen schon nach einem halben Jahr nicht mehr nachweisen, nach einem Jahr nur noch bei den wenigsten. Auch bei mir hat sich im Blutbild gezeigt, dass sie nur noch sehr geringfügig anwesend sind, aber immerhin!

Um Fragen vorzubeugen: die Anzahl der Antikörper, ihr Vorhandensein oder nicht hat nichts mit den Langzeitfolgen zu tun. Das Virus greift sowohl in organische, wie in neurologische Geschehen ein und kann nachhaltig zerstörerisch wirken.

Seit ein paar Tagen habe ich mich im Netz umgesehen. Puh, da muss ich aufpassen keine Angst zu bekommen oder zu nähren, sondern die Zuversicht, dass ich es schaffen werde.

Was man bis heute weiß:

Auch wenn man nicht auf der Intensivstation landet, kann sich Covid 19 so auswirken, dass man, nach Abklingen der eigentlichen Erkrankung, nicht gesund ist, sondern mit Langzeitfolgen zu tun hat. Das betrifft ca. 10-20% der Erkrankten – die Zahlen schwanken. Bei manchen wirkt sich das organisch aus, bei anderen, wie bei mir, neurologisch. Es gibt mittlerweile im Netz viele Informationen, man sollte sich aber nicht zu viel davon versprechen. Wir alle wissen, dass das Coronavirus noch relativ jung ist. Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen auf der ganzen Welt forschen auf Hochtouren.

Hier ein paar Links für diejenigen unter euch, die entweder selbst unter Folgeerscheinungen leiden oder einfach nur interessiert sind, es lässt sich noch einiges mehr finden, wenn ihr einmal selbst nachforscht, deswegen hier nur eine kleine Auswahl:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/die-folgen-von-covid-19-im-gehirn-ld.1604355?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

https://www.deutschlandfunk.de/long-covid-was-wir-ueber-langzeitfolgen-von-covid-19-wissen.2897.de.html?dram:article_id=492315

https://www.nakos.de/aktuelles/corona/ – Adressen von Selbsthilfegruppen

Post-COVID-19 Ambulanzen (Deutschland)

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich hier keine Angst schüren will, es geht mir um Fakten – ausserdem komme ich einer Bitte von einigen meiner Leser:innen nach, die bei meinem letzten Beitrag auf dem Kommentarstrang geäussert wurde. Ich halte euch gerne auf dem Laufenden.


Wer immer noch meint, dass Covid 19 doch nur eine harmlose Grippe sei, der/dem ist wirklich nicht zu helfen! Und das hat nichts mit durchaus infrage zu stellenden Maßnahmen und Bestimmungen zu tun. Ich möchte euch bitten hierin zu unterscheiden. Danke. „Verschwörungstheoretische“ Kommentare behalte ich mir vor zu löschen oder nicht zu beantworten.


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Vorüberfließende Zustände

Auch Erstarrung ist ein vorüberfließender Zustand

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Hell scheint die Sonne. Kinder haben sich eine Schlinderbahn gemacht. Auf den Po fallen gehört dazu, kurzes Verdutztsein, dann lachen, aufstehen, weiterschlindern. Die Mutter und ich lächeln uns an. In der Ferne tobt ein Hund über die verschneite Wiese. Er jagd Schneebälle, die sein Herrchen wirft. Woanders eine bunte Familie auf weißem Schnee, Vater Mutter, Kind, zwei Hunde, Farbkleckse im Weiß.

Die Pferdemenschen bringen ihre Tiere auf die Weide, wohl weil sie frische Luft brauchen? Das Gras wächst nicht unter dem Schnee – oder? Die braunen Kühe liegen auf der kalten Erde und käuen genüsslich wieder. An den fast zugefrorenen Teichen frage ich mich was die Kois wohl unter dem Eis machen, was sie dort unten zu fressen finden und sehe viele zerplatzte Schneebälle auf der vereisten Oberfläche liegen. Das sieht lustig aus. Ein Tag voller Hier und Jetzt, gepaart mit meinen Kinderwintern.

Wieder kreuzt sich mein Weg, wie so oft, mit dem, den ich den Traurigen Mann nenne. Wir gucken uns – wie immer – kurz an. Ich grüße. Er grüßt zurück. Ob er mich die Freundliche Frau nennt, ob er mich überhaupt nennt? Er kommt aus einem fernen Land, das sehe ich und seine traurigen Augen. Sein Guten Tag verrät keinen Akzent. Er spricht so leise. Ich gehe noch eine Weile, bis ich nicht mehr über ihn nachdenke.

Ein anderer Mann kommt mir entgegen, sein Hallo ist offen. Ich stelle fest, dass ich mit immer weniger Angst einzelnen Männern im Wald begegne. In meinem Alter gehört frau nicht mehr zum Beuteschema. Weniger Angst hier, mehr dort, zum Beispiel vor den sehr glatt gelaufenen Wegen, sie sind rutschig. Ich will nicht fallen. Obwohl ich es ja wie die Kinder machen könnte, kurzes Verdutzsein, dann lachen, aufstehen, weiterschlindern.

Aber eigentlich sind meine Gedanken beim Eis, bei dem filigranen und durchsichtigen, dem dicken und milchigen, bei der Durch- und Klarsicht, bei der Draufsicht und der Dichte, die jeden tieferen Blick verhindert. Und ich denke erneut an die zugefrorene Ostsee und dem Schwarzweißfoto – irgendwo in meinem Archiv – von der zartkleinen, gefrorenen Welle, ganz weit draußen auf dem Meer. Wie ich sie in der Ferne gesehen und mich an sie herangepirscht habe – unter meinen Füßen die gefrorene See. Eine Freundin nannte das Foto poetisch.

Die obigen Bilder zeigen das andere Eis, am Rand des Waldweges, das deswegen so anders ist, weil es in einem sehr langsam fließenden Rinnsal enstanden ist. Es zeigt eine Verquickung: das gefrorene Laub des letzten Herbstes unter dem Eis des jetzigen Winters, mit dem Versprechen auf Frühling, der nicht mehr fern ist. Es zeigt, dass die Formen abhängig vom Fließen und Strömen sind, von viel und wenig Wasser, von dem, was ihm Halt gibt, damit es überhaupt wachsen kann. Woran hält sich eine Welle fest?

Alles was fließt kann erstarren, alles was einmal erstarrt ist kann wieder ins Fließen kommen.

Und überall und immer die Vögel – im Eis, neben und auf dem Weg und im Himmel; die Amselriche, das Rotkehlchen, die Stare, die Blaumeise, der Rotmilan, die Rabenkrähen, die Spatzen, der Lachende, dessen Namen ich nicht weiß und das Kikeriki des Hahnes als ich wieder ins Dorf komme.

 



Ich wünsche euch allen eine gute Woche.

Für die, die keinen Winter mögen: „Nur Geduld, es ist noch immer wieder Frühling geworden.“ (Frei nach Tomte Tummetott – Astrid Lindgren)


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Standhaft und beflügelt

Standhaft, beflügelt und aufrichtig, das ist meine Überschrift für dieses Jahr. Für die neuen Geschichten.

Neue Geschichten für die Welt. Zumindest andere als die des Hasses und der Gewalt, die des Gegeneinanders, des Richtens und Verurteilens.

Hinzufügen möchte ich noch die SOS-Regeln, die Juli Zeh in den Raum gestellt hat: „Sensibilität im Umgang mit fremden Ängsten, Offenheit für abweichende Positionen, Sorgfalt beim Formulieren der eigenen Ansichten…“

Es ist die Sorgfalt der eigenen Ansichten, die mich Zurzeit besonders umtreibt, weil sie mit meinem Wunsch nach mehr Aufrichtigkeit einher geht. Schweigen ist nur manchmal Gold und klug.

Aufrichtigkeit heißt für mich auch, nichts mehr aus falscher Rücksichtsnahme zurück zu halten, wenn es mir ein Anliegen ist etwas zu teilen oder mitzuteilen.

Standhaft zu sein und zu bleiben, heißt mir und meinen Ideen und Werken gegenüber treu zu sein und zu bleiben. Unabhängig davon, was andere dazu meinen, aber dennoch offen für die Meinung anderer zu sein.

So habe ich nun beschlossen euch ab kommenden Sonntag in Folge sieben Bilder zu zeigen. Sieben Bilder aus einem Projekt von drei Frauen.

Selten habe ich gute Erfahrungen mit drei Frauen gemacht, leider war das auch dieses Mal so.

Es ging um eine gemeinsame Spurensuche und dem Kreieren von Bildern. Geplant war, dass Eine ein Bild den anderen Beiden zeigt und diese dann mit Bezug auf die Eine ihre Bilder gestalten, ohne dabei ihre Ideen, ihren Stil zu verlassen. Sieben Bilder sollten es werden. Ziemlich schnell aber gab es eine Unwucht im Fluss. Zwei Frauen schwangen sich aufeinander ein (eine davon war ich), es klappte hervorragend, die andere dümpelte herum. Erst auf Nachfrage und nachdem es schon fünf Bilder von den beiden Frauen gegeben hat, stieg sie ein. Ja, das ließ sich sehen. Ja, das bezog sich auch, aber es hinterließ bei mir einen schalen Beigeschmack. Ich ließ es so stehen. Um des lieben Friedens Willen. Ich hätte es besser wissen müssen. Nix, was einmal unter einen Teppich gekehrt wird, bleibt auch dort.

Jetzt ist es wie es ist. Es gibt sieben Bilder von drei Frauen, nur gemeinsam werden wir diese nicht zeigen. Was anfänglich nur eine Unwucht gewesen ist, führte zum Bruch.

Aber umsonst will ich diese Bilder nicht gemacht haben. Ich mag sie nämlich. Und deswegen geht es am kommenden Sonntag los. Mein Thema war Z wie Zeit. Es hat sich in der Zusammenarbeit so entwickelt, geplant war es nicht. Ich bedauere nur, dass die Bezüge fehlen, die letztlich von einem Bild zum anderen geführt haben. Lange habe ich geschaut und gegrübelt, um dann zu finden, dass es auch ohne geht.


Mich interessiert welche Erfahrungen ihr mit „Drei Frauen“ gemacht habt. Ich bin auf eure Antworten sehr gespannt.

(Sorry, liebe Leser, diese Frage richtet sich in diesem Fall einmal nur an meine Leserinnen! Ich weiß nicht, ob es dieses Phänomen auch unter drei Männern gibt. Wenn, dann seid ihr natürlich herzlich eingeladen eure Erfahrungen zu schildern.)


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Die Halkyonischen Tage beginnen

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In der heutigen Nacht ist der letzte Neumond in diesem Jahr, es beginnen die Halkyonischen Tage und damit die Woche des Nestbaus.

Wir sind jetzt 13 Frauen im imaginären Kreis.  Zwölf Frauen haben mir geschrieben, dass sie sich meiner Idee anschließen möchten. Wie ich mich darüber freue!

Für mich heißt das, dass ich mich etwas früher als sonst zurückziehen werde. Bis zum 07. Januar 2021 werde ich nicht im Internet aktiv sein, werde nur allernotwendigste Mails beantworten, so wenig wie möglich telefonieren, ich werde niemanden besuchen und auch keine Gäste empfangen, um mich ganz dieser besonderen Zeit und dem Ritual hingeben zu können.

Ich bin sehr auf unsere Geschichten gespannt und was jede einzelne ausbrüten wird!


An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern bedanken, die mir über das Jahr treu geblieben sind und mich mit vielen Kommentaren immer wieder beglückt haben.

Dank der Unterstützung von Vielen hat sich mein Hut in diesem Monat, wie auch schon im April/Mai gut gefüllt. Das erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

Ich wünsche euch allen eine spannende Zeit, friedlich fröhliche Weihenächte, magische Rauhnächte und einen lichtvollen Übergang.

Ich grüße jede Einzelne/jeden Einzelnen von Herz zu Herz. Bleibt gesund!


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Sonntagsbild 46 2020 und eine Idee

Der blaue Vogel oder die Halkyonischen Tage

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Vor kurzem sind mir zum ersten Mal die „Halkyonischen Tage“ begegnet. Ich fand sie bei meiner Blogfreundin „Blaue Feder“ https://blauefeder.home.blog/2020/11/20/14354/. Weil ich aber nicht ganz schlau daraus wurde, schaute ich bei Wiki nach:
https://de.wikipedia.org/wiki/Halkyonische_Tage Jetzt sah ich schon klarer und dann hat es auch nicht mehr lange gedauert, dass mir ein Ritual für die Zeit der Halkyonischen Tage, der Wintersonnenwende und den Rauhnächten eingefallen ist.

Ja, nach diesem außergewöhnlichen Jahr möchte ich den Jahresausklang rituell begehen. Allein. Aber gerne im Herzen mit anderen verbunden.

Ich finde, dass die Welt neue Visionen, neue Geschichten und neue Ideen braucht. Jede und jeder kann sich von diesem Ritual gerufen fühlen. Jede und Jeder macht es auf ihre/seine ganz eigene Weise oder eben auch nicht. Rituale haben Kraft und Kraft braucht die Welt, wie eben auch neue Geschichten!

Nur noch eins, bevor ich das Ritual beschreibe, ich sagte ja schon vor einiger Zeit, dass ich festgestellt habe, dass immer mehr Menschen von der Angst getrieben sind, Angst vor dem Virus, Angst aus der Ungewissheit heraus, wie sich unser aller Zukunft entfalten wird. Wir sind nicht ausgeliefert. Jede und Jeder kann etwas dazu beitragen, dass dieser wunderschöne Planet auch für die nächsten sieben Generationen und darüber hinaus ein sicherer und zauberhafter Ort bleibt und er gesunden kann.

Corona und der Klimawandel sind eine große Herausforderung und eine Chance für einen Wandel – einen Wandel zum Guten, zum Lebensbejahenden, zur Freude und für mehr Liebe in dieser Welt.

Zurzeit geht eine Spaltung durch das Land, durch die Welt, ja, auch durch den Kreis der Freundinnen und Freunde. Das muss nicht sein! Jede Angst hat ihre Berechtigung. Es geht nicht darum andere von der eigenen Meinung zu überzeugen, es geht darum Jede und Jeden ernst zu nehmen. Auch zu halten, wenn es das braucht, wenn Die- oder Derjenige das möchte. Und es geht immer wieder darum die/den Anderen anders sein zu lassen, statt Türen zuzumachen.

Juli Zeh, ihres Zeichens Schriftstellerin, Juristin und Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, schreibt Folgendes:

„Wir haben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein wertvolles Geschenk erhalten: eine Gesellschaft, in der wir angstfrei miteinander leben und reden können. Lasst uns die Gesundheit der Gesellschaft schützen, indem wir den AHA-Bestimmungen drei SOS-Regeln zur Seite stellen: Sensibilität im Umgang mit fremden Ängsten, Offenheit für abweichende Positionen, Sorgfalt beim Formulieren der eigenen Ansichten…“

Doch nun zu den Halkyonischen Tage und dem Ritual, das ich euch vorschlagen möchte:

Beginn ist Montag, 14.12. am Neumondabend. Hier beginnen die Halkyonischen Tage und der Nestbau (bitte lies erst bei Wiki, falls du Interesse hast, sonst ist das jetzt nicht verständlich!). Möge es ein schönes, ein gemütliches Nest für das Ei werden! Das Ei wird am Mo., 21.12. zur Wintersonnenwende, zum zunehmenden Halbmond hineingelegt. Wie genau schaut das Ei aus, ist es groß, klein, mittel, ist es golden, blau, oder beige mit bunten Punkten oder…? (Zur Erinnerung: das alles sind symbolische und visuelle Handlungen! Sie können in Worte gefasst, in Bildern dargestellt werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!)
Am 21.12. beginnt also die Zeit der Bebrütung, sich eine Woche auf dieses Ei zu setzen, in es hinein zu spüren, es mit durch die Tage zu tragen und es dabei immer schön warm zu halten. Vielleicht ist am Abend Zeit, um einmal in Stille auf dem Ei zu hocken, mit ihm zu sprechen, so wie einige von uns einst mit dem kleinen, werdenden Wesen in ihrem Bauch gesprochen hat – gibt das kleine, werdende Wesen eine Antwort? Und wenn, welche? Vielleicht schreibst du die Antwort auf, um sie zu bewahren.

Dann kommt der Tag der Geburt, am Montag, 28.12. darfst du gespannt sein, was sich da aus der Schale schält. Vielleicht braucht es etwas länger und schlüpft erst am 30.12., in der Nacht des Vollmondes. Wie auch immer noch und was auch immer es sei, behüte es wie einen Schatz und trage es durch den neuen Jahreskreis bis zur nächsten Wintersonnenwende. Dann ist das „Küken“ groß geworden und es gibt bestimmt einige Abenteuer zu berichten. Wenn alles gut gegangen ist, dann sind neue Geschichten, frische Ideen geboren, die du mit Freundinnen und Freunden an einem Feuer teilen, und in die Welt tragen kannst.


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Großes Glück, kleines Unglück

Die Fotos und Poster sind angekommen!

Heute, am Sonntag; weil sie bei meiner Nachbarin abgegeben worden sind und diese sie mir erst heute vor die Türe gestellt hat, besser als nie. Sofort öffnete ich die drei Sendungen. Sehr zufrieden bin ich mit den Fotos für die kleinen und größeren Postkarten, begeistert bin ich von dem Poster in beiden Größen, aber besonders mit dem ganz großen. Hier wirkt Bild für Bild. Tja, und dann das kleine Unglück, ich hatte zwei Bestellungen für das seperat gestellte Mittelteil des Posters in den Größen 30×45 und 20×30 und beide haben so starke Knicke an den Rändern, dass ich sie reklamieren musste. Also noch einmal Geduld aufbringen und beten, dass sie das nächste Mal in tadellosem Zustand ankommen werden.

Hier noch einmal das Mittelteil und das Poster, um die es geht.

Das Poster, das auf dem Bildschirm nur ungefähr wiedergibt wie es in großer Entwicklung wirkt

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Heute habe ich alle Pappen geschnitten und gefalzt, ab morgen geht es ans fröhliche Kleben, sodass ich am Mittwoch/ Donnerstag alle Bestellungen zur Post bringen kann.

Ich bitte nun diejenigen, die das Mittelteil bestellt haben, sich noch ein kleines bisschen zu gedulden. Ich warte nun auf die Antwort des Entwicklungsdienstes. Tut mir sehr leid!

Es ist Zeit mich noch einmal bei euch Allen zu bedanken, die ihr mich durch eure Bestellungen unterstützt. Es ist ein Segen. Ich bin zutiefst dankbar und beschwingt.


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Zehn Jahre

Zehn Jahre Cafeweltenall

Soeben kam die Nachricht rein, dass ich nun seit zehn Jahren diesen Blog führe. Ich staune selbst. Danke für euch Alle, die ihr mir folgt, die ihr mich inspiriert habt, mit denen ich auch mal nicht einer Meinung sein durfte, für eure Zustimmung, eure Wertschätzung und ganz besonders auch für eure Unterstützung in diesem Jahr!

Klar, ich mache weiter.

Bald muss ich alte Beiträge löschen oder einen neuen Blog aufmachen, aber letzteres will ich eigentlich nicht. Bin noch unentschlossen.

Und zum Schluss ein Bild von heute als ich im Wald gewesen bin und gespielt habe (was wäre das Cafeweltenall ohne ein Foto zum Jubiläum!).

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Kaum zu glauben, dass dies Baumwipfel sind, oder? Was Überbelichtung und Übermut so alles können. Mein Mädchen hat gejuchzt.


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Horx oder wider der Angst

Angst essen Seele auf, meine Seele kriegt sie nicht.

Erinnert ihr euch noch an Matthias Horx? Im Frühjahr stellte ich diesen Beitrag über/von ihm ein:

https://cafeweltenall.wordpress.com/2020/03/21/das-gefaellt-mir/ Viele von euch waren begeistert. Monate sind seitdem vergangen und das Virus hat uns fester im Griff als schon. Die Angst wächst, leider auch die Aggression und der Streit,  Freundschaften brechen, Feindschaften wuchern. Viele meinen die Wahrheit gepachtet zu haben und verteidigen sie mit spitzer Zunge und Unerbittlichkeit.

Ich mache nicht mehr mit, wie ich einigen von euch in der letzten Woche mitgeteilt habe. Das soll aber kein Grund sein vollkommen zu schweigen!

Nein, ich habe auch keine Antworten, aber ich verhalte mich wider der Angst, die die meisten schüren, ob nun Drosten zugewandt oder der Gegenseite. Ja, ich stehe der einen oder anderen Maßnahme kritisch gegenüber, heiße noch lange nicht alles gut, zumal manche der Maßnahmen aus meiner Sicht jegliche Logik vermissen lässt.

Die Gegenseite lässt mich immer öfter die Stirne runzeln. Mal von den Menschen abgesehen, die scheinbar nicht mit Intelligenz und eigenem Denken gesegnet sind, habe ich kein Verständnis für Diejenigen, die sich mit Nazis gemein machen und sich mit ihnen die Straße teilen. DAS GEHT FÜR MICH GAR NICHT! Hier ist für mich klare Abgrenzung angesagt. Ich kann auch anders meine Kritik oder meine Fragen stellen, als zusammen mit alt bekannten Neunazis zu maschieren, die schon gar keine Neunazis mehr sind. Manche von ihnen sind mir seit Anfang der 1990er Jahren bekannt. Es ist perfide genug, dass sie nun einen Samen gefunden haben, den sie vereinnahmen und dadurch Menschen für ihr Ansinnen instrumentalisieren, die eigentlich „nur“ gegen die Maßnahmen auf die Straße gehen.

Ich möchte nicht missverstanden werden, ich habe keine Probleme den MNS zu tragen, Abstand zu halten und Hygieneregeln einzuhalten. Es gibt wahrlich Schlimmeres und es verlangt mir nicht wirklich etwas ab.

Aber zurück zu Matthias Horx. Am Samstag hörte ich ein Interview mit ihm, das ich nun gerne mit euch teilen möchte. Vielleicht trägt es ja dazu bei eigene Gedanken zu hegen, die nichts mit Angst und Sorgen zu tun haben.

https://www.ardaudiothek.de/zeitgenossen/matthias-horx-das-alte-normal-kommt-nie-wieder/83285126

Meinen herzlichen Dank an Wechselzeiten, die diesen Link am Sonntag geteilt hat und mir erstens erlaubt hat, dass ich den Link kopieren darf und mir zweitens Recherche im Netz erspart hat, da ich eh vor hatte dieses Interview hier einzustellen.


Wie immer sind Kommentare Willkommen, aber bitte verschont mich mit Links und anderem, die meinen etwas beweisen zu können, ich kann selbst lesen und denken und tue das auch. Bitte respektiert meine Haltung und Meinung, ich mache das umgekehrt auch. Und bitte bleibt freundlich. Herzlichen Dank!


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